Über das DITF

Das DITF steht für touristische Forschung:

In seinen nachstehenden und miteinander verbundenen Kernbereichen ist das DITF deutschlandweit erster Ansprechpartner für angewandte, empirische Tourismusforschung:

  1. Reiseverhalten
    Betrachtung der Reise sowie deren Vor- und Nachbereitung unter politischen, wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und technischen Einflüssen mit dem Fokus auf den Menschen sowie die touristische Nachfrage
     
  2. Effekte des Reisens auf Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie
    Betrachtung der gesellschaftlichen, umweltpolitischen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen, die sich aus der Reisenachfrage ergeben. Untersucht werden neben Aspekten wie Tourismusakzeptanz oder Wertschöpfungsketten bspw. auch die Auswirkungen des Reiseverhaltens auf die Umwelt und die erforderlichen Ableitungen.
     
  3. Strategische Entwicklungsoptionen in Destinationen und Institutionen
    Unterstützung des Tourismusmanagements bei strategischen Entscheidungen durch Erkenntnisse aus dem Reiseverhalten sowie den Effekten touristischer Nachfrage

Praxisnähe, Unabhängigkeit und Neutralität zeichnen die Arbeit des Instituts aus. Das DITF forscht interdisziplinär und bündelt wissenschaftliche Kompetenzen verschiedener Fachrichtungen unter seinem Dach. Durch Mitglieder aus anderen wissenschaftlichen Bereichen sowie einen Beirat erfährt die Arbeit des Instituts zusätzliche Bereicherung. So werden die untersuchten Fragestellungen umfassend betrachtet und eingeordnet.

Die institutionelle Ausstattung des Instituts ist dauerhaft tragfähig. So ist sichergestellt, dass Aufgaben kontinuierlich und langfristig wahrgenommen werden können. Mit dem Ziel, sich qualitativ und quantitativ u.a. an wissenschaftlichen Publikationen messen zu lassen, stellt das DITF nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse bereit, sondern sichert auch den eigenen Anspruch ab.
 

Das DITF stiftet Nutzen:

Das Institut fördert durch den Transfer seiner Forschungsergebnisse den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Beiträge auf Tagungen und Konferenzen der scientific community leisten ebenso wertvollen Input wie anwendungsorientierte Forschungsprojekte mit externen Partnern oder die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Hochschulen und Forschungsinstituten.

Dabei ist das DITF in der Lage, gesellschaftlich und wissenschaftlich relevante Themen aufzugreifen, zu bearbeiten und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Die Erkenntnisse und Impulse aus der Forschungsarbeit schaffen nicht zuletzt einen praktischen Nutzen für alle mit dem Tourismus verbundenen Wirtschaftszweige. Zudem dienen die entwickelten Methoden dazu, das Verständnis touristischer Phänomene seitens der Öffentlichkeit zu verbessern und den Tourismus so nachhaltig zu entwickeln.
 

Das DITF fördert zukünftige Fachkräfte:

Diskussions- und Lösungsansätze touristischer Fragen werden unmittelbar in die Lehre an der Fachhochschule Westküste in den Bachelor- sowie den Masterstudiengang „International Tourism Management“ eingebracht. Dadurch lernen die Studierenden an aktuellen und realen Beispielen auf hohem wissenschaftlichem Niveau. Das DITF trägt so seinem zentralen Anliegen Rechnung, die akademische Ausbildung im Tourismus zu fördern, um die Qualifizierung für die touristische Praxis, angrenzenden Branchen und die Tourismusforschung auch langfristig abzusichern. Ein besonderer Fokus liegt auch hierbei auf der Praxisnähe, welche durch die enge Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gewährleistet wird.

Neben der Vergabe von Themen für Haus-, Bachelor- oder Masterarbeiten durch das Institut werden auch Forschungsprojekte regelmäßig mit der Lehre vernetzt und durch Studierende begleitet. Durch die Unterstützung von Promotionsvorhaben erhält der wissenschaftliche Nachwuchs zusätzlichen Rückenwind; die personelle Basis für die Tourismusforschung in Deutschland wird gefördert.
 

Das DITF ist gewachsen und hat sich bewährt:

Das DITF wurde am 12. Juni 2020 als In-Institut an der Fachhochschule Westküste gegründet. Dabei reichen die Wurzeln des neuen Instituts deutlich weiter zurück. Hervorgegangen ist das DITF aus dem Institut für Management und Tourismus (IMT), welches sich seit der Gründung im Jahr 2006 – gemessen an der Zahl der Mitarbeitenden - zum größten In-Institut im Tourismus an einer deutschen Hochschule entwickelte und so zu einem „Leuchtturm“ für den Forschungs- und Studienstandort Heide (Holst.) wurde.

Dieser Bedeutung und der langjährigen Erfahrung trug die Umwidmung zum Deutschen Institut für Tourismusforschung im Jahr 2020 Rechnung. Professor Dr. Bernd Eisenstein stellt als Leiter des DITF die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit des von ihm gegründeten und geleiteten IMT sicher.

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