FH Westküste https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/news News Feed der FH WestküstedeTYPO3 News Fri, 09 Dec 2022 01:39:00 +0100 Fri, 09 Dec 2022 01:39:00 +0100TYPO3 EXT:newsnews-158 Tue, 29 Nov 2022 16:00:00 +0100 Mit dem RSS-Feed des Deutschen Instituts für Tourismusforschung immer auf dem neuesten Stand unserer Aktivitäten bleiben - so funktioniert es! https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/mit-dem-rss-feed-des-deutschen-instituts-fuer-tourismusforschung-immer-auf-dem-neuesten-stand-unserer-aktivitaeten-bleiben-so-funktioniert-es Das Deutsche Institut für Tourismusforschung bietet aktuell keinen Newsletter an. Um aber dennoch keine News unseres Instituts zu verpassen, wurde nun ein RSS-Feed installiert. Die Einrichtung eines RSS-Feeds kann zunächst kompliziert wirken. Gern haben wir vor diesem Hintergrund eine diesbezügliche Anleitung erstellt, die Hilfestellung leisten soll. Diese finden Sie hier zum Download bereitgestellt.

Sollte die Einrichtung wider Erwarten nicht funktionieren, kontaktieren Sie uns gern unter s.mueller(at)fh-westkueste.de. Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

 

Installationseinleitung des RSS-Feeds

 

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news-206 Tue, 29 Nov 2022 13:56:00 +0100 Seminar "Erfolgreich wissenschaftlich publizieren im Tourismus" geht in eine nächste Runde! https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/seminar-erfolgreich-wissenschaftlich-publizieren-im-tourismus-geht-in-eine-naechste-runde Die erfolgreiche Serie dieses Veranstaltungsformates wird nach dem positiven Feedback der Teilnehmenden der beiden früheren Seminare 2019 und 2022 im Februar 2023 wiederholt und bietet Interessierten nun erneut die Möglichkeit, an der Deutsche Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (DGT)-Veranstaltung teilzunehmen. Die Idee bleibt Dieselbe – Interessierte sollen auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Veröffentlichung unterstützt werden, so dass Sie ihre innovative Ideen oder auch bestehenden Forschungsergebnisse mit der Scientific Community geteilt werden können - egal, ob die Teilnehmenden zum wissenschaftlichen Nachwuchs zählen oder schon seit längerem im Forschungskontext tätig sind.

Es erwartet die Anwesenden eine zweitägige Veranstaltung in Köln: am ersten Tag geht es generell um das Thema Schreiben und Publizieren in internationalen Tourismus-Journals. Dies wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Der zweite Tag ist als ein Schreibworkshop geplant, wo Teilnehmende die Möglichkeit haben, ihre konkreten Schreibvorhaben vorzustellen und weiterzuentwickeln. Neben der erfolgreichen Veröffentlichung einer Dissertations- oder Habilitationsschrift bieten sich eine Vielzahl an Publikationsmöglichkeiten für Tourismuswissenschaftler:innen an. Dazu zählen u.a. internationale Zeitschriftenbeiträge, Tagungs-, Konferenz und Sammelbände, und vieles mehr. Die damit verbundenen unterschiedlichen Erfahrungen werden durch unseren erfahrenen Kollegen Prof Dr. Julian Reif im Rahmen eines Erfahrungsberichts anschaulich dargestellt und diskutiert.

Die Veranstaltungsdaten im Überblick:

  • Workshop: Erfolgreich wissenschaftlich Publizieren im Tourismus“
  • Datum: 16.02.2023, 09:00 – 16:40 Uhr und 17.02.2023, 09:00 – 15:30 Uhr
  • Ort: Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung, Am Sportpark Müngers-dorf 6, D-50933 Köln, Seminarräume 92+93 im Gebäude 18 (NawiMedi)
  • Zielgruppe: direkt an Hochschulen bzw. wissenschaftlichen Instituten tätige Tourismuswissenschaftler:innen sowie wissenschaftlich publizierende Tourismuspraktiker:innen
  • Kosten: 170 Euro/DGT-Mitglieder, 210 Euro/Nicht-Mitglieder (inkl. Getränke und kleine Snacks sowie Mittages-sen in der Mensa an beiden Tagen)
  • Anzahl der Teilnehmenden: max. 15 Personen
  • Programm zur Veranstaltung
  • Anmeldung 
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news-205 Sat, 26 Nov 2022 13:56:00 +0100 Vortrag: "Ansturm der Tagestourist:innen? Chancen und Herausforderungen für digitale Besucherlenkung im Naturtourismus" – 12.12.2022 an der TU Darmstadt https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-ansturm-der-tagestouristinnen-chancen-und-herausforderungen-fuer-digitale-besucherlenkung-im-naturtourismus-12122022-an-der-tu-darmstadt Die regionale und lokale Erholungsnutzung nimmt seit der Pandemie stark zu, die Infrastruktur der Routen und Erholungsmöglichkeiten sind aber noch nicht systematisch entwickelt. Es gibt Konflikte, Belastungen und wenig Wahrnehmung des Potentials wie beispielsweise des Kinzigtals als Natur‐ und Kulturraum in der Region.
Die zentrale Hypothese des BMBF-Forschungsprojektes „NaTourHuKi – Nachhaltiges Tourismuskonzept für Hanau und den westlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises im Kontext des Regional-parks RheinMain“ ist, dass ein nachhaltiges Konzept für Tagestourismus und Naherholung dazu beitragen kann, Konflikte (z.B. zwischen Erholung und Naturschutz) zu lösen und die regionale Wahrnehmung – das Narrativ – des Kinzigtals zu verändern: von einem Transitraum zu einem Ort für das nachhaltige Erleben einer reichhaltigen Natur und Kultur.

Der These wollen nun Wissenschaftler:innen und Projektverantwortliche im Rahmen eines

  • am 12.12.2022 (10-18 Uhr)
  • an der TU Darmstadt

geplanten wissenschaftlichen Workshops mit dem Titel „Von der Erwartung zur Erzählung – Landschaft, Erholung und Tourismus“ nachgehen.

Prof. Dr. Julian Reif wird mit seinem Vortrag "Ansturm der Tagestourist:innen? Chancen und Herausforderungen für digitale Besucherlenkung im Naturtourismus" einen Beitrag zur Debatte leisten.

Der Workshop ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an Wissenschaftler:innen und Doktorand:innen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur / Landschaftsplanung, Geografie, Stadtplanung, Tourismuswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften / Soziologie. In drei Themenblöcken werden Perspektiven von Tagestourismus und Naherholung in Krisenzeiten und den Bezug von Landschaft und Erholung sowie die Wahrnehmung/Narrative von Landschaften vorgestellt und diskutiert. Verbindende Querschnittsthemen sind der nachhaltige Tagestourismus bzw. die nachhaltige Naherholung und die Rolle von Narrativen und Erzählungen in diesem Kontext.

Eine ANMELDUNG ist bis spätestens 05.12.2022 per Mail an Katrin Pachel (kontakt(at)freiraum.tudarmstadt.de) möglich. Die Einladung finden Sie hier verlinkt.

Vorträge, Zusammenfassungen der Diskussionen sowie Beiträge von nicht vortragenden Teilnehmenden sollen in einem Tagungsband im Springer VS Verlag in der Reihe „Raumfragen“ veröffentlicht werden.

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news-204 Fri, 25 Nov 2022 13:56:00 +0100 Neuerscheinung: Analyse von Corona-beeinflussten Urlaubseinstellungstypen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-analyse-von-corona-beeinflussten-urlaubseinstellungstypen Die psychologischen Effekte der Corona-Pandemie auf die Einstellung zu Urlaubsreisen ist viel diskutiertes Thema in Wissenschaft, Medien und Praxis. Wir vom Deutschen Institut für Tourismusforschung widmeten uns der Frage, welche Urlaubseinstellungstypen sich auf Basis von möglicherweise veränderter Reisemotivation und wahrgenommenen Reisebarrieren identifizieren lassen und ob es im internationalen Vergleich Unterschiede in der Bedeutung der Urlaubseinstellungstypen gibt.

Marktsegmentierungen und sich daraus ergebende Urlaubertypologien helfen Anbietern touristischer Leistungen, heterogene Nachfragemärkte zu strukturieren sowie relevante Zielgruppen zu identifizieren und diese passgenau anzusprechen. Vor dem Hintergrund viel diskutierter psychologischer Effekte der Corona-Pandemie auf die Einstellung zu Urlaubsreisen entwickelte das Deutsche Institut für Tourismusforschung eine Urlaubertypologie auf Basis einer möglicherweise veränderten Reisemotivation einerseits und der Wahrnehmung intrapersoneller Reisebarrieren (z. B. Risikowahrnehmung) andererseits. Die Ergebnisse werden nun im Rahmen des neu erschienenen Working Papers„Zwischen Reisemotivation und Reisebarrieren: Analyse von Urlaubseinstellungstypen in neun westlichen Ländern nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie“ von der Autorin Dr. Anne Köchling vorgestellt.

Die Analyse wurde auf Basis von Ende 2021 im Rahmen der Studienreihe Destination Brand erhobenen, repräsentativen Daten aus insgesamt neun westlichen Staaten durchgeführt (n = 11.003). Mittels multivariater Analysemethoden konnten insgesamt fünf Corona-Urlaubseinstellungstypen identifiziert und hinsichtlich ihres Reiseverhaltens sowie coronabedingter Strategien für zukünftige Urlaubsreisen beschrieben werden. Des Weiteren wurde die Relevanz (Clustergröße) der fünf Typen je Land ermittelt und verglichen, so dass sich im Zusammenspiel aller Erkenntnisse strategische Hinweise zur Produktentwicklung und Kommunikation in den untersuchten Ländern ergeben.

Das Working Paper erschien in der Working Paper Series des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und ist kostenfrei abzurufen

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news-202 Thu, 17 Nov 2022 13:56:00 +0100 Vortrag: Tourismus im eigenen Wohnort: Nur akzeptiert oder wichtig für die eigene Lebensqualität? https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-tourismus-im-eigenen-wohnort-nur-akzeptiert-oder-wichtig-fuer-die-eigene-lebensqualitaet-1 Unter dem Motto „Tourismus in Deutschland: Wo wir stehen, wohin wir gehen“ trafen sich am 16. November 2022 rund 450 Touristiker:innen in den Mainzer Rheingoldhallen zum Deutschen Tourismustag #dtt22.

Um die Resilienz der Branche in Zeiten multipler Krisen und zunehmender Volatilität weiter zu stärken, wurde zu mehr „Zukunftsmut“ aufgerufen – dies bedeutet auch, weg von „Durchhalteparolen“ hin zu einem Paradigmen- und Perspektivenwechsel im Tourismus. Damit müssen auch Einheimische deutlich mehr in den Fokus der Destinationsarbeit rücken – aber wie nehmen Einheimische den Tourismus im eigenen Wohnort wahr? Ist dieser „nur“ akzeptier“ oder auch als wichtiger Treiber der eigenen Lebensqualität erkannt?
Mit diesen Fragen setzen sich Anne Köchling, Manon Krüger, Sabrina Seeler und Bernd Eisenstein gemeinsam mit der AG Zukunftsentwicklung des Deutschen Tourismusverbandes derzeit auseinander. Erste zentrale Ergebnisse der Pilotstudie wurden im Rahmen des Tourismustages vorgestellt, hierbei wird deutlich: Lebensqualität ist ein multidimensionales und stark subjektives Konstrukt und der Beitrag des Tourismus zur eigenen Lebensqualität wird bislang eher indirekt/unterbewusst wahrgenommen. 

Danke an den Deutschen Tourismusverband für die Einladung zu dieser gelungenen Veranstaltung!

Download der Präsentation

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news-201 Mon, 07 Nov 2022 13:56:00 +0100 Neuerscheinung "Assessing pre-travel online destination experience values of destination websites: scale development and validation" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-assessing-pre-travel-online-destination-experience-values-of-destination-websites-scale-development-and-validation Destinations-Marketing-Organisationen (DMOs) versuchen mit ihren Websites, potenzielle Gäste über positive Online-Destinationserlebnisse für ihr Reiseziel zu begeistern. Besonders in dieser Phase, d.h. vor einer Reise, werden Websites von Reisezielen häufig zur Inspiration oder Information genutzt. Im Rahmen eines mit einer Promotion verbundenen Forschungsprojektes widmet sich das Deutsche Institut für Tourismusforschung einer umfangreichen Analyse der Wahrnehmung und Erlebniswirkung von Reiseziel-Websites aus Nachfragesicht. Dabei wird die aus der Konsumgüterindustrie stammende Theorie des erlebnisorientierten Marketings für Reiseziel-Websites erweitert. 

In dem neu erschienen Artikel "Assessing pre-travel online destination experience values of destination websites: scale development and validation." von Dr. Anne Köchling und Professor Dr. Martin Lohmann werden die Ergebnisse der dritten Studie zu diesem Thema vorgestellt. Dabei wurde eine Skala zur Erfassung des Online-Destinationserlebniswertes von Reiseziel-Websites entwickelt und validiert. Damit steht nun ein Messinstrument zur Verfügung, das in den nächsten Monaten in einem Folgeprojekt mit ausgewählten DMO-Partnern erstmals im Realbetrieb auf Websites eingesetzt wird. 

Die Studie ist im Journal of Information Technology and Tourism, einem international sehr anerkannten Fachmagazin des Springer Nature Verlages, erschienen und kann hier erworben werden. Eine reine Leseansicht kann kostenfrei hier eingesehen werden . Die Untersuchung baut auf zwei vorangegangen Studien auf, deren Ergebnisse bereits im Herbst 2020 bzw. 2021 veröffentlicht wurden.

Weitere Informationen zum inzwischen abgeschlossenen Promotionsprojekt von Dr. Anne Köchling finden Sie hier.

Literaturhinweis: Köchling, A., Lohmann, M. (2022). Assessing pre-travel online destination experience values of destination websites: scale development and validation. Journal of Information Technology & Tourism. https://doi.org/10.1007/s40558-022-00240-x 

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news-200 Thu, 27 Oct 2022 13:56:00 +0200 Studien zur Nachfrage im deutschen Wandermarkt erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/studien-zur-nachfrage-im-deutschen-wandermarkt-erschienen Welche Auswirkungen hat die Covid-19-Pandemie auf das Wanderverhalten der Deutschen? In welchen Terrains wird am liebsten und am häufigsten gewandert? Wie wichtig sind bestimmte Infrastrukturen für das Wandern? Diese und andere Fragen hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung für 2019 bis 2021 in jährlichen Studien zum Wanderverhalten der Deutschen untersucht.

In der Covid-19-Pandemie haben Aufenthalte und Aktivitäten in der Natur Auftrieb erhalten. Für Wanderurlaube in Deutschland bestätigen die Studien diese Entwicklung. Im Juli 2021 gaben 46% der Befragten an, Urlaube mit Wandern in Deutschland unternommen zu haben. Darunter befindet sich in Deutschland eine Reihe an „Neu-Wanderern“ (17% aller Befragten bzw. 38% der Wanderurlauber), die ursprünglich nicht in Deutschland wandern, keinen Wanderurlaub machen oder weder Wandern noch Urlaub in Deutschland machen wollten.

Auf die Frage, ob sich durch die in Deutschland unternommenen Wanderaktivitäten das Verhalten zum Wandern in Deutschland als Urlaubs- und Freizeitaktivität geändert hat, gaben knapp 44% der Wanderurlauber an, dass sich ihr Verhalten nicht geändert hat. Ein Teil der Wanderer plant allerdings mehr Wanderaktivitäten bei Urlauben in Deutschland und/oder mehr Tagesausflüge mit Wandern. Fast 15% können sich vorstellen, mehr Wanderurlaube in Deutschland zu unternehmen. 11% gaben an, dass sich ihr Wanderverhalten dahingehend geändert hat, dass sie der Aktivität Wandern außerhalb Deutschlands nachgehen wollen.

Am liebsten wird an der Küste gewandert. Bei Sortierung der Wanderterrains nach Beliebtheit wählen 39% der Wanderer die Küste auf Rang 1. Das Mittelgebirge (25%) und das Flachland (24%) werden jeweils von ca. einem Viertel der Wanderer auf Rang 1 gewählt, während das Hochgebirge nur von 12% der Wanderer auf den ersten Rangplatz gesetzt wird. Jedoch können nicht alle Wanderer auch immer in ihrem bevorzugten Terrain wandern: Werden den Wanderterrains Rangplätze nach Wanderhäufigkeit zugeordnet, erreicht das Flachland mit knapp 44% am häufigsten Rang 1, gefolgt vom Mittelgebirge (28%), der Küste (23%) und dem Hochgebirge (6%).

Die Chartberichte zu den Studien zur Nachfrage im deutschen Wandermarkt in den Jahren 2019, 2020 und 2021 mit weiteren Ergebnissen finden Sie unter https://www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/studien-zur-nachfrage-im-deutschen-wandermarkt .

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news-199 Tue, 25 Oct 2022 13:56:00 +0200 Neuerscheinung: Geht Tourismus alle an? Teilnahme der deutschen Gemeinden am Übernachtungstourismus (Dirk Schmücker, Julian Reif) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-geht-tourismus-alle-an-teilnahme-der-deutschen-gemeinden-am-uebernachtungstourismus-dirk-schmuecker-julian-reif Die Interaktion von Tourist:innen und Einheimischen und damit die Akzeptanz von Tourismus ist verstärkt in den Blick von Tourismusforschung und Destinationspraxis geraten. Studien zeigen, dass fehlende Tourismusakzeptanz ein punktuelles Problem ist und dass die Übernachtungsintensität einen Einfluss auf die Reaktion von Einheimischen hat. Bislang fehlen jedoch flächendeckende Daten zur Übernachtungsintensität und -konzentration der Gemeinden in Deutschland. In dieser Studie werden erstmals die statistisch erfassten Übernachtungsangebote und zusätzlich die Angebote in den Buchungssystemen von Airbnb und Fewo-direkt mit dem Ziel zusammengeführt, eine gemeindescharfe Abbildung der Übernachtungskonzentration und -intensität zu erarbeiten. Die Ergebnisse zeigen zum einen, dass 81 %  der Gemeinden in Deutschland übernachtungstouristische Angebote vorhalten. In diesen Gemeinden leben 98 % der Einwohnerinnen und Einwohner. Tourismus geht also fast alle an. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass Privatvermietungen nicht zu einer Entzerrung der räumlichen Konzentration führen, das Konzentrationsmaß ist bei Privatvermietungen höher als bei statistisch meldepflichtigen Betrieben.
 
 
Literaturhinweis: Schmücker, D. und Reif, J. (2022): Geht Tourismus alle an? Teilnahme der deutschen Gemeinden am Übernachtungstourismus. In: ZfTW 2022; https://doi.org/10.1515/tw-2022-0011 

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news-198 Thu, 29 Sep 2022 13:56:00 +0200 Vortrag: „Tourismus im eigenen Wohnort: Nur akzeptiert oder wichtig für die eigene Lebensqualität?“ https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-tourismus-im-eigenen-wohnort-nur-akzeptiert-oder-wichtig-fuer-die-eigene-lebensqualitaet „Tourismus im eigenen Wohnort: Nur akzeptiert oder wichtig für die eigene Lebensqualität?“ – mit dieser Fragestellungen setzen sich Forschende des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (FH Westküste) gegenwärtig auseinander. Im Rahmen des Deutschen Tourismustages 2022 werden Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Dr. Sabrina Seeler einige zentrale Erkenntnisse der seit 2019 durchgeführten Tourismusakzeptanzstudie vorstellen. Die einheimische Bevölkerung ist zentral für den langfristigen Erfolg einer Destination, die stagnierende Tendenz der Tourismusakzeptanz der Deutschen zeigt jedoch auf, dass Handlungsbedarf besteht und neben der Verbesserung der Besuchsqualität für Gäste auch die Steigerung der Lebensqualität der Einheimischen bedacht werden muss.

 

Der Deutsche Tourismustag wird vom Deutschen Tourismusverband gemeinsam mit mainzplus CITYMARKETING und der Landeshauptstadt Mainz veranstaltet. Unter dem Motto „Tourismus in Deutschland: Wo wir stehen, wohin wir gehen“ trifft sich die deutsche Tourismusbranche vom 15. bis 16. November 2022 in Mainz. Alle Details zur Veranstaltung finden Sie in der offiziellen Einladung. Die Online-Anmeldung ist über das DTV-Portal möglich. Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier.

Die Eröffnung zur Fachtagung erfolgt durch Grußworte des Bundeswirtschaftsministers Dr. Robert Habeck, der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling. Mit einer Keynote des Trend- und Zukunftsforschers Harry Gatterer wollen wir – trotz der aktuell teilweise schwierigen Rahmenbedingungen für den Deutschlandtourismus – einen optimistischen Blick in die Zukunft werfen. Welche Weichen die Politik dafür stellen kann, klären wir in einer anschließenden Podiumsdiskussion. Im zweiten Themenblock rücken wir die Menschen im Tourismus in den Mittelpunkt: Gemeinsam mit unterschiedlichen Expertinnen und Experten beleuchten wir die Bedürfnisse der Gäste, die Beziehung zwischen Tourismus und Lebensqualität der Einheimischen sowie Lösungsansätze für die Personalsuche. Abschließend diskutieren wir, welche Strukturen und Prozesse eine Tourismusorganisation benötigt, um sich den neuen Anforderungen und Aufgaben stellen zu können.

 

 

 

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news-197 Mon, 26 Sep 2022 13:56:00 +0200 Tourismus? Kamera an! Kreative junge Köpfe ab 16 Jahren gesucht! https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismus-kamera-an-kreative-junge-koepfe-ab-16-jahren-gesucht Gemeinsam vom Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein, dem Tourismusverband Schleswig-Holstein, der Fachhochschule Westküste (Deutsches Institut für Tourismusforschung) und dem Landesverband Jugend & Film Schleswig-Holstein wird ein Filmwettbewerb ausgelobt.

Der Filmwettbewerb "Tourismus vor meiner Haustür - was bedeutet das eigentlich für mich?" richtet sich an Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender oder berufsbildender Schulen im echten Norden.

Die Initiatoren wollen von den Teilnehmenden erfahren, wie es sich in einem Urlaubsland lebt, was gefällt, was daran nicht gefällt und was sie sich wünschen würden für die Zukunft. Gesucht sind kreative Konzepte für einen maximal zehnminütigen Film, der zeigt, wie Schülerinnen und Schüler den Tourismus vor der eigenen Haustür erleben und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Aus den eingereichten Beiträgen wird eine Jury mindestens drei Konzepte auswählen. Die Gewinnerinnen und Gewinner können dann vom 24. bis 26. Februar 2023 in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg an einem zweitägigen Workshop teilnehmen und lernen von Profis "Tipps und Tricks" der Filmproduktion. Zudem werden kostenlos Profi-Equipment und ein Budget für die Filmproduktion bereitgestellt, damit das eigene Filmkonzept auch in die Tat umgesetzt werden kann. Die Filmpremiere der fertigen Werke findet am 12. Mai 2023 in Kiel statt.

Ab sofort können Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein ihre Ideen einreichen.

 

 

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news-196 Fri, 23 Sep 2022 13:56:00 +0200 Tourismus in Schleswig-Holstein, Prof. Eisenstein: "Am Ende geht es auch um die Attraktivität der Arbeitsplätze und des Wohnraums" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismus-in-schleswig-holstein-prof-eisenstein-am-ende-geht-es-auch-um-die-attraktivitaet-der-arbeitsplaetze-und-des-wohnraums Beim diesjährigen Tourismustag Schleswig-Holstein am 22. September in Flensburg ging es unter dem Motto "Stark durch neue Impulse" um die Lage und Zukunftschancen der Branche. Rund 250 Branchenvertreter und Impulsgeber diskutierten und informierten sich, ausgehend von der Tourismusstrategie 2030 des Landes, über Pläne, den „Echten Norden“ auch in Zukunft als attraktiven Lebens-, Urlaubs- und Arbeitsort zu gestalten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung mit Sitz an der FH Westküste in Heide. Die Fachhochschule Westküste unterstützte die Organisation und Ausgestaltung der Branchenversammlung erneut als Partner. Zunächst erfolgte der Blick zurück auf das erste Halbjahr 2022: Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein, zog eine positive Tourismus-Bilanz: „Das hervorragende Ergebnis zeigt, dass Urlaub im Land zwischen den Meeren bei den Gästen aus dem Inland hoch im Kurs steht." Gleichzeitig wies Ipsen darauf hin, dass der Wettbewerb der Destinationen im In- und Ausland groß sei und sich Herausforderungen wie der Fachkräftemangel, die es schon vor der Pandemie gab, weiter zuspitzten.

Wirtschafts- und Tourismusminister Claus Ruhe Madsen appellierte an die Touristiker: „Ihre Branche ist die Visitenkarte für Schleswig-Holstein. Wir müssen nach vorne schauen und daran glauben, dass der Tourismus in unserem Land eine Zukunft hat." Es seien verstärkte Bemühungen notwendig, gemeinsam gegen den Fach- und Arbeitskräftemangel anzugehen.

Trotz aller Herausforderungen optimistisch äußerte sich Andreas Tedsen, Vizepräsident und Vorsitzender der Fachgruppe Tourismus im DEHOGA Schleswig-Holstein: „Auch diese Krise werden wir gemeinsam bewältigen können. Wir setzen auf den engen Schulterschluss und blicken positiv nach vorn."

Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, fasst den Handlungsbedarf zusammen: „Wir haben diskutiert, wie wir uns bei unseren Geschäftsmodellen, im Umgang mit Beschäftigten, Bevölkerung und Gästen weiterentwickeln können. Innovatives, bedarfsgerechtes und kooperatives Marketing hilft allen bei der Zukunftssicherung."

In Zeiten der Unsicherheit ist laut Dr. Catrin Homp, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein, die bestmögliche Vorbereitung essenziell: „Die Rahmenbedingungen für den Tourismus erweisen sich durch die Auswirkungen des Krieges so ungewiss wie nie. Umso wichtiger ist es, dass Schleswig-Holstein sich als hochwertige, nachhaltige Reisedestination aufstellt und sich als Lebensraum für Reisende, Bevölkerung und Mitarbeitende versteht."

Mit einer ganzheitlichen Tourismusentwicklung beschäftigt sich auch das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste. Direktor Prof. Dr. Bernd Eisenstein fasste zusammen: „Ja, der Schleswig-Holstein Tourismus ist nach den Coronajahren wieder auf einem guten Weg. Es stellt sich jedoch auch in unserem Bundesland weiterhin zunehmend die Frage, wie eine nachhaltige Destinationsentwicklung, die neben den ökonomischen Zielen auch soziale und ökologische Nachhaltigkeitsziele mitberücksichtigt, verwirklicht werden kann,“. Dies sei auch ein Fokus der Instituts-Forschung in Heide. Mit der Tourismusakzeptanzstudie ermittelt das Institut seit 2019 die durch die einheimische Bevölkerung wahrgenommenen Auswirkungen des Tourismus auf den eigenen Wohnort. „Tourismus wird durch Einwohner:innen als Wirtschaftsfaktor erkannt, aber weniger als Treiber der eigenen Lebensqualität.“ Somit stellen sich die zentralen Fragen, welche ökologischen, sozialen und ökonomischen Faktoren einen Einfluss auf die wahrgenommene Lebensqualität haben, welche Rolle die touristische Infrastruktur im eigenen Wohnort dabei einnimmt, und wie es im Rahmen einer integrativen Destinations- und Lebensraumentwicklung gelingen kann, diese zu berücksichtigen.  „Auch diesen Fragen widmen wir uns nun im Rahmen unseres Forschungsprojektes „Lebensqualität und Tourismus““, so Eisenstein weiter. Nicht neu, gleichwohl jedoch zunehmend relevanter sei laut Eisenstein die Maxime, dass „eine erfolgreiche Destination neben zufriedenen Gästen, die sich willkommen fühlen, vor allem auch Einheimische braucht, die sich – mit dem Tourismus vor Ort und in der Branche arbeitend – wohl fühlen.“

 

 

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news-195 Thu, 08 Sep 2022 13:56:00 +0200 Das Deutsche Institut für Tourismusforschung gratuliert Prof. Dr. Julian Reif zur Berufung zum Professor für Tourismus https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/das-deutsche-institut-fuer-tourismusforschung-gratuliert-prof-dr-julian-reif-zur-berufung-zum-professor-fuer-tourismus Das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste begrüßt einen neuen Professor in seinen Reihen – neu, und doch ein „alter Bekannter“: denn bereits seit 2012 ist der Diplom-Geograph Julian Reif als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Deutschen Institut für Tourismusforschung der FH Westküste tätig.Zuvor war er in der Praxis bei einem Reiseveranstalter und in der Tourismusberatung beschäftigt. Von 2012 bis 2015 war er zudem bereits Dozent u. a. für Destinationsmanagement, Tourismusmarktforschung und Methodenlehre an der FH Westküste und erprobte sich intensiv in der Rolle des Lehrenden. Im Jahr 2021 konnte er seine 2017 begonnene kumulative Promotion mit dem Titel „Die digitale Neu-Vermessung touristischer Aktionsräume“ an der Universität Bonn abschließen. Der 39-jährige dreifache Familienvater wohnt mit seiner Familie in Husum.
Im Rahmen einer deutschlandweiten Ausschreibung konnte sich Herr Reif gegen seine Mitbewerber:innen durchsetzen. Bestandteil des Besetzungsverfahrens war die Ausarbeitung und Präsentation eines englischsprachigen Fachvortrags anhand eines von einer Fachjury vorgegebenen Themas. Es folgte eine Probevorlesung vor Studierenden und der Besetzungskommission sowie ein klassisches Bewerbungsgespräch. Dank seiner überzeugenden Leistung dürfen wir ihm nun zur Ernennung zum Professor mit Wirkung zum 1. September 2022 gratulieren und Herrn Prof. Dr. Julian Reif an der FH Westküste (weiterhin) willkommen heißen.
Prof. Reif vertritt in der Lehre und Forschung folgende Bereiche:

  • Städte- und Geschäftsreisetourismus 
  • Raumwirksamkeit im Tourismus, insbesondere wirtschaftliche und soziale Folgen 
  • Digitale Transformation im Tourismus 
  • Digitale Marktforschung im Tourismus und digitales Besuchermanagement 
  • Touristische Nachfrage 

Prof. Dr. Julian Reif: „Auch nach 10 Jahren Tourismusforschung an der FH Westküste in Heide freue ich mich sehr auf meine neuen Aufgaben und  blicke der weiteren Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen sowie mit Partnern und Praktikern voller Tatendrang entgegen. Vor allem aber freue mich darauf, den Studierenden der FH Westküste im Rahmen meiner neuen Funktion theoretische Konstrukte anhand angewandter Tourismusforschung näher bringen zu können und Teil ihrer akademischen Ausbildung sein zu dürfen. Die Verzahnung von Forschung Lehre ist mir dabei ein sehr großes Anliegen.“

 

 

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news-194 Fri, 02 Sep 2022 13:56:00 +0200 Neuerscheinung: "Digitale Besuchermessung im Tourismus" - Ziele, Methoden, Bewertungen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-digitale-besuchermessung-im-tourismus-ziele-methoden-bewertungen Klarheit über die Besucher in der Destination: Wie viele, woher, wohin? Zu viele Besucher:innen an einem Ort – das ist in Urlaubsorten keine Seltenheit. Die Folge ist eine Übernutzung der Destination, die oft mit Umweltschäden und einer sinkenden Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung einhergeht. Die Besucherlenkung und das Besuchermanagement können Abhilfe schaffen.Beides setzt eine exakte Besuchermessung voraus. Nur sie zeigt u.a., woher Besucher:innen kommen und welche Punkte in der Destination sie aufsuchen.
Dirk Schmücker und Julian Reif gehen erstmals in einer deutschsprachigen Publikation auf das Thema ein. Sie zeigen u.a. vorhandene Datenquellen auf, kategorisieren
und bewerten diese. Zudem stellen sie Methoden und Ziele vor.
Das Werk richtet sich an die Tourismuspraxis, konkret an Entscheider und Destinationsmanager:innen sowie an die Tourismusforschung.

Inhalt:
1. Einführung und Einordnung

  • Vorwort: Besucherströme digital messen
  • Besuchermessung: Grundlage für Besuchermanagement
  • Gegenstand dieses Buches
  • Kategorien von Datenquellen
  • Ziele der Besuchermessung
  • Bewertungsdimensionen

2. Datenquellen im Detail

  • GNSS-basierte Verfahren: Charakteristika
  • Ad-hoc-Stichproben mit Endgeräten, Big Data mit Endgeräten (aktiv), Big Data mit Endgeräten (passiv), Big Data mit Infrastruktur, Gekoppelte lokale Sensorik, Gekoppelte Transaktionsdaten, Gekoppelte Social-Media-Daten
  • Lokale Sensorik: Charakteristika und Standortanforderungen
  • Durchgangssensoren, Flächensensoren, Transaktionsdaten, Konsumdaten, Web & Social Media, Scraped Data

ISBN: 978-3-7398-3207-4
Detaillierte Informationen und Bezugsmöglichkeiten

 

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news-193 Thu, 18 Aug 2022 13:56:09 +0200 Ankündigung: Tourismustag Schleswig-Holstein am 22.09.2022 in Flensburg https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-tourismustag-schleswig-holstein-am-22092022-in-flensburg Am 22. September findet von 9:30 bis 17:00 Uhr im Deutschen Haus in Flensburg der jährliche Tourismustag Schleswig-Holstein statt. Unter dem Motto „Tourismus in Schleswig-Holstein - Stark durch neue Impulse“ ist ein spannendes Programm auf die Beine gestellt worden. Speaker sind unter anderem der neue Tourismusminister Claus Ruhe Madsen und Signe Jungersted, CEO GROUPNAO Copenhagen.Auf dem Tourismustag Schleswig-Holstein stehen Austausch und Vorträge zu integrativer Lebensraumentwicklung, Mitarbeitendenbindung, ökologischer Transformation und zeitgemäßem Marketing auf der Agenda. Beispiele aus dem Bundesgebiet und den Nachbarländern sollen Impulse geben und dazu motivieren, Kernziele der Branche gemeinsam aktiv anzugehen. Außerdem wird wieder der ADAC-Tourismuspreis ausgelobt.

Die Teilnahme kostet 120 Euro, für Schüler und Schülerinnen/Studierende/Auszubildende 55 Euro.

Der Tourismustag Schleswig-Holstein ist ein jährlicher Branchentreff der IHK Schleswig-Holstein und wird unterstützt vom Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Schleswig-Holstein e. V., der Fachhochschule Westküste, der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH sowie dem Tourismusverband Schleswig-Holstein e. V.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich unter: https://www.sh-business.de/tourismustag-schleswig-holstein

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news-189 Thu, 21 Jul 2022 15:48:00 +0200 Einladung zum AIR UPDATE 22 am 29.9.2022 - Digitales Besuchermanagement im Tourismus https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/einladung-zum-air-update-22-am-2992022-digitales-besuchermanagement-im-tourismus JETZT kostenfrei zur Online-Informations- und Diskussionsveranstaltung anmelden!Seit Januar 2022 forschen und entwickeln neun Verbundpartner aus Tourismus-Forschung und -Praxis an einem AI-basierten Recommender für nachhaltigen Tourismus (AIR). Mit einem Projektvolumen von 3,8 Mio. Euro ist es eines der derzeit größten Forschungsprojekte zum digitalen Besuchermanagement im Tourismus.

Wir laden Sie ein, den Projektstand kennenzulernen und mit uns zu diskutieren.
Das AIR UPDATE 22 findet als

  • Online-Veranstaltung 
  • am Donnerstag, 29. September 2022, 09.30–12.00 Uhr statt.

Bitte registrieren Sie sich unter folgendem Link für die Teilnahme: www.nit-kiel.de/air.
Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten Sie dann rechtzeitig vorher per E-Mail. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir freuen uns auf den Austausch.
Kontakt für weitere Informationen: Dr. Julian Reif; Prof. Dr. Eric Horster

 

 

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news-191 Wed, 20 Jul 2022 15:48:00 +0200 Forschungsbesuch von Dr. Tafadzwa Matiza (North-West University, Südafrika) am Deutschen Institut für Tourismusforschung https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/forschungsbesuch-von-dr-tafadzwa-matiza-north-west-university-suedafrika-am-deutschen-institut-fuer-tourismusforschung Von Ende Juni bis Mitte Juli 2022 besuchte Dr. Tafadzwa Matiza die FH Westküste, um gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Instituts für Tourismusforschung an einem Forschungsprojekt zu arbeiten. Dr. Matiza ist "Senior Lecturer" am Forschungsinstitut "Tourism Research in Economic Environs and Society (TREES)" der North-West University in Potchefstroom, Südafrika. Die FH Westküste und das Deutsche Institut für Tourismusforschung sind mit der Hochschule seit mehr als 10 Jahren in Lehre und Forschung kooperativ verbunden. Während seines Aufenthaltes arbeitete Dr. Matiza mit Anne Köchling und Prof. Dr. Bernd Eisenstein an einem Projekt zur Wahrnehmung des Reiseziels Südafrika in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung aktueller Krisen. Dabei wurde u. a. auf Daten der Studienreihe Destination Brand zurückgegriffen. Darüber hinaus hielt Dr. Matiza eine Gastvorlesung für Studierende der FH Westküste mit dem Thema "Brand Africa: A post COVID-19 tourism conundrum" und brachte sich in der Vorbereitung eines Exkursionsprojektes von Studierenden ein.
Der Besuch hat dazu beigetragen, die bestehenden guten Beziehungen zu unserer Partnerhochschule in Südafrika weiter zu festigen. Zudem stellte der interkulturelle Austausch zu aktuell diskutierten Fragestellungen der Tourismusforschung eine große Bereicherung für alle Seiten dar. An dem Forschungsprojekt wird nach der Rückkehr von Dr. Matiza in seine Heimat weitergearbeitet und gemeinsame Veröffentlichungen zu den Ergebnissen sind geplant.

Kontakt für Rückfragen zum Projekt:
Anne Köchling

 

 

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news-156 Mon, 11 Jul 2022 15:48:00 +0200 Stellenangebot: Vollzeitstelle als Projektmanager/in zum 1.9.2022 zu besetzen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/stellenangebot-vollzeitstelle-als-projektmanager-in-zum-192022-zu-besetzen Das Deutsche Institut für Tourismusforschung sucht Verstärkung für spannendes Forschungsprojekt.Projektmanager/in (m/w/d)
im Projekt „AI-basierter Recommender für nachhaltigen Tourismus“ (AIR) (1,0-Stelle)

 

 

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news-190 Fri, 08 Jul 2022 10:05:00 +0200 Förderbescheid im Projekt AIR vom parlamentarischen Staatssekretär Christian Kühn überreicht https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/foerderbescheid-im-projekt-air-vom-parlamentarischen-staatssekretaer-christian-kuehn-ueberreicht Künstliche Intelligenz ist ein Chancentreiber für den Umwelt- und Klimaschutz - Christian Kühn überreicht Förderbescheide an Projekte, die Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit verbinden.Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Kühn übergab am 07.07.2022 Förderbescheide an insgesamt acht KI-Projekte. Die Vorhaben der BMUV-Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ wurden aus insgesamt 300 eingereichten Ideen ausgewählt. Nach der geförderten Konzeptphase werden die Projekte nun dabei unterstützt, ihre Ideen in die Praxis umzusetzen. Das Fördervolumen beträgt insgesamt rund 19 Millionen Euro. Mit der Initiative „KI-Leuchttürme“ fördert das Bundesumweltministerium innovative Projekte, die Künstliche Intelligenz einsetzen, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen.
Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn: „Künstliche Intelligenz ist ein Chancentreiber für den Umwelt- und Klimaschutz. Mit ihren kreativen Ansätzen zeigen die ausgezeichneten Projekte in vorbildlicher Weise, wie digitales Know-how konkrete Verbesserungen schafft: KI-basierte Anwendungen helfen, Tourismus nachhaltiger zu machen. Sie sorgen für mehr Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft, unterstützen den Kampf gegen Meeresmüll oder verringern den Bedarf an Pflanzenschutzmitteln. In der ersten Förderrunde haben die Projekte bewiesen, dass ihre Ideen und Konzepte praxisnah, umsetzbar und wertvoll sind. Das BMUV unterstützt sie nun dabei, ihre Visionen auch wirklich in die Praxis umzusetzen.“ 

Eines der acht Projekte, die im Rahmen der „KI-Leuchttürme“ ausgezeichnet wurden, ist das Projekt "AI-basierter Recommender für nachhaltigen Tourismus (AIR)": Die Vision des Vorhabens AIR ist es, stark frequentierte Reise- und Ausflugsziele zu entlasten und umweltverträgliche Mobilität zu stärken. Über digitale Anwendungen sollen Nutzer*innen in Echtzeit Vorschläge für nachhaltige Reiseziele, Erlebnisse und Mobilitätsangebote erhalten.

Projektsteckbriefe von AIR:

Die Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ ist ein Beitrag zur Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung. Sie verfolgt das Ziel, Deutschland und Europa zu einem führenden KI-Standort zu machen und die verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI voranzubringen. Im Rahmen der ersten Förderrunde wurden insgesamt rund 300 Ideen eingereicht und 36 Projekte mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von rund 46 Millionen Euro bewilligt. Zuständige Projektträgerin der Förderinitiative KI-Leuchttürme ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH. Die Förderinitiative ist Teil des Fünf-Punkte-Programms „Künstliche Intelligenz für Umwelt und Klima“ des Bundesumweltministeriums, die das Ziel hat, Künstliche Intelligenz gezielt für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen.

Den Förderbescheid nahm Prof. Dr. Eric Horster vom Deutschen Institut für Tourismusforschung entgegen und steht als Projektleiter für Rückfragen gern zur Verfügung.

 

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news-188 Tue, 28 Jun 2022 10:05:00 +0200 Neuerscheinung: Measuring tourism with big data? Empirical Insights from comparing passive GPS data and passive mobile data https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-measuring-tourism-with-big-data-empirical-insights-from-comparing-passive-gps-data-and-passive-mobile-data Neue digitale Datenquellen versprechen Besucherfrequenzen und Besucherströme mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung messen zu können. Welche Arten von Messmöglichkeiten es gibt, wie diese bewertet werden können und wie Tourismus mit Big Data gemessen werden kann, zeigt ein neuer Beitrag von Dirk Schmücker und Julian Reif.Der im Juni 2022 in der international renommierten Fachzeitschrift Annals of Tourism Research Empirical Insights erschienene Forschungsartikel ist ein Ergebnis aus dem Forschungsprojekt GEOSH und bietet zunächst einen konzeptionellen Rahmen für neue digitale Datenquellen zur Tourismusmessung. Die Autoren klassifizieren 11 verschiedene Datenquellen in vier Oberkategorien und schlagen ein Set von 13 Bewertungsindikatoren der neuen Datenquellen vor. Anhand von zwei Datenquellen (passive Mobilfunkdaten und passive GPS Location Events) werden anhand empirischer Befunde zu Tages- und Übernachtungstouristen in St. Peter-Ording, Büsum, Amrum und dem Multimar Wattforum Big Data mit lokalen Referenzdaten aus den Tourismusorten verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mobilfunkdaten im Vergleich zu den Referenzdaten auf einem plausiblen Niveau liegen und das zeitliche Tourismusgeschehen sehr gut abbilden können. Die in der Studie verwendeten GPS-App-basierten Daten schneiden ebenfalls gut ab, sind aber weniger plausibel und präzise als die Mobilfunkdaten.

Literaturhinweis: Schmücker, D. und Reif, J. (2022): Measuring tourism with big data? Empirical insights from comparing passive GPS data and passive mobile data. In: Annals of Tourism Research Empirical Insights 3 (2), 100061; https://doi.org/10.1016/j.annale.2022.100061 

 

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news-187 Thu, 23 Jun 2022 10:05:00 +0200 Veranstaltungsankündigung: Das "Forum: Digitalisierung" geht weiter https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/veranstaltungsankuendigung-das-forum-digitalisierung-geht-weiter Erstmalig seit Pandemiebeginn lädt die FH Westküste wieder zum ‚Forum: Digitalisierung‘ ein. Rund um das Thema Fahrassistenzsysteme, ihrerseits Teil der digitalen Transformation des Straßengüterverkehrs, werden Erkenntnisse aus der Forschung – auch mit datengestütztem Bezug zur Bustouristik – und Perspektiven der Praxis vorgestellt. Am 12. Juli findet mit dem ‚Forum: Digitalisierung‘ im Auditorium II der FH Westküste ein Themenabend zu Assistenzsystemen im Güterverkehr statt. Unter Fahrassistenzsystemen werden eine Vielzahl von elektronischen Gerätschaften im Fahrzeug verstanden, welche die Fahrer in bestimmten Situationen unterstützen oder potenziell gefährliche Situationen entschärfen, wie beispielsweise durch einen Notbremsassistenten.
Zu den Vortragenden, die von neuen Ergebnissen aus der Forschung berichten, kommt mit der Spedition Matthiessen ein lokaler Anwender von Assistenzsystemen hinzu, welcher die Hürden und Vorteilen im betrieblichen Alltag aufzeigen wird. Nachfolgend wird zu einer Podiumsdiskussion geladen und schließlich klingt die Veranstaltung im gemeinsamen Zusammenkommen bei Getränk und kleiner Stärkung aus. Alle Interessierten an Entwicklungen in der Logistik und der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sind herzlich eingeladen.

Die Veranstaltung wird organisiert durch Prof. Dr. Gruchmann (Professor für Logistik und Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung) und die egw:wirtschaftsförderung. 

  • Veranstaltungsdatum: 12.07.2022
  • Veranstaltungszeitraum: 16.00 Uhr Begrüßung bis 19.00 Uhr Get-Together und Ausklang
  • Veranstaltungsort: Fachhochschule Westküste, Auditorium 2 im Erdgeschoss des Gebäudes 1.2, Fritz-Thiedemann-Ring 20 in 25746 Heide
  • Kosten der Teilnahme: kostenlos
  • Zielgruppe: Fachpublikum und interessierte Öffentlichkeit
  • Ort der Anmeldung: info(at)logistik-sh.de
  • Einladung

 

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news-185 Mon, 30 May 2022 10:05:00 +0200 Neuerscheinung: Digitales Tourismusmarketing - von Prof. Dr. Eric Horster (April 2022) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-digitales-tourismusmarketing-von-prof-dr-eric-horster-april-2022 Das Buch zeigt, wie digitale Strukturen und Prozesse erkannt und neue Technologien im Marketing bewertet und genutzt werden können. Neben Grundlagen zum digitalen Tourismusmarketing stehen Suchmaschinenmarketing, User-Experience-Design, Social-Media-Marketing sowie Mobile Marketing und die Verbindung von digitalen und realen Erlebniswelten im Fokus.Digitalisierung im Tourismus schreitet mit großen Schritten voran. Die Coronapandemie hat sich dabei als beschleunigender Faktor erwiesen. Umso wichtiger ist es, dass es für die Praxis und die Lehre einen Orientierungsrahmen gibt, nach dem sich Tourismusverantwortliche sowie Dozierende und Studierende richten können. Mit dem Buch "Digitales Tourismusmarketing" legt Prof. Dr. Eric Horster ein solches Werk vor. Es ist einerseits ein Handbuch und Leitfaden für Praktiker, die in der Umsetzung ihr Vorgehen prüfen wollen und in diesem Buch alle wichtigen Informationen zum Digitalen Tourismusmarketing nachschlagen können. Für Dozierende bietet das Buch mit den Themen Suchmaschinenmarketing, User-Experience-Design, Social-Media-Marketing sowie Mobile Marketing und digitale Erlebnisse vier Fachthemen an, die in Seminare gebunden werden können. Für Seminare mit diesen Themenschwerpunkten kann das Buch die Grundlage darstellen. Studierende finden mithilfe dieses umfassenden Werkes ein Skript für Vorlesungen sowie viele Ansätze für Seminar- und Abschlussarbeiten. An unserer Fachhochschule Westküste ist das Buch zudem Grundlage für den Schwerpunkt „Digitalisierung im Tourismus“, womit unsere Studierende einen Leitfaden für ihr Studium erhalten, wenn sie bei diesem den Schwerpunkt auf das Digitale Tourismusmarketing legen. Unabhängig von den Mehrwerten, die sich für Praxis und Lehre ergeben, ist das Buch auch die Grundlage für die Forschung an der Fachhochschule Westküste. Es können Themen aus diesem Buch, die die Lehre prägen, über die Forschung in die Praxis diffundieren und umgekehrt.

Zum Buch gelangen Sie hier.

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news-184 Sat, 21 May 2022 09:27:00 +0200 AKTF Jahrestagung: Massentourismus anders gedacht: Nachhaltiger, gerechter, demokratischer und zukunftsfähiger? https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/aktf-jahrestagung-massentourismus-anders-gedacht-nachhaltiger-gerechter-demokratischer-und-zukunftsfaehiger Kann Massentourismus nachhaltig, gerecht und zukunftsfähig sein? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Jahrestagung des Arbeitskreis Tourismusforschung (AKTF) befasst. Ausrichter war das Deutsche Institut für Tourismusforschung mit Sitz an der Fachhochschule Westküste. Im Rahmen der Tagung kamen mehr als 60 Forschende aus ganz Deutschland - teils virtuell, teils in Präsenz in St. Peter-Ording - zusammen. In Fachvorträgen und Diskussionsrunden stand die Zukunft des Massentourismus im Fokus. Partiell stehen sich bislang in besonders populären Urlaubszielen eine hohe, lukrative Nachfrage einerseits und ökologische, soziale sowie nachhaltige Aspekte andererseits häufig noch unvereinbar gegenüber. Im Kern ging es den Forschenden nun um die Frage, mit welchen Konzepten, Angeboten und Instrumenten diesem Spannungsfeld zukünftig begegnet werden kann. Professor Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des ausrichtenden Deutschen Instituts für Tourismusforschung: 
“Die Ansatzpunkte, Massentourismus nachhaltig zu gestalten, sind da. Und sie sind vielfältig. Möglichkeiten des Besuchermanagements, der Umgang mit Erwartungen und Ansprüchen der Gäste sowie Fragen der Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung waren nur einige Punkte, die wir an den vergangenen zwei Tagen unter die Lupe genommen haben. Dass wir als Deutsches Institut für Tourismusforschung dabei die Gelegenheit hatten, eine solch hochkarätig besetzte Tagung auszurichten und den Kolleginnen und Kollegen unsere Forschung gleichzeitig auch präsentieren zu können, ehrt uns besonders.”

Neben dem fachlichen Austausch stand für den AKTF auch in diesem Jahr die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fest auf der Agenda. Im Vorfeld setzten sich jeweils drei Studierende von unterschiedlichen Hochschulen gegen die Konkurrenz durch und erhielten im Rahmen der Tagung die Möglichkeit, ihre touristischen Bachelor- und Masterarbeiten vor einem Fachpublikum vorzustellen. Der Nachwuchspreis für die beste Bachelorarbeit ging an eine Studentin der Hochschule München. Die beste eingereichte Masterarbeit brachte eine Studentin der Universität des Saarlandes hervor.

Die Präsentationen werden in Kürze auf der Website des AKTF bereitgestellt.

Das Programm der Tagung steht hier noch einmal bereit.

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news-183 Thu, 12 May 2022 09:27:00 +0200 Präsentation: Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung - Zentrale Ergebnisse für Deutschland 2021 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/praesentation-tourismusakzeptanz-in-der-wohnbevoelkerung-zentrale-ergebnisse-fuer-deutschland-2021 Die Einstellung der Bevölkerung zum Tourismus ist zu einem entscheidenden Faktor für den Destinationserfolg geworden. Der Tourismus agiert dabei in einem Spannungsfeld: Einerseits leistet er relevante Beiträge zur Wertschöpfung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort und zur Lebensqualität der Einheimischen. Andererseits werden Veränderungen des Lebensraumes, die dem Tourismus zugeschrieben werden, von den Einwohnerinnen und Einwohnern nicht immer ausschließlich positiv wahrgenommen.An diesem Spannungsfeld setzt das Forschungsprojekt „Tourismus im Einklang mit der Bevölkerung möglich machen“ an, das im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT Wissen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom Deutschen Tourismusverband unter wissenschaftlicher Leitung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (FH Westküste) umgesetzt wurde. Im Zentrum des Projektes stand die Zusammenstellung geeigneter Maßnahmen auf Destinationsebene, um zum einen die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung zu fördern, und um zum anderen negative Auswirkungen des Tourismus auf die Destination und die Einheimischen zu minimieren.
 
Im Rahmen des Forschungsprojektes ist eine Broschüre entstanden, die eine Zusammenstellung aus 35 Maßnahmen und Anwendungsbeispielen aus der Praxis enthält. Die Broschüre soll dabei unterstützen, geeignete Maßnahmen für die Bewältigung der Herausforderungen in der eigenen Destination zu identifizieren und damit die Zukunftsfähigkeit der Tourismusentwicklung im Einklang mit der Bevölkerung sicherzustellen. Die Broschüre steht auf der Projektseite zum Download bereit.

Am 12. Mai 2022 fand von 13:30 bis 15:00 Uhr ein Webseminar statt, in dem der Deutsche Tourismusverband und das Deutsche Institut für Tourismusforschung (FH Westküste) die neuesten Zahlen der Tourismusakzeptanzstudie auf Bundesebene vorstellten. Zentral in der Studie ist der Tourismusakzeptanzsaldo, der einen Maßstab für die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in ihrem Wohnort darstellt. Er wird seit 2019 auf Bundes- und Ortsebene gemessen, sodass spannende Zeit- und Raumvergleiche vorliegen, die im Rahmen der Veranstaltung skizziert werden. Die präsentierten Ergebnisse stehen ebenfalls auf der Projektseite zum Donwload bereit.

 

 

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news-182 Tue, 10 May 2022 09:27:00 +0200 TSA-Ergebnisvergleich für ausgewählte Bundesländer https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tsa-ergebnisvergleich-fuer-ausgewaehlte-bundeslaender Mit dem Tourismus-Satellitenkonto (engl. tourism satellite account, TSA) kommt seit nunmehr rund zehn Jahren auch in Deutschland eine Methode zum Einsatz, die es erlaubt, den Wirtschaftsfaktor Tourismus in vergleichbarer Form zu anderen Branchen sowie zur Gesamtwirtschaft der betrachteten Destination zu ermitteln. Neben verschiedenen Studien für die nationale Ebene liegen zwischenzeitlich TSA-Ergebnisse für insgesamt acht Bundesländer vor. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung hat in Zusammenarbeit mit seinen Partnern – der DIW Econ und dem dwif – die zentralen Ergebniskenngrößen aus den Einzelstudien der Bundesländer in einer Broschüre zusammengeführt und in den Vergleich gesetzt. Den Verantwortlichen in den betreffenden Bundesländern soll die Gegenüberstellung dabei helfen, ihre eigenen Ergebnisse besser einordnen und bewerten zu können. Allen anderen Akteuren im Destinationsmanagement kann die Broschüre zur allgemeinen Information über die TSA-Systematik und ihre Herangehensweise bei der Ermittlung der tourismusinduzierten ökonomischen Wirkungen sowie die diesbezüglichen Ergebniskenngrößen dienen.

Die Broschüre „Tourismus-Satellitenkonto (TSA) zur Ermittlung der ökonomischen Bedeutung des Tourismus – Ergebnisvergleich für ausgewählte Bundesländer“ steht allen Interessierten als kostenloser Download zur Verfügung.
 
Weitere Informationen zu den Forschungsvorhaben rund um die Anwendung des Tourismus-Satellitenkontos auf Ebene eines Bundeslandes können der Projektbeschreibung entnommen werden.
 

 

 

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news-181 Fri, 22 Apr 2022 09:27:00 +0200 Veröffentlichung: Studie zur Campingreisetätigkeit und zum Campinginteresse der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/veroeffentlichung-studie-zur-campingreisetaetigkeit-und-zum-campinginteresse-der-deutschen-in-zeiten-der-corona-pandemie Campingurlaub und insbesondere Wohnmobil-Reisen erfreuen sich bei den Deutschen seit Jahren einer steigenden Beliebtheit. Die Corona-Pandemie konnte diesem Trend nur wenig anhaben, ganz im Gegenteil: Die Flexibilität und Unabhängigkeit, die sich aus dem Mitführen der eigenen Urlaubsunterkunft ergibt, hat der Urlaubsart zu großen Vorteilen verholfen. Auch ohnehin schon wichtige Urlaubsbedürfnisse wie Individualität und Naturverbundenheit haben durch die Pandemie weiteren Zuspruch erfahren und dem Campingsegment zusätzlichen Aufwind verliehen.Doch wer hat im Zeitraum der Corona-Pandemie eigentlich Campingreisen unternommen und wie hoch ist der Anteil derjenigen, die erst in der Pandemie zum Campen gekommen sind? Welche Rolle spielte die Pandemie bei der Reiseentscheidung und wieso wurde sich für eine Campingreise entschieden? Können sich die Neu-Camper vorstellen, auch zukünftig Campingreisen zu unternehmen? Und was sagen eigentlich die Alt-Camper dazu, dass sich „ihre“ Urlaubsart einer so steigenden Beliebtheit erfreut?

Diesen und weiteren Fragen ist das Deutsche Institut für Tourismusforschung in einer Studie zu „Campingreisen und Campinginteresse der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie“ nachgegangen. Im November/Dezember 2021 wurden dazu insgesamt 13.579 in deutschsprachigen Privathaushalten in Deutschland lebende Personen ab 18 Jahren befragt (darunter n = 1.889 Camper sowie n = 6.480 Campinginteressenten in den nächsten 3 Jahren).

Weitere Informationen zur Studie können der Projektbeschreibung  entnommen werden.
Die zentralen Ergebnisse der Studie sind in einem Ergebnisbericht zusammengefasst. 

 

 

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news-192 Mon, 04 Apr 2022 10:05:00 +0200 Vortrag "Massentourismus – Risiken und Chancen" von Prof. Dr. Julius Arnegger https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-massentourismus-risiken-und-chancen-von-prof-dr-julius-arnegger Im Rahmen des World Ocean Summit hielt Prof. Dr. Julius Arnegger am 3. März 2022 einen Vortrag zum Thema „Massentourismus – Risiken und Chancen“.World Ocean Summit ist eine internationale Konferenz zur nachhaltigen Zukunft der Ozeane, die jährlich von der World Ocean Initiative, ins Leben gerufen durch the Economist, organisiert wird. Redner bei der Konferenz waren, u.a., John Kerry (Sondergesandter für Klima, früherer US-Außenminister), Amina J. Mohammed (stellvertretende UN-Generalsekretärin), Marcelo Rebelo de Sousa (Präsident von Portugal), Brune Poirson (Chief Sustainability Officer von Accor), Maya Gabeira (professsionelle Big-Wave-Surferin und Umweltaktivistin).

In seinem Vortrag ging Prof. Dr. Arnegger auf die Probleme ein, die Massentourismus in Küstenzonen weltweit mit sich bringen kann; gleichzeitig wies er auf die Bedeutung touristischer Einnahmen hin, insbesondere für viele Entwicklungsländer, weshalb eine pauschale Verteufelung von Pauschal- und Massentourismus keine Lösung, und ein vollständiger Ersatz durch hochspezialisierte, nachhaltige Nischenprodukte wie Ökotourismus oftmals nicht realistisch sei. Vielmehr müssen alle Akteure (Privatwirtschaft, Regierungen, Zivilgesellschaft und Konsumenten) gemeinsam darauf hinwirken, alle Formen des Tourismus nachhaltiger zu gestalten.

Kontakt für Rückfragen zum Vortrag:
Prof. Dr. Julius Arnegger

 

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news-179 Mon, 04 Apr 2022 09:27:00 +0200 Ankündigung: Webseminar "Tourismusakzeptanz Deutschland" - jetzt anmelden! https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-webseminar-tourismusakzeptanz-deutschland-jetzt-anmelden Die Einstellung der Bevölkerung zum Tourismus ist zu einem entscheidenden Faktor für den Destinationserfolg geworden. Der Tourismus agiert dabei in einem Spannungsfeld: Einerseits leistet er relevante Beiträge zur Wertschöpfung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort und zur Lebensqualität der Einheimischen. Andererseits werden Veränderungen des Lebensraumes, die dem Tourismus zugeschrieben werden, von den Einwohnerinnen und Einwohnern nicht immer ausschließlich positiv wahrgenommen.An diesem Spannungsfeld setzt das Forschungsprojekt „Tourismus im Einklang mit der Bevölkerung möglich machen“ an, das im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT Wissen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom Deutschen Tourismusverband unter wissenschaftlicher Leitung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (FH Westküste) umgesetzt wurde. Im Zentrum des Projektes stand die Zusammenstellung geeigneter Maßnahmen auf Destinationsebene, um zum einen die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung zu fördern, und um zum anderen negative Auswirkungen des Tourismus auf die Destination und die Einheimischen zu minimieren.
 
Im Rahmen des Forschungsprojektes ist eine Broschüre entstanden, die eine Zusammenstellung aus 35 Maßnahmen und Anwendungsbeispielen aus der Praxis enthält. Die Broschüre soll dabei unterstützen, geeignete Maßnahmen für die Bewältigung der Herausforderungen in der eigenen Destination zu identifizieren und damit die Zukunftsfähigkeit der Tourismusentwicklung im Einklang mit der Bevölkerung sicherzustellen. Die Broschüre steht auf der Projektseite zum Download bereit.

Am 12. Mai 2022 findet von 13:30 bis 15:00 Uhr ein Webinar statt, in dem der Deutsche Tourismusverband und das Deutsche Institut für Tourismusforschung (FH Westküste) die neuesten Zahlen der Tourismusakzeptanzstudie auf Bundesebene vorstellen. Zentral in der Studie ist der Tourismusakzeptanzsaldo, der einen Maßstab für die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in ihrem Wohnort darstellt. Er wird seit 2019 auf Bundes- und Ortsebene gemessen, sodass spannende Zeit- und Raumvergleiche vorliegen, die im Rahmen der Veranstaltung skizziert werden.

kostenfreie Anmeldung zum Webinar 

 

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news-177 Thu, 10 Mar 2022 09:27:00 +0100 Abschätzung der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus in Schleswig-Holstein im ersten Corona-Jahr 2020 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/abschaetzung-der-wirtschaftlichen-bedeutung-des-tourismus-in-schleswig-holstein-im-ersten-corona-jahr-2020 Bemessen an der Bruttowertschöpfung und den Erwerbstätigen hat die regionalökonomische Bedeutung des Tourismus in Schleswig-Holstein im Jahr 2020, dem ersten Jahr der Corona-Pandemie, im Vergleich zu 2019 um etwa ein Viertel abgenommen. Das ist das Ergebnis einer Abschätzung, die das Deutsche Institut für Tourismusforschung gemeinsam mit der DIW Econ GmbH und der dwif-Consulting GmbH / dwif e.V. im Rahmen eines Projektes zur Erstellung eines Tourismus-Satellitenkontos für Schleswig-Holstein vorgenommen hat. Nach Untersuchungen für die Jahre 2015 und 2017 wurde in diesem Projekt für das Jahr 2019 der „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ für Schleswig-Holstein zum dritten Mal auf Basis eines Tourismus-Satellitenkontos (TSA) ermittelt. Beim TSA handelt es sich um ein international etabliertes Berichtssystem, das die ökonomische Bedeutung der Querschnittsbranche Tourismus in konsistenter Form zur amtlichen Wirtschaftsstatistik und damit vergleichbar zu anderen Wirtschaftszweigen und zur Gesamtwirtschaft der jeweiligen Destination ermittelt. Neben der Erstellung des TSA für 2019 wurde auch eine Abschätzung der regionalökonomischen Effekte des Tourismus in Schleswig-Holstein im Jahr 2020 vorgenommen. 

Die Abschätzung wurde anstelle einer vollständigen TSA-Berechnung vorgenommen, da zum Untersuchungszeitpunkt noch nicht alle erforderlichen Eingangsdaten für die Berechnungen zum Jahr 2020 vorlagen. So wurden die Daten zur Angebotsseite des TSA sowie das Nachfragevolumen in den einzelnen Segmenten der touristischen Nachfrage aktualisiert, die Höhe der von den Touristen getätigten Ausgaben und deren Verteilung auf die bezogenen Leistungen jedoch als konstant zum Jahr 2019 angenommen. Die Abschätzung entspricht somit keiner vollständigen TSA-Berechnung, liefert aber eine gute Orientierung über die ungefähre Größenordnung der regionalökonomischen Effekte der Tourismuswirtschaft in Schleswig-Holstein im Jahr 2020.

Ergebnisbericht zum TSA für 2019 sowie zur Abschätzung für 2020 

 

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news-176 Tue, 08 Mar 2022 09:27:00 +0100 Hochrangiger Besuch aus Berlin zu Gast beim Deutschen Institut für Tourismusforschung https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/hochrangiger-besuch-aus-berlin-zu-gast-beim-deutschen-institut-fuer-tourismusforschung Jana Schimke, MdB und seit Dezember 2021 Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses des Bundestages, hat auf Einladung des Landtagsabgeordneten des Wahlkreis Dithmarschen – Schleswig, Andreas Hein am 4. März die Fachhochschule Westküste in Heide besucht, um sich über touristische Projekte zu informieren.Die Tourismusforscher um den Direktor des Instituts, Professor Dr. Bernd Eisenstein gaben zunächst einen Überblick über die Forschungsschwerpunkte des Instituts und stellten anschließend den Besuchern vier aktuelle, exemplarisch ausgewählte, Projekte vor. 

Zunächst wurde über das Projekt „Tourismus-Satellitenkonto (TSA)“ berichtet. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden zum einen die gesamten Konsumausgaben der Übernachtungs- sowie Tagestourist*innen mit privat und geschäftlich motiviertem Reiseanlass in der betrachteten Destination ermittelt und zum anderen die durch diese Ausgaben ausgelösten Effekte auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung berechnet.

Im Anschluss wurden die Ergebnisse eines Projekts zur Frage der Tourismusakzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung vorgestellt. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Überlastung bestimmter touristischer Regionen haben die Forschenden des Instituts eine Skala entwickelt, welche messbar macht, wie einheimische Menschen die Auswirkungen des Tourismus an ihrem Wohnort wahrnehmen und bewerten. Hiervon ableitend können die Forschenden beispielsweise Empfehlungen zur Entwicklung der Destinationen treffen.

Im weiteren Verlauf des Besuchs standen das Projekt „RA Business“, das eine Reiseanalyse für Geschäftsreisen zum Inhalt hat, sowie das kürzlich gestartete Besuchermanagementprojekt „AI-basierter Recommender für nachhaltigen Tourismus“ im Fokus. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen auf künstlicher Intelligenz basierende Verfahren erforscht, entwickelt, implementiert und evaluiert werden, die helfen, die zeitweilige Überlastung von Reise- und Ausflugszielen durch gezielte Besucherinformation zu vermeiden und geeignete Alternativen aufzuzeigen. Hierbei sollen in Zukunft auch Drohnen genutzt werden. Die Forscher demonstrierten den Gästen die sich bereits im Rahmen von Forschungsprojekten im Einsatz befindliche Technik und konnten aufzeigen, welche Möglichkeiten für ein Besuchermanagements mit Drohnenunterstützung denkbar wären.

Jana Schimke fasste ihre Eindrücke zusammen: „Ich bin beeindruckt von der Bandbreite der Projekte, welche die Hochschule im Bereich Tourismusforschung vorgestellt hat. Die FH Westküste hat eine besondere Bedeutung für die Region und Schleswig-Holstein. Insbesondere als Vorsitzende des Tourismusausschuss des Bundestags finde ich die Forschungsaktivitäten wertvoll: Sie sind für den Tourismus in ganz Deutschland ein Gewinn.“

Andreas Hein ergänzte: „Mit der Tourismusbranche ist die Fachhochschule Westküste mit einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche unserer Region eng verbunden. Diese Verknüpfung führt zu einer hohen Akzeptanz der Fachhochschule in der Bevölkerung und spiegelt sich nicht zuletzt auch in den hohen Studierendenzahlen aus den umliegenden Regionen wieder. Hier werden Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt bedarfsorientiert ausgebildet.“

Im Namen der Fachhochschule Westküste dankte die Vizepräsidentin und Mitglied des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, Professor Dr. Anja Wollesen, den Besuchern sehr herzlich für das gezeigte Interesse und verband damit die Einladung, auch weiterhin mit der Hochschule im fachlichen Austausch zu bleiben. Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sei für alle Beteiligten unverzichtbar.

 

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news-175 Fri, 11 Feb 2022 09:27:00 +0100 Ankündigung: Vortrag "Risiken und Vorteile des Massentourismus für die Gesundheit und Nachhaltigkeit der Ozeane" - 03. März 2022 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-vortrag-risiken-und-vorteile-des-massentourismus-fuer-die-gesundheit-und-nachhaltigkeit-der-ozeane-03-maerz-2022 Nachhaltiger Tourismus wird oft als Nischen- und Spitzentourismus betrachtet, aber die Größenordnung des Massentourismus kann erhebliche Vorteile bringen. Größere Reisekonzerne können den Wandel vorantreiben, indem sie finanzielle Ressourcen und eine größere Lobbymacht einsetzen als kleinere Unternehmen. Die klassischen Nachteile des Massentourismus bleiben bestehen - können die Vorteile diese überwiegen?Julius Arnegger, Mitglied des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, wird als Redner am 9. jährlichen World Ocean Summit teilnehmen. Die Veranstaltung wird als virtuelle Woche von Economicst Impact Events organisiert und findet vom 1. bis 4. März 2022 statt. Am 3. März 2022, 15:05-15:20 GMT, wird Julius Arnegger über die Risiken und Vorteile des Massentourismus für die Gesundheit und Nachhaltigkeit der Ozeane sprechen:

Die virtuelle Woche des Weltozeangipfels wird sich über vier Tage erstrecken und den breitesten Querschnitt der Ozean-Gemeinschaft zusammenbringen, von Unternehmen über Wissenschaftler, Regierungen und Investoren bis hin zur Zivilgesellschaft. Es wird sechs Industriebereiche geben: Schifffahrt, Fischerei, Aquakultur, Energie, Tourismus und Kunststoffe.

Mehr als 100 Redner werden darüber berichten, wie ihre Branchen auf dem Weg zu den 2030-Zielen vorankommen und was als Nächstes geschehen muss. In den Sitzungen werden branchenübergreifende Themen wie die Finanzierung der Ozeane, Governance und Wiederherstellungslösungen behandelt. Die Redner werden die Finanzierungslücke erörtern, neue Technologien bewerten und erfolgreiche Initiativen vorstellen, die sich bereits auf die Gesundheit der Ozeane auswirken.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Teilnehmer müssen sich unter https://events.economist.com/world-ocean-summit/ anmelden.

 

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news-173 Thu, 27 Jan 2022 09:27:00 +0100 Save the Date/Pre-Call for papers Jahrestagung des AKTF „Massentourismus anders gedacht: Nachhaltiger, gerechter, demokratischer und zukunftsfähiger?“ https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/save-the-date-pre-call-for-papers-jahrestagung-des-aktf-massentourismus-anders-gedacht-nachhaltiger-gerechter-demokratischer-und-zukunftsfaehiger Der Massentourismus ist ein Phänomen, welches durch die fordistisch standardisierte Massenproduktion touristischer Leistungen, für die Verbraucher:innen kostengünstige Urlaubsreisen und für die Anbieter:innen eben jener, durch hohe Stückzahlen, Gewinne und Wettbewerbschancen ermöglicht. Gleichzeitig nutzt dieser die sozialen und naturräumlichen Ressourcen eines touristischen Raumes oftmals deutlich über Gebühr und gefährdet damit nicht nur seine ökologischen Grundlagen, sondern schwächt auch die Tourismusakzeptanz der Bewohner:innen in von diesem Phänomen betroffenen touristischen Räumen. Als nachhaltiger geltende Lösungsansätze, wie die eines ökologischen Tourismus, wären dabei zwar in der Lage, ökologische und soziale Problemfelder zu lösen, zeichnen sich allerdings oftmals durch kleinteilige Strukturen und geringe Stückzahlen aus, welche die ökonomischen Vorteile des Tourismus für die Gesamtregion deutlich verringern und, durch ein oftmals hohes Preisniveau auch die Frage nach der Reisegerechtigkeit aufwerfen. (Urlaubsreisen für weniger gut situierte Bevölkerungsschichten weniger möglich machen, welches sie aus sozialökonomischer Sicht gegen das Gebot der Reisegerechtigkeit verstoßen lassen.) Auf der Jahrestagung 2022 des AKTF sollen daher Möglichkeiten, Grenzen und Konzepte für einen „Massentourismus 2.0“ diskutiert werden.

Die Jahrestagung mit dem Titel „Massentourismus anders gedacht: Nachhaltiger, gerechter, demokratischer und zukunftsfähiger?“ findet am 19. und 20. Mai 2022 als Hybridveranstaltung an der FH Westküste statt.

Die Abgabefrist für Interessensbekundungen für einen Vortrag zu u.g. Themenfeldern ist der 28. Februar 2022 (Abstract mit 800 bis 2.000 Wörtern).

Themenfelder:

  • Herausforderungen und Problembereiche eines Massentourismus 2.0
  • Neue Konzepte und innovative Produktideen zum nachhaltigen Tourismus für alle
  • Voraussetzungen, Problembereiche und Lösungen von KMU-Angeboten zum Massentourismus 2.0
  • Beiträge der Digitalisierung für einen Massentourismus 2.0
  • Ansprüche, Problembereiche und Lösungen im Mobilitätsmanagement eines nachhaltigen Tourismus für alle
  • Reisegerechtigkeit, nachhaltiger Tourismus und gesellschaftliche Konsequenzen
  • Tourismusakzeptanz und Tourismusbewusstsein
  • Neue Formen der Bürgerbeteiligung
  • Besucherlenkung und Besucherbegrenzung
  • Regionale Fallbeispiele für einen Massentourismus 2.0: Erfahrungen und Erkenntnisse


Der AKTF engagiert er sich auch in diesem Jahr in besonderer Weise in der Förderung tourismuswissenschaftlicher JungakademikerInnen. Als Teil dieser Förderung vergibt er zusammen mit der „Initiative Tourismusforschung e.V.“ (ITF), im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung einen eigenen Nachwuchspreis. Studierende sind ab sofort eingeladen, studentische Projekte oder im Zuge von Abschlussarbeiten getätigte empirische Erhebungen und deren Ergebnisse für diesen einzureichen. Die jeweils drei besten Beiträge dürfen dann in Form einer Kurzpräsentation mit anschließender Diskussion auf unserer Jahrestagung am 19. und 20. Mai 2022 in Heide präsentiert werden.
Die Abgabefrist hierfür ist der 11.03.2022.

Kontakt: jtaktf2022(at)fh-westkueste.de
Weitere Informationen: Call for Paper, Call for Contributions Young Researcher Forum

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news-174 Wed, 26 Jan 2022 09:27:00 +0100 Neuerscheinung "Between fearful homebodies and carefree travel lovers: identifying tourist segments during the Covid-19 pandemic in Finland, Germany, and Norway." https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-between-fearful-homebodies-and-carefree-travel-lovers-identifying-tourist-segments-during-the-covid-19-pandemic-in-finland-germany-and-norway Menschen reagieren unterschiedlich auf Krisen wie die Corona-Pandemie. Während bei einigen das wahrgenommene Risiko des Reisens dazu führt, dass Reisepläne verschoben werden, ist für andere das Reisen ein so wichtiger Faktor für das Wohlbefinden, dass Reisepläne trotz Pandemie geschmiedet werden. Im Rahmen eines Forschungsprojektes, das in Kooperation mit den ICNT-Partnerhochschulen Haaga-Helia in Finnland und USN in Norwegen sowie dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) durchgeführt wurde, widmete sich das Deutsche Institut für Tourismusforschung der Frage, wie Risikowahrnehmung und Bedeutung des Reisens für das Wohlbefinden interagieren. In der Studie wurden auf dieser Basis Tourismussegmente identifiziert und beschrieben sowie Implikationen für Tourismuspraktiker abgeleitet.
Das ICNT-Netzwerk wurde 2006 von der Fachhochschule Westküste gegründet. Ziel des Netzwerkes war es von Anfang an, das Know-how in Lehre und Forschung im Tourismusmanagement durch enge Zusammenarbeit und Austausch zwischen ausgewählten internationalen Partnerhochschulen zu erhöhen. Der nun erschiene Artikel unterstreicht neben zahlreichen weiteren kooperativen Veröffentlichungen erneut, wie zielführend die internationale Zusammenarbeit ist. 
Der Artikel ist über diesen Link abrufbar und kann innerhalb des FH Bibliotheks-Netzwerkes kostenfrei bezogen werden: www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13683500.2022.2026304

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news-172 Fri, 14 Jan 2022 09:27:00 +0100 Online-Veranstaltung "Förderung der Tourismusakzeptanz" - 31.01.2022; jetzt anmelden! https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/online-veranstaltung-foerderung-der-tourismusakzeptanz-31012022-jetzt-anmelden Die Einstellung der Bevölkerung zum Tourismus ist ein entscheidender Faktor für den Destinationserfolg. Immer mehr Tourismusregionen setzen sich deshalb mit dem Thema Tourismusakzeptanz auseinander.Aus diesem Grund haben der Deutsche Tourismusverband und das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste gemeinsam das Projekt „Tourismus im Einklang mit den Einheimischen vor Ort möglich machen: Maßnahmen zur Förderung der Tourismusakzeptanz“ gestartet. Ziel des Projektes ist es, die Destinationen bei der Förderung der Tourismusakzeptanz der Einheimischen in ihrer Region zu unterstützen und somit die Zukunftsfähigkeit der Tourismusentwicklung im Einklang mit der Bevölkerung zu sichern.Die Projektergebnisse werden nun in einer digitalen Veranstaltung am 31. Januar 2022 von 10 bis 12 Uhr vorgestellt. Gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband laden wir Sie nun zur Vorstellung der Ergebnisse ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nach erfolgter Registrierung kostenfrei möglich. Am 31. Januar werden wir Ihnen ab 10 Uhr im Rahmen einer Online-Veranstaltung unseren Instrumentenkoffer mit Maßnahmen zur Steigerung der Tourismusakzeptanz in Destinationen vorstellen. Unsere Empfehlungen berücksichtigen die unterschiedlichen Ausgangssituationen in den jeweiligen Destinationen, so dass Sie konkrete Hinweise für Maßnahmen erhalten, die Sie selbst vor Ort ergreifen können.

» Anmeldung zur Online-Veranstaltung am 31. Januar

Die Projektergebnisse werden nach Projektabschluss als Leitfaden aufbereitet und im Frühjahr 2022 mit Ihnen geteilt. Sie sollen für die Destinationsarbeit im Deutschlandtourismus zur wichtigen Hilfestellung werden. Mit der Teilnahme an der Online-Veranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die wichtigsten Ergebnisse bereits vorab zu erfahren und mit uns zu diskutieren.

 

Weitere Hintergründe zum Projekt:
Mit der Tourismusakzeptanzstudie des Deutschen Instituts für Tourismusforschung konnte im Jahr 2019 erstmalig die Tourismusakzeptanz der deutschen Wohnbevölkerung gemessen werden. Die Studie zeigt auf, dass die positiven Auswirkungen des Tourismus auf den eigenen Wohnort häufiger positiv wahrgenommen werden als negativ, dennoch werden auch Defizite deutlich, beispielsweise bezogen auf die persönlichen Auswirkungen und es werden neben positiven Effekten auch negative Effekte durch die Einheimischen registriert, beispielsweise die Vergrößerung von Verkehrsproblemen. Die Studie zeigt zudem auf, dass der Akzeptanzwert bezogen auf den Wohnort in den vergangenen drei Jahren leicht rückläufig war. Auch aus Medienberichten wird deutlich, dass aktuell – unter anderem bedingt und beschleunigt durch COVID-19-bedingte Reiserestriktionen und Reiseverhaltensveränderungen – die Gefahr besteht, dass die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in einigen Orte und Regionen in Deutschland rückläufig ist. Auch wenn das Problem „zu viel Tourismus“ kein neues ist, scheinen soziale Tragfähigkeitsgrenzen erreicht bzw. bereits überschritten zu sein und es bedarf konkreter Maßnahmen, um die Tourismusakzeptanz zu fördern und einer positiven Entwicklung des Tourismus zu realisieren. 
Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Bernd Eisenstein wurde hierfür gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV) ein Forschungsprojekt initiiert, welches im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT Wissen (Leistungssteigerung & Innovationsförderung im Tourismus) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umgesetzt wird. Das Projekt „Tourismus im Einklang mit den Einheimischen vor Ort möglich machen: Ableitung und Kategorisierung von Maßnahmen zur Förderung der Tourismusakzeptanz auf Grundlage einer Einflussfaktorenanalyse“ hat zum Ziel, Destinationsmanagementorganisationen auf unterschiedlichen Destinationsebenen dabei zu unterstützten, die Tourismusakzeptanz der lokalen Bevölkerung zu fördern und somit die Zukunftsfähigkeit der Tourismusentwicklung im Einklang mit der Bevölkerung zu sichern. Basierend auf Sekundärdaten und Primärdaten soll hierfür ein Maßnahmenkatalog und „Instrumentenkoffer“ entwickelt werden. Die folgenden zentralen Forschungsfragen sollen mit dem Projekt adressiert werden:
•    Welche Determinanten prägen die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung? 
•    Wie groß ist eine ggf. vorliegende Wahrnehmungslücke insbesondere mit Blick auf die ökonomischen Effekte des Tourismus?
•    Mit welchen Maßnahmen kann die Tourismusakzeptanz verbessert werden?
•    Welche Erfahrungen liegen im In- und benachbarten Ausland vor?
•    Welche situativen Einflüsse bedingen den Erfolg der Maßnahmen?
Vor dem Hintergrund destinationsspezifischer Herausforderungen und Gegebenheiten, sollen hierbei situativ-adäquate Hinweise für Mahnahmen geleistet werden können, welche dann auf lokaler und regionaler Ebene operativ umgesetzt werden müssten. Im Januar 2022 ist ein (digitaler) Ergebnisworkshop geplant, in dem die zentralen Ergebnisse mit interessierten Akteuren geteilt werden sollen.

Ansprechpartner von Seiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung sind Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Dr. Sabrina Seeler (Tourismusakzeptanzstudie).

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news-171 Mon, 20 Dec 2021 09:27:00 +0100 Projektstart: AI-basierter Recommender für nachhaltigen Tourismus (AIR) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/projektstart-ai-basierter-recommender-fuer-nachhaltigen-tourismus-air Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Forschungsprojekt hat als übergeordnetes Ziel, durch die Entzerrung von Besucherströmen einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Tourismusentwicklung zu leisten. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung übernimmt in dem Projekt die Arbeitspakete „Frequenzmessung (Datengenerierung & Sensorik)“ sowie „Smart Destination Integration“.Projektbeschreibung
In dem Forschungsprojekt AIR sollen solche AI-basierten Verfahren erforscht, entwickelt, implementiert und evaluiert werden, die helfen, die zeitweilige Überlastung von Reise- und Ausflugszielen durch gezielte Besucherinformation zu vermeiden und geeignete Alternativen aufzuzeigen. Dazu werden die Kernelemente eines digitalen Besuchermanagementsystems (Frequenzmessung, Datenbereitstellung, Modellierung/Alternativengenerierung und Touchpointmanagement/Deployment) beschrieben und konzeptioniert und dann in sechs Use Cases zur Anwendungsforschung implementiert, im Hinblick auf Integrationsfähigkeit untersucht (Smart Destination Integration) und evaluiert.

  • Drittmittelprojekt 
  • Finanzierung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • Förderprogramm „KI-Leuchttürme“
  • Bewilligte Projektförderung (FH Westküste): 962.339,80 € 
  • Projektzeitraum: 01.01.2022 bis 31.12.2024

Projektverbund:

  • Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT), Kiel (Verbundkoordinator)
  • Outdooractive AG, Immenstadt
  • Fachhochschule Westküste, Deutsches Institut für Tourismusforschung, Heide
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Wissenstransferzentrum „Innovative und Nachhaltige Tourismusentwicklung“ InNaTour (WTZ) in Kooperation mit Füssen Tourismus und Marketing AöR, Füssen
  • Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Kiel (FHKI)
  • Nordsee Tourismus Service GmbH, Husum (NTS)
  • Tourismus-Agentur Lübecker Bucht AöR, Scharbeutz (TALB)
  • Wintersport-Arena Sauerland/Siegerland-Wittgenstein e.V., Winterberg (WAS) in Kooperation mit Sauerland Tourismus e. V., Schmallenberg
  • Ruhr Tourismus GmbH, Oberhausen (RTG)

Aktuelle Informationen

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news-170 Thu, 09 Dec 2021 09:27:00 +0100 Projektstart: Landesweites digitales Besuchermanagement für den Tourismus in Schleswig-Holstein (LABTOUR SH) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/projektstart-landesweites-digitales-besuchermanagement-fuer-den-tourismus-in-schleswig-holstein-labtour-sh Überfüllte Strände, Touristenschlangen vor Attraktionen und volle Parkplätze – ein Bild, welches sich oft in Schleswig-Holstein als beliebtes Urlaubsland zeigt. Wie lassen sich touristische Hotspots frühzeitig erkennen und wie können wir es mit digitalen Lösungen schaffen, alternative Ausflugsziele anzubieten, um Touristenströme zeitlich und räumlich zu entzerren? Das Thema digitales Besuchermanagement ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Destinationsentwicklung, gewann dadurch jedoch nochmal an Bedeutung. An den genannten Fragestellungen setzt das Forschungsprojekt „Landesweites Digitales Besuchermanagement für den Tourismus in Schleswig-Holstein (LAB-TOUR SH)“ des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern FuE-Zentrum FH Kiel GmbH, ADDIX Internet Services GmbH und der Lufthansa Industry Solutions AS GmbH an.

Übergeordnetes Ziel des Gesamtprojektes ist es, ein effektives landesweites digitales Besuchermanagementsystem zu konzeptionieren und soweit möglich zu implementieren. Damit soll ein Beitrag für eine nachhaltige und ausgewogene Tourismusentwicklung in Schleswig-Holstein geleistet werden, indem temporäre und regionale Überlastungen vermieden werden. Die derzeit in Schleswig-Holstein bereits aktiven Systeme sind eine gute Basis, aber es bedarf noch umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um die vorhandenen Ansätze auszubauen und zu integrieren.

Das mit rund 714.000€ vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft 2014-2020 mit EFRE-Mitteln und Landesmitteln nach Maßgabe der FIT-Richtlinie geförderte Drittmittelprojekt startete zum 1. November 2021, der Projektzeitraum endet am 30. Juni 2023.

Relevante Links und Publikationen zum Thema:

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news-166 Tue, 30 Nov 2021 09:27:00 +0100 Kooperatives Forschungsprojekt mit dem DTV: Tourismus im Einklang mit den Einheimischen vor Ort möglich machen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/kooperatives-forschungsprojekt-mit-dem-dtv-tourismus-im-einklang-mit-den-einheimischen-vor-ort-moeglich-machen Die Einstellungen und Wahrnehmungen der Bevölkerung zum Tourismus im eigenen Wohnort sind elementar für den Destinationserfolg. Eine nachhaltig positive Tourismusentwicklung hängt dabei auch von der Akzeptanz der einheimischen Bevölkerung ab. Aber welche Maßnahmen bedarf es, um die Tourismusakzeptanz zu fördern? Hiermit beschäftigt sich das gemeinsame LIFT-Forschungsprojekt gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband und unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Bernd Eisenstein. Mit der Tourismusakzeptanzstudie des Deutschen Instituts für Tourismusforschung konnte im Jahr 2019 erstmalig die Tourismusakzeptanz der deutschen Wohnbevölkerung gemessen werden. Die Studie zeigt auf, dass die positiven Auswirkungen des Tourismus auf den eigenen Wohnort häufiger positiv wahrgenommen werden als negativ, dennoch werden auch Defizite deutlich, beispielsweise bezogen auf die persönlichen Auswirkungen und es werden neben positiven Effekten auch negative Effekte durch die Einheimischen registriert, beispielsweise die Vergrößerung von Verkehrsproblemen. Die Studie zeigt zudem auf, dass der Akzeptanzwert bezogen auf den Wohnort in den vergangenen drei Jahren leicht rückläufig war. Auch aus Medienberichten wird deutlich, dass aktuell – unter anderem bedingt und beschleunigt durch COVID-19-bedingte Reiserestriktionen und Reiseverhaltensveränderungen – die Gefahr besteht, dass die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in einigen Orte und Regionen in Deutschland rückläufig ist. Auch wenn das Problem „zu viel Tourismus“ kein neues ist, scheinen soziale Tragfähigkeitsgrenzen erreicht bzw. bereits überschritten zu sein und es bedarf konkreter Maßnahmen, um die Tourismusakzeptanz zu fördern und einer positiven Entwicklung des Tourismus zu realisieren. 
Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Bernd Eisenstein wurde hierfür gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV) ein Forschungsprojekt initiiert, welches im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT Wissen (Leistungssteigerung & Innovationsförderung im Tourismus) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umgesetzt wird. Das Projekt „Tourismus im Einklang mit den Einheimischen vor Ort möglich machen: Ableitung und Kategorisierung von Maßnahmen zur Förderung der Tourismusakzeptanz auf Grundlage einer Einflussfaktorenanalyse“ hat zum Ziel, Destinationsmanagementorganisationen auf unterschiedlichen Destinationsebenen dabei zu unterstützten, die Tourismusakzeptanz der lokalen Bevölkerung zu fördern und somit die Zukunftsfähigkeit der Tourismusentwicklung im Einklang mit der Bevölkerung zu sichern. Basierend auf Sekundärdaten und Primärdaten soll hierfür ein Maßnahmenkatalog und „Instrumentenkoffer“ entwickelt werden. Die folgenden zentralen Forschungsfragen sollen mit dem Projekt adressiert werden:
•    Welche Determinanten prägen die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung? 
•    Wie groß ist eine ggf. vorliegende Wahrnehmungslücke insbesondere mit Blick auf die ökonomischen Effekte des Tourismus?
•    Mit welchen Maßnahmen kann die Tourismusakzeptanz verbessert werden?
•    Welche Erfahrungen liegen im In- und benachbarten Ausland vor?
•    Welche situativen Einflüsse bedingen den Erfolg der Maßnahmen?
Vor dem Hintergrund destinationsspezifischer Herausforderungen und Gegebenheiten, sollen hierbei situativ-adäquate Hinweise für Mahnahmen geleistet werden können, welche dann auf lokaler und regionaler Ebene operativ umgesetzt werden müssten. Im Januar 2022 ist ein (digitaler) Ergebnisworkshop geplant, in dem die zentralen Ergebnisse mit interessierten Akteuren geteilt werden sollen.

Ansprechpartner von Seiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung sind Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Dr. Sabrina Seeler (Tourismusakzeptanzstudie).

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news-165 Tue, 30 Nov 2021 06:30:00 +0100 FUR, Deutsches Institut für Tourismusforschung und NIT legen neue Studie zu Geschäftsreisen unter Corona-Bedingungen vor https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/fur-ditf-und-nit-legen-neue-studie-zu-geschaeftsreisen-unter-corona-bedingungen-vor Geschäftsreisende sind sich einig: Digitale Lösungen können Geschäftsreisetätigkeit nicht ersetzen! Berufsbedingte Mobilität ist mittlerweile allgegenwärtig. Sie gehört für viele Erwerbstätige zum beruflichen Alltag. Die Covid-19-Pandemie stellte jedoch das touristische Nachfragesegment der Geschäftsreisen vor sehr große Herausforderungen: Geschäftsreisen wurden gestrichen oder durch digitale Lösungen ersetzt – mit drastischen Auswirkungen auf die gesamte Branche. Wie sehen die Geschäftsreisenden selbst die Auswirkungen von Corona? Warum sollte aus Sicht der Reisenden auch in Zukunft wieder geschäftlich verreist werden? Wie sieht die Geschäftsreise der Zukunft aus? Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), das Deutsche Institut für Tourismusforschung, mit Sitz an der FH Westküste, und das Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) haben ausgewählte Ergebnisse der „RA Business 2021“, der Reiseanalyse für Geschäftsreisen, veröffentlicht. Im Vergleich zur RA Business 2019, der letzten Studie ohne Corona-Effekt, ermittelt die RA Business 2021 rund 64% weniger Übernachtungsgeschäftsreisen ins In- und Ausland. Auch wenn der Markt von deutlichen Rückgängen gezeichnet wurde, blieb die Reisestruktur relativ stabil. Mit Blick auf die Reiseanlässe dominierten auch in der Pandemie die klassischen Geschäftsreisen, wie Kundenbesuche, Projektbesprechungen und Reisen zu Niederlassungen oder Unternehmenszentralen. Leistungsträger, insbesondere die Hotellerie, müssen sich dabei auf veränderte Ansprüche der Geschäftsreisenden einstellen, wie kulante Stornierungsbedingungen und einwandfreie Hygiene. Auch die Nachhaltigkeit hat eine steigende Bedeutung im Geschäftsreisesegment – deutlich mehr als bei den Urlaubsreisen.
Während der Pandemie haben die meisten Geschäftsreisenden einen guten Teil ihrer Übernachtungsgeschäftsreisen durch digitale Meeting-Formate ersetzt. „Die Geschäftsreisenden erkennen dabei deutlich die Vor- und Nachteile der digitalen Substitute“, so Ulf Sonntag, Projektleiter der RA Business bei der FUR. Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung ergänzt: „Wir wissen durch unsere Forschung, dass Geschäftsreisende nicht nur berufliche, sondern auch viele private Vorteile aus ihrer Reisetätigkeit ziehen - viele können es kaum abwarten, dass wieder mehr Übernachtungsgeschäftsreisen durchgeführt werden.“

Die meisten Geschäftsreisenden gehen davon aus, dass es auch in Zukunft gute Gründe für Übernachtungsgeschäftsreisen geben wird. Geschäftsreisen machen die notwendige Nähe möglich, die sich in der Wichtigkeit des zwischenmenschlichen Kontakts bei komplexen Problemlösungen oder beim Aufbau von Vertrauen zeigen. Geschäftsreisende ziehen bei fast allen Reiseanlässen auch in Zukunft Übernachtungsgeschäftsreisen einem digitalen Substitut vor.
Die aktuellen Ergebnisse sowie die Ergebnisse vorhergehender Studien stehen in kurzer und knapper Form hier zum Download zur Verfügung.
Die nächste Erhebungswelle findet im Juni 2022 statt.

Die seit fast 50 Jahren jährlich durchgeführte Reiseanalyse gilt als detaillierteste Untersuchung zur deutschen Urlaubsreisenachfrage, die um das Segment der Geschäftsreisen ergänzt wird. Die FUR ist eine neutrale, nicht kommerzielle Interessengemeinschaft der Nutzer von Tourismusforschung. Methodisch erfolgt die Erhebung zur „RA Business“ in zwei Befragungen, zuletzt mit der dritten Erhebungswelle im Sommer 2021:

  1. RA online 5/2021 (bevölkerungsrepräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung im Alter von 14-75 Jahren): Volumen und Struktur von Übernachtungsgeschäftsreisenden (letzte 3 Jahre) als Grundlage für (2) (Feldinstitut Ipsos)

  2. n = 2.100 Übernachtungsgeschäftsreisende (letzte 3 Jahre) zu Reiseaufkommen und -verhalten, Buchungsverhalten, Reiserichtlinien, Nachhaltigkeit, Corona und Zukunft der Geschäftsreise gewichtet nach Reisehäufigkeit und Reiseanlass) (Feldinstitut Norstat). Feldzeit: Juni 2021. Zeitbezug Reiseverhalten (Basis Reisen; n = 1.983): Mai 2020 bis April 2021.

Ansprechpartner von Seiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung sind Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Julian Reif.

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news-164 Mon, 29 Nov 2021 18:30:00 +0100 Zukunft der Geschäftsreise – Ein Segment im Wandel?! https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/zukunft-der-geschaeftsreise-ein-segment-im-wandel Im Rahmen des eNetworking „Zukunft der Geschäftsreisen – Ein Segment im Wandel!?“ am 29. November legten FUR, Deutsches Institut für Tourismusforschung und NIT die neue Studie zu Geschäftsreisen unter Corona-Bedingungen vor.Die Corona Pandemie hat die Welt der Geschäftsreisen in den letzten anderthalb Jahren grundlegend auf den Kopf gestellt. Laut VDR-Geschäftsreiseanalyse sank die Zahl der Tages- und Übernachtungsgeschäftsreisen im Jahr 2020 um rund 83 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Geschäftliche Mobilität und ein persönlicher Austausch waren kaum möglich und Alternativen mussten her. So gehören regelmäßige Online-Meetings, Webinare und virtueller Austausch seither zum Geschäftsalltag und sind auch in Zukunft kaum noch wegzudenken. 

Es stellt sich die Frage, ob sich virtuelle Alternativen gegen den persönlichen Austausch durchsetzen und warum aus Sicht der Reisenden auch in Zukunft wieder geschäftlich verreist werden soll?

Beim eNetworking „Zukunft der Geschäftsreisen – Ein Segment im Wandel!?“ wurden den über 100 Teilnehmenden die Ergebnisse der Reiseanalyse Business, einem Forschungsprojekt der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR), des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste und dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) vorgestellt. 

Wie sehr hat Corona den Bereich Business Travel tatsächlich verändert? In welchen Bereichen gab es Verschiebungen, in welchen wiederum kaum Veränderungen? Wie können Geschäftsreisen, unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, auch in Zukunft gerechtfertigt gestaltet werden? Mit Blick auf diese Frage widmeten sich die Verantwortlichen der Analyse, den Rückblicken, aktuellen Fakten und einem Ausblick zur Zukunft der Geschäftsreisen aus Sicht der Reisenden sowie der spannenden Diskussionsrunde im Anschluss.

Die präsentierten Ergebnisse zur Studie finden Sie hier und im Downloadbereich der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung. Ebenfalls stellen wir gern den Mitschnitt der Veranstaltung zur Verfügung.

 

 

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news-167 Mon, 29 Nov 2021 18:30:00 +0100 Studie zu Städtetourismus unter Covid-19: Potenziale im Städtetourismus schrumpfen, Lust auf Städte aber weiterhin auf hohem Niveau. https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/studie-zu-staedtetourismus-unter-covid-19-potenziale-im-staedtetourismus-schrumpfen-lust-auf-staedte-aber-weiterhin-auf-hohem-niveau Welche Perspektiven für den Städtetourismus in Deutschland bestehen, hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste nun in einer zweiten Studie untersucht. Im Vergleich zur Vorjahresstudie gibt es mit Blick auf die Nachfragepotenziale der deutschen Großstädte über 100.000 Einwohner Rückgänge – das Interesse an Städtereisen aus Urlaubs- und Freizeitgründen bleibt jedoch auch unter Pandemie-Bedingungen weiterhin hoch. Im September 2021 lag das Potenzial der Städtereise-Planer, also Personen, die in den nächsten 12 Monaten „ziemlich sicher“ eine Städtereise mit Übernachtung aus Urlaubs- und Freizeitgründen in eine der deutschen Großstädte unternehmen wollen, bei rund 39,1 Mio. Personen (64% der repräsentierten Bevölkerung), was einem Rückgang von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Berlin (30%), Hamburg (29%) und München (19%) stehen bei den Reisezielen an erster Stelle. Dass immer noch Unsicherheit herrscht zeigt, dass 54% der Städtereise-Planer aktuell angeben, dass noch nichts gebucht sei, man dies aber vorhabe. Gründe für die Nicht-Planung von Städtereisen haben jedoch weniger mit der Coronakrise zu tun: 26% derjenigen, die keine Städtereise in den nächsten 12 Monaten planen, gaben an, dass sie lieber ans Meer oder in die Berge verreisen wollen. Lediglich 5% der Nicht-Planer gaben an, sich in Städten nicht sicher zu fühlen. 

Bei der Vorgängerstudie im September 2020 war der bundesweite Lockdown noch nicht absehbar und auch derzeit sind Prognosen über das geplante Reiseverhalten aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehen schwierig. Die Daten zeigen jedoch, dass es seit der letzten Studie eine empirische Realisierungsquote von 58% gab. Das bedeutet, dass von den Städtereise-Planern, die im Jahr 2020 angaben, „ziemlich sicher“ eine Städtereise in den nächsten 12 Monaten zu planen, 58% diese auch unternommen haben. Wenn Reisen in deutsche Großstädte unter Pandemie-Bedingungen unternommen wurden, dann fühlte man sich mit Blick auf die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus überwiegend sicher (52% Top-2-Box auf einer 7er Skala) und auch die Auflagen in Bezug auf die Corona-Pandemie störten wenig bis gar nicht (43% Top-2-Box auf einer 7er Skala). Anlässe für eine Städtereise unter Corona waren in erster Linie Verwandten- und Bekanntenbesuche (30%), Sightseeing (15%) und Erholung (10%). Events- und Veranstaltungen (7%), Kultur (6%) oder auch Party-Fun (3%) spielten erwartungsgemäß unter Pandemie-Bedingungen einer deutlich untergeordnete Rolle. 

Die potenziellen Städtetouristen achten bei ihren Städtereisen weiterhin auf Stornierungsbedingungen (74% Top-2-Box auf einer 5er Skala), auf eine hygienisch einwandfreie Unterkunft (70%) sowie auf eine ehrliche Kommunikation von Seiten des Reiseziels oder der Unterkunft (65%). 

„Eine vollständige Wiederbelebung des deutschen Städtetourismus ist kurzfristig sicherlich nicht möglich, gleichwohl geben die Ergebnisse der Studie keine Hinweise darauf, dass bspw. ein wahrgenommenes Gesundheitsrisiko den Städtetourismus negativ beeinflusst“, sagt Julian Reif, Projektleiter der Studie. Diese Befunde wurden bereits im Rahmen der Jahrestagung des Arbeitskreises für Tourismusforschung in der deutschen Gesellschaft für Geographie (AKTF) vorgestellt und sind hier einsehbar.

Die Untersuchung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung wurde im Rahmen des auftragsunabhängigen Forschungsprojekts „Deutscher Städtereisenmonitor“ in Zusammenarbeit mit der Marketingorganisation „Magic Cities Germany e.V.“ durchgeführt. Die Ergebnisse sollen Verantwortlichen in Städten dabei helfen, einen nachhaltigen Städtetourismus in Zeiten von Corona und darüber hinaus zu managen. Die vom 31.08. - 10.09.2021 erhobenen Daten sind repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten in Deutschland (16-75 Jahre) in den Quotenmerkmalen Alter, Herkunft und Geschlecht. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird in Kürze auf der Website des Instituts bereitgestellt.
Die Ergebnisse der ersten Studie sind hier nachzulesen. 


Das Projekt endet am 31.12.2021.
 

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news-161 Tue, 23 Nov 2021 11:10:00 +0100 Neuerscheinung "Experiential marketing as a tool to enhance tourists’ pre-travel online destination experiences? A web-based experiment." https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-experiential-marketing-as-a-tool-to-enhance-tourists-pre-travel-online-destination-experiences-a-web-based-experiment ***kostenfreier Download bis 29.12.2021***Destinations-Marketing-Organisationen (DMOs) versuchen, potenzielle Touristen in der Inspirationsphase über positive Online-Destinationserlebnisse für ihr Reiseziel zu begeistern. Besonders in dieser Phase der Customer Journey sind Reiseziel-Websites zentrale Informationsquellen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes widmet sich das Deutsche Institut für Tourismusforschung der Wahrnehmung von Reiseziel-Websites aus Nachfragersicht. Dabei wird die aus der Konsumgüterindustrie stammende Theorie des erlebnisorientierten Marketings für Reiseziel-Websites erweitert und die Wirkung auf Nachfrageseite im Sinne eines Online-Destinationserlebnisses untersucht. In dem Artikel "Experiential marketing as a tool to enhance tourists’ pre-travel online destination experiences? A web-based experiment." von Anne Köchling werden die Ergebnisse der zweiten Studie zu diesem Thema vorgestellt. Dabei wurde ein neues Messinstrument zur Erfassung des Online-Destinationserlebnisses erprobt und die Wirkung von erlebnisorientiertem Marketing gemessen. Die Studie ist im Journal of Destination Marketing and Management, einem der international anerkanntesten Zeitschriften in der Tourismusforschung, erschienen und steht bis zum 29.12.21 hier kostenfrei zum Download zur Verfügung. Die Studie baut auf einer vorangegangenen explorativen Studie auf, deren Ergebnisse bereits im Herbst 2020 veröffentlicht wurden (Link auf: www.elgaronline.com/downloadpdf/journals/jqrt/1-1/jqrt.2020.01.03.xml ).
Weitere Informationen zum Projekt „Online-Destinationserlebnisse vor der Reise auf DMO Websites“ finden Sie hier .

Literaturhinweis: Köchling, Anne (2021): Experiential marketing as a tool to enhance tourists’ pre-travel online destination experiences? A web-based experiment. Journal of Destination Marketing and Management 22, 100669 doi.org/10.1016/j.jdmm.2021.100669
 

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news-163 Tue, 23 Nov 2021 11:09:00 +0100 Vortrag „Die zweifache digitale Transformation: Ausgewählte Datenquellen für ein digitales Besuchermanagement“ https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-die-zweifache-digitale-transformation-ausgewaehlte-datenquellen-fuer-ein-digitales-besuchermanagement Unter dem Motto "Tourismus und Transformation – Perspektiven einer Erlebnis-ökonomie im Blickwinkel von Krisen und Resilienz" standen vom 18. bis 20. November 2021 im Rahmen der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. die Auswirkungen von COVID-19 auf den Tourismus auf dem Konferenzprogramm der teilnehmenden Wissenschaftler. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung hatte zur Beantwortung der diversen Fragestellungen Erklärungsbeiträge (teilweise in Kooperation mit Partnern) in unterschiedlichen Themenfeldern vorbereitet. Dann spitzte sich jedoch die Corona-Lage erneut zu, jeden Tag erreichten die Infektionszahlen ein neues trauriges Rekordniveau. Wissenschaftler rieten allerorten wieder von der Teilnahme an großen Veranstaltungen ab, da die Infektionslage in einigen Teilen Deutschlands so angespannt war wie nie zuvor. Das Institut entschied sich in der Folge, lediglich einen Beitrag vor Ort anzubieten und somit die Reisetätigkeit und die Präsenz vor Ort deutlich zu reduzieren. 

Im Themenblock Digitalisierung griffen Prof. Dr. Dirk Schmücker und Julian Reif im Rahmen ihres Vortrags "Die zweifache digitale Transformation: Ausgewählte Datenquellen für ein digitales Besuchermanagement." die Frage nach den Erfolgsfaktoren für ein digitales Besuchermanagements auf. Ein erster Schritt in ein digitales Besuchermanagement ist demnach die valide und zuverlässige Messung von Besucherströmen. Vor diesem Hintergrund untersuchten die beiden Wissenschaftler an realen Beispielen, welche Datenquellen zur Verfügung stehen, welche Validität, Reliabilität sowie datenschutzrechtliche Einsetzbarkeit sie aufweisen und präsentierten die Ergebnisse im Rahmen des Vortrags.
 

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news-162 Tue, 23 Nov 2021 11:08:00 +0100 5. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/5-deidesheimer-gespraeche-zur-tourismuswissenschaft Vom 03. bis zum 05. November 2021 veranstalteten das Deutsche Institut für Tourismusforschung gemeinsam mit der Stadt und der Tourist Service GmbH Deidesheim die „Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“. Für drei Tage referierten und diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland in Deidesheim das Thema „Resilienz im Tourismus“. Im Zuge der Covid-19 Pandemie ist die Bedeutung von Resilienz im Tourismus deutlich zutage getreten. Die Fähigkeit, mit Krisen und ihren Folgen erfolgreich umzugehen, und Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit im Tourismus standen im Fokus dieser Deidesheimer Gespräche. In geschlossener Runde diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedenen Facetten und Ansätze der Resilienz. Neben der Bedeutung der Bevölkerung und der Bürgerbeteiligung, der Rolle von Diversity und Klimaschutz wurden zudem Aspekte aus dem Wander- und Weintourismus sowie die Besonderheit von Destinationen im Zusammenhang mit Resilienz betrachtet. Einen internationalen Fokus setzte die Veranstaltung mit Blick auf die Tourismusentwicklung in Bhutan vor dem Hintergrund einer resilienten und nachhaltigen Entwicklung nach der Covid-19 Pandemie. 

Bürgermeister Manfred Dörr betonte in seiner Begrüßung, dass die Covid-19 Pandemie eindeutig aufgezeigt hat, wie wichtig es besonders für Tourismus-Destinationen ist, sich Gedanken über die Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten zu machen. Bereits bei einem Besuch der UNWTO (Weltorganisation für Tourismus der Vereinten Nationen) in Deidesheim wurde beispielsweise die konsequente Ausrichtung nach den cittaslow-Kriterien als eine Möglichkeit angesehen, sich durch eine klare und nachhaltige Ausrichtung zu stärken. Aber auch starke und gefestigte Tourismusstrukturen in der Region sind ein wichtiger Baustein für eine gut positionierte und damit resiliente Tourismusdestination. Dieses Thema wurde mit Tobias Kauf, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Pfalz-Touristik e.V. im Laufe der Tagung vertieft. Die Runde der Professoren war sich einig, dass klare Tourismusstrukturen in der Pfalz zusammen mit einer adäquat und innovativ aufgestellten Pfalz-Touristik für die zukünftige Entwicklung und Stärkung der gesamten Pfalz alternativlos sind.

Die Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft fanden nach dem Auftakt im Jahr 2013 bereits zum fünften Mal statt. Die Deidesheimer Gespräche sind ein gelungenes Beispiel für die Vernetzung von Forschung, Lehre und Praxis, wie Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, betont: „Einen echten Mehrwert bietet der Austausch unter den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, der sonst oft zu kurz kommt. Daneben gibt es einen unmittelbaren Kontakt zu praktischen Fragestellungen, die der Wissenschaft gespiegelt werden. Erkenntnissen aus diesen Diskussionen sind für die Praxis relevant und direkt umsetzbar.“ Die nächsten Deidesheimer Gespräche sind für das Jahr 2023 geplant, gleichzeitig 10-Jähriges Jubiläum der Kooperation zwischen der Fachhochschule Westküste, der Stadt Deidesheim und der Tourist Service GmbH Deidesheim.

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news-160 Tue, 23 Nov 2021 11:07:00 +0100 Tourismustag Schleswig-Holstein 2021 - Was geht? Was bleibt? Was kommt? https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismustag-schleswig-holstein-2021-was-geht-was-bleibt-was-kommt Am 21. Oktober 2021 fand in Husum vor über 400 Branchenvertretern/-innen der jährlich stattfindende Tourismustag Schleswig-Holstein statt. Nach anderthalb Jahren der Corona-Pandemie standen, nach dem ersten digitalen Tourismustag im Jahr 2020, nun erneut in Präsenz unter dem Motto „Was geht? Was bleibt? Was kommt?“ die Fragen im Raum, wie es dem Tourismus in Schleswig-Holstein geht, wie die Branche nachhaltiger und krisensicherer aufgestellt werden kann und vor allem, welche neuen Trends und Chancen sich abzeichnen.Veranstaltet wurde der Tourismustag von der IHK Schleswig-Holstein mit Unterstützung durch die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH, den Tourismusverband Schleswig-Holstein e. V., den Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Schleswig-Holstein e. V. sowie dem Deutschen Institut für Tourismusforschung der FH Westküste.Am Vormittag stand in den Einführungen und Vorträgen im Mittelpunkt, Bilanz nach der zurückliegenden Corona-Zeit zu ziehen, aber vor allem auch den Blick nach vorn zu richten. So betonte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, dass “die Corona-Pandemie den erfolgsgewohnten Schleswig-Holstein-Tourismus vor große Herausforderungen gestellt hat, aber auch Chancen aufgezeigt: naturnahe, kontaktarme Urlaubsformen wie Camping oder Ferienwohnungen haben erfreulich gute Übernachtungszahlen erzielen können“

Am Nachmittag standen Erfolgsfaktoren für nachhaltigen Schleswig-Holstein Tourismus daher im Vordergrund. Wie auch auf vorherigen Tourismustagen haben sich Vertreter/-innen der FH Westküste an der Gestaltung des Tagungsprogramms beteiligt. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung geht in ihren Forschungsprojekten unter anderem der Frage nach einer nachhaltigen Tourismusentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven nach. “Auch in Schleswig-Holstein bewirkten Lockdowns und Reisebeschränkungen zeitweise starke Einbrüche im Tourismus; andererseits führte insbesondere die Beschränkung von Fernreisen zu lokalen und zeitlichen Überlastungen durch Tages- und Übernachtungsgäste und forderte sowohl Anbieter als auch Einwohner in hohem Maße“, weiß Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung. Wie die Auswirkungen des Tourismus auf den Wohnort und auf die persönlichen Belange allgemein wahrgenommen werden und inwieweit sie sich in den letzten Jahren verändert haben, untersuchte das Institut im Rahmen seiner Tourismusakzeptanzstudie, deren Ergebnisse in einem Vortrag von Dr. Sabrina Seeler (Deutsches Institut für Tourismusforschung) in Kooperation mit der dwif-Consulting GmbH präsentiert wurden. Mit Blick auch auf die weiteren Herausforderungen der Branche wird von verschiedenen Akteuren ein “Tourismus ohne Wachstum“ als Lösung propagiert. Mit der Frage, ob Tourismus ohne Wachstum erfolgreich sein kann, setzten sich Prof. Dr. Stefan Gössling und Minister Dr. Bernd Buchholz im Rahmen der von Prof. Dr. Julius Arnegger (Deutsches Institut für Tourismusforschung) moderierten Podiumsdiskussion auseinander.

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news-159 Fri, 12 Nov 2021 23:05:00 +0100 Jetzt kostenlos anmelden: eNetworking „Zukunft der Geschäftsreisen – Ein Segment im Wandel!?“ https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/jetzt-kostenlos-anmelden-enetworking-zukunft-der-geschaeftsreisen-ein-segment-im-wandel Die Corona Pandemie hat die Welt der Geschäftsreisen in den letzten anderthalb Jahren grundlegend auf den Kopf gestellt. Laut VDR-Geschäftsreiseanalyse sank die Zahl der Tages- und Übernachtungsgeschäftsreisen im Jahr 2020 um rund 83 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Geschäftliche Mobilität und ein persönlicher Austausch waren kaum möglich und Alternativen mussten her. So gehören regelmäßige Online-Meetings, Webinare und virtueller Austausch seither zum Geschäftsalltag und sind auch in Zukunft kaum noch wegzudenken. Es stellt sich die Frage, ob sich virtuelle Alternativen gegen den persönlichen Austausch durchsetzen und warum aus Sicht der Reisenden auch in Zukunft wieder geschäftlich verreist werden soll?

 Beim eNetworking „Zukunft der Geschäftsreisen – Ein Segment im Wandel!?“ werden die Ergebnisse der Reiseanalyse Business, einem Forschungsprojekt der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR), des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, FH Westküste und dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) vorgestellt. 

Wie sehr hat Corona den Bereich Business Travel tatsächlich verändert? In welchen Bereichen gab es Verschiebungen, in welchen wiederum kaum Veränderungen? Wie können Geschäftsreisen, unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, auch in Zukunft gerechtfertigt gestaltet werden? Seien Sie gespannt auf die Ergebnisse der Analyse, auf Rückblicke, aktuelle Fakten und einen Ausblick zur Zukunft der Geschäftsreisen aus Sicht der Reisenden sowie eine spannende Diskussionsrunde im Anschluss.

Veranstaltungsinformationen:
29. November 2021, 16:30 - 18:00 Uhr
digital

Zum Anmeldlink gelangen Sie unter: https://web.cvent.com/event/bd32256a-04d0-4562-a48d-e5dccf16c7db/regProcessStep1

 

 

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news-157 Thu, 28 Oct 2021 23:05:00 +0200 Bayern = Reiseland Nr. 1 - Aber wie stehen die Einheimischen zur touristischen Entwicklung im eigenen Wohnort? https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/bayern-reiseland-nr-1-aber-wie-stehen-die-einheimischen-zur-touristischen-entwicklung-im-eigenen-wohnort Bayern, das ist kein Geheimnis, ist ein äußerst beliebtes Reiseziel der Touristen. Wie aber nehmen die Einheimischen den Tourismus im eigenen Wohnort wahr und welche Auswirkungen sehen die Einheimischen auf sich persönlich? Diesen zentralen Fragestellungen hat sich die Tourismusakzeptanzstudie auch im Jahr 2021 gewidmet und dabei die 16 deutschen Bundesländer unter die Lupe genommen – zentrale Erkenntnisse wurden nun im Rahmen von Fachvorträgen vorgestellt.Unter dem Motto „Der Tourismus der Zukunft ist nachhaltig – Bayern als Heimat und Urlaubsort“ fand der diesjährige Bayerische Tourismustag am 25. Oktober 2021 in Nürnberg statt. Bayern war auch im Jahr 2020 das beliebteste Urlaubsbundesland der Deutschen – aber wie stehen Einheimische zur touristischen Entwicklung im eigenen Wohnort? Wie werden die Auswirkungen des Tourismus wahrgenommen? Wo sehen Einheimische Chancen durch den Tourismus und wo sehen sie eine Belastung? Diesen Fragestellungen widmete sich der Vortrag von Dr. Sabrina Seeler (Deutsches Institut für Tourismusforschung) mit dem Titel „Bayern = Reiseland Nr. 1 - Aber wie stehen die Einheimischen zur touristischen Entwicklung im eigenen Wohnort? Kernergebnisse aus der Tourismusakzeptanzstudie 2021“.

Der Vortrag steht Interessierten hier zur Verfügung.

Den Vortrag in bewegten Bildern können Sie hier anschauen, ab ca. Minute 2:50, (Quelle BayTM)

Zu weiteren Informationen zur Tourismusakzeptanzstudie gelangen Sie hier.

 

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news-139 Mon, 18 Oct 2021 23:05:00 +0200 Beitrag "Zeitgemäße Besucherlenkung im Tourismus" im tourism.report 2021 erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/beitrag-zeitgemaesse-besucherlenkung-im-tourismus-im-tourismreport-2021-erschienen Anbieter touristischer Leistungen sind seit jeher bestrebt, ihre Gäste dorthin zu bewegen, wo sie sie gern haben möchten - Besucherlenkung ist folglich kein neues Thema. Zunehmende negative Crowding-Effekte in touristischen Hotspots sowie die Corona-Pandemie sensibilisieren nun jedoch einmal mehr für die Notwendigkeit einer geeigneten Besucherlenkung. Eine Systematisierung, wie sie von Prof. Dr. Dirk Schmücker und Julian Reif in dem Artikel beschrieben wird, kann dabei eine gute Grundlage zur Entscheidung geeigneter Maßnahmen durch die Destination bieten.Nach Schmücker und Reif lassen sich die Besucherlenkungsmaßnahmen im Tourismus nach vier Aspekten systematisieren:

  1. zeitlich
  2. räumlich
  3. funktional
  4. medial

Die vier Aspekte untergliedern die beiden Autoren in die jeweiligen Unterbereiche, beschreiben diese und stellen die korrespondierenden Anforderungen heraus.

Der vollständige Artikel (Seite 20), erschienen im tourism.report 2021, kann hier abgerufen werden.

Zum Blog Beitrag geht es hier.

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news-154 Mon, 04 Oct 2021 11:41:00 +0200 Ankündigung: Vorstellung aktueller Erkenntnisse aus der Tourismusakzeptanzstudie https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-vorstellung-aktueller-erkenntnisse-aus-der-tourismusakzeptanzstudie Bayern und Schleswig-Holstein – beliebte Reiseziele, aber wie nehmen die Einheimischen den Tourismus im eigenen Wohnort wahr und welche Auswirkungen sehen die Einheimischen auf sich persönlich? Diesen zentralen Fragestellungen hat sich die Tourismusakzeptanzstudie auch im Jahr 2021 gewidmet und dabei die 16 deutschen Bundesländer unter die Lupe genommen – zentrale Erkenntnisse werden nun im Rahmen von Fachvorträgen vorgestellt. „Tourismus in Schleswig-Holstein – Was geht? Was bleibt? Was kommt?“ – unter diesem Motto lädt die IHK Schleswig-Holstein zum diesjährigen Tourismustag am 21. Oktober 2021 in Husum ein. Mit dem Vortragstitel „Tourismus und Bevölkerung vor Ort – Erfolgsfaktor Kommunikation. Erste Ergebnisse aus dem Sparkassen-Tourismusbarometer SH und der Tourismusakzeptanzstudie SH“ stellt Sabrina Seeler zentrale Ergebnisse der Tourismusakzeptanzstudie Schleswig-Holstein vor. Für das Bundesland Schleswig-Holstein liegen nun bereits Erkenntnisse zur Tourismusakzeptanz der einheimischen Bevölkerung aus den Jahren 2019, 2020 und 2021 vor, so dass erste Zeitvergleiche möglich sind – wie hat sich die Akzeptanz in den vergangenen drei Jahren verändert und hat es einen Einfluss durch die Corona-Pandemie gegeben? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag im Rahmen des Tourismustag Schleswig-Holstein. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Unter dem Motto „Der Tourismus der Zukunft ist nachhaltig – Bayern als Heimat und Urlaubsort“ findet der diesjährige Bayerische Tourismustag am 25. Oktober 2021 in Nürnberg statt. Bayern war auch im Jahr 2020 das beliebteste Urlaubsbundesland der Deutschen – aber wie stehen Einheimische zur touristischen Entwicklung im eigenen Wohnort? Wie werden die Auswirkungen des Tourismus wahrgenommen? Wo sehen Einheimische Chancen durch den Tourismus und wo sehen sie eine Belastung? Diesen Fragestellungen widmet sich der Vortrag von Sabrina Seeler mit dem Titel „Bayern = Reiseland Nr. 1 - Aber wie stehen die Einheimischen zur touristischen Entwicklung im eigenen Wohnort? Kernergebnisse aus der Tourismusakzeptanzstudie 2021“. Mehr Informationen zur hybriden Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS) finden Sie hier.

 

 

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news-152 Wed, 22 Sep 2021 11:41:00 +0200 Erstes Tourismus-Satellitenkonto (TSA) für Sachsen-Anhalt https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/erstes-tourismus-satellitenkonto-tsa-fuer-sachsen-anhalt Das Deutsche Institut für Tourismusforschung hat in Kooperation mit der DIW Econ GmbH und der dwif-Consulting GmbH / dwif e.V. zum ersten Mal den „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ für Sachsen-Anhalt auf Basis eines Tourismus-Satellitenkontos ermittelt. Bei diesem an international etablierten Definitionen und Standards (u. a. der Welttourismusorganisation UNWTO) orientierten Berichtssystem werden im Einklang mit der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung die Konsumausgaben der privaten und geschäftlichen Übernachtungs- und Tagesgäste erfasst und die durch diese Ausgaben ausgelösten Effekte auf Bruttowertschöpfung und Beschäftigung berechnet. Die Ergebnisse für das Untersuchungsjahr 2019 sind in einem Ergebnisbericht zusammengefasst.

Der Ergebnisbericht steht hier zum Download bereit.

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news-151 Fri, 17 Sep 2021 11:41:00 +0200 Ankündigung Vortrag: "Wie nehmen Einwohner den Tourismus im eigenen Wohnort wahr?" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-vortrag-wie-nehmen-einwohner-den-tourismus-im-eigenen-wohnort-wahr Im Rahmen der ECM Autumn Conference stellt Deutsche Institut für Tourismusforschung-Mitglied Dr. Sabrina Seeler am 23. September 2021 gemeinsam mit Ellen Böhling von der inspektour GmbH (Hamburg) die zentralen Inhalte der Tourismusakzeptanzstudie (TAS) sowie der Pilotstudie zur Untersuchung des Selbstbildes des Wohnorts als touristisches Reiseziel vor.„This is not a tourism conference” – so lautet der Titel der diesjährigen Konferenz der European Cities Marketing (ECM) Organisation welche vom 23. Bis 24.September 2021 online stattfinden. Neben Tourismuswissenschaftlern neben auch zahlreiche Tourismuspraktiker aus den 115 Städtemitgliedern aus 39 Ländern teil. Über zwei Tage wird ein spannendes Programm mit Vorträgen und Diskussionsrunden geboten.  Mit dem Titel „Listen to your residents – they are your destination stewards too! Residents’ perspectives of local tourism development” stellt Deutsche Institut für Tourismusforschung-Mitglied Sabrina Seeler gemeinsam mit Ellen Böhling von der inspektour GmbH als Kooperationspartner in dem Projekt den Hintergrund und die Methodik der Tourismusakzeptanzstudie vor. Zudem werden exklusive Ergebnisse aus der Pilotstudie zur Untersuchung des Selbstbildes des Wohnortes als touristisches Reiseziel aus Sicht der Einwohner präsentiert. Hierbei stellt sich die zentrale Frage, ob Einheimisch, die den eigenen Wohnort als attraktives Reiseziel wahrnehmen auch eine höhere Tourismusakzeptanz haben oder nicht. Die Studie soll einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Tourismusentwicklung liefern und Destinationsmanagementorganisationen (DMO) in Destinations-wie auch Marketingplanung zu unterstützen. Im Rahmen der Präsentation wird auch ein Ausblick geboten, wie es mit der Studie weitergeht und welche Weiterentwicklungen geplant werden. Interesse geweckt? Dann nehmen Sie teil und registrieren Sie sich hier.

Weitere Informationen zur Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS) finden Sie hier.

 

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news-153 Mon, 13 Sep 2021 11:41:00 +0200 Artikel: "The Big Data Illusion" erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/artikel-the-big-data-illusion-erschienen In der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft (ZfTw), Band 13 Heft 2, ist der Artikel "The Big Data Illusion" der Autoren Prof. Dr. Dirk Schmücker und Julian Reif (beide Deutsches Institut für Tourismusforschung) erschienen.Abstract:

Big Data analysis has drawn considerable interest both in tourism
research and practice. The authors argue that, although the potential impact
is promising, implementation often fails due to insufficient access to the data
needed: Although Big Data is there, it is often not available for practical application.
The authors therefore call to action in generating and using not only big,
but open data.

https://doi.org/10.1515/tw-2021-0013

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news-150 Wed, 21 Jul 2021 11:41:00 +0200 Tourismus-Satellitenkonto (TSA) für Schleswig-Holstein 2019 erstellt https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismus-satellitenkonto-tsa-fuer-schleswig-holstein-2019-erstellt Nach Untersuchungen für die Jahre 2015 und 2017 ist der „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ für Schleswig-Holstein zum dritten Mal auf Basis eines Tourismus-Satellitenkontos (TSA) ermittelt und der korrespondierende Ergebnisbericht veröffentlicht worden. Bei diesem an international etablierten Definitionen und Standards (u. a. der Welttourismusorganisation UNWTO) orientierten Berichtssystem werden im Einklang mit der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung die Konsumausgaben der privaten und geschäftlichen Übernachtungs- und Tagesgäste erfasst und die durch diese Ausgaben ausgelösten Effekte auf Bruttowertschöpfung und Beschäftigung berechnet. Das Projekt wurde vom Deutschen Institut für Tourismusforschung in Kooperation mit der DIW Econ GmbH und der dwif-Consulting GmbH / dwif e.V. umgesetzt.

Der Ergebnisbericht steht hier zum Download bereit.

 

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news-149 Mon, 21 Jun 2021 11:41:00 +0200 Startschuss für die Tourismusakzeptanzstudie für die 13 Flächenbundesländer https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/startschuss-fuer-die-tourismusakzeptanzstudie-fuer-die-13-flaechenbundeslaender Pünktlich mit der schrittweisen Öffnung des Tourismus ist die Tourismusakzeptanzstudie nun in die nächste Runde gestartet. Im Spätsommer werden somit auch Ergebnisse der Tourismusakzeptanz der ortsansässigen Wohnbevölkerung auf Bundeslandebene vorliegen.Mit dem Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) wird die Tourismusakzeptanz der jeweils ortsansässigen Wohnbevölkerung ab 16 Jahren gemessen. Die destinationsspezifischen TAS-Werte (TAS Wohnort und TAS persönlich) liefern einen wichtigen Beitrag, um die durch die einheimische Bevölkerung wahrgenommenen Auswirkungen des Tourismus zu ermitteln und einzuordnen. 

Nachdem 2019 und 2020 die Tourismusakzeptanz bereits auf Bundesebene gemessen wurde und das Instrument zudem im städtischen Kontext (11 deutsche Städte) im Dezember/Januar 2020/21 erprobt wurde, stehen die Flächenbundesländer im Fokus der derzeitigen Erhebungswelle. Aus Basis eines hybriden Erhebungsmodells (50% telefonische Interviews, 50% Online-Erhebung) werden je Flächenbundesland 400 Einheimische ab 16 Jahren zur Tourismusakzeptanz im eigenen Wohnort befragt. Die Stichproben sind dabei jeweils repräsentativ angelegt und nach den demographischen Faktoren Alter, Geschlecht, Herkunft, Schulbildung und Haushaltsgröße gewichtet. Die umfassende Erhebung wird neben bundeslandspezifischen Ergebnissen auch zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Bundesländern ermöglichen. Erste Ergebnisse werden im Spätsommer 2021 erwartet!

Weitere Informationen zur <Tourismusakzeptanzstudie> finden Sie hier.

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news-148 Wed, 09 Jun 2021 11:41:00 +0200 Neuerscheinung: Tourismusatlas Deutschland https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-tourismusatlas-deutschland Das Deutsche Institut für Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste hat die zweite Auflage des Tourismusatlas veröffentlicht. 26 Autorinnen und Autoren haben mit ihren Beiträgen dazu beigetragen, einen hochaktuellen und spannenden Überblick über die Lage des Tourismus in Deutschland zu geben. Ein erstes Augenmerk des Buches gilt der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen: Die Pandemie stellt die Tourismusbranche seit März 2020 weltweit vor nie da gewesene Herausforderungen. Bisherige Krisen – ob durch Terroranschläge, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen oder Pandemien ausgelöst – führten nie zu einem vergleichbaren Rückgang der weltweiten Tourismusentwicklung. Autorinnen und Autoren des Tourismusatlas beleuchten diese Herausforderungen in einem gesonderten Beitrag. Gleichzeitig haben sie für die Zukunft des Tourismus eine klare und fundierte Überzeugung: Die Lage ist schwierig, aber nicht unlösbar. Die Branche wird sich erholen, vor allem dann, wenn die verantwortlichen Akteure mindestens Teile ihres Angebotes mit Blick auf veränderte Anforderungen überprüfen und sich neu aufstellen.

Neben der Betrachtung der Corona-Thematik bietet die nun erschienene zweite Auflage des Tourismusatlas Deutschland eine umfangreiche Aktualisierung der Daten und der damit zusammenhängenden Karten, Abbildungen und Tabellen sowie eine inhaltliche Aktualisierung der Beiträge gegenüber der Erstauflage aus dem Jahr 2017. Erweitert wurde zudem die Anzahl der behandelten Themen auf nunmehr 66. So geben etwa ein neues Oberkapitel zur Digitalisierung im Tourismus, eine deutliche Ausweitung der Beiträge im Bereich Verkehr oder neu aufgenommene Themen wie Dark Tourism oder Wintertourismus noch mehr Einblicke in den Deutschlandtourismus. Ausgewählte Beiträge werden zudem durch Videos ergänzt, welche auf der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung bereitgestellt sind.

Das Buch gibt zudem einen Überblick über die Position Deutschlands im globalen Vergleich, erläutert die touristische Infrastruktur und beschreibt das Reiseverhalten der Deutschen. Neben der Verdeutlichung vieler Hintergründe und Zusammenhänge ging es den Autorinnen und Autoren insbesondere auch darum, auf die zukünftigen Trends und Herausforderungen einzugehen.

„Unser Ziel war es, den Stellenwert des Tourismus in Deutschland deutlich zu machen. Mit seinen aktuellen Daten und seiner prägnanten und anschaulichen Form erfüllt das Werk diesen Anspruch voll und ganz“, ist Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und Mit-Herausgeber des Werkes, überzeugt.

Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.

Besonders freuen wir uns, dass der Atlas den Schritt in die Welt von Bild und Ton gemacht hat, indem ausgewählte Beiträge durch Videos ergänzt und diese zum Download auf der Website des Instituts unter "Downloads" bereitgestellt werden.

Leseprobe: Beitrag "Tourismus in Zeiten der Corona-Pandemie - Ein Virus erschüttert das System Tourismus" aus dem Tourismusatlas Deutschland
Bestellung: Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.
Buchbesprechung von Prof. Dr. Jürgen Schmude, Ludwigs-Maximilians-Universität München
Weitere Informationen: Tourismusatlas Deutschland beim Deutschen Institut für Tourismusforschung

 

 

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news-147 Mon, 07 Jun 2021 11:41:00 +0200 Neuerscheinung: „A kaleidoscope of tourism research“ in der Schriftenreihe des IMT https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-a-kaleidoscope-of-tourism-research-in-der-schriftenreihe-des-imt In der Schriftenreihe des IMT ist mit der Publikation „A kaleidoscope of tourism research“ der 17. Band erschienen. Der Sammelband wird herausgegeben von Michael Lück und Claire Liu (School of Hospitality and Tourism der Auckland University of Technology, Neuseeland).Der Sammelband enthält die im Nachgang erschienenen Beiträge zu den letzten Konferenzen des International Competence Network of Tourism Research and Education (ICNT). Seit dem Jahr 2007 treffen sich die ICNT-Partner des weltweiten Netzwerkes jährlich an einer der beteiligten Hochschulen und diskutieren verschiedene touristische Themen. Der nun erschienene Band ist bereits die sechste Publikation, die aus den Konferenzen und der Arbeit der ICNT-Partner hervorgegangen ist.

Auch dieser Band deckt wieder ein breites Spektrum an Forschungsexpertise ab, das von der Tourismusausbildung über nachhaltigen Tourismus, wildlife-tourism, den Folgen des Brexits auf den Tourismus bis hin zu Reisevermittlung, Motiven und Perspektiven sowie Erlebnissen im Tourismus reicht. Die zwölf Beiträge geben einen Einblick, wie Tourismus in verschiedenen Ländern der Welt verstanden und betrachtet wird. Der Band regt somit zum Nachdenken und zur Diskussion über touristische Erlebnisse und das Management aus der Sicht verschiedener Interessengruppen an. Die Publikation bietet spannende Einblicke in verschiedene Themen sowohl für Forschende und Studierende als auch für die touristische Praxis.

Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT
Bestellung des Bandes

 

 

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news-146 Thu, 06 May 2021 11:41:00 +0200 Vortrag „Neues aus der Wandercommunity“ auf dem Symposium „Wandern zwischen Outdoorboom und Klimawandel“ https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-neues-aus-der-wandercommunity-auf-dem-symposium-wandern-zwischen-outdoorboom-und-klimawandel Auf dem virtuellen Symposium „Wandern zwischen Outdoorboom und Klimawandel“ am 06.05.2021 hielten Christian Eilzer und Dr. Tim Harms vom Deutschen Institut für Tourismusforschung einen Impulsvortag zum Thema „Neues aus der Wandercommunity – Das Wanderverhalten der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie“. Veranstaltet wurde das Symposium von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.Im Rahmen des Workshops zum Themenkomplex „Wandern (Post-) Corona“ stellten Christian Eilzer und Dr. Tim Harms nach einer Einführung zur Rolle und Bedeutung von Natur und von „draußen sein“ in Zeiten der Corona-Pandemie ausgewählte Ergebnisse zweier deutschlandweit repräsentativer Studien des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zu bestimmten Aspekten des deutschen Wandermarktes vor. Im Mittelpunkt der Präsentation stand der Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die Nachfrage im Wandertourismus im Jahr 2020. So wurden Unterschiede zwischen Wanderern aufgezeigt, die seit März 2020 einen Wanderurlaub in Deutschland gemacht und diese vor Corona auch als solchen geplant hatten, und Wanderern, die einen Wanderurlaub in Deutschland gemacht haben, diesen vor Corona aber eigentlich nicht geplant hatten.
Zum Abschluss des Vortrags als auch in der Diskussion zum Ende des Symposiums stand u. a. die Frage im Mittelpunkt, ob und falls ja wie der Wandertourismus in Deutschland auch in der Post-Coronazeit von vielerorts aktuell zu beobachtenden Nachfragesteigerungen profitieren kann. Insgesamt verzeichnete das Symposium ca. 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt und die Präsentation als Download.

 

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news-145 Wed, 28 Apr 2021 10:04:00 +0200 Publikation „Erlebnisse und Tourismus“ erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/publikation-erlebnisse-und-tourismus-erschienen In der Schriftenreihe des IMT ist die Publikation „Erlebnisse und Tourismus“ erschienen. Herausgegeben wird der Sammelband von Christian Eilzer (Deutsches Institut für Tourismusforschung), Manfred Dörr (Präsident der Vereinigung Cittaslow Deutschland und Bürgermeister der Stadt Deidesheim) und Sylvia Müller (Deutsches Institut für Tourismusforschung).Erlebnisse und Erlebnisprodukte sind im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen und gestiegener Qualitätsansprüche der Gäste auch im Tourismus zusehends in den Fokus der Betrachtung gerückt. Viele Anbieter versuchen, ihren Gästen Erlebnisse von Erlebnisgastronomie über Naturerlebnisse bis hin zu künstlichen Erlebniswelten zu bieten. Die Beiträge in diesem Sammelband beleuchten das Thema „Erlebnisse und Tourismus“ aus verschiedenen Perspektiven etwa von Touristen, Destinationen oder Reiseveranstaltern. Dabei werden zudem Modelle der Erlebnisgenese und -bewertung vorgestellt, empirische Befunde zum Destinationserlebnis präsentiert sowie Aspekte zum Erlebnismarketing behandelt.

Der Sammelband stellt die Ergebnisse der „4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ vor, auf denen im Jahr 2019 Experten/innen aus ganz Deutschland zusammengekommen sind. Die „Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ werden seit dem Jahr 2015 regelmäßig durchgeführt. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Fachhochschule Westküste, der Stadt Deidesheim und der Tourist Service GmbH Deidesheim kommen auf den Gesprächen Wissenschaftler/innen und Praktiker zusammen und diskutieren verschiedene Facetten eines jeweils übergeordneten Themas. Der Sammelband gibt einen Einblick in die Diskussion und stellt Ansätze und Herausforderungen zum Thema der Tagung vor.

Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT finden Sie hier.
Bestellung des Bandes
 

 

 

 

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news-144 Tue, 27 Apr 2021 10:04:00 +0200 „Best Paper Award“ an Julian Reif und Prof. Dr. Dirk Schmücker verliehen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/best-paper-award-an-julian-reif-und-prof-dr-dirk-schmuecker-verliehen Nun ist es offiziell: Die Herausgeber des Journal of Destination Marketing & Management kürten den von Julian Reif und Dirk Schmücker (beide Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung der FH Westküste) veröffentlichten Artikel „Exploring new ways of visitor tracking using big data sources: Opportunities and limits of passive mobile data for tourism“ zur besten Veröffentlichung im Jahr 2020 und verliehen den Autoren dafür den „Best Paper Award“.Das international ausgerichtete Fachjournal gehört zu den anerkanntesten Zeitschriften in der Tourismusforschung. Die Veröffentlichung wird für das Jahr 2021 auf der Website der Zeitschrift als Open Access Version zur Verfügung gestellt, um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu geben, den Artikel zu lesen.
In ihrem Beitrag widmeten sich die Autoren den Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen von „passiven Mobilfunkdaten (PMD)“ in der Tourismusforschung. Mit Hilfe dieser Daten lassen sich raumzeitliche Bewegungsmuster von Personen nachvollziehen. In ihrem Artikel analysieren die Autoren die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen in Deutschland und schaffen einen konzeptionellen Rahmen für die spezifischen Stärken und Schwächen des Einsatzes von PMD in der Tourismusforschung. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass PMD beim derzeitigen Stand der Forschung zwar die Mobilität von Personen in Raum und Zeit messen können, aber nicht geeignet sind, um Touristen korrekt zu identifizieren und von Nicht-Touristen zu unterscheiden.

Links:

Veröffentlichung der Auszeichnung seitens des Journal of Destination Marketing & Management
Open Access Version des prämierten Artikels

 

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news-143 Tue, 20 Apr 2021 10:04:00 +0200 Terminverschiebung: Gemeinsame Tagung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und des Arbeitskreises Tourismusforschung (AKTF) (Kopie 1) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/terminverschiebung-gemeinsame-tagung-des-deutschen-instituts-fuer-tourismusforschung-und-des-arbeitskreises-tourismusforschung-aktf-kopie-1 Gemeinsame Tagung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und des Arbeitskreises Tourismusforschung (AKTF)Tourismus- Quo vadis?Perspektiven des Tourismus im Kontext globaler HerausforderungenDie Veranstaltung findet nun coronabedingt nicht mehr im Juni, sondern vom 28. und 29. Oktober 2021 in Berlin (Ort: Novotel am Tiergarten Berlin) statt und wird als Hybridveranstaltung (sowohl Präsenz- als auch Online-Teilnahme) geplant.
Weitere Details finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

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news-141 Fri, 09 Apr 2021 10:05:00 +0200 Ankündigung: Vortrag "Das Wanderverhalten der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-vortrag-das-wanderverhalten-der-deutschen-in-zeiten-der-corona-pandemie Am 06. Mai 2021 werden Christian Eilzer und Dr. Tim Harms (beide Deutsches Institut für Tourismusforschung der FH Westküste) im Rahmen des virtuellen Vortrags Einblicke aus der Wandercommunity unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie geben. Der Tourismus ist weltweit einer der am stärksten durch die Corona-Pandemie betroffenen Branchen. Trotz der Unsicherheiten und Einschränkungen, die mit der Corona-Pandemie verbunden sind, ist die Urlaubslust der Deutschen weiterhin hoch: Im Mai 2020 verspürten knapp die Hälfte der Deutschen Urlaubslust für das Jahr 2020, dies entsprach im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um nur neun Prozentpunkte. Im September näherte sich die Urlaubslust (53%) sogar wieder dem Vorkrisenniveau des Novembers 2019 an (57%), im November 2020 lag der Wert mit 51% nur geringfügig unter dem Septemberwert. Als Folge der Pandemie kam es, sofern das Reisen möglich war, zu einer Hinwendung zu Inlandsreisezielen und Tagesreisen im näheren Wohnumkreis.

Im Zuge der Corona-Pandemie ist eine steigende Nachfrage nach Aktivitäten in der Natur zu verzeichnen. Im Zeitraum von März bis Mai 2020 konnte z. B. bei Tagesreisen ein Anstieg bei Aktivitäten wie Wandern/Radfahren, Besuche von Naturattraktionen sowie Erholungs-/Spazierfahrten verzeichnet werden. Besonders das Wandern konnte dabei von einer steigenden Nachfrage profitieren.

In Zeiten derartiger (zum Teil erzwungener) Veränderungen der Reiseströme und der Aktivitäten, die in Urlaub und Freizeit durchgeführt werden, ist es aus mehreren Gründen von Bedeutung, Erkenntisse über die Nachfrage zu erhalten. Zum einen stellt sich die Frage, ob Veränderungen etwa bei Motiven oder Anforderungen gegenüber der Vorkrisenzeit eingetreten sind, auf die Destinationen und Anbieter reagieren sollten. Zum anderen – bezogen auf das Wandern –  ist relevant zu wissen, ob sich „neue“ Wanderer auf Wanderwege und in Wanderregionen in Deutschland begeben haben, die außerhalb der Pandemie gar nicht oder nicht im eigenen Land gewandert wären. Sofern im Zuge der Pandemie neue Zielgruppen erschlossen werden konnten, ist es von Interesse, ob diese Zielgruppen andere Anforderungen als bisherige Wanderer haben und ob diese wiederholt für das Wandern im eigenen Land gewonnen werden können.

Im Rahmen des Beitrags sollen die Ergebnisse zweier deutschlandweit repräsentativer Studien zu bestimmten Aspekten des deutschen Wandermarktes vorgestellt werden. Nach einer ersten Befragung im Jahr 2019 durch das Institut für Management und Tourismus (IMT) hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung (entstanden aus dem IMT) im Oktober 2020 zum zweiten Mal die deutschsprachige, in Privathaushalten lebenden Internetnutzer im Alter von 16 bis 75 Jahren repräsentativ untersucht. Die Durchführung der Befragung erfolgte durch das Marktforschungsinstitut Ipsos. Untersucht wurden im Jahr 2020 dabei u. a. folgende Aspekte:

  • Wanderintensität
  • Motive für das Wandern
  • Bevorzugte Wanderterrains
  • Wichtigkeit verschiedener Infrastrukturelemente
  • Nutzen von Orientierungshilfen

Neben der Wiederholung eines Großteils der Fragen aus dem Jahr 2019 mit der Zielsetzung, Zeitvergleiche zu erhalten, wurde im Jahr 2020 ein Sonderteil ergänzt, um den Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die Nachfrage im Wandertourismus zu untersuchen. Analog zu anderen Studien deuten auch diese Ergebnisse darauf hin, dass Verschiebungen im Freizeitverhalten, auch zugunsten des Wandertourismus in Deutschland, zu konstatieren sind.

Der u.a. aus diesen Daten generierte Vortrag findet im Rahmen des Symposiums "10 Jahre Wanderforschung an der Ostfalia - Wandern zwischen Outdoorboom und Klimawandel":

  • virtuell
  • am 06. Mai 2021
  • von 10.30 – 10.45 Uhr

statt.

Anmeldungen zur Veranstaltung der Arbeitsgruppe Wanderforschung an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften können bis zum 5. Mai 2021 unter www.wandermonitor.de erfolgen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Programm der Veranstaltung kann hier eingesehen werden.

Weitere Informationen und Ansprechpartner zum korrespondierenden Projekt im Deutschen Institut für Tourismusforschung finden Sie auf den entsprechenden Projektseiten.

 

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news-140 Mon, 29 Mar 2021 23:05:00 +0200 Beitrag "Digitale Ethik" im tourism.report 2021 erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/beitrag-digitale-ethik-im-tourismreport-2021-erschienen Prof. Dr. Detlef Horster und Prof. Dr. Eric Horster stellen sich im Rahmen des erschienenen Artikels Fragen zur Verantwortung im Kontext der (digitalen) Besucherlenkung.Die Autoren Prof. Dr. Detlef Horster, Professor für Sozialphilosophie an der Universiät Hannover, und Prof. Dr. Eric Horster, Professor für Hospitality Management an der FH Westküste und Mitglied des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste, teilen die Verantwortung im Kontext der Besucherlenkung in drei Bereiche auf:

  1. Verantwortung der Tourismusmanager bei der Etablierung technischer Lösungen zur Besucherlenkung
  2. Verantwortung der technischen Dienstleister nicht nur mit Blick auf die geltenden Regeln am Markt, sondern auch in Bezug auf einen eigenen Ethikkodex
  3. Verantwortung der Gäste zur aktiven Information über die Nutzung ihrer Daten durch Dritte

Zu jedem Bereich werfen die beiden Autoren Fragen auf, die sich die jeweiligen Teilgruppen stellen sollten. 

Am Ende des hier abrufbaren Artikels (Seite 21) geben die Autoren abschließend Denkanstöße zur übergeordneten Fragestellung, wie und wann rechtlich mögliche Lösungen auch moralisch legitim sein können.

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news-138 Wed, 17 Mar 2021 10:05:00 +0100 Ankündigung: Online-Seminar "Tourismusakzeptanz der Bevölkerung" am 07. April 2021 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-online-seminar-tourismusakzeptanz-der-bevoelkerung-am-07-april-2021 Der Deutsche Tourismusverband und das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste laden zu einem Online-Seminar zum Thema Tourismusakzeptanz ein. Darin stellen Herr Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Frau Dr. Sabrina Seeler vom Deutschen Institut für Tourismusforschung den Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) vor.Das Thema Tourismusakzeptanz der ortsansässigen Bevölkerung spielte in der Vergangenheit eine immer größere Rolle bei der erfolgreichen Destinationsentwicklung und hat durch die Coronakrise noch einmal an Bedeutung gewonnen. In der neu gegründeten DTV-Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit“, eine Unterarbeitsgruppe der AG Zukunftsentwicklung, sollen deshalb nun konkrete Lösungsansätze zur Förderung der Tourismusakzeptanz erarbeitet werden. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Messung der Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in ihrem Wohnort. Basierend auf einem einheitlichen Maßstab sind regionale Vergleiche und Aussagen zu positiven und negativen Einflussfaktoren möglich. Mit diesem Wissen können Maßnahmen zur Förderung der Tourismusakzeptanz entwickelt und evaluiert werden.

Mit dem Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste 2019 einen solchen Maßstab eingeführt. Der TAS wurde mittlerweile auf Bundes- und Ortsebene in der Praxis gemessen und zudem liegen umfangreiche Daten aus zwei bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen im Sommer 2019 und 2020 vor, die eine genauere Untersuchung des Konstrukts „Tourismusakzeptanz“ ermöglichen. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Zentrale Erkenntnisse zum Tourismusakzeptanzsaldo werden nun im Rahmen eines Seminars

präsentiert und gemeinsam diskutiert.

 

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news-137 Tue, 16 Mar 2021 10:05:00 +0100 Webinar zur Wahrnehmung von Städtedestinationen in der Coronakrise https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/webinar-zur-wahrnehmung-von-staedtedestinationen-in-der-coronakrise Deutsches Institut für Tourismusforschung und inspektour präsentierten vor internationalem Publikum zentrale Erkenntnisse aus der Studie Destination Brand 20 zur Wahrnehmung von Städtereisen und Städtedestinationen.Die Bilanz des Tourismusjahres 2020 zeigt, dass Städte als Reisedestinationen ganz besonders unter der Coronakrise leiden. Neben Reiserestriktionen und Kontaktbeschränkungen kommen in der Pandemie im Städtetourismus weitere Besuchsbarrieren hinzu: Angebotsseitig fallen zahlreiche zentrale Städtereiseanlässe wie Geschäftsreisen, aber auch Shopping oder Events im Urlaubssegment weg, nachfrageseitig bestehen psychologische Barrieren, da in Städten als dichtbesiedelte Räume „social distancing“ erschwert wird und Städte sich häufig als Epizentren der Pandemie zeigten (z. B. New York, Madrid).
Vor diesem Hintergrund präsentierten Anne Köchling (Deutsches Institut für Tourismusforschung) und Ellen Böhling (inspektour) am 16.03.21 im Zuge eins Webinars ausgewählte Ergebnisse der Studie Destination Brand 20 mit besonderem Fokus auf die Wahrnehmung von Städtereisen und Städtereisedestinationen. Mehr als hundert Vertreter von Destinationsmanagementorganisationen aus Europa (u. a. Wien, Paris, Zürich, Lissabon) nahmen an dem Webinar teil.
Im Rahmen von bevölkerungsrepräsentativen Onlinebefragungen von Oktober bis Dezember 2020 untersuchten das Deutsche Institut für Tourismusforschung und inspektour (international) in zehn zentralen Outgoing-Märkten den Markenwert zahlreicher Städte und den Einfluss von Covid-19 auf die Besuchsbereitschaft. Darüber hinaus wurden allgemeine Rahmenbedingungen für den Städtetourismus wie das allgemeine Interesse an Städtereisen oder die kurz- und mittelfristigen internationalen Reisepläne erfragt. In Summe stimmen die Ergebnisse für internationale Städtereisen mittelfristig vorsichtig optimistisch:

  • Das grundsätzliche Interesse an Städtereisen ist auch in der Pandemie nicht eingebrochen
  • In Bezug auf längere Urlaubsreisen haben Städtereisen-Interessenten in den europäischen Quellmärkten umfangreiche Pläne innerhalb der nächsten 3 Jahre
  • Bei den Kurzurlaubsreisen ins Ausland sind die Pläne insgesamt allerdings etwas verhaltener.

Die Besuchspräferenzen der Deutschen liegen aktuell (12 Monate) eher auf inländischen Regionen – Städte (insbesondere internationale) sind weniger im „relevant set“. In der 3-Jahresperspektive steigen die Besuchspräferenzen für Städte aber wieder – insbesondere auch für internationale Städte, die besonders für längere Urlaubsreisen vermehrt in Betracht gezogen werden.
Gleichwohl erschweren solange die Pandemie nicht bewältigt ist die COVID-19 bedingten „Strategien“ der Urlauber, die europaweit sehr ähnlich sind, das Werben um Städtereisende. Die Vermittlung von Hygiene & Sicherheit spielt (weiterhin) eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Reiseziele und man reist auch lieber nicht so weit.

Die Studienreihe Destination Brand wurde 2009 vom Deutschen Institut für Tourismusforschung (damals Institut für Management und Tourismus (IMT)) an der FH Westküste entwickelt und im selben Jahr erstmalig durchgeführt. Seither wurden jedes Jahr mehr als 150 deutsche Destinationen im Quellmarkt Deutschland evaluiert. Seit 2014 ist die inspektour GmbH Herausgeber der Studienreihe und führt diese federführend durch. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung begleitet die Fortentwicklung der Studie weiterhin als wissenschaftlicher Kooperationspartner. 2018 wurde Destination Brand in den Quellmärkten Österreich, Niederlande und Schweiz eingeführt. 2019 folgte China und 2020 die Länder Frankreich, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die USA.

Das Handout zum Webinar können Sie hier herunterladen.

Ansprechpartnerin: Anne Köchling

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news-136 Tue, 02 Mar 2021 10:05:00 +0100 (Wild) Camping liegt im Trend – international sind Regulierungen bereits unumgänglich https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/wild-camping-liegt-im-trend-international-sind-regulierungen-bereits-unumgaenglich Der Campingmarkt geht als klarer Gewinner aus der Corona-Pandemie hervor – insbesondere die Nachfrage durch junge Camper, die möglichst unabhängig in Vans und Kastenwagen unterwegs sind und vorzugweise wild campen ist laut ADAC gestiegen. International wird diese Zielgruppe vielmals für Overtourism-Probleme und Überlastungen des Ökosystems verantwortlich gemacht und striktere Regulierungen sind notwendig, um eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu gewährleisten. Auch international beschäftigt sich das Deutsche Institut für Tourismusforschung mit Forschungsfragen zu Effekten des Reisens auf Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie. Während das Overtourisms-Problem primär im europäischen Städtekontext diskutiert wird, sind ähnliche Tendenzen im regionalen Kontext sichtbar. In Neuseeland, zum Beispiel, wurden hierfür in der Vergangenheit primär die Internationalen Low-Budget Touristen und Wildcamper verantwortlich gemacht. Generell wird dem internationalen Gast vielmals ein hoher Stellenwert in der Overtourismus-Diskussion eingeräumt. Was aber, wenn der internationale Tourismus durch Grenzschließungen ausbleibt und Probleme bestehen bleiben?
Eine bereits im Februar 2020 von Sabrina Seeler, Mitglied des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, in Neuseeland durchgeführte Studie zum Thema „Einfluss von Zugangsrechten und staatlichen Regulierungen auf das Besuchsmanagement im ländlichen Raum“ zeigt auf, dass auch inländische Touristen und Einheimische generell zu gewissen Problemen beitragen. Insbesondere bezogen auf das Wildcampen (Freedom Camping), welches in Neuseeland eine langjährige Tradition hat und durch Neuseeländer oftmals als eine Art „Geburtsrecht“ verstanden wird, hat es in der Vergangenheit immer wieder Kritik am Fehlverhalten internationaler Gäste gegeben. Die Studie zeigt jedoch: Es sind nicht (nur) die internationalen Gäste, die ihren Müll auf den Parkplätzen lassen, sondern einheimische Jugendliche, die am Wochenende dort mit Freunden Zeit verbringen. Dennoch bleibt ein Problem bei vielen Campern – besonders Wildcampern, egal ob als Inlands- oder Auslandsgast – wohin, wenn man mal schnell auf Toilette muss? Insbesondere Vans und Kastenwagen verfügen in der Regel nicht über eingebaute Toiletten, hierfür sind in Neuseeland nun striktere Gesetzesänderungen vorgesehen. Mit dem wachsenden Trend des Wildcampens in Deutschland wird dies womöglich auch hier in der (nahen) Zukunft ein wichtiges Thema.

Weitere Informationen zum Thema Regulierungen des Wildcampens in Neuseeland.
Zur Studie des ADAC gelangen Sie unter folgendem Link.

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news-133 Tue, 23 Feb 2021 10:05:00 +0100 Buch zum Digitalen Tourismusmarketing https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/buch-zum-digitalen-tourismusmarketing Zum April 2021 erscheint ein umfassendes Handbuch zum Thema digitales Tourismusmarketing.Digitalisierung im Tourismus schreitet mit großen Schritten voran. Die Coronapandemie hat sich dabei als beschleunigender Faktor erwiesen. Umso wichtiger ist es, dass es für die Praxis und die Lehre einen Orientierungsrahmen gibt, nach dem sich Tourismusverantwortliche sowie Dozierende und Studierende richten können. Mit dem Buch Digitales Tourismusmarketing legt Prof. Dr. Eric Horster ein solches Werk vor. Es ist einerseits ein Handbuch und Leitfaden für Praktiker, die in der Umsetzung ihr Vorgehen prüfen wollen und in diesem Buch alle wichtigen Informationen zum Digitalen Tourismusmarketing nachschlagen können. Für Dozierende bietet das Buch mit den Themen Suchmaschinenmarketing, User-Experience-Design, Social-Media-Marketing sowie Mobile Marketing und digitale Erlebnisse vier Fachthemen an, die in Seminare gebunden werden können. Für Seminare mit diesen Themenschwerpunkten kann das Buch die Grundlage darstellen. Studierende finden mithilfe dieses umfassenden Werkes ein Skript für Vorlesungen sowie viele Ansätze für Seminar- und Abschlussarbeiten. An unserer Fachhochschule Westküste ist das Buch zudem Grundlage für den Schwerpunkt „Digitalisierung im Tourismus“, womit unsere Studierende einen Leitfaden für ihr Studium erhalten, wenn sie bei diesem den Schwerpunkt auf das Digitale Tourismusmarketing legen. Unabhängig von den Mehrwerten, die sich für Praxis und Lehre ergeben, ist das Buch auch die Grundlage für die Forschung an der Fachhochschule Westküste. Es können Themen aus diesem Buch, die die Lehre prägen, über die Forschung in die Praxis diffundieren und umgekehrt.

Zur Vorankündigung zum Buch gelangen Sie hier.

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news-134 Fri, 19 Feb 2021 10:04:00 +0100 Virtuelles Networking "Business Travel im Wandel - Wie verändert dies die touristische Infrastruktur?" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/virtuelles-networking-business-travel-im-wandel-wie-veraendert-dies-die-touristische-infrastruktur Am 17. Februar wurden im Rahmen der Veranstaltung Ergebnisse zur RA Business 2020 präsentiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Business Travel im Wandel.
Jahrzentelang waren regelmäßige Geschäftsreisen ein fester Bestandteil vieler Berufstätiger. Durch die Pandemie hat sich dies schlagartig geändert. Wie aus der RA Business 2020 hervorgeht, konnte im vergangenen Jahr nur knapp jeder vierte Geschäftsreisende alle seine geplanten Reisen durchführen.
Mit den Fragen der Hintergründe und der Auswirkungen setzten sich die Referenten auseinander und präsentierten ihre Forschungsergebnisse. So referierte unter anderem Ulf Sonntag zu den Erkenntnissen aus der gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Tourismusforschung umgesetzten "RA Business 2020".

Die Veranstaltung fand virtell statt am 17. Februar 2021 von 16:30 - 18:00 Uhr.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist hier abrufbar.

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news-135 Tue, 16 Feb 2021 15:04:00 +0100 Veröffentlichung: Städtetourismus in Zeiten von Covid-19: Erste Ergebnisse Deutscher Städtereisemonitor (DEST) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/veroeffentlichung-staedtetourismus-in-zeiten-von-covid-19-erste-ergebnisse-deutscher-staedtereisemonitor-dest In den letzten Jahren gehörten Städte zu den Wachstumstreibern im Deutschlandtourismus. Die Covid-19-Pandemie setzte dieser Entwicklung jedoch ein jähes Ende. Die Städte stehen plötzlich vor der Herausforderung, Fragen abseits von Overtourism und Besucherlenkung beantworten zu müssen.Wie bleiben Städte als Reiseziel in der Corona-Pandemie attraktiv? Ändern sich die Ansprüche von Städtereisenden? Müssen Städte sich auf neue Zielgruppen einstellen? Und planen die Deutschen derzeit überhaupt Städtereisen?
Das Deutsche Institut für Tourismusforschung widmet sich diesen Fragestellungen in Zusammenarbeit mit der Marketing Organisation „Magic Cities Germany e.V.“ im Rahmen des auftragsunabhängigen Forschungsprojektes Deutscher Städtereisemonitor
(DEST).
Neben der Darstellung der aktuellen Einstellungen von Städtereiseplanern zur Corona-Krise und des Einflusses auf das Reiseverhalten und die Reiseplanung, stehen auch Fragen zu Störfaktoren im Städtetourismus im Fokus der Studie. Die Ergebnisse sollen
Verantwortlichen in Städten dabei helfen, einen nachhaltigen Städtetourismus in Zeiten von Corona und darüber hinaus zu managen.
Die erhobenen Daten sind repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten in Deutschland (16-75 Jahre) in den Quotenmerkmalen Alter, Herkunft und Geschlecht.

Erste Ergebnisse sind nun veröffentlicht und stehen zum Download bereit.

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news-131 Tue, 16 Feb 2021 10:04:00 +0100 Webinar zu ersten Ergebnissen der Studie Destination Brand 20 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/webinar-zu-ersten-ergebnissen-der-studie-destination-brand-20 Das Deutsche Institut für Tourismusforschung und inspektour präsentierten erste Ergebnisse aus der Studie Destination Brand 20 in deren Rahmen Ende 2020 in zehn Ländern der Markenwert von Reisezielen in Zeiten von Corona untersucht wurde. Wie ist die Wahrnehmung deutscher und internationaler Reiseziele während der Corona-Pandemie im In- und Ausland? Diese Frage stand im Mittelpunkt der vom Deutschen Institut für Tourismusforschung in Kooperation mit der inspektour (international) GmbH durchgeführten Studie Destination Brand 20 deren Ergebnisse nun im Rahmen eines Webinars mehr als 100 interessierten Destinationsmanagern präsentiert wurden.
Im Rahmen von bevölkerungsrepräsentativen Onlinebefragungen wurden in zehn zentralen Outgoing-Märkten von Oktober bis Dezember 2020 der Markenwert von Reisezielen und der Einfluss von Covid-19 auf die Besuchsbereitschaft untersucht. Darüber hinaus wurden u. a. die Strategien potenzieller Urlauber für zukünftige Reisen vergleichend in allen Märkten abgefragt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die „Strategien“ für zukünftige Urlaube sich in den zentralen Quellmärkten ähneln: Hygiene und Sicherheit haben überall oberste Priorität. In zentralen Incoming Ländern für die Recovery-Phase (Österreich, Schweiz und Niederlande) hat Deutschland zudem noch an Bekanntheit (ungestützt abgefragt) gewonnen – ebenso in China. Dabei werden mit Deutschland im Ausland überwiegend die großen Städte als Reiseziele assoziiert. In Bezug auf längere Urlaubsreisen deuten die Auslandsreiseabsichten in den europäischen Quellmärkten darauf hin, dass sobald möglich auch der internationale Tourismus wieder anzieht. Bei den Kurzurlaubsreisen ins Ausland sind die Pläne insgesamt etwas verhaltener. Für den Quellmarkt Deutschland lässt sich ergänzend festhalten, dass Kurzurlaube innerhalb der nächsten 12 Monate eher im Inland vorgezogen werden. Dabei werden Regionen sowie Kleinstädte und Kommunen als Destinationstypen präferiert. Das Interesse an Urlaubsaktivitäten in der Natur ist zum Vorjahr leicht gestiegen, den höchsten positiven Veränderungswert erfährt das Thema „Kulinarik“.
Die Studienreihe Destination Brand wurde 2009 vom Deutschen Institut für Tourismusforschung (damals Institut für Management und Tourismus (IMT)) an der FH Westküste entwickelt und im selben Jahr erstmalig durchgeführt. Seither wurden jedes Jahr mehr als 150 deutsche Destinationen im Quellmarkt Deutschland evaluiert. Im Jahr 2014 hat die inspektour GmbH die Studienreihe übernommen und führt diese seitdem federführend durch. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung begleitet die Fortentwicklung der Studie weiterhin als wissenschaftlicher Kooperationspartner. 2018 wurde Destination Brand in den Quellmärkten Österreich, Niederlande und Schweiz eingeführt. 2019 folgte China und 2020 die Länder Frankreich, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die USA.
Am 16.3. um 10 Uhr, ist ein weiteres Webinar mit Fokus auf die Wahrnehmung von Städten geplant. Interessenten können sich für eine Teilnahme gerne an Anne Köchling oder Ellen Böhling wenden.

 

 

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news-132 Tue, 16 Feb 2021 09:04:00 +0100 Messung des Tourismusakzeptanzsaldos (TAS) nun auch auf Städte- und Regionsebene https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/messung-des-tourismusakzeptanzsaldos-tas-nun-auch-auf-staedte-und-regionsebene Im Rahmen des Forschungsprojektes zur Messung der Tourismusakzeptanz in der deutschen Wohnbevölkerung liegen nun erstmals auch Ergebnisse auf städtischer und regionaler Ebene vor! Es zeigt sich, der Tourismus wird nicht überall gleichermaßen durch die Bevölkerung akzeptiert, jedoch werden die Auswirkungen des Tourismus auf den Wohnort grundsätzlich eher positiv als negativ wahrgenommen.Die Messung der Tourismusakzeptanz ist nicht nur auf Bundesebene relevant – insbesondere in Großstädten aber im urbanen Umfeld haben sich in der Vergangenheit Overtourismus-Tendenzen gezeigt und Einwohner haben zunehmend Unmut gegenüber der touristischen Entwicklung im eigenen Wohnumfeld geäußert. Nachdem die Tourismusakzeptanz der deutschen Wohnbevölkerung nun bereits seit zwei Jahren auf Bundesebene gemessen wurde, ist schließlich auch der Wunsch nach reisezielspezifischen Aussagen zur Tourismusakzeptanz der jeweils ansässigen Bevölkerung gestiegen.

In einem ersten Pilotprojekt wurde das erprobte Instrument zur Messung der Tourismusakzeptanz und Berechnung des Tourismusakzeptanzsaldos (TAS) nun auch auf städtischer und regionaler Ebene eingesetzt. Kooperationspartner des Projektes sind der Magic Cities Germany e.V., der Tourismus NRW e.V., die Ruhr Tourismus GmbH, sowie die Inspektour GmbH, die Technische Hochschule Deggendorf und die Hochschule München. So liegen Ergebnisse für die 10 Magic Cities (Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Nürnberg & Stuttgart), Berlin sowie für das Ruhrgebiet, das Fränkische Seenland und das Tölzer Land vor.
Die Feldarbeit wurde durch das Marktforschungsinstitut Info GmbH im Dezember 2020 und Januar 2021 ausgeführt. Dabei wurden je Stadt 400 Interviews und je Region 600 Interviews im Rahmen einer Hybridbefragung absolviert – das heißt, ein Teil der Befragung wurde online durchgeführt, der weitere Teil über telefonische Interviews.
Die Ergebnisse werden den Magic Cities Partnern am 26. März 2021 im Rahmen eines internen Auswertungsworkshops vorgestellt – auch den weiteren Partnern werden die Auswertungen in den kommenden Wochen zur Verfügung gestellt.  

Weitere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten zum Projekt < Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS)>.

 

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news-130 Tue, 02 Feb 2021 15:50:00 +0100 Call for contributions für Studierende: Young Researchers Forum (AKTF und ITF Preis 2021) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/call-for-contributions-young-researchers-forum-aktf-und-itf-preis-2021 Der Arbeitskreis Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie e.V. ruft zur Einreichung studentischer Projekte auf und stellt die erstmalige Vergabe eines Nachwuchspreises in Aussicht.Im Rahmen der AKTF Jahrestagung 2021 “Tourismus - Quo vadis? Perspektiven des Tourismus im Kontext globaler Herausforderungen” am 7. und 8. Juni 2021 in Berlin (Hybridveranstaltung) findet das Young Researchers Forum statt.

Der „Arbeitskreis Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) e.V.” oder einfach kurz AKTF fördert die Tourismuswissenschaft in ihrer interdisziplinären Breite und in ihren raumbezogenen und gesellschaftlichen Dimensionen. Dazu engagiert er sich in besonderer Weise in der Förderung tourismuswissenschaftlicher JungakademikerInnen. Als Teil dieser Förderung vergibt der AKTF zusammen mit der „Initiative Tourismusforschung e.V.“, kurz ITF, im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung erstmals einen eigenen Nachwuchspreis.

Wir laden euch ein, eure spannenden studentischen Projekte oder im Zuge von Abschlussarbeiten getätigte empirische Erhebungen und deren Ergebnisse für diesen einzureichen.
Die jeweils drei besten Beiträge dürfen dann in Form einer Kurzpräsentation mit anschließender Diskussion auf unserer Jahrestagung am 7. und 8. Juni 2021 in Berlin präsentiert werden.

Die Preise werden in folgenden Kategorien vergeben:

  • Bester Beitrag auf Bachelor-Niveau, dotiert mit Geld- und Sachpreisen von bis zu 300,- Euro (gesponsert von der ITF.eV.)
  • Bester Beitrag auf Master-Niveau, dotiert mit Geld- und Sachpreisen von bis zu 500,- Euro (gesponsert vom AKTF e.V.)

Gruppenbeiträge sind genauso willkommen wie Einzelbeiträge. Die Session ist thematisch losgelöst vom Rahmenthema der Tagung, zum Thema passende Beiträge sind aber natürlich gern gesehen. Die einzige Bedingung ist, dass es sich bei euren Einreichungen um touristische Forschung handelt, die ihr im Rahmen eures Studiums durchgeführt habt.

Eine erste Kurzbeschreibung des Beitrages ist bis zum 01.03.2021 per Mail einzureichen. Weitere Informationen zu gewünschten Inhalten, Umfängen, Fristen usw. zum Call for contributions stehen zusammengefasst zum Download bereit.

Für darüber hinaus gehende Rückfragen stehen folgende Ansprechpartner gern jederzeit zur Verfügung:

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news-126 Mon, 21 Dec 2020 10:04:00 +0100 CALL FOR PAPER: Gemeinsame Tagung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und des Arbeitskreises Tourismusforschung (AKTF) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/call-for-paper-gemeinsame-tagung-des-deutschen-instituts-fuer-tourismusforschung-und-des-arbeitskreises-tourismusforschung-aktf Call for Papers zur Jahrestagung des Arbeitskreises Tourismusforschung (AKTF) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Tourismusforschung erschienen.Die Veranstaltung findet am 7. und 8. Juni 2021 in Berlin (Ort: Novotel am Tiergarten Berlin) statt und wird als Hybridveranstaltung (sowohl Präsenz- als auch Online-Teilnahme) geplant.
Der Call for Papers ist nun erschienen. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Link.

Die Rahmeninformationen auf einen Blick:

Einreichungen
Das Abstract von 5.000 - 6.000 Zeichen sollte die folgenden Aspekte beinhalten:

  • Titel, Keywords,
  • Name und Kontaktdaten der Einreichenden

und sich an der nachfolgenden Gliederung orientieren:

  • Ziele des Beitrages
  • Theoretische konzeptionelle Basis
  • Methodik
  • Zentrale Ergebnisse und Limitationen
  • Zusammenfassung

und bis 26. Februar 2021 eingesendet werden an:


Die Anmeldung kann ab sofort über einen Link auf der Seite https://www.ak-tourismusforschung.org/de/veranstaltungen/jahrestagungen/ erfolgen.

Sie können aber auch den direkten Link zum Anmeldung verwenden (aus technischen Gründen wg. der verwendeten Plugins auf einer externen Seite gespeichert), um direkt zum digitalen Anmeldeformular zu gelangen: http://freizeit-tourismus-geographie.de/anmeldung-aktf-jahrestagung-2021/

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news-125 Thu, 17 Dec 2020 10:04:00 +0100 Ergebnisse zur RA Business 2020 veröffentlicht – Schwerpunkt auf Geschäftsreisen und Covid-19 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ergebnisse-zur-ra-business-2020-veroeffentlicht-schwerpunkt-auf-geschaeftsreisen-und-covid-19 Über die Geschäftsreisenden sowie ihre Motive und Bedürfnisse ist noch vieles unbekannt. Insbesondere fehlte bislang eine repräsentative Erhebung zu Geschäftsreisenden aus dem deutschen Quellmarkt. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung, das Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) und die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen schließen seit 2019 diese Lücke mit der RA Business, der Reiseanalyse für Geschäftsreisen. Für die aktuelle Erhebung wurden über 2.000 Geschäftsreisende zu ihrem Reiseverhalten und zu Sonderthemen wie die Corona-Pandemie befragt. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Geschäftsreisende zukünftig besonders auf Hygiene, Stornobe-dingungen und Sicherheitsmaßnahmen achten werden. Auch wird die Notwendigkeit von Geschäftsreisen genauer geprüft. Die Ergebnisse der Studie sind hier veröffentlicht.

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news-124 Wed, 16 Dec 2020 10:04:00 +0100 Vorankündigung: Gemeinsame Tagung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und des Arbeitskreises Tourismusforschung (AKTF) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vorankuendigung-gemeinsame-tagung-des-deutschen-instituts-fuer-tourismusforschung-und-des-arbeitskreises-tourismusforschung-aktf Gemeinsame Tagung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und des Arbeitskreises Tourismusforschung (AKTF)Tourismus- Quo vadis?Perspektiven des Tourismus im Kontext globaler HerausforderungenDie Veranstaltung findet am 7. und 8. Juni 2021 in Berlin (Ort: Novotel am Tiergarten Berlin) statt und wird als Hybridveranstaltung (sowohl Präsenz- als auch Online-Teilnahme) geplant.
Der Call for Papers mit weiteren Informationen erscheint in Kürze.

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news-123 Fri, 11 Dec 2020 10:04:00 +0100 Teilzeitstelle vakant: Forschungsmitarbeiter/in zur Unterstützung des Direktors https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/teilzeitstelle-vakant-forschungsmitarbeiter-in-zur-unterstuetzung-des-direktors Im Deutschen Institut für Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste in Heide/Holstein ist die Stelle eines/einer Forschungsmitarbeiters/in (m/w/d) zur Unterstützung des/der Direktors/in (0,5-Stelle) zu besetzen. Die Stelle ist unbefristet.Das Deutsche Institut für Tourismusforschung wurde im September 2020 an der Fachhochschule Westküste gegründet und ist aus dem im Jahr 2006 gegründeten Institut für Manage-ment und Tourismus hervorgegangen. Neben dem Deutschen Institut für Tourismusforschung bietet die Fachhochschule Westküste im Bereich des Tourismus einen Bachelor- und einen Masterstudiengang „International Tourism Management“ an.
Sie verfügen über

  • ein abgeschlossenes tourismusbezogenes betriebswirtschaftliches Studium oder ein abgeschlossenes Studium eines artverwandten wirtschaftswissenschaftlichen oder geographischen Studiengangs mit einem touristischen Schwerpunkt
  • grundlegende Kenntnisse im Bereich der Marktforschung
  • gute Statistikkenntnisse und Kenntnisse in entsprechender einschlägiger Software, insbesondere in SPSS
  • gute weitere PC-Anwenderkenntnisse, insbesondere in MS Word und MS PowerPoint
  • ein ausgeprägtes konzeptionelles und analytisches Denkvermögen, ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Belastbarkeit
  • ein freundliches und aufgeschlossenes Auftreten
  • Sprachkenntnisse Englisch (fließend in Wort und Schrift)

Ihr Aufgabengebiet umfasst

  • eigenständige Durchführung angewandter Tourismusforschung
  • Erstellung von Auswertungen, insbesondere mit SPSS
  • Erarbeitung von Präsentationen, Texten und (Chart-) Berichten
  • Erstellung von Publikationen
  • Bereitstellung von Zulieferungen aus der Marktforschung für Projekte des Deutschen Instituts für Tourismusforschung sowie für die Lehre
  • Durchführung von Sitzungen/Workshops
  • Betreuung von Kooperationen

Wir bieten Ihnen

  • Arbeiten Sie im größten Institut für Tourismusforschung an einer deutschen Hoch-schule.
  • Bringen Sie eigene Ideen in das Institut ein und arbeiten Sie eigenverantwortlich und selbständig.
  • Bearbeiten Sie abwechslungsreiche Aufgaben in einem engagierten Team.
  • Erleben Sie eine Kultur des kollegialen Umgangs und der Hilfsbereitschaft.
  • Wir bieten einen interessanten Arbeitsplatz mit einer Vergütung nach tariflichen und persönlichen Voraussetzungen (bis zur Entgeltgruppe 11).

Für Rückfragen steht Ihnen der Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, Herr Prof. Dr. Bernd Eisenstein, unter eisenstein(at)fh-westkueste.de zur Verfügung. Weitere Informationen über die Hochschule und das Deutsche Institut für Tourismusforschung finden Sie unter www.fh-westkueste.de bzw. auf der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe Ihrer Telefonnummer und gegebenenfalls Email-Adresse bis zum 08.01.2021 an die

Personalverwaltung der Fachhochschule Westküste
Fritz-Thiedemann-Ring 20
25746 Heide


Wir setzen uns für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Daher werden Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte bei entsprechender Eignung bevorzugt berück-sichtigt. Weiterhin ist die FH bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten zu erreichen. Frauen werden daher bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Men-schen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewer-bungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

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news-122 Thu, 10 Dec 2020 10:04:00 +0100 Ankündigung: Vortrag Digitale Besucherlenkung im Rahmen der Konferenz "Nachhaltigen Tourismusmus in Deutschland gestalten" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-vortrag-digitale-besucherlenkung-im-rahmen-der-konferenz-nachhaltigen-tourismusmus-in-deutschland-gestalten Am 19. Januar 2021 findet die "Digitale Fachkonferenz: Nachhaltigen Tourismus in Deutschland gestalten. Nutzungsdruck in Zielgebieten und erfolgreiche Besucherlenkung" online statt.Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Tourismuswirtschaft, Natur- und Umweltschutz, Wissenschaft und Politik möchten sich die Veranstalter zu der Frage der langfristigen und nachhaltigen Besucherlenkung in Ballungsgebieten aber auch in ländlichen Räumen austauschen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung hält Prof. Dr. Dirk Schmücker von 14.30 Uhr - 15.45 Uhr einen Vortrag zu Status Quo und Anforderungen für die Zukunft im Bereich der digitalen Besucherlenkung.

Die Fachkonferenz ist öffentlich und nach Anmeldung möglich. Das Programm sowie den korrespondierenden Anmeldebogen stellen die Veranstalter online bereit.

 

 

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news-120 Thu, 03 Dec 2020 10:04:00 +0100 Negative Effekte von Geschäftsreisen: Neuer Artikel zum Business Travel erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/negative-effekte-von-geschaeftsreisen-neuer-artikel-zum-business-travel-erschienen Im Fokus der in der aktuellen Ausgabe 3/2020 der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft erschienen Publikation stehen die von den Geschäftsreisenden wahrgenommenen und aus ihren Reisen resultierenden negativen persönlichen Folgen. Anhand von Daten der „RA Business“ haben Julian Reif, Bernd Eisenstein, Dirk Schmücker und Ulf Sonntag das Zusammenspiel zwischen Geschäftsreisen und deren negativen Auswirkungen aus Nachfragesicht beleuchtet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die persönlichen Vorteile von Geschäftsreisen deutlicher wahrgenommen werden, als die entsprechenden Nachteile. Andererseits zeigt sich, dass nahezu alle Geschäftsreisenden bereits Erfahrung mit Belastungen haben, die sich für sie in Verbindung mit der Geschäftsreisetätigkeit ergeben. Die Mehrheit der Vielreisenden geht jedoch offenbar gerne auf Geschäftsreise. Belastungen werden dabei in Kauf genommen. Hier erfahren Sie mehr über Geschäftsreisen und die Projekte des Deutschen Instituts für Tourismusforschung.

Literaturhinweis: Reif, J., Eisenstein, B., Schmücker, D. und Sonntag, U. (2020): A darker side of business travel? Negative Folgen für den Geschäftsreisenden. In: Zeitschrift für Tourismuswissenschaft 12 (3), S. 343-369. https://doi.org/10.1515/tw-2020-0013

 

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news-121 Thu, 03 Dec 2020 10:04:00 +0100 Publikation zum Online-Destinationserlebnis auf Reiseziel-Websites erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/publikation-zum-online-destinationserlebnis-auf-reiseziel-websites-erschienen Destinations-Marketing-Organisationen (DMOs) versuchen, potenzielle Touristen in der Inspirationsphase über positive Online-Destinationserlebnisse für ihr Reiseziel zu begeistern. Besonders in dieser Phase der Customer Journey sind Reiseziel-Websites zentrale Informationsquellen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes widmet sich das Deutsche Institut für Tourismusforschung der Wahrnehmung von Reiseziel-Websites aus Nachfragersicht. Dabei wird die aus der Konsumgüterindustrie stammende Theorie des erlebnisorientierten Marketings für Reiseziel-Websites erweitert und die Wirkung auf Nachfrageseite im Sinne eines Online-Destinationserlebnisses untersucht. In dem Artikel „‘Dream now, travel later’: pre-travel online destination experiences on destination websites“ von Anne Köchling werden die Ergebnisse der ersten qualitativen Studie zu diesem Thema vorgestellt. Der Artikel ist in der Erstausgabe des Journal of Qualitative Research in Tourism erschienen und steht als open access Version kostenfrei zum Download  zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Projekt „Online-Destinationserlebnisse vor der Reise auf DMO Websites“ finden Sie auf unserer Website.

Literaturhinweis: Köchling, Anne (2020): ‘Dream now, travel later’: pre-travel online destination experiences on destination websites. In: Journal of Qualitative Research in Tourism, Vol. 1 No. 1, 2020, pp. 51–72   doi.org/10.4337/jqrt.2020.01.03

 

 

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news-119 Thu, 19 Nov 2020 10:04:00 +0100 Vorstellung der Studie „Tourismusakzeptanz der deutschen Wohnbevölkerung“ (TAS) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vorstellung-der-studie-tourismusakzeptanz-der-deutschen-wohnbevoelkerung-tas Im Rahmen des diesjährigen AG Treffens „Forschung und Monitoring“ des Vereines Nationale Naturlandschaften stellen Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Dr. Sabrina Seeler am 26. November 2020 das Forschungsprojekt TAS sowie einige Erkenntnisse der aktuellen Studie auf Bundesebene vor. Der Verein Nationale Naturlandschaften – Dachverband aller deutscher Nationalparks, Biosphärenreservate, zertifizierter Wildnisgebiete sowie einiger deutscher Naturparks – veranstaltet im Jahr 2020 erstmalig eine dreitägige digitale Tagung der AG „Forschung und Monitoring“. Im Rahmen der Tagung werden aktuelle Forschungsthemen in den Bereichen Naturwissenschaften und Wildtiermonitoring sowie relevante Aspekte der Sozial- und Geisteswissenschaften vorgestellt und diskutiert.
Während Tendenzen des Overtourismus und damit einhergehende Herausforderungen in der Vergangenheit maßgeblich im urbanen Kontext betrachtet wurden, sind ähnliche Tendenzen auch im regionalen Raum und insbesondere in Naturlandschaften, beispielsweise in Nationalparks, vermehrt sichtbar und die Notwendigkeit eines einheitlichen Monitorings wächst. Im Rahmen der Entwicklung einer Skala für die Messung von Tourismusakzeptanz der jeweilig ansässigen Wohnbevölkerung beschäftigt sich die Tourismusakzeptanzstudie mit dieser Thematik.

Vor diesem Hintergrund wurden Herr Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Frau Dr. Sabrina Seeler eingeladen, die Studie im Rahmen der diesjährigen Tagung der AG „Forschung und Monitoring“ vorzustellen. Neben methodischen Grundlagen präsentieren die Referenten in einem halbstündigen Vortrag am 26.11.2020 auch einige zentrale Ergebnisse der aktuellen Studie, die im Sommer 2020 auf Bundebene durchgeführt wurde.
Weitere Informationen zur Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS) stehen auf den Seiten zum Projekt zur Verfügung.

 

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news-117 Thu, 12 Nov 2020 10:04:00 +0100 Neuerscheinung: "Grundlagen des Tourismus" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-grundlagen-des-tourismus Im November 2020 ist die 3., vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage von "Grundlagen des Tourismus" erschienen.Die Autoren Schulz und Gardini (HS Kempten), Eisenstein (FH Westküste), Kirstges (Jade Hochschule in Wilhelmshaven) und Berg (TH Deggendorf) bieten in ihrem Buch eine umfassende Einführung in die unterschiedlichen Facetten des Tourismus. Sie erörtern die Grundlagen der touristischen Nachfrage und die Besonderheiten des Tourismusmanagements, beschreiben die einzelnen touristischen Angebotselemente und setzen sich kritisch mit der Tourismuspolitik und dem Tourismus an sich auseinander. Kapitel zum Informations- und Geschäftsreisemanagement runden das Werk ab.

Das Buch „Grundlagen des Tourismus“ ist im Wissenschaftsverlag De Gruyter Oldenburg (Berlin-Boston) erschienen und kann sowohl als Printexemplar sowie als Onlineausgabe erworben werden. Gern wird der korrespondierende Informationsflyer zum Download bereitgestellt. Das Werk richtet sich an Studierende, Praktiker und alle am Tourismus Interessierten.

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news-118 Thu, 12 Nov 2020 10:04:00 +0100 1. Doktorandenkolloquium der FH Westküste unter Beteilung von Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Instituts für Tourismusforschung https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/1-doktorandenkolloquium-der-fh-westkueste-unter-beteilung-von-kolleginnen-und-kollegen-des-deutschen-instituts-fuer-tourismusforschung Anne Köchling und Julian Reif berichten über den aktuellen Stand ihrer PromotionsvorhabenIm Rahmen des ersten hochschulöffentlichen Doktorandenkolloquiums am 10.11.2020 berichten Anne Köchling und Julian Reif in einem hybriden Format über ihre Promotionsvorhaben.
Anne Köchling befasst sich in ihrem kumulativen Dissertationsprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Lüneburg mit dem Titel „Das Online-Destinationserlebnis vor der Reise: eine Analyse der Erlebniskomponenten, -auslöser und -auswirkungen auf Destinationswebsites“ mit der emotionalen Wirkung von Websites. Aktuell erscheint ihr erster Beitrag in einem renommierten Fachmagazin.

Julian Reif nimmt bei seinem, ebenfalls kumulativ angelegten Promotionsvorhaben, mit dem Titel „Aktionsräumliches Verhalten in städtischen Destinationen – ein Vergleich digitaler Methoden zur mobilen Positionierung von Touristen“ an der Universität Bonn digitale Methoden zum Touristen Tracking in den Fokus. Aus dieser Arbeit sind bereits zwei Publikationen entstanden. Weitere Informationen zu laufenden Promotionen finden Sie in dem Bereich "Promotionen des Deutschen Instituts für Tourismusforschung".

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news-113 Thu, 05 Nov 2020 10:04:00 +0100 Prof. Dr. Bernd Eisenstein zum „Extraordinary Professor“ berufen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/prof-dr-bernd-eisenstein-zum-extraordinary-professor-an-der-north-west-university-in-suedafrika-berufen Mit Wirkung zum 01. August 2020 wurde Prof. Dr. Bernd Eisenstein zum Extraordinary Professor an der North-West University, Südafrika (Institut „Tourism Research in Economic Environs and Society, TREES”) berufen.Seit über 15 Jahren kooperiert die FH Westküste mit Tourismuskollegen und -kolleginnen aus Südafrika. Dies gilt insbesondere im Rahmen des ICNT (International Competence Network of Tourism Education and Research). Prof. Eisenstein forschte zudem im Rahmen eines Dozentenaustausches im Gegenzug zum Besuch des südafrikanischen Kollegens Prof. van der Merve an der FH Westküste sechs Wochen in Südafrika und wurde mehrmals als externer Gutachter zur Beurteilung der wissenschaftlichen Expertise von Kandidaten und Kandidatinnen für eine Professorenstelle tätig. Darüber hinaus konnten in den letzten 15 Jahren bereits zahlreiche gemeinsame Veröffentlichungs- und Tagungsprojekte umgesetzt werden.
Die Position des Extraordinary Professur ist vergleichbar mit einer Honorarprofesur. Neben einer Ehrung für bereits erbrachte Leistungen stellt sie insgesamt eine Chance für die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit dar.

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news-114 Thu, 05 Nov 2020 10:04:00 +0100 Neuerscheinung: "Kulturtourismus" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neuerscheinung-kulturtourismus Standardwerk zum Kulturtourismus im De Gruyter Verlag erschienen: "Kulturangebote machen Deutschland attraktiv und einzigartig"Prof. Dr. Christian Antz (FH Westküste) und Prof. Dr. Axel Dreyer (Hochschule Harz) haben gemeinsam die dritte, vollständig überarbeitete Auflage des Lehrbuchs „Kulturtourismus“ herausgegeben.

Das Werk richtet sich an u.a. an Experten des Tourismus- und Kultursektors sowie Lehrende und Studierende. Als Handbuch veranschaulicht es die unterschiedlichen Facetten des Kulturtourismus. Präsentiert werden die Grundlagen von der historischen Entwicklung des Kulturtourismus bis zu seinen heutigen Ausprägungen wie Städte- und Studienreisen. Bedeutende Zukunftsthemen werden in eigenen Kapiteln behandelt. So bietet sich ein Überblick zu Spezialmärkten wie Architekturtourismus, Kulturtourismus im ländlichen Raum, Heritage und Dark Tourism, Industrietourismus oder Film- und Literaturtourismus. Auch Themen für „Leib und Seele“ kommen nicht zu kurz; Kulinarik und Weintourismus werden ebenso behandelt wie Spiritueller Tourismus und Gartentourismus.

Das Buch „Kulturtourismus“ ist im Wissenschaftsverlag De Gruyter Oldenburg (Berlin-Boston) erschienen und kann sowohl als Printexemplar sowie als Onlineausgabe erworben werden. Gern wird der korrespondierende Informationsflyer zum Download bereitgestellt.

 

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news-115 Thu, 05 Nov 2020 10:04:00 +0100 Ankündigung: Vortrag Zusammenhang Digitalisierung und nachhaltige Tourismusgestaltung auf der ENTER2021 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-vortrag-zusammenhang-digitalisierung-und-nachhaltige-tourismusgestaltung-auf-der-enter2021 Im Rahmen der 28. ENTER-Konferenz wird Prof. Dr. Dirk Schmücker einen Vortrag zum Thema "Die Digitalisierung nutzen, um den Tourismus nachhaltiger zu machen? Eine angewandte Perspektive" halten.Die potenzielle Funktion von digitalen Werkzeugen und Netzwerken ist häufig thematisiert worden. In seinem Vortrag wird Dirk Schmücker

  1. einen praktikablen Rahmen zur Bewertung digitaler Werkzeuge und Netzwerke im Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit beschreiben
  2. die Ergebnisse für das Beispiel Deutschland diskutieren
  3. die Anforderungen an den Einsatz digitaler Methoden zur Beeinflussung von Verbraucherströmen zur Vermeidung von Überfüllung aus angewandter Perspektive eingehender erörtern.

Der Vortrag wird im Rahmen der ENTER2021, die im Zeitraum vom 19. bis 22. Januar 2021 mit dem Leitthema "eTourism: Entwicklungschancen und -herausforderungen in einer unberechenbaren Welt" stattfindet, gehalten.
Die ENTER-Konferenz ist eine jährliche Veranstaltung der IFITT-Gemeinschaft. Die Konferenz bietet ein weltweites Forum für Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft, Regierung und anderen Organisationen zum aktiven Austausch, zur gemeinsamen Nutzung und zur Diskussion von Forschungs- und Industriefallstudien über die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Reise- und Tourismusbereich. Sie findet im Jahr 2021 zum 28. Mal statt.

Für weitere Informationen zu den Inhalten des angekündigten Vortrages steht Herr Prof. Dr. Dirk Schmücker gern zur Verfügung.

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news-111 Thu, 22 Oct 2020 16:04:00 +0200 Ergebnisse zur Tourismusakzeptanz in Schleswig-Holstein 2019/2020 präsentiert https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ergebnisse-zur-tourismusakzeptanz-in-schleswig-holstein-2019-2020-praesentiert Im Rahmen des ersten digitalen Tourismustag (#ttsh2020digi) Schleswig-Holstein am 22. Oktober 2020 unter dem Motto "Wohin steuert der Schleswig-Holstein-Tourismus?" präsentierte der stellvertretende Direktor Prof. Dr. Dirk Schmücker erstmals Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Tourismusakzeptanz in Schleswig-Holstein". Das Deutsche Institut für Tourismusforschung erforscht seit 2018 mit Unterstützung des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH die Akzeptanz des Tourismus durch die Wohnbevölkerung (Projekt TAS). Nunmehr zweimalig (2019 und 2020) führte das Deutsche Institut für Tourismusforschung Erhebungen durch, deutschlandweit - jeweils jedoch mit besonderem Fokus auf Schleswig-Holstein und kann demnach neben der Erst- auch auf eine Vergleichsmessung blicken. Ergebnisse zur Tourismusakzeptanz in Schleswig-Holstein präsentierte Prof. Dr. Dirk Schmücker erstmals im Rahmen des digitalen Tourismustages Schleswig-Holstein am 22. Oktober 2020.
Die Präsentation des ersten Einblicks in die Daten stellt das Deutsche Institut für Tourismusforschung bereit. Für weitere Informationen stehen Instituts-seitig der Direktor des Instituts Prof. Dr. Bernd Eisenstein und der stellvertretende Direktor Prof. Dr. Dirk Schmücker sowie NIT-seitig Bente Grimm gern zur Verfügung.

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news-112 Thu, 22 Oct 2020 16:03:00 +0200 Vortrag zum Thema „Tourismus trotz Corona?“ beim digitalen Tourismustag Schleswig-Holstein https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-zum-thema-tourismus-trotz-corona-beim-digitalen-tourismustag-schleswig-holstein Deutsches Institut für Tourismusforschung und NIT stellten im Rahmen einer Workshop-Session Ergebnisse aus drei Befragungen vor, die die Entwicklung des „Reisen-Könnens“ und „Reisen-Wollens“ im Laufe der Corona-Pandemie beleuchten. Im Rahmen der FUR Reiseanalyse RA online wurden erstmals Anfang Mai 2020 – in der Phase der ersten Lockerungen nach dem Lockdown – Sonderfragen zum Einfluss der COVID-19-Situation auf die Reisemöglichkeiten und Reisepläne sowie die Einstellung der Deutschen zum Thema Urlaub gestellt. Ausgewählte Sonderfragen wurden kurz vor den Sommerferien (Ende Juni / Anfang Juli) sowie nach den Sommerferien im September wiederholt. Dabei wurde u. a. auch retrospektiv das Gefühl während der unternommenen Urlaubsreisen zu Pandemiezeiten unter die Lupe genommen.
Auf dem digitalen Tourismustag Schleswig-Holstein 2020 stellten Anne Köchling vom Deutschen Institut für Tourismusforschung und Ulf Sonntag vom NIT zentrale Erkenntnisse der drei Wellen vor. Die Ergebnisse zeigen, dass die Urlaubslust der Deutschen im Laufe der Pandemie ungebrochen ist. Gleichwohl passen sich die Reisepläne der unsicheren Situation an: u. a. besteht ein hohes Bedürfnis nach Sicherheit (gesundheitlich aber auch finanziell z. B. Stornierungsmöglichkeiten) und Informationen, die Reiseplanung erfolgt kurzfristiger und es werden Reiseziele in der Nähe bevorzugt. Ergänzt wurden die Einblicke aus der Forschung von Praxisstatements der Tourismus-Agentur-Schleswig-Holstein (Claudia Mank) und dem Tourismus und Destinationsmanagement Friedrichstadt (Carolin Kühn) zu den Aktivitäten während des Lockdowns.

Die Präsentation zur Session und weitere Informationen zum Projekt "Untersuchungen zum Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die touristische Nachfrage" des Deutschen Instituts für Tourismusforschung finden Sie hier.

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news-110 Thu, 22 Oct 2020 10:04:00 +0200 Ergebnisse aus dem Städtereisemonitor: Vortrag auf dem digitalen Tourismustag München 2020 am 17. November 2020 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ergebnisse-aus-dem-staedtereisemonitor-vortrag-auf-dem-digitalen-tourismustag-muenchen-2020-am-17-november-2020 Julian Reif präsentiert am 17.11.2020 Ergebnisse aus dem Deutschen Städtereisemonitor auf dem Tourismustag in München.Die Landeshauptstadt lädt jährlich im Herbst die Leistungsträger des Tourismus in München und Bayern ein, um sich über Zukunftsfragen und aktuelle strategische Herausforderungen für das Destinationsmanagement auszutauschen. Der diesjährige Tourismustag informiert über den aktuellen Stand des Tourismus in Zeiten von Corona. Dabei stehen zwei Themen im Mittelpunkt: Die Chancen der Besucherlenkung und die Herausforderungen für eine resiliente Zukunft. Julian Reif präsentiert im Rahmen eines Impulsvortrages Ergebnisse aus dem Deutschen Städtereisemonitor (Projekt DeST) für die Stadt München und diskutiert, was die touristische Nachfrage zum Städtetourismus in Zeiten von Corona denkt und welche Potenziale die Stadt München hat. Weitere Informationen zum Tourismustag sowie das Programm finden Sie auf diesen Seiten.

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news-109 Tue, 20 Oct 2020 10:04:00 +0200 Interview: "Besonders hart trifft Corona das Geschäftsreisen-Segment" https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/interview-besonders-hart-trifft-corona-das-geschaeftsreisen-segment Im Rahmen eines Interviews ordnen Bernd Eisenstein und Julian Reif die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Geschäftstourismus ein.In der aktuellen Ausgabe von TOURISMUS AKTUELL wurden Bernd Eisenstein und Julian Reif zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Geschäftsreiseverkehr befragt. „Wir gehen nicht davon aus, dass sich das nun deutlich niedrigere Geschäftsreisevolumen kurzfristig wieder auf das Vor-Corona-Niveau erhöht“ meinen die Tourismusforscher. Eine vollständige Substitution von Geschäftsreisen durch virtuelle Dienste ist jedoch nicht vorstellbar. "Wir befinden uns gerade in einer Phase der Online-Euphorie und erst allmählich wird ein Bewusstsein dafür entstehen, welche Nachteile damit verbunden sind".

Die Ausgabe TOURISMUS AKTUELL 02/2020 (Oktober 2020) der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg steht zum kostenfreien Download zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema Geschäftsreisen stellt das Deutsche Institut für Tourismusforschung gern im Rahmen des Projektes "Reiseanalyse Bsuiness (RA Business)" bereit.

 

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news-108 Mon, 05 Oct 2020 10:04:00 +0200 Vortrag bei der 48. Sitzung des AK Stadtzukünfte der Deutschen Gesellschaft für Geographie https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortrag-bei-der-48-sitzung-des-ak-stadtzukuenfte-der-deutschen-gesellschaft-fuer-geographie Am 30. Oktober nimmt Julian Reif beim Treffen des Arbeitskreis Stadtzukünfte teil.Die für den 30. und 31. Oktober terminierte 48. Jahrestagung des AK Stadtzukünfte findet aufgrund der Corona-Pandemie online als Zoom-Konferenz statt. Das diesjährige Treffen ist so konzipiert, dass NachwuchswissenschaftlerInnen ihre Arbeiten zu Fragen und Themen der Stadtentwicklung vortragen und zur Diskussion stellen können. Julian Reif präsentiert am 30. Oktober unter dem Titel „Measuring points of emotion in real time: an explorative mixed methods approach to detect tourist emotions in space and time”  Ergebnisse des Forschungsprojektes EMOBÜS. In dem Arbeitskreis arbeiten sowohl GeographInnen aus der Hochschule als aus der außeruniversitären Praxis zusammen an Fragen der zukünftigen Stadtentwicklung.

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news-107 Thu, 24 Sep 2020 10:04:00 +0200 Forschungsimpulse des Deutschen Instituts für Tourismusforschung im DTV Zukunftscamp 2020 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/forschungsimpulse-des-deutschen-instituts-fuer-tourismusforschung-im-dtv-zukunftscamp-2020 Im Rahmen des DTV Zukunftscamps geben Bernd Eisenstein und Julian Reif Impulse aus der Forschung rund um das Thema Städtetourismus und Geschäftsreisen.Das am 28.09.2020 online stattfindende Zukunftscamp 2020 des Deutschen Tourismusverbands widmet sich in zwei Workshops dem Städtetourismus. Im Workshop „Veränderungen im Städtetourismus: Welche Auswirkungen hat Corona insbesondere auf die MICE-Branche und den Geschäftsreiseverkehr?“ gibt das Deutsche Institut für Tourismusforschung zu Beginn Diskussionsimpulse aus aktuellen Forschungsergebnissen des Instituts. Schwerpunkt sind die Auswirkungen von COVID-19 auf den Städtetourismus und auf den Geschäftstourismus.
 
Info:
•    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt RA Business.
•    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt Deutscher Städtereisemonitor.

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news-106 Thu, 17 Sep 2020 09:05:00 +0200 Publikation zur Nutzung von Mobilfunkdaten im Tourismus erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/publikation-zur-nutzung-von-mobilfunkdaten-im-tourismus-erschienen Mit Hilfe passiver Mobilfunkdaten lassen sich raumzeitliche Bewegungsmuster von Personengruppen nachvollziehen. Der Artikel beleuchtet die Chancen aber auch Grenzen der Daten für die Anwendung in der Tourismusforschung und Praxis.Der Artikel „Exploring new ways of visitor tracking using big data sources: Opportunities and limits of passive mobile data for tourism“ von Julian Reif und Dirk Schmücker im renommierten Journal of Destination Marketing und Management steht innerhalb der nächsten 50 Tage kostenfrei zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Literaturhinweis: Reif, J.; Schmücker, D. (2020): Exploring New Ways of Visitor Tracking using Big Data Sources: Opportunities and Limits of Passive Mobile Data for Tourism. In: Journal of Destination Marketing and Management 18
 

 

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news-105 Fri, 11 Sep 2020 16:47:42 +0200 Deutsches Institut für Tourismusforschung an der FH Westküste eröffnet https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/deutsches-institut-fuer-tourismusforschung-an-der-fh-westkueste-eroeffnet Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, hat heute das Deutsche Institut für Tourismusforschung an der Fachhochschule Westküste in Heide (Holst.) eingeweiht.Die Ministerin betonte in ihrem Grußwort die Rolle des Tourismus, der nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für sehr viele Menschen sei, sondern vielfach auch Entwicklungsmotor und Impulsgeber in den Regionen.
„Damit ist der Tourismus ein gesellschaftlich aktuelles und relevantes Forschungsthema und so ist es nur folgerichtig, dass die Landesregierung das neue Deutsche Institut für Tourismusforschung in den Jahren 2021 bis 2023 in der Aufbauphase finanziell unterstützt und ab dem Jahr 2024 mit jährlich 495.000 Euro aus Mitteln des Strategiebudgets fördert“, so Prien. Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Krise für die gesamte Branche, sagte die Ministerin weiter: „Die Folgen sind jetzt noch gar nicht absehbar, aber eines ist sicher: Mehr denn je braucht es kreative Konzepte, innovative Ideen und zukunftsfähige Ansätze. Wo könnte hierfür besser die wissenschaftliche Basis gelegt werden als an diesem Institut?“, sagte Prien. „Das ist eine riesige und nicht ganz leichte Aufgabe, aber auch eine große Chance für die FH Westküste und dafür wünsche ich allen Forschenden und Studierenden an diesem Institut viel Glück und Zuversicht.“

Das Deutsche Institut für Tourismusforschung geht aus dem Institut für Management und Tourismus (IMT) hervor. Dieses hat sich seit der Gründung im Jahr 2006 zum größten In-Institut im Tourismus an einer deutschen Hochschule entwickelt. Dabei beschränken sich die Forschungsaktivitäten künftig nicht mehr nur vorwiegend auf Region und Land, sondern reichen zudem bundesweit und darüber hinaus. Das Institut ist national wie international breit vernetzt und wissenschaftlich anerkannt. Dieser Bedeutung trägt die Umwidmung zum Deutschen Institut für Tourismusforschung nun Rechnung.

Prof. Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste: „Wir freuen uns sehr, das Deutsche Institut für Tourismusforschung an der FH Westküste in Heide eröffnen zu können. Als Fachhochschule liegt uns die praxisnahe Forschung besonders am Herzen. Wenn diese eben nicht im Elfenbeinturm geschieht, sondern ganz unmittelbar am Menschen und im Austausch mit den aktuellen Fragen der Wirtschaft, gewinnt Forschung einen besonderen Wert. Davon profitieren Öffentlichkeit, Wissenschaft, touristische Entscheidungsträger und unsere Studierenden gleichermaßen. Wir sind stolz, ein Institut mit so großer Strahlkraft in unserem Hause zu haben“.

Professor Dr. Bernd Eisenstein stellt als Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit des vom ihm gegründeten und geleiteten IMT sicher. Die angewandte Tourismusforschung des Instituts konzentriert sich auf drei Kernbereiche:

  1. Reiseverhalten des Menschens
  2. Effekte des Reisens auf Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie
  3. Optionen zur strategischen Entwicklung in Destinationen und Institutionen

Zur Zielstellung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung erläutert Eisenstein: „Im Mittelpunkt unserer Forschungsarbeiten steht der touristische Mensch, sozusagen der homo touristicus. Unser Ziel ist es, das Verhalten der Touristen besser zu verstehen, darüber touristische Phänomene zu erklären und auf dieser wissenschaftlichen Basis Handlungsoptionen aufzuzeigen. Zudem wollen wir die Folgen des Tourismus genauer analysieren und so Lösungsansätze für gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Problembereiche vorlegen.“

Ansprechpartnerin:
Sylvia Müller
Master of Arts, Dipl.-Kffr. (FH)
Referentin Kommunikation und Marktforschung

Tel.:  0481 - 8555 547
Fax.: 0481 - 8555 121
Email: s.mueller(at)fh-westkueste.de

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news-103 Thu, 10 Sep 2020 18:25:00 +0200 Untersuchungen zum Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die touristische Nachfrage https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/untersuchungen-zum-einfluss-der-covid-19-pandemie-auf-die-touristische-nachfrage-1 Gemeinsam mit nationalen (NIT / FUR) und internationalen Partnern (ICNT Netzwerk) analysiert das Deutsche Institut für Tourismusforschung den Einfluss von COVID-19 u. a. auf die Reisepläne und die Wahrnehmung der Reisemöglichkeiten im Laufe der Pandemie. In Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. (FUR) und dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) werden in drei bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen (Mai, Juni / Juli und September 2020) die Reisepläne sowie die Wahrnehmung der Reisemöglichkeiten während der COVID-19 Pandemie untersucht.

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Reiseanalyse RA online wurden erstmals Anfang Mai 2020  – in der Phase der ersten Lockerungen nach dem Lockdown – Sonderfragen zum Einfluss der COVID-19-Situation auf die Reisemöglichkeiten und Reisepläne sowie die Einstellung der Deutschen zum Thema Urlaub gestellt. Parallel erfolgten Erhebungen gleichen Inhalts in Norwegen und Finnland über die Partnerhochschulen des ICNT-Netzwerkes.  Der internationale Vergleich wird im Rahmen einer gemeinsamen Veröffentlichung näher beleuchtet. In Deutschland wurden ausgewählte Sonderfragen zudem kurz vor den Sommerferien (Ende Juni / Anfang Juli) wiederholt. Eine dritte Welle läuft nach den Sommerferien im September und nimmt retrospektiv auch das Gefühl während der unternommenen Urlaubsreisen zu Pandemiezeiten unter die Lupe. Die Ergebnisse der drei Wellen werden im Zeitvergleich ausgewertet und u. a. bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) im Herbst 2020 vorgestellt .
Auch in weiteren Studien im  Jahr 2020 wie der RA Business, dem Städtemonitor und Destination Brand international  wird das Thema der COVID-19 Pandemie mit jeweils zur Gesamtstudie passenden Fragestellungen aufgegriffen. Somit werden aus verschiedenen Perspektiven aktuelle relevante Informationen für Lehre, Wissenschaft und Praxis generiert.

Weitere Informationen.

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news-102 Thu, 10 Sep 2020 18:20:00 +0200 Online-Destinationserlebnisse vor der Reise auf DMO Websites https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/online-destinationserlebnisse-vor-der-reise-auf-dmo-websites-1 Das auftragsunabhängige Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Reisezielen auf DMO Websites in der Inspirations- und Informationsphase.DMOs setzen häufig erlebnisorientiertes Marketing ein, um Gäste anzuwerben. Über die Erlebniswirkung von DMO Websites aus Kundenperspektive ist allerdings noch wenig bekannt. Im Rahmen mehrerer aufeinander aufbauender Teilstudien wird untersucht, wie Nutzer von DMO Websites Reiseziele vor der Reise erleben, wie dieses Erleben gemessen werden kann und wie besonders erlebnisreiche Websites gestaltet sein sollten.

Projektbeschreibung

Von Destinationsmarketingorganisationen bereitgestellte Reisezielwebsites (DMO Websites) bilden eine zentrale Informationsquelle für Touristen in der Inspirations- und Informationsphase vor der Reise. Dabei werden teilweise Instrumente des erlebnisorientierten Marketings (z. B. emotionale Bilder oder Videos) eingesetzt, um die Reiseentscheidungen der Touristen positiv zu beeinflussen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde in einer ersten Studie untersucht, wie Nutzer von DMO Websites in der Phase vor der Reise unbekannte touristische Reiseziele erleben. Dazu wurde von Oktober 2019 bis Februar 2020 eine qualitative Multimethodenstudie mit Eye-Tracking, retrospektiven Think-Aloud-Protokollen, halbstrukturierten Interviews und Videobeobachtungen mit 15 deutschen Millennials durchgeführt. Die Daten wurden in einer strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Studie liefert neue Einsichten in die verschiedenen Dimensionen von ODEs und wird im Journal of Qualitative Research in Tourism veröffentlicht (Artikel accepted).  Darauf aufbauend wird im Herbst / Winter 2020 eine quantitative Studie durchgeführt, um ein valides Messinstrument zur Erfassung des ODE-Wertes von Reisezielwebsites zu entwickeln. Zudem soll im Jahr 2021 in einem experimentellen Ansatz untersucht werden, welchen Einfluss Elemente der Websitegestaltung auf den ODE-Wert haben. Die Erkenntnisse werden im Studiengang ITM (Schwerpunkt Digitalisierung) genutzt. Zudem sind sie Bestandteil eines Promotionsvorhabens an der Leuphana Universität Lüneburg (Erstbetreuung: Professor Dr. Martin Lohmann, Zweitbetreuung: Professor Dr. Bernd Eisenstein).

Weitere Informationen.

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news-101 Thu, 10 Sep 2020 18:01:00 +0200 Entwicklung einer Balanced-Score-Card für die agile Destinationsmanagementorganisation (DMO) von morgen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/entwicklung-einer-balanced-score-card-fuer-die-agile-destinationsmanagementorganisation-dmo-von-morgen-1 Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird am Beispiel vom Tourismus NRW e. V. (Kooperationspartner) eine Balanced-Score-Card als Monitoringtool zur Messung des Unternehmenserfolgs moderner Destinationsmanagementorganisationen (DMO) (weiter)entwickelt. In dem Projekt werden neue Aufgabenbereiche und Managementansätze des Tourismus NRW e. V. in Dimensionen, Ziele und Kennzahlen einer Balanced-Score-Card übersetzt. Darüber hinaus wird am Beispiel der Ruhr Tourismus GmbH eine Übertragbarkeit der generierten Kennzahlen auf die nächste Destinationsebene (Region) geprüft.

Projektbeschreibung

Der hohe Wettbewerbsdruck zwischen immer austauschbarer werdenden Reisezielen führte in den letzten 25 Jahren zur umfangreichen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragen der Erfolgsmessung von Destinationen und Destinationsmanagementorganisationen (DMO). Aufgrund der limitierten direkten Einflussnahme der DMO auf das Reiseerlebnis der Gäste, der Vielzahl der Anspruchsgruppen sowie des Netzwerkcharakters der DMO können Ansätze der Erfolgsmessung aus anderen Unternehmenskontexten nur bedingt adaptiert werden. Vor diesem Hintergrund soll im Zuge des Projektes die 2016 bereits durch das Deutsche Institut für Tourismusforschung entwickelte Balanced-Score-Card des Tourismus NRW e. V. weiterentwickelt und „modernisiert“ werden. Dabei sollen wissenschaftlich-inhaltliche Überlegungen, beispielsweise zur Erfolgsmessung agilen Arbeitens, mit anwendungsorientierten Aspekten, beispielsweise der Frage der Möglichkeiten der Durchlässigkeit von Indikatoren auf das nächste Destinationslevel, kombiniert werden. Das Projekt hat im Februar 2020 begonnen und soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Das in diesem Forschungsprojekt generierte Wissen soll als ein wissenschaftlich fundiertes und praxisnahes Beispiel in die Lehre integriert werden. Dabei sollen die generierten Forschungsergebnisse u.a. Grundlage für weitere Veröffentlichungstätigkeiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung bilden.

Weitere Informationen.

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news-104 Thu, 10 Sep 2020 13:34:00 +0200 Destination Brand international https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/destination-brand-international-1 Das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste widmet sich in diesem auftragsunabhängigen Forschungsprojekt der Erforschung der Wahrnehmung von Destinationsmarken aus internationaler Perspektive. Das Projekt baut auf der bereits seit 2009 für den deutschen Markt entwickelten Studienreihe Destination Brand  auf. Im Fokus der Untersuchung stehen der Markenwert und die Wahrnehmung von Reisezielen in neun Auslandsmärkten. Mit dem analogen Studiendesign bei internationaler Perspektive wird das Ziel verfolgt, Unterschiede in der Wahrnehmung von Reisezielen zwischen Nationen aufzudecken und interessante, aktuelle Daten für die Lehre im Studiengang ITM zu generieren.

Projektbeschreibung

Im Projekt Destination Brand international geht es um die Erforschung von Destinationsmarken – einem Themenkomplex mit dem sich das Deutsche Institut für Tourismusforschung bereits seit mehr als zehn Jahren intensiv beschäftigt. Im Zuge dieses internationalen Forschungsvorhabens widmet sich das Institut seit 2018 der Übertragung des deutschen Ansatzes zur Messung der Markenkompetenz von regionalen Destinationen auf ausländische Quellmärkte. Mittels bevölkerungsrepräsentativer Befragungen in insgesamt neun Quellmärkten werden vergleichende Destinationsmarkenanalysen durchgeführt. Im Jahr 2018 erfolgten Befragungen in Österreich, Schweiz und den Niederlanden , 2019 wurde die Studie in China durchgeführt . Im Jahr 2020 folgen Befragungen in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und den USA. Ergänzend zur Wahrnehmung der Destinationsmarken werden weitere aktuelle Fragestellungen aufgegriffen. So wurde bspw. in einigen Märkten die Einstellung zum Thema Nachhaltigkeit auf Reisen vergleichend untersucht. Im Jahr 2020 werden zudem aus Anlass der COVID-19 Pandemie relevante Fragestellungen sowie Fragen zur Tourismusakzeptanz ergänzt.
Die Studie ist Bestandteil eines Gesamtvorhabens zur Internationalisierung , welches eine Laufzeit von 2016 bis 2021 hat. Das Projekt wird von folgenden Kooperationspartnern aus der Praxis begleitet: inspektour international GmbH, Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Berlin Tourismus und Kongress GmbH, Ruhr Tourismus GmbH, Schwarzwald Tourismus GmbH, Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH.

Weitere Informationen.

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news-92 Wed, 09 Sep 2020 10:04:29 +0200 BeST Urlaubertypologie (Benefitorientierte Segmentierung Tourismus) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/best-urlaubertypologie-benefitorientierte-segmentierung-tourismus-1 Die Segmentierung von Nachfragern ist eine der Grundlagen des Marketings: Ziel ist es hierbei, verschiedene Nachfragergruppen so zu identifizieren, dass die Produktgestaltung und Kommunikation möglichst gut auf ihre jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden können.Anders als demographische und geographische Segmentierungen setzen psychografische Segmentierungen bei den Motiven, Wünschen und Einstellungen von Konsumenten an. Eine besondere Spielart der psychografischen Segmentierung ist die Benefitsegmentierung: Hier geht es um die Frage, welche Nutzenerwartungen Konsumenten an ein Produkt - wie zum Beispiel Urlaubsreisen - haben.
Projektbeschreibung
In drei Vorstudien wurden relevante Segmentierungsdimensionen erarbeitet, verdichtet und ausgewählt. In der finalen BeST-Segmentierung werden die Urlauber schließlich auf drei Dimensionen unterschieden:

  • Dimension 1, „Immersion und Lernen“ beschreibt den Wunsch nach aktiver Auseinandersetzung mit der Destination.
  • Dimension 2, „Aktivität und Abwechslung“ beschreibt, inwieweit Konsumenten eher etwas unternehmen (im Gegensatz zu entspannen durch Nichtstun) wollen und
  • Dimension 3 ist der Wunsch nach einer umweltgerechteren Gestaltung der Urlaubsreise.

Ein Ergebnis des Forschungsprojektes ist eine skalierte Erhebungsfrage, die in kommerziellen und nicht-kommerziellen Marktforschungsuntersuchungen zum Thema Urlaubsreisen eingesetzt werden kann.

  • Auftragsunabhängiges Forschungsprojekt
  • Nutzung des Segmentierungsverfahrens im Studiengang International Tourism Management in allen Modulen, die sich mit Urlaubsreisen befassen
  • Integration von qualitativen und quantitativen Analysen
  • Laufzeit: 10/2019 bis 12/2020
  • Praxisprojektpartner: Tourismus Marketing Baden-Württemberg (TMBW)

Weitere Informationen.

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news-95 Wed, 09 Sep 2020 10:04:29 +0200 Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismusakzeptanz-in-der-wohnbevoelkerung-tas-1 Destinationsmanager erkennen zunehmend, dass es für eine erfolgreiche Destinationsentwicklung notwendig ist, die Einstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner zum Tourismus in ihrem Wohnort zu berücksichtigen.Bisher fehlte ein einheitlicher und leicht vergleichbarer Maßstab für die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in ihrem Wohnort. Mit dem Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) wurde jetzt ein solcher Maßstab erarbeitet. Der TAS wurde mittlerweile auf Bundes- und Ortsebene in der Praxis gemessen und zudem liegen umfangreiche Daten aus zwei bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen im Sommer 2019 und 2020 vor, die eine genauere Untersuchung des Konstrukts „Tourismusakzeptanz“ ermöglichen.

Projektbeschreibung

Neben dem eigentlichen TAS-Index, der die Tourismusakzeptanz in der Perspektive für den Wohnort und für die Einwohner und Einwohnerinnen persönlich misst, liegen aus den Erhebungen zahlreiche weitere Daten vor, die zur Modellierung und empirischen Überprüfung des Konstrukts Tourismusakzeptanz genutzt werden. Dazu gehören etwa die persönliche wirtschaftliche Beziehung zum Tourismus, die Erhebung von positiven und negativen Faktoren oder auch Art und Dauer der Wohnbeziehung. Interessante Forschungsfragen knüpfen sich an diese Daten: Welche Faktoren tragen besonders zu einer positiven oder negativen Tourismusakzeptanz bei? Gibt es einen Tipping Point der Tourismusnachfrage für die Tourismusakzeptanz und wo liegt er?

  • Auftragsunabhängiges Forschungsprojekt
  • Nutzung des Berechnungsverfahrens im Studiengang International Tourism Management
  • Integration von qualitativen und quantitativen Analysen
  • Laufzeit: 10/2019 bis 12/2020

Weitere Informationen.

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news-88 Tue, 08 Sep 2020 08:52:49 +0200 Deutscher Städtereisemonitor (DEST) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/deutscher-staedtereisemonitor-dest-1 Das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste nimmt in Zusammenarbeit mit den „Magic Cities“ die Planungen und Einstellungen von deutschen Städtereisenden in Zeiten von Corona in den Fokus. Städte als multifunktionale Orte spielen für den Tourismus eine besondere Rolle als Möglichkeitsraum und Sehnsuchtsort. In den letzten Jahren dienten sie als Wachstumstreiber im Deutschlandtourismus. Die Covid-19-Pandemie setzt Städte jedoch plötzlich vor die Herausforderung, Fragen abseits von Overtourism und Besucherlenkung zu beantworten: Wie bleiben Städte als Reiseziel in der Corona-Pandemie weiterhin attraktiv? Müssen Städte sich auf neue Zielgruppen einstellen? Ändern sich die Ansprüche von Städtereisenden?

Projektbeschreibung

Neben der Darstellung der aktuellen Einstellungen von Städteplanern zu der Corona-Krise und den Einfluss auf das Reiseverhalten, steht die Ermittlung einer Typologie im Forschungsinteresse, die den deutschen Städtereisenden hinsichtlich seiner sozialen Erwünschtheit und ökonomischen Potenz einordnet. Die Ergebnisse sollen Städten dabei helfen, einen nachhaltigen Städtetourismus in Zeiten von Corona zu managen.

  • Auftragsunabhängiges Forschungsprojekt
  • Nutzung der Daten im Studiengang International Tourism Management
  • Repräsentativ-Erhebung für die deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten in Deutschland, 16-75 Jahre
  • Integration der BeST-Segmentierung (Benefitorientierte Segmentierung Tourismus)
  • Laufzeit: 8/2020 bis 12/2020
  • Inhalte: Vergangene Reisen, Planungen inkl. Reiseverhalte, Corona-Sonderthema, Standortfaktoren, Qualitätstourismus

Weitere Infomationen.

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news-86 Tue, 08 Sep 2020 08:47:29 +0200 Geodatenanalyse von Airbnb-Angebot und Nachfrage im Städtetourismus (AIRBNB) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/geodatenanalyse-von-airbnb-angebot-und-nachfrage-im-staedtetourismus-airbnb-1 Airbnb – als prominentester Vertreter der Sharing Economy im Tourismus – hat sich zu einem wichtigen Buchungskanal für Unterkünfte entwickelt. Auf Basis von bundesweiten Daten wird mit Hilfe von Ansätzen aus der räumlichen Ökonometrie die räumliche Verteilung von Angebot und Nachfrage von Airbnb analysiert. Projektziel ist die Ermittlung von statistisch signifikanten räumlichen Clustern von Angebot und Nachfrage von Airbnb in ganz Deutschland. Bei den deutschen Großstädten rückt zudem die innerstädtische räumliche Konzentration in das Forschungsinteresse.

Projektbeschreibung

Mit Hilfe der räumlichen Autokorrelationsanalyse (Local Indicators of Spatial Association) wird auf Basis der deutschen Gemeinden und Reisegebiete statistisch signifikante Cluster und Ausreißer ermittelt. Die Ergebnisse sollen helfen, die räumliche Dimension von Airbnb in Deutschland besser zu verstehen. Im Abgleich mit weiteren Daten, bspw. aus der amtlichen Beherbergungsstatistik, ergeben sich so neue Möglichkeiten zum Verständnis der touristischen Nachfrage und deren Raumwirkungen.

  • Auftragsunabhängiges Forschungsprojekt
  • Methode: Spatial Autocorrelation
  • Datengrundlage: AIRDNA. Bundesweite Webscraping-Daten von Airbnb und Fewo-Direkt Listings im Jahr 2019
  • Laufzeit: 1/2020 bis 5/2021

Weitere Informationen.

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news-83 Mon, 07 Sep 2020 15:26:40 +0200 The Gaze, nature-based tourism and visitor expectations https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/the-gaze-nature-based-tourism-and-visitor-expectations-1 Das Projekt des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit der University of Manitoba (Kanada) untersucht Erwartungen an und Bewertungen von Naturerlebnissen bei Touristen.Das authentische Erleben von Wildnis, insbesondere die Beobachtung von Wildtieren in ihren natürlichen Lebensräumen, ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Schutzgebiete als Destinationen im Naturtourismus. „Wildnis“ im touristischen Kontext ist sozial konstruiert und beeinflusst durch gesellschaftliche Trends und Mediendarstellungen (Lemelin, 2006; Urry & Larsen, 2011). Im Projekt soll untersucht werden, inwiefern dadurch Erwartungshaltungen von Naturtouristen geprägt werden, und welche Rolle diese bei der Bewertung von Naturerlebnissen als Teil der Besucherzufriedenheit spielen.

Projektbeschreibung

Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der University of Manitoba (Kanada). Intendierte Laufzeit ist 09/2020-08/2021. Die oben genannte Fragestellung wird anhand verschiedener internationaler Fallbeispiele untersucht. Neben der empirischen Überprüfung wird das Thema auch im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit bewertet werden. Die Ergebnisse sollen nicht zuletzt dazu beitragen, Ziele von Natur- und Artenschutz mit den Ansprüchen und Erwartungshaltungen von Besuchern und Tourismusunternehmen in Einklang zu bringen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

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news-82 Mon, 07 Sep 2020 12:03:09 +0200 Hintergründe und Methodik eines Tourismus-Satellitenkontos (TSA) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/hintergruende-und-methodik-eines-tourismus-satellitenkontos-tsa Der Tourismus nimmt in vielen Ländern und Regionen einen bedeutenden wirtschaftlichen Stellenwert ein. Aussagekräftige Informationen über die ökonomische Bedeutung des Tourismus lassen sich allerdings nicht unmittelbar aus der amtlichen Wirtschaftsstatistik ableiten. Für die Erfassung der Tourismuswirtschaft in ihrer Gesamtheit bedarf es einer Erweiterung der allgemeinen Systematik der Wirtschaftsstatistik. Eine solche Erweiterung bietet das Tourismus-Satellitenkonto, ein international etabliertes Berichtssystem zur umfassenden Ermittlung der ökonomischen Bedeutung des Tourismus. Zu den Hintergründen und der Methodik des Tourismus-Satellitenkontos hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung nun ein Video erstellt.

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news-81 Mon, 07 Sep 2020 10:07:11 +0200 2. Auflage des Tourismusatlas Deutschland - Veröffentlichung im Juni 2021 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/2-auflage-des-tourismusatlas-deutschland-1 Insgesamt 26 Autoren des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste arbeiteten an der zweiten – aktualisierten und deutlich erweiterten – Ausgabe des Tourismusatlas Deutschland. In 66 Texten wird der Tourismus in Deutschland in Text sowie Karten und Abbildungen beschrieben. Insgesamt 26 Autoren des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste arbeiteten an der zweiten – aktualisierten und deutlich erweiterten – Ausgabe des Tourismusatlas Deutschland. In 66 Texten wird der Tourismus in Deutschland in Text sowie Karten und Abbildungen beschrieben.

Die deutschen Küsten, Berge und Städte werden jährlich von Millionen von Touristen besucht. Doch welche touristische Position hat Deutschland im globalen Vergleich, wie ist das Reiseverhalten der Deutschen und wie gestalten sich das Angebot sowie die touristische Infrastruktur? Antworten geben die Expertinnen und Experten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste in der zweiten, aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage des Tourismusatlas Deutschland.

Projektbeschreibung

Die Herausgeber Bernd Eisenstein, Jule Kampen, Rebekka Weis, Julian Reif und Christian Eilzer widmen sich dem Tourismus in insgesamt acht Oberkapiteln auf ca. 200 Seiten. Hinzu kommt ein Spezialthema zu Corona und Tourismus.

  • Outbound - Inbound - Internationales
  • Tage - Nächte - Reiseanlässe
  • Stadt - Land - Räume
  • Verkehr - Veranstalter - Beherbergung
  • Themen - Arten - Aktivitäten
  • Wirkungen - Effekte - Folgen
  • Digitalisierung - Big Data – Open Data
  • Entwicklungen - Trends – Herausforderungen
  • Erscheinungsdatum: 6/2021 bei UVK

„Unser Ziel war es, den Stellenwert des Tourismus in Deutschland deutlich zu machen. Mit seinen aktuellen Daten und seiner prägnanten und anschaulichen Form erfüllt das Werk diesen Anspruch voll und ganz“, ist Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und Mit-Herausgeber des Werkes, überzeugt.

Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.

Besonders freuen wir uns, dass der Atlas den Schritt in die Welt von Bild und Ton gemacht hat, indem ausgewählte Beiträge durch Videos ergänzt und diese zum Download auf der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung unter "Downloads" bereitgestellt werden.

Leseprobe: Beitrag "Tourismus in Zeiten der Corona-Pandemie - Ein Virus erschüttert das System Tourismus" aus dem Tourismusatlas Deutschland
Bestellung: Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.
Weitere Informationen: News zum Tourismusatlas Deutschland

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news-78 Fri, 04 Sep 2020 12:49:53 +0200 Deutsches Institut für Tourismusforschung veröffentlicht Beiträge zu den Themen „Städtereisen“ und „Thementourismus“ https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/deutsches-institut-fuer-tourismusforschung-veroeffentlicht-beitraege-zu-den-themen-staedtereisen-und-thementourismus Im Rahmen der Neuerscheinung „Kulturtourismus“, herausgegeben von Axel Dreyer (Hochschule Hartz) und Christian Antz (Deutsches Institut für Tourismusforschung der FH Westküste) im De Gruyter Verlag, verfassten Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Institut für Tourismusforschung Fachbeiträge zu den Themen „Städtereisen“ (S. 105 – 114) und „Thementourismus“ (S. 115 – 122). Zu bestellen ist das Werk, das sich vorwiegend an Manager im Tourismusbereich sowie Studierende und Lehrende tourismuswirtschaftlicher Studiengang richtet, unter folgendem Link.

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news-76 Fri, 04 Sep 2020 10:22:57 +0200 Neue Publikation „Digitalisierung – Chance oder Risiko für nachhaltigen Tourismus?“ https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/neue-publikation-digitalisierung-chance-oder-risiko-fuer-nachhaltigen-tourismus Neu erschienen als Band 16 in der Schriftenreihe des IMT ist die Veröffentlichung „Digitalisierung – Chance oder Risiko für nachhaltigen Tourismus?“ von Prof. Dr. Dirk Schmücker, Prof. Dr. Eric Horster und Prof. Dr. Edgar Kreilkamp. Bei der Publikation handelt es sich um eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zu den Auswirkungen von Digitalisierung und Big-Data-Analyse auf eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus und dessen Umweltwirkung.Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die nachhaltige Entwicklung im Tourismus aus? Prof. Dr. Dirk Schmücker, Prof. Dr. Eric Horster und Prof. Dr. Edgar Kreilkamp sind dieser Frage im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) nachgegangen. In der vorliegenden Studie werden die Wirkungen der Digi­talisierung auf ökologische und sozial-ökonomische Nachhaltigkeitsaspekte des Tourismus identifiziert, systematisiert und bewertet.

Die Publikation gibt einen Über­blick über Digitalisierungstrends und -entwicklungen im Tourismus im Hinblick auf Ressourceninanspruchnahme und Umweltwirkungen. Im Ergebnis werden elf relevante Kategorien der Digitali­sierung identifiziert und systematisiert. Im Fokus steht die Nutzung digitaler Anwendungen während der Reise. Im zweiten Teil der Studie werden die aus den Entwicklungen der Digitalisierung erwachsenden Chancen und Risiken für eine nachhaltige Tourismusentwicklung identifiziert und bewertet.

Dieses Vorhaben wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes im Rahmen des Ressortforschungsplanes – Forschungskennzahl 3717161090 – erstellt und mit Bundesmitteln finanziert.

Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT finden Sie hier.

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news-75 Fri, 04 Sep 2020 10:19:16 +0200 Publikation „Nachhaltigkeit im Tourismus“ erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/publikation-nachhaltigkeit-im-tourismus-erschienen In der Schriftenreihe des IMT ist der 15. Band mit dem Titel „Nachhaltigkeit im Tourismus unter besonderer Berücksichtigung von kleinen Tourismusgemeinden: Herausforderungen, Implementierung, Monitoring“ erschienen. Herausgegeben wird dieser Sammelband von Prof. Dr. Anja Wollesen (IMT), Christian Eilzer (IMT) und Manfred Dörr (Präsident der Vereinigung Cittaslow Deutschland und Bürgermeister der Stadt Deidesheim).Der Sammelband beleuchtet die Herausforderungen des nachhaltigen Tourismus und legt dabei einen besonderen Fokus auf kleine Tourismusgemeinden. Dabei nehmen die Autorinnen und Autoren unterschiedliche Perspektiven ein – angefangen bei den politischen Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene bis hin zu Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten. Die Herausforderungen der Implementierung eines betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements in der Gastronomie werden dabei ebenso betrachtet wie das Informationsverhalten von Gästen, die Umsetzung von Monitoringansätzen oder Auswirkungen auf die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung in Cittaslow-Städten.

Der Sammelband stellt die Ergebnisse der „3. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ und darüber hinaus­gehende Ausführungen vor. Die „Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ werden seit dem Jahr 2015 regelmäßig durchgeführt. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Fachhochschule Westküste (Institut für Management und Tourismus), der Stadt Deidesheim und der Tourist Service GmbH Deidesheim kommen auf den Gesprä­chen Expertinnen und Experten zusammen und diskutieren verschiedene Facetten eines jeweils übergeordneten Themas. Der Sammelband gibt einen Einblick in die Diskussion und stellt Ansätze und Herausforderungen zum Thema der Tagung vor.

Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT finden Sie hier.

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news-74 Fri, 04 Sep 2020 09:33:36 +0200 Corona-Sonderstudie der FUR mit Unterstützung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/corona-sonderstudie-der-fur-mit-unterstuetzung-des-deutschen-instituts-fuer-tourismusforschung-erschienen Die im Mai 2020 durchgeführte Corona-Sonderstudie zeigt: die Urlaubslust der Deutschen ist weiterhin auf hohem Niveau. Demnach planen die Deutschen Urlaubsreisen trotz der Corona-Krise und können und wollen sich diese auch mehrheitlich leisten. Dabei fließen erwartungsgemäß besondere Aspekte wie die Sicherheit in Notfällen o.ä. in die Entscheidungsfindung mit ein.Die Studie  wurde  in  Form  von  Online-Interviews  mit  2.500  bevölkerungsrepräsentativen  Befragten  (14-75 Jahre) im Zeitraum 7. bis 15. Mai 2020 durchgeführt. Die Entwicklung und Durchführung der Fragen wurden teilweise durch ein Forschungsprojekt des Instituts für Management und Tourismus (IMT) / des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste und dem NIT unterstützt. 

Eine Kurzfassung (Toplines) finden Sie hier.

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news-73 Fri, 10 Jul 2020 08:13:00 +0200 "Kirche & Tourismus": Web-Seminar und Ergebnisse verfügbar https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/kirche-tourismus-web-seminar-und-ergebnisse-verfuegbar Im Jahr 2019 untersuchte das Institut für Management und Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Dithmarschen die Bekanntheit sowie die Bedeutung von Slow Tourism sowie Anknüpfungspunkte zwischen kirchlichen Angeboten und Tourismus.Daraus der dem Projekt zugrunde liegenden Erhebungen sowie den begleitenden Diskussionen auf Seiten des Kirchenkreises Dithmarschen entstand u.a. ein sehr gut besuchtes Web-Seminar am 15.06.2020. Dieses, verbunden mit weiteren Informationen und Hintergründen sowie dem Auswertungsbericht, ist ab sofort hier verfügbar.

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news-72 Wed, 10 Jun 2020 11:41:00 +0200 Web-Seminar „Die Entdeckung der Langsamkeit. Auf Spurensuche zwischen Slow Tourism und Kirche“, Montag, 15. Juni, ab 11 Uhr https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/web-seminar-die-entdeckung-der-langsamkeit-auf-spurensuche-zwischen-slow-tourism-und-kirche-montag-15-juni-ab-11-uhr Das Institut für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste hat im September 2019 insgesamt 1000 Deutsche zwischen 16 und 75 Jahren zur Bekanntheit aktueller Tourismustrends und dem Interesse bzw. der Nutzung kirchlicher Angebote befragt. Ursprünglich sollten die Umfrageergebnisse auf einem Fachtag im April in Büsum (Schleswig-Holstein) vorgestellt werden, der aus bekannten Gründen abgesagt werden musste. Das soll nun nachgeholt werden und wir laden recht herzlich ein zum Web-Seminar mit Prof. Dr. Christian Antz (FH Westküste) und Bischof Gothart Magaard (Schleswig) am kommenden Montag, 15. Juni, ab 11 Uhr. Hier soll über Erwartungen der Menschen im Urlaub und die Möglichkeiten der evangelischen Kirche diskutiert werden. Die Umfrageergebnisse verdeutlichen die Relevanz kirchlicher Angebote für den Tourismus: Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Deutschen haben in ihrem jüngsten Urlaub kirchlich organisierte Angebote genutzt. Urlauber mit Interesse an kirchennahen Angeboten sind zum Großteil 44 Jahre alt und jünger. Aber sind die Angebote auch auf diese Zielgruppe zugeschnitten? Wie können Kirche und Tourismus noch stärker voneinander profitieren? Warum sollten Kirchengemeinden sich überhaupt den Gästen zuwenden? Nach zwei kurzen Impulsen wollen Bischof Magaard und Prof. Dr. Antz gerne mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch kommen.

Das Webinar wird aufgezeichnet und technisch unterstützt von der Stabsstelle Digitalisierung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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news-71 Mon, 30 Mar 2020 16:19:00 +0200 Destination Brand 19 - Studie zur Wahrnehmung ausgewählter, europäischer Destinationen in China https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/destination-brand-19-studie-zur-wahrnehmung-ausgewaehlter-europaeischer-destinationen-in-china Welche internationalen Reiseziele stehen bei den ins Ausland reisenden Chinesen ganz oben auf der „bucket list“? Welche Urlaubsaktivitäten stoßen bei ihnen auf das größte Interesse? Wie hoch ist in dieser Zielgruppe die Bekanntheit europäischer und deutscher Reiseziele? Was denken sie spontan über ausgewählte, europäische Destinationen? Welche Urlaubsaktivitäten, Sehenswürdigkeiten, Themen und Eigenschaften werden von ihnen mit diesen Destinationen assoziiert?Das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste und die inspektour (international) GmbH liefern mit einer im Herbst 2019 durchgeführten Online-Befragung Antworten zu diesen Fragestellungen. Neben den Online-Befragungen in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden wurde zum ersten Mal im Herbst 2019 die nachfrageseitige Wahrnehmung von Destinationsmarken in der chinesischen, auslandsreise-affinen, urbanen Bevölkerung zwischen 14 und 59 Jahren gemessen. Die Feldarbeit wurde von IPSOS durchgeführt. Erste Ergebnisse sollten auf der ITB 2020 präsentiert werden, was aufgrund der Absage der Messe vor dem Hintergrund der Entwicklungen in Bezug auf Covid-19 leider nicht möglich war. Erste Erkenntnisse können Sie hier herunterladen.

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news-70 Tue, 10 Mar 2020 08:41:00 +0100 Tourismus in den Wintermonaten - Risiko oder Chance für die Einheimischen? https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismus-in-den-wintermonaten-risiko-oder-chance-fuer-die-einheimischen Deutschlandfunk Kultur ist im Länderreport vom 04.03. der Frage nachgegangen, wie sich die Belebung der Ferienorte in Schleswig-Holstein auf die Bevölkerung auswirkt. In Interviews sowohl mit Betroffenen, mit Gästen als auch mit Experten (Anne Köchling, IMT) wurde die aktuelle Situation beschrieben und ein Ausblick auf mögliche Konsequenzen gegeben.Ein Blick in die Daten zeigt: In den 90er Jahren entfielen nur 8% der jährlichen Übernachtungsgäste auf die Wintermonate, inzwischen ist deren Anteil auf 11% gestiegen. Gleichzeitig sind es natürlich weiterhin die Sommermonate, in denen mit 44% aller Übernachtungen Hauptsaison ist. Nach Anne Köchling liegt die Entwicklung auch in den getätigten Investitionen begründet. Demnach wurde zum Beispiel offenbar erfolgreich investiert in Infrastruktur und in Qualität.  Eine derartige Entwicklung bringt Chancen wie beispielsweise Planbarkeit, Auslastung, Wertschöpfungserhöhung usw. auf Seiten der Anbieter und Möglichkeiten zur ganzjährigen Nutzung der touristischen Infrastruktur und ganzjährige Beschäftigung für die einheimische Bevölkerung mit sich. Risiken werden mit Blick auf die angestrebte Auslastung in den Wintermonaten vor allem hinsichtlich einer sinkenden Akzeptanz des Tourismus befürchtet. Anne Köchling sieht diesbezüglich noch keine akute Gefahr, zur Zeit sei es noch weit entfernt von einer Entwicklung in Richtung "Hauptsaison Winter". Den vollständigen Beitrag können Sie hier anhören.

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news-69 Tue, 10 Mar 2020 08:34:00 +0100 Veranstaltung abgesagt: IMT präsentiert empirische Befunde zu der Bedeutung von Kirche für Touristen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/veranstaltung-abgesagt-imt-praesentiert-empirische-befunde-zu-der-bedeutung-von-kirche-fuer-touristen Im Zuge der Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus ist die angekündigte Veranstaltung abgesagt. Im Rahmen des 11. Fachkongress „Kirche und Tourismus im Norden“ am 17. März in Kühlungsborn, wollte das Institut für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste ausgewählte Befunde einer empirischen Umfrage präsentieren, die in Zusammenarbeit mit der Nordkirche erhoben wurden. In der elften Auflage des Fachkongresses der Nordkirche sollten einmal mehr die beiden Themen Kirche und Tourismus verknüpft werden, um Interessierten aufzuzeigen, inwiefern diese beiden Felder voneinander profitieren können. Die Daten des IMT sollten dabei helfen aufzuzeigen, welche touristischen Potenziale offene Kirchen und kirchlich-kulturelle Veranstaltungen mit sich bringen und, dass in Zeiten von Slow Tourism die Kirche ein relevanter Rückzugsort sein kann. Wie lässt sich der typische Nutzer von kirchlichen Angeboten während der Reise charakterisieren? Wie hoch ist das Interesse der deutschen Urlauber an kirchlichen Veranstaltungen oder wie wird sich die Nutzung der kirchlichen Angebote in Zukunft entwickeln? All dies sind Fragen die im Laufe des Vortrages erörtert und, mithilfe der Ergebnisse einer bundesweiten, repräsentativen Befragung, beantwortet werden sollten. Weitere Informationen zum 11. Fachkongress der Nordkirche finden Sie hier.

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news-68 Mon, 09 Mar 2020 13:43:00 +0100 Julian Reif im Interview: „Touristen sind immer die anderen“. https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/julian-reif-im-interview-touristen-sind-immer-die-anderen Tourismus ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft. Politische, wirtschaftliche, ökologische oder technische Einflüsse führen zu fortwährenden Veränderungen von Reisemotivationen, Reiseverhalten, Erwartungen und Bewertungsmaßstäben.Der Erich Schmidt Verlag (ESV) führte im Zuge der Neuerscheinung des Buches „Tourismus und Gesellschaft, Kontakte – Konflikte - Konzepte“ in der Reihe "Schriften zu Tourismus und Freizeit" mit Julian Reif, dem Mitherausgeber des Werkes, ein Interview zum Image des Urlaubs, zu unterschiedlichen Urlaubertypen und deren Veränderung im Zeitverlauf sowie zu den Auswirkungen von Themen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel und Digitalisierung auf den Tourismus. Das vollständige Interview können Sie

hier lesen. Zum Buch: Im Mittelpunkt der 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft, die vom 08.11. bis 10.11.2018 an der Fachhochschule Westküste in Heide und im Strandgut in St. Peter-Ording stattfand, standen die vielfältigen Interdependenzen zwischen Tourismus und Gesellschaft. Das Tagungsthema „Tourismus und Gesellschaft: Kontakte – Konflikte – Konzepte“ wurde vor dem Hintergrund fortwährender gesellschaftlicher Veränderungen und deren Einfluss auf den Tourismus gewählt. Der Tourismus und seine unterschiedlichsten Ausprägungen sind Spiegel der Gesellschaft und als solche nur vor ihren gesellschaftlichen Entstehungskontexten zu verstehen. Nicht nur touristische Leistungsträger und Destinationen sehen sich aufgrund wandelnder Bewertungsmaßstäbe hybrider Nachfrager oder digitaler Produktentwicklungen und veränderter Wettbewerbskräfte stetig zum Handeln herausgefordert, sondern auch Tourismuswissenschaft und Tourismusforschung müssen sich der Aufgabe stellen, neue Aspekte, Themenbereiche und Blickwinkel zu antizipieren.
Die wachsende Mobilität weiter Teile der Weltbevölkerung führt dabei vermehrt zu konkreten Kontakten zwischen touristischen Akteuren. Resultierende Begleiterscheinungen sind positive Synergiewirkungen wie auch soziale, politische und wirtschaftliche Konflikte. So ist der Tourismus in vielen Städten und Regionen eine wichtige Einkommensquelle, gleichzeitig zeigen sich jedoch bereits Auswirkungen von sozialer und ökologischer Übernutzung. In diesem Spannungsfeld erwächst eine Vielzahl neuer Herausforderungen, denen durch innovative Konzepte touristischer Unternehmen, strategisches Destinationsmanagement und eine raum- und kultursensible Ausgestaltung eines nachhaltigen Tourismus zu begegnen ist. Der Tagungsband orientiert sich weitestgehend an den gehaltenen Sessions während der Tagung an der Fachhochschule Westküste. Mit den insgesamt 32 unterschiedlichen Artikeln in den acht Oberkapiteln

  • Reisemotivation und gesellschaftliche Relevanz des Reisens,
  • Effekte des Tourismus auf Gesellschaften,
  • Gesellschaftlicher und technologischer Wandel,
  • Interaktionsebenen touristischer Akteure,
  • Image, Reputation und Markenbildung,
  • Zielgruppen, Typen und Bedürfnisse,
  • Geschäftsreisen und
  • Outdoor- und Abenteuertourismus

wird ein aktueller Überblick über den Stand der Forschung gegeben und das Themenfeld „Tourismus und Gesellschaft“ aus interdisziplinärer Perspektive von 48 Tourismuswissenschaftlerinnen und Tourismuswissenschaftlern beleuchtet. Produktdetails:

  • 549 Seiten, 15,8 x 23,5 cm, kartoniert
  • ISBN 978-3-503-18850-5
  • Bestellformular
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news-67 Thu, 27 Feb 2020 15:41:00 +0100 Absage des Messestandes von FH Westküste und IMT auf der ITB Berlin 2020 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/absage-des-messestandes-von-fh-westkueste-und-imt-auf-der-itb-berlin-2020 Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus hat sich die Fachhochschule Westküste nun kurzfristig dazu entschieden, die Teilnahme an der Messe zum Schutz der Mitarbeitenden, Kollegen, Studierenden und Familien abzusagen. Somit werden wir erstmals seit 12 Jahren nicht auf der ITB vertreten sein. Die Absage betrifft zum jetzigen Zeitpunkt explizit nicht unsere beiden folgenden Veranstaltungen, die wir mit Partnern gemeinsam durchführen: Datum: Donnerstag, 5. März 2020; Uhrzeit: 12:00 – 12:45 Uhr;
Ort: Halle 7.1 A
Präsentation: Was kommt? Was bleibt? – Aktuelle Trends und Prognosen für 2020 (RA Business) Datum: Donnerstag, 5. März 2020; Uhrzeit: 14:00 – 15:00 Uhr;
Ort: Raum VIP 1 Großer Stern (Level 4)
Präsentation: Destination Brand 19 – Erste Ergebnisse aus China Sollten Sie die Messe, und eine der Veranstaltungen besuchen, informieren Sie sich bitte tagesaktuell hier auf unserer Website, ob diese stattfindet. Sollten Sie beabsichtigt haben, den Arbeitskreis Tourismusforschung (AKTF) an unserem Stand aufzusuchen, wenden Sie sich bitte im Vorfeld an den Sprecher des Vorstandes Prof. Dr. Andreas Kagermeier. Zum Zeitpunkt unserer Absage stand noch nicht fest, ob der AKTF vor Ort präsent sein wird. Gesetz dem Fall, der AKTF sagt seine Teilnahme ebenfalls ab, wird dieser separat in einer Rundmail eine Information an seine Mitglieder versenden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte gern an Frau Sylvia Müller vom IMT.

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news-66 Fri, 14 Feb 2020 08:35:00 +0100 Fachhochschule Westküste als Netzwerkpartner des deutsch-dänischen INTERREG 5A-Projektes „Tourism Cross-Border“ (TOUR-BO) https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/fachhochschule-westkueste-als-netzwerkpartner-des-deutsch-daenischen-interreg-5a-projektes-tourism-cross-border-tour-bo Das zum 1. Juli 2019 bewilligte deutsch-dänische Projekt TOUR-BO verfolgt die Zielsetzung, Lösungen zur nachhaltigen Tourismusentwicklung im ländlichen Raum zu erarbeiten. U.a. mittels Entwicklung grenzüberschreitender Produkte und vor allem der Schaffung von Netzwerken durch intensive Zusammenarbeit einer Vielzahl von Akteuren ist die höhere Wertschöpfung im nachhaltigen Natur- und Kulturtourismus das Hauptziel des Projektes. Eine zentrale Rolle spielen in diesem Kontext die drei Themen Kulinarik, Bildungstourismus und Optimierung der Zusammenarbeit von privaten und öffentlichen Tourismusakteuren durch co-kreative Handlungsansätze. Antragsteller und Leadpartner des Projektes ist die Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH. Neun Projektpartner und weitere 26 Netzwerkpartner fanden sich seit der Bewilligung bereits zweimal in großer Runde zusammen und stimmten die inhaltliche Umsetzung des grenzüberschreitenden Projektes ab. Von Seiten der Fachhochschule Westküste bringt Prof. Dr. Anja Wollesen, Vizepräsidentin der FH und Mitglied im Institut für Management und Tourismus, ihre Expertise ein. Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.tour-bo.eu.

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news-65 Mon, 10 Feb 2020 11:15:00 +0100 RA Business – Geschäftsreisepanel auf dem ITB Kongress https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ra-business-geschaeftsreisepanel-auf-dem-itb-kongress Im Rahmen eines Forschungsprojektes von IMT, FUR und NIT wurden Reiseaufkommen und -verhalten der deutschen Geschäftsreisenden repräsentativ untersucht. Im Rahmen der „Reiseanalyse Business“ liegen für das Jahr 2019 auch Ergebnisse zur Nachhaltigkeit und den persönlichen Belastungen durch Geschäftsreisen vor.Auf dem ITB Kongress werden in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) und dem Deutschen Reiseverband (DRV) erste Ergebnisse aus der Reiseanalyse für Geschäftsreisen den Fachbesucher präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltung „Was kommt? Was bleibt? – Aktuelle Trends und Prognosen für 2020“ werden sowohl besondere Highlights aus den verschiedenen Studien zum Business Travel präsentiert, als auch im Rahmen eines Panels der Stellenwert dieses wichtigen Segments im Deutschlandtourismus diskutiert. Referent für das IMT ist Prof. Dr. Bernd Eisenstein. Die Vortragssprache ist Deutsch. Die Veranstaltung findet am 05.03.2020 von 12:00 Uhr bis 12:45 Uhr in der Halle 7.1 A auf dem Messegelände der ITB in Berlin statt.

Hier geht es zu den Ergebnissen der RA Business.

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news-64 Mon, 10 Feb 2020 10:17:00 +0100 IMT auf der ITB Berlin 2020 vertreten https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/imt-auf-der-itb-berlin-2020-vertreten Vom 4. bis zum 8. März 2020 ist es wieder soweit – in Berlin findet die Internationale Tourismusbörse statt. Wie auch in den Vorjahren ist das Institut für Management und Tourismus (IMT) auf der weltweit größten Tourismusmesse in der Halle „Career Center“ am Stand der Fachhochschule Westküste vertreten (Halle 11.1, Stand 102). Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem gemeinsamen Stand der Tourismus-Studiengänge der Fachhochschule Westküste, des IMT und des AKTF begrüßen zu dürfen. Sprechen Sie uns auch gerne für eine Terminvereinbarung im Vorfeld an oder kommen Sie zu einem spontanen Besuch an unseren Messestand. Aufmerksam machen möchten wir Sie zudem auf folgende weitere Veranstaltungen der Fachhochschule Westküste: Datum: Donnerstag, 5. März 2020;
Uhrzeit: 12:00 – 12:45 Uhr
Ort: Halle 7.1 A
Präsentation: Was kommt? Was bleibt? – Aktuelle Trends und Prognosen für 2020 (RA Business)
Ansprechpartner: Julian Reif Datum: Donnerstag, 5. März 2020;
Uhrzeit: 14:00 – 15:00 Uhr
Ort: Raum VIP 1 Großer Stern (Level 4)
Präsentation: Destination Brand 19 – Erste Ergebnisse aus China
Ansprechpartner: Anne Köchling Datum: täglich vom 4. bis 7. März 2020;
Uhrzeit: 11:30 – 11:50 Uhr
Ort: Stand der Fachhochschule Westküste (Halle 11.1, Stand 102)
Präsentation: Ich habe noch einen Koffer in… - FH Westküste
Ansprechpartner: Melanie Belitz Datum: täglich vom 4. bis 7. März 2018;
Uhrzeit: 14:30 – 14:50 Uhr
Ort: Stand der Fachhochschule Westküste (Halle 11.1, Stand 102)
Präsentation: Über Wein und Esel: Praktische Lehre an der FH Westküste
Ansprechpartner: Patricia Thaden Wir freuen uns auf eine interessante ITB 2020, spannende Veranstaltungen und einen regen fachlichen Austausch! Für einen Besuch unseres Messestandes stehen wir Ihnen bis inkl. Samstag, den 7. März zur Verfügung. Am Sonntag ist die Halle 11.1 aufgrund von Baumaßnahmen geschlossen.

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news-63 Wed, 15 Jan 2020 10:24:00 +0100 DESTINATION BRAND 19 – Erste Ergebnisse aus China https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/destination-brand-19-erste-ergebnisse-aus-china Im Rahmen einer Veranstaltung auf der diesjährigen ITB in Berlin widmen sich das IMT und die inspektour GmbH der Beantwortung folgender Fragen: Welche internationalen Reiseziele stehen bei den Chinesen ganz oben auf der bucket list? Welche Urlaubsaktivitäten stoßen bei den Chinesen auf das größte Interesse? Wie hoch ist die Bekanntheit europäischer und deutscher Reiseziele bei den Chinesen? Was denken chinesische Touristen spontan über ausgewählte, europäische Destinationen? Welche Urlaubsaktivitäten, Sehenswürdigkeiten, Themen und Eigenschaften werden durch chinesische Touristen mit diesen Destinationen assoziiert?Erste Einblicke und Antworten zu diesen Fragestellungen liefern die Ergebnisse aus der Erhebung DESTINATION BRAND 19. Neben den Online-Befragungen in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden wurde zum ersten Mal im Herbst 2019 die nachfrageseitige Wahrnehmung von Destinationsmarken in der chinesischen, auslandsreise-affinen, urbanen Bevölkerung zwischen 14 und 59 Jahren gemessen. Auf der ITB 2020 werden die Projektpartner, das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste und die inspektour (international) GmbH, erste ausgewählte Ergebnisse von DESTINATION BRAND 19 präsentieren und Einblicke in zukünftige Forschungsprojekte geben. Die Vortragssprache ist Englisch. Die Veranstaltung findet am 05.03.2020 von 14.-15.00 Uhr im VIP 1 Großer Stern (Level 4), Messegelände der ITb in Berlin statt.

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news-62 Fri, 10 Jan 2020 10:43:00 +0100 Projekt „ServiceQualität Deutschland (SQD) in Schleswig-Holstein“ zum 31.12.2019 beendet https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/projekt-servicequalitaet-deutschland-sqd-in-schleswig-holstein-zum-31122019-beendet Das bereits seit dem Jahr 2007 am Institut für Management und Tourismus der FH Westküste bearbeitete Projekt wurde nun zum 31.12.2019 beendet. Auch wenn die Initiative bei uns nicht weiter umgesetzt wird, ist das deutschlandweite Projekt SQD nicht beendet. Betriebe aus Schleswig-Holstein, die im Rahmen des Projektes zertifiziert wurden, werden weiterhin betreut – aber nicht mehr durch die Hochschule, sondern von der Bundeskoordinierungsstelle ServiceQualität Deutschland. Diese wird vertreten durch Herrn Sven Wolf mit Sitz beim Deutscher Tourismusverband e.V. / bei der Deutscher Tourismusverband Service GmbH in Berlin. Herr Wolf ist per E-Mail unter

wolf(at)q-deutschland.de oder unter info(at)servicequalitaet-sh.de, telefonisch unter der Rufnummer 030 / 856 215 – 162 zu erreichen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

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news-61 Fri, 10 Jan 2020 09:02:00 +0100 ServiceQualität Deutschland (SQD) in Schleswig-Holstein https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/servicequalitaet-deutschland-sqd-in-schleswig-holstein Seit 2007 war das Qualitäts- und Qualifizierungsprogramm „ServiceQualität Deutschland“ (SQD) Hauptbestandteil verschiedener am Institut für Management und Tourismus durchgeführter Projekte zur Verbesserung touristischer Dienstleistungen in Schleswig-Holstein. Durch die Vermittlung praxisnaher Qualitätsinstrumente zeigt die bundesweit agierende Initiative gerade kleineren und mittleren Unternehmen Wege auf, wie sie ihren Kunden durch kreative Maßnahmen den besten Service bieten und zugleich selbst davon profitieren können. Der Erfolg des bundesweit einheitlichen Qualitätsmanagementsystems, das die kontinuierliche und nachhaltige Verbesserung der Dienstleitungsqualität zum Ziel hat, lässt sich an der beeidruckenden Menge an Betrieben mit mindestens einem Qualitäts-Coach im Land ablesen. Die sich aus Hotels und Pensionen, öffentliche Institutionen, Verkehrsunternehmen, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Groß- und Einzelhändlern zusammensetzenden Betriebe bilden die Grundlage eines soliden Qualitäts-Netzwerks in Schleswig-Holstein. Das Projekt wurde aus Mitteln des Landes sowie durch eine Co-Finanzierung der Fachhochschule Westküste finanziert. Beendet wurde die Umsetzung des Projektes an der FH Westküste zum 31.12.2019. Betriebe aus Schleswig-Holstein, die im Rahmen des Projektes zertifiziert wurden, werden weiterhin betreut – aber nicht mehr durch die Hochschule, sondern von der Bundeskoordinierungsstelle ServiceQualität Deutschland. Diese wird vertreten durch Herrn Sven Wolf mit Sitz beim Deutscher Tourismusverband e.V. / bei der Deutscher Tourismusverband Service GmbH in Berlin. Herr Wolf ist per E-Mail unter

wolf(at)q-deutschland.de oder unter
info(at)servicequalitaet-sh.de, telefonisch unter der Rufnummer 030 / 856 215 – 162 zu erreichen. Ausführliche Informationen zur Initiative ServiceQualität Deutschland sind im Internet unter https://www.q-deutschland.de/ erhältlich.

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news-60 Wed, 18 Dec 2019 14:14:00 +0100 Studie "Die Auswirkungen der Digitalisierung und Big Data-Analyse auf eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus und dessen Umweltwirkung" erschienen https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/studie-die-auswirkungen-der-digitalisierung-und-big-data-analyse-auf-eine-nachhaltige-entwicklung-des-tourismus-und-dessen-umweltwirkung-erschienen Die Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die nachhaltige Tourismusentwicklung in der ökologischen und sozialen Dimension haben kann.Die Autoren Dirk Schmücker (NIT), Eric Horster (IMT), Edgar Kreilkamp (Leuphana Universität Lüneburg), unterstützt von Wolfgang Günther (NIT) sowie Julian Reif und Luisa Sänger (beide IMT) identifizierten systematisch im ersten Schritt aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung und untersuchten diese auf ihren aktuellen und zukünftigen Beitrag zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung. Es wird dabei sowohl die Digitalisierung auf Seiten der Nachfrager (Touristen) als auch der Anbieter berücksichtigt – mit dem Schwerpunkt auf Big Data-Analysen. Im Fokus steht die Nutzung digitaler Anwendungen während der Reise. Die Reisevor- und -nachbereitung steht nicht im Fokus. Im zweiten Schritt werden die aus der Analyse erwachsenden Chancen und Risiken identifiziert und bewertet. Eine besondere Berücksichtigung finden dabei die Verhaltensweisen unterschiedlicher Nutzergruppen mit den Einflüssen auf Ressourcennutzung, Umwelt und Klima. Es sollen sowohl mögliche Umweltbelastungen durch die Digitalisierung als auch Chancen für Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz sowie soziale Nachhaltigkeitsaspekte (z. B. Vermeidung von Overtourism) analysiert werden. Die Studie befindet sich sowohl auf deutsch als auch auf englisch zum Download bereit.

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news-16 Thu, 05 Dec 2019 15:50:00 +0100 Call for Papers: Geschäftsreisen und Tourismus https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/call-for-papers-geschaeftsreisen-und-tourismus Die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft schreibt hiermit einen Call for Papers für das Heft 2/2020 zum Thema „Geschäftsreisen und Tourismus“ aus.Die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft schreibt hiermit einen Call for Papers für das Heft 2/2020 zum Thema „Geschäftsreisen und Tourismus“ aus.

Berufsbedingte Mobilität ist mittlerweile allgegenwärtig. Sie gehört für viele Erwerbstätige zum beruflichen Alltag (Beaverstock et al. 2009, S. 193; Kesselring/Vogl 2010, S. 23, Hupfeld et al. 2013, S. 8). Zwar stellt sie kein neues Phänomen dar, doch ist sie in der Moderne durch Steigerungen der Intensität, der Formenvielfalt und der gesellschaftlichen Wertschätzung gekennzeichnet (Schneider et al. 2016, S. 501; Schneider/Ruppenthal 2014, S. 81). Der relativ großen Bedeutung der Geschäftsreisenden als touristisches Nachfragesegment steht allerdings eine nur eher mäßige Aufmerksamkeit von akademisch-wissenschaftlicher Seite gegenüber (Huang 2016, S. 118; Beaverstock et al. 2009, S. 198; Faulconbridge et al. 2008, S. 87).

Als definitorisches Differenzierungsmerkmal zu privaten Reisen erfolgt der Ortswechsel des Geschäftsreisenden im Zusammenhang mit der Berufsausübung. Die Reisetätigkeit ist demnach für den Zweck des Unternehmens ausgerichtet und findet ihre Ursache in den wirtschaftlichen Beziehungen von räumlich getrennten Akteuren (Espich 2001, S. 1). Die Geschäftsreisenden sind dabei durch einige Besonderheiten des Nachfragverhaltens gekennzeichnet, die sie z. T. deutlich von anderen Reisenden unterscheidet (Eisenstein et al. 2019). Bereits aus diesem Grund ist eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit diesem Nachfragesegment angezeigt. Zwar greifen Geschäftsreisende einerseits teilweise auf die gleiche touristische Infrastruktur wie Privatreisende zurück (Rogers 2013, S. 27f), andererseits haben sie andere Ansprüche und Motive, so dass der Geschäftsreisemarkt häufig zusätzliche Angebotselemente erfordert.

Über die Geschäftsreisenden, ihre Motive und Bedürfnisse sowie den Einfluss der sicher immer schneller wandelnden sozio-technologischen Rahmenbedingungen ist noch vieles unbekannt. Gleichzeitig ist der Informationsbedarf über den Geschäftsreisemarkt in den Destinationen groß, handelt es sich bei dieser hochspezialisierten Zielgruppe doch um eine besonders zahlungskräftige Klientel. Erkenntnisse hierüber können sowohl für Unternehmen, für Geschäftsreisenden als auch für Destinationen Interessen sein, zumal alle drei Nutzen aus der Geschäftsreise erzielen können (Eisenstein et al. 2020). Dies gilt auch für ländliche Destinationen, für die Geschäftsreisende nicht nur aufgrund ihres Ausgabeverhaltens von Relevanz sein können, sondern auch aufgrund der Reisezeiten, die zu einer Verminderung der Saisonalitätsproblematik (Eisenstein/Reif 2017, S. 117) in der Destination führen, eine wichtige Zielgruppe darstellen können.

Das geplante Themenheft hat zum Ziel, die vielfältigen Aspekte des Geschäftstourismus sowohl aus Nachfrage- als auch aus Angebotssicht interdisziplinär zu beleuchten. Folgende Fragestellungen stehen dabei exemplarisch für eine breite thematische Ausrichtung der geplanten Ausgabe mit sowohl empirischen als auch konzeptionellen Beiträgen:

  • Einflussfaktoren des Geschäftsreisevolumens
  • Räumliche Verteilung und weitere räumliche Aspekte von Geschäftsreisezielen
  • Bedeutung von Geschäftsreisen oder Geschäftsreisearten für Deutschland, Regionen oder Städte (auch Fallbeispiele)
  • Folgen und Effekte geschäftlicher Reisen und des Geschäftsreisetourismus für Destinationen, Geschäftsreisende und Unternehmen
  • Geschäftstouristische Infrastruktur in Destinationen (für klassische Geschäftsreisen, Meetings, Messen etc.)
  • Sharing-Economy und Geschäftsreisen
  • Geschäftsreisen, Tourismus und Nachhaltigkeit
  • Angebots- und nachfrageseitige Aspekte zum Meetingsektor (Meetings, Kongresse, Tagungen, Konferenzen, Seminare) oder zu Messen und Ausstellungen
  • Incentive-Reisen (Strukturmerkmale, Entwicklungstendenzen)
  • Corporate Hospitality (z. B. Marktstruktur, Compliance-Problematik)
  • Unternehmerische Relevanz, Zielsetzung und Vorteile von Geschäftsreisen (insbesondere im Hinblick auf den kommunikationstechnologischen Wandel)
  • Wandel und Anforderungen des Geschäftsreisemanagements im Unternehmen (z. B. Digitalisierung des Geschäftsreiseprozesses)
  • Risiken und Herausforderungen im Rahmen des zukünftigen Geschäftsreisemanagements (Krankheiten, Gewalt) sowie Lösungsansätze (Traveller Tracking etc.)
  • Digitalisierung und Verhaltensänderung der Geschäftsreisenden (Information, Planung, Durchführung, Nachbereitung, Apps, Mobile Payment etc.)
  • Verkehrsmittelnutzung und -beurteilung durch Geschäftsreisende
  • Ansprüche, Kriterien und Prozesse bei der Auswahl von Meetings-Locations
  • Ansprüche der Geschäftsreisen an Leistungsträger
  • Sicherheit, Risiken und Gefahren für die Geschäftsreisenden
  • Geschäftsreisendentypen und -typologien
  • Bleisure-Phänomen (z. B. Relevanz im Marketing, Chancen für die Destinationen)
  • Geschäftsreisen und Gesundheit
  • Geschäftsreisen und Familie
  • Interkulturelle Herausforderungen bei internationalen Geschäftsreisen

Kolleginnen und Kollegen, die für dieses Heft einen Beitrag (auf Deutsch oder Englisch) einreichen möchten, werden gebeten, ihren Gesamtbeitrag bis zum 03.02.2020 an Bernd Eisenstein und Julian Reif (eisenstein@fh-westkueste.de; reif@fh-westkueste.de) einzureichen. Die fertigen Beiträge werden im double- blind Review Verfahren begutachtet und Sie über die Annahme bzw. Änderungsvorschläge in Kenntnis gesetzt.

Full Paper sollen maximal 20 Seiten à 2.800 Zeichen plus Leerzeichen (einschließlich Tabellen, Abbildungen, Abstract, Anmerkungen und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

 

Literatur:

Beaverstock, Jonathan V.; Derudder, Ben; Faulconbridge, James R.; Witlox, Frank (2009): International business travel. Some explorations. In: Geografiska Annaler: Series B, Human Geography 91 (3), S. 193–202.

Davidson, Rob (2019): Business events. Second edition. London, New York: Routledge.

Davidson, Rob; Cope, Beulah (2003): Business travel. Conferences, incentive travel, exhibitions, corporate hospitality and corporate travel. Harlow.

Eisenstein, Bernd; Reif, Julian (2017): Saisonalität im Deutschlandtourismus. Problemzone Küste. In: Eisenstein, Bernd; Schmudde, Rebekka; Reif, Julian; Eilzer, Christian (Hg.) (2017): Tourismusatlas Deutschland. Konstanz: UVK, S. 112–113.

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news-1 Mon, 25 Nov 2019 16:38:00 +0100 Hochrangiger Besuch aus Berlin an der FH Westküste https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/hochrangiger-besuch-aus-berlin-an-der-fh-westkueste Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus, hat auf Einladung der Wahlkreisabgeordneten Astrid Damerow MdB die Fachhochschule Westküste in Heide besucht.Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten sowie den Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags Klaus Jensen und Volker Nielsen informierte er sich zunächst über den Themenschwerpunkt Tourismus. Neben den umfangreichen Forschungsaktivitäten der FH Westküste, welche im kommenden Jahr zur Gründung eines Deutschen Instituts für Tourismusforschung führen werden, wurden drei aktuelle Projekte zu Urlaubertypologien, zum Wettbewerbsindex für Destinationen und zur Ermittlung zeiträumlicher Wertschöpfungshotspots vorgestellt.Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus, hat auf Einladung der Wahlkreisabgeordneten Astrid Damerow MdB die Fachhochschule Westküste in Heide besucht.Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten sowie den Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags Klaus Jensen und Volker Nielsen informierte er sich zunächst über den Themenschwerpunkt Tourismus. Neben den umfangreichen Forschungsaktivitäten der FH Westküste, welche im kommenden Jahr zur Gründung eines Deutschen Instituts für Tourismusforschung führen werden, wurden drei aktuelle Projekte zu Urlaubertypologien, zum Wettbewerbsindex für Destinationen und zur Ermittlung zeiträumlicher Wertschöpfungshotspots vorgestellt.

Nachfolgend stand die Energiewendeforschung im Fokus. Dazu wurden die bestehenden Projekte CAMPUS100 als Keimzelle weiterer Aktivitäten sowie die Pilotstudie QUARREE100 durch die Hochschule und die Entwicklungsagentur Heide vorgestellt. Anschließend wurden das beantragte Reallabor Westküste zum Thema Wasserstoffherstellung skizziert und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Politik erörtert.

Thomas Bareiß fasste seine Eindrücke zusammen: „Ich bin beeindruckt von der Bandbreite der FH Westküste, welche die Hochschule in den Bereichen der Tourismusforschung und Energie vorgestellt hat. Die FH Westküste hat eine besondere Bedeutung für die Region und Schleswig-Holstein. Insbesondere als Tourismusbeauftragter der Bundesregierung finde ich die Forschungsaktivitäten, wie die Entwicklung eines Wettbewerbsindex der Destinationen in Deutschland, sehr wertvoll. Diese Forschungsergebnisse sind für den Tourismus in ganz Deutschland gewinnbringend.“

Astrid Damerow ergänzte: „Mit der Tourismusbranche und den Erneuerbaren Energien ist die Fachhochschule Westküste mit zwei der wichtigsten Wirtschaftsbereiche unserer Region eng verbunden. Ich freue mich, dass wir dieses wechselseitige Miteinander heute auch gegenüber unserem Gast aus der Hauptstadt deutlich machen konnten. Die enge Verknüpfung führt zu einer hohen Akzeptanz der Fachhochschule in der Bevölkerung und spiegelt sich nicht zuletzt auch in den hohen Studierendenzahlen aus den umliegenden Regionen wieder. Hier werden Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt bedarfsorientiert ausgebildet.“

Im Namen der Fachhochschule Westküste dankten die beiden Vizepräsidenten, Professor Dr. Anja Wollesen und Professor Dr. Reiner Schütt, den Besuchern sehr herzlich für das gezeigte Interesse und verbanden damit die Einladung, auch weiterhin mit der Hochschule im fachlichen Austausch zu bleiben. Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sei für alle Beteiligten unverzichtbar.

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news-2 Sun, 24 Nov 2019 10:26:00 +0100 Tourismusexperten diskutierten bei den 4. Deidesheimer https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismusexperten-diskutierten-bei-den-4-deidesheimer Newsnews-59 Sun, 24 Nov 2019 08:06:00 +0100 Tourismustag Schleswig-Holstein https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/tourismustag-schleswig-holstein Newsnews-15 Sat, 23 Nov 2019 15:38:00 +0100 Studie "Reiseanalyse Business 2019" veröffentlicht https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/studie-reiseanalyse-business-2019-veroeffentlicht-1 Newsnews-17 Fri, 22 Nov 2019 15:53:00 +0100 Artikel: "Tourist-Sein oder nicht Tourist-Sein? Zur Reputation des Touristen" erschienen. https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/artikel-tourist-sein-oder-nicht-tourist-sein-zur-reputation-des-touristen-erschienen Im Rahmen der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft (11 (3), 383-404. DOI: 10.1515/tw-2019-0022) ist ein Artikel zur Reputation des Touristen erschienen.

Die Sozialfigur „Tourist“ genießt sowohl in der akademischen als auch in der populärwissenschaftlichen Literatur mehrheitlich keinen guten Ruf. Die mit ihr verbundenen negativen Konnotationen sind zahlreich und umfassen ebenso Adjektive wie auch Tierbezeichnungen oder konkrete Verhaltensweisen und Praktiken. Gleichwohl ist ein Mangel an empirischen Daten und Belegen festzustellen. So könnte beispielsweise eine differenziertere Betrachtungsweise unterschiedlich kritischer Gruppen eine Bereicherung für die Diskussion rund um den Themenbereich Overtourism und einen weiteren Schritt zum besseren Verständnis der Genese der (vermeintlich) schlechten Reputation des Touristen darstellen. Der Beitrag stellt Ergebnisse einer bundesweit repräsentativen Erhebung vor. Ziel der Befragung war es, empirische Daten und Erkenntnisse zu den Konnotationen, die die deutsche Bevölkerung mit dem Begriff „Tourist“ verbinden, zu gewinnen. Die Ergebnisse sind laut den Autoren Julian Reif, Tim Harms und Prof. Bernd Eisenstein teilweise überraschend: Offenbar ist der Ruf des Touristen – zumindest teilweise – besser als erwartet.

Weitere Informationen sowie zum Bezug der Zeitschrift stehen hier bereit.

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news-18 Thu, 21 Nov 2019 15:55:00 +0100 Ankündigung: 4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-4-deidesheimer-gespraeche-zur-tourismuswissenschaft Vom 23. bis 25. Oktober 2019 ist es wieder soweit, die mittlerweilerweile 4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft finden in Deidesheim statt. Für drei Tage referieren und diskutieren Wissenschaftler und Praktiker im rheinland-pfälzischen Deidesheim das Thema "Erlebnisse und Tourismus".

Die Tagung gliedert sich dabei in einen nicht-öffentlichen (24. Oktober) und einen öffentlichen Teil (24., ab 18 Uhr bis 25. Oktober).
Zunächst in geschlossener Runde werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr mit verschiedenen Facetten, Ansätzen und Herangehensweisen zu diesem Thema beschäftigen. Das IMT als Mitveranstalter der Tagung sowie Mitarbeitende und Professoren im Studiengang ITM referieren u.a. über die "Sehnsucht nach Natur", stellen "Empirische Befunde zum Destinationserlebnis" vor oder berichten über das Fallbeispiel Sylt und den "Mehrwert eines besseren Verständnisses der Erlebnisgenese im Tourismus".

In der öffentlichen Abendveranstaltung sowie am Folgetag stehen u.a. die Ergebnisse einer Einwohnerbefragung in den cittaslow-Städten Bad Essen, Deidesheim und Meldorf sowie Informationen zum "Creative Space als Basis einzigartiger Reiseerlebnisse" im Mittelpunkt der Präsentationen seitens der FH Angehörigen.

Die Deidesheimer Gespräche sind ein gelungenes Beispiel für die Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis. Es ergeben sich aus der Spiegelung von Herausforderungen und Best-Practise-Beispielen aus der Praxis in die Hochschule Ansätze für Lehre und Forschung. Zudem profitiert die Praxis durch den im Rahmen der Veranstaltung vermittelten wissenschaftlich abgesicherten Input, der Nutzen stiftet für die operative und strategische Arbeit.

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news-19 Wed, 20 Nov 2019 15:57:00 +0100 IMT präsentiert Forschungsergebnisse während DGT Tagung im November https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/imt-praesentiert-forschungsergebnisse-waehrend-dgt-tagung-im-november-1 Die 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (Veranstaltungsort Technische Hochschule Deggendorf (THD)) setzt sich im Rahmen von Keynote-Vorträgen, Präsentationen wissenschaftlicher Untersuchungen, Podiumsdiskussionen und der Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse mit dem breiten Themenspektrum „Zukunft des Tourismus im ländlichen Raum“ auseinander.

Das wachsende Interesse der Reisenden, insbesondere auch der Bevölkerung aus den urbanen Räumen, am Landleben, die zunehmende Suche nach unverfälschten, authentischen Erlebnissen, die wachsende Sehnsucht nach Natur und nach Abstand vom Alltag, eröffnet Möglichkeiten der Entwicklung des Tourismus in ländlichen Räumen und schafft neue Chancen aber auch Risiken. So ist der Tourismus gerade in ländlichen Regionen oft eine wichtige Einkommensquelle. Hier sind alle, z.B. für die Angebotserstellung, Versorgungsstrukturen und Infrastruktursicherung, zuständige Akteure gefordert, durch Ihr verantwortliches Handeln einen profitablen, nachhaltigen, gesellschafts- und sozialverträglichen Tourismus aufzubauen.

Das IMT forscht auch in diesen Bereichen und wird im Rahmen von Präsentationen in unterschiedlichen Sessions ihre Ansätze u.a. zu den Themen Strandwanderlebnisse auf Sylt, Geschäftsreisen oder auch Tourismusakzeptanz darlegen und zur Diskussion stellen. Anmeldungen zur Tagung sind unter folgendem Link möglich. Das aktuelle Programm finden Sie hier zur Ansicht.

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news-20 Tue, 19 Nov 2019 15:58:00 +0100 Forschungsergebnisse des IMT im Rahmen des Tourismustag SH https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/forschungsergebnisse-des-imt-im-rahmen-des-tourismustag-sh Am 04. November 2019 findet der alljährliche Tourismustag, in diesem Jahr in Lübeck, statt. Auch in diesem Jahr stellt das IMT, zum Teil in Zusammenarbeit mit dem NIT, Kiel, wieder zahlreiche Forschungsergebnisse u.a. zu dem Themen "Tourismusakzeptanz", "Geschäftsreisen", "Städtereisen" oder "Open Data" vor und dikutiert diese mit dem Publikum.

Anmeldungen zum Tourismustag SH sind noch bis zum 25.10. möglich. Das aktuelle Programm kann hier eingesehen werden.

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news-21 Mon, 18 Nov 2019 15:59:00 +0100 Artikel: Touristische Aktionsräume https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/artikel-touristische-aktionsraeume Im Rahmen der ZfTW 2019; Volume 11 (2): 257-287 ist ein Artikel zum Thema "Touristische Aktionsräume und die Wahrnehmung von Crowding: Das Beispiel Tagestourismus in Hamburg" erschienen.

Im Zuge der vielfältigen Diskussionen um eine touristische Übernutzung von Städten liegen kaum Untersuchungen über den Tagestourismus vor. Insbesondere über intradestinationale Aktionsräume und die damit in Verbindung stehende Wahrnehmung von anderen Menschen im Stadtraum gibt es – im Gegenteil zu Studien über die Tourismusakzeptanz aufseiten der Einwohner – wenig empirische Befunde aus touristischer Perspektive. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Beitrages, Erkenntnisse über die Bewegungsmuster und die Wahrnehmung von anderen Stadtnutzern von Tagestouristen in Hamburg zu gewinnen. Dafür wurden die Aktionsräume mithilfe eines GPS-Trackers gemessen und durch einen Fragebogen die Wahrnehmung von Crowding ermittelt. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Konzentration des tagestouristischen Raum-Zeit-Konsums im Hamburger Central Business District. Andere Stadtnutzer werden zwar wahrgenommen, haben jedoch kaum Einfluss auf das aktionsräumliche Handeln vor Ort. Das positive Crowding überwiegt deutlich. Durch die Kombination von Aktionsräumen und der Wahrnehmung von Crowding können zwei Kernzonen in Hamburg identifiziert werden, die im Rahmen einer sozial verträglichen Tourismus- und Stadtentwicklung bevorzugt behandelt werden sollten.

Den vollständigen Artikel können Interessierte hier nachlesen.

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news-22 Tue, 01 Oct 2019 18:05:00 +0200 Vorträge am 18.10.2019 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/vortraege-am-18102019 Am 18. Oktober 2019 finden in Leipzig im Rahmen des Tourismuswissenschaftlichen Kolloquiums für Doktorandinnen und Doktoranden zwei Vorträge statt.

Julian Reif referiert zum Thema "Identifikation der touristischen Nachfrage mit Hilfe von passiven Mobilfunkdaten: Möglichkeiten und Herausforderungen dargestellt an Fallbeispielen aus dem städtischen und ländlichen Raum". Anne Köchling beschäftigt sich im Rahmen ihres Vortrags mit dem "Online Destinationserlebnis vor der Reise: eine Analyse der Erlebniskomponenten, - auslöser und -auswirkungen auf Destinations-Websites".

Die Präsentationen sind nicht öffentlich - Interessierte können sich jedoch gern an Julian Reif und/oder Anne Köchling (beide Institut für Management und Tourismus der FH Westküste) wenden.

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news-23 Fri, 27 Sep 2019 17:05:00 +0200 Ankündigung Neuerscheinung im Oktober: Geschäftsreisen: Merkmale – Anlässe – Effekte https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ankuendigung-neuerscheinung-im-oktober-geschaeftsreisen-merkmale-anlaesse-effekte Deutschland zählt weltweit zu den gefragtesten Reisezielen für beruflich veranlasste Reisen. Trotz neuer Kommunikationsformate tragen Geschäftsreisen nach wie vor zu einem bedeutenden Anteil zur deutschen Tourismuswirtschaft bei.Fünf Tourismusexperten geben auf Basis aktueller Daten Einblick in dieses wichtige Segment im Deutschlandtourismus. Das Buch zeigt die Nachfragestrukturen im Geschäftsreisemarkt auf und beleuchtet die Zielgruppe der Geschäftsreisenden im Hinblick auf ihre Bedürfnisse und Ansprüche an unterschiedliche Reisearten sowie ihre Motivation, Geschäftsreisen mit Privatreisen zu kombinieren. Darüber hinaus stehen die ökonomischen, sozialen und ökologischen Effekte des Geschäftstourismus sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf dieses touristische Segment im Fokus.Das Buch richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Stadt- und Tourismusmarketing, an Marketingverantwortliche in der Hotellerie und im Messe- und Kongresswesen. Auch für Studierende des Tourismus und Mitarbeiter im Geschäftsreisemanagement von Unternehmen bietet das Buch umfangreiche Erkenntnisse.

Weitere Informationen und Möglichkeit zur Vorbestellung finden Sie hier.

Autoreninformation:

Prof. Dr. Bernd Eisenstein studierte Geographie, Betriebs- sowie Volkswirtschaftslehre und promovierte zum Dr. phil. an der Universität Trier. Er war Stipendiat einer Wissenschaftsstiftung, hat über zehn Bücher herausgegeben, zahlreiche Publikationen verfasst und ist häufig Referent auf Fachveranstaltungen. Seit 1997 ist er Professor für Internationales Tourismusmanagement an der FH Westküste und seit 2006 Direktor des dort ansässigen Instituts für Management und Tourismus (IMT). Zu seinen gegenwärtigen Forschungsschwerpunkten zählen touristische Konsumentenforschung sowie die Entwicklung und Implementierung von Kennzahlen- und Informationssystemen zum Tourismusmonitoring.

Manon Krüger (Diplom-Kauffrau (FH)) ist Projektleiterin im Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste. Von 2006 bis 2008 lag ihre inhaltliche Schwerpunktsetzung im Bereich Qualität und Qualifizierung im Tourismus, seit 2009 in den Bereichen Marktforschung, Controlling und Business Intelligence im Destinationsmanagement. Sie absolvierte ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Tourismus und Controlling an der FH Westküste.

Julian Reif (Dipl.-Geogr.), studierte an den Universitäten Bonn und Fribourg Geographie mit den Nebenfächern Soziologie und Ethnologie. Seit 2012 ist er Projektleiter im Bereich touristische Marktforschung im Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste. Von 2012 bis 2015 war er an der FH Westküste zudem Dozent u.a. für Destinationsmanagement, Tourismusmarktforschung und Methodenlehre. Zuvor war er von 2009 bis 2011 als Travel Consultant bei der moveo Studienreisen GmbH tätig. Seine Forschungsinteressen sind touristische Nachfragetrends, Auswirkungen des Tourismus und aktionsräumliches Verhalten von Touristen.

Dr. Dirk Schmücker, geboren 1967, ist seit 2007 Leiter Forschung am NIT. Nach einer Berufsausbildung zum Reiseverkehrskaufmann und Studium der Kulturwissenschaften promovierte er bei Professor Edgar Kreilkamp an der Universität Lüneburg. Er war freier Mitarbeiter beim Studienkreis für Tourismus in Starnberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Lüneburg (Tourismusmanagement und Strategisches Management) und Mitgründer des Beratungsunternehmens Project M. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Informations- und Entscheidungsverhalten, außerdem unterrichtet er empirische Methoden an verschiedenen Hochschulen.

Rebekka Weis (M.A.) studierte International Tourism Management an der FH Westküste in Heide/Holstein. Seit 2012 ist sie Projektmitarbeiterin im Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste im Bereich Markt- und Auftragsforschung. Ihre Interessensschwerpunkte bilden die quantitativen Marktforschungsmethoden im Tourismus, der Natur- und Abenteuertourismus sowie der Reittourismus.

 

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news-24 Thu, 26 Sep 2019 17:07:00 +0200 IMT/NIT-Studie zum Übernachtungstourismus in Schleswig-Holstein https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/imt-nit-studie-zum-uebernachtungstourismus-in-schleswig-holstein Im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Instituts für Management und Tourismus der FH Westküste (IMT) und des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) wurde die Nachfrage im Übernachtungstourismus in Schleswig-Holstein mit dem Fokus auf Urlaubsreisen analysiert und in Berichtsform zusammengefasst.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick sowie die gesamte Studie sowie eine Presseinformation finden Sie hier zum Download.

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news-25 Wed, 25 Sep 2019 17:13:00 +0200 Pressekonferenz: Die ökonomische Bedeutung des Tourismus in Schleswig-Holstein https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/pressekonferenz-die-oekonomische-bedeutung-des-tourismus-in-schleswig-holstein Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs und Prof. Dr. Bernd Eisenstein stellen Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur umfassenden Ermittlung der ökonomischen Bedeutung des Tourismus in Schleswig-Holstein vor.

Gemeinsam mit dem Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste in Heide hat Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs im Rahmen einer Pressekonferenz am 10.05.2019 die Ergebnisse einer umfangreichen wissenschaftlichen Studie vorgestellt. Darin wird erstmalig die ökonomische Bedeutung des Tourismus vergleichbar zur Gesamtwirtschaft und zu anderen Branchen für das Land erfasst.

Im Kern zeigt sich: Im Jahr 2017 ließen die Gäste für Gaststätten- und Beherbergungsleistungen sowie sonstige Konsumgüter wie Kleidung, Souvenirs oder Bücher u.a. insgesamt 11,7 Milliarden Euro (sog. touristischer Gesamtkonsum) im Land. Entsprechend wertschöpfungsstark und beschäftigungsintensiv präsentiert sich der Tourismus in Schleswig-Holstein. Die Branche liegt im Vergleich dabei klar über dem Bundesdurchschnitt. Der Anteil der direkten touristischen Bruttowertschöpfungsleistung ist sogar größer als der der Energieversorgung oder der Landwirtschaft und trägt mit knapp 6% zur gesamten schleswig-holsteinischen Bruttowertschöpfung im Jahr 2017 bei. Beinahe 150.000 Menschen sind im Land direkt im Tourismus beschäftigt; weit mehr als die Hälfte dabei in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie. Dies entspricht einem Anteil von 10,6% an allen Erwerbstätigen in Schleswig-Holstein. Darüber hinaus verzeichnet die Branche mehr als 31.000 indirekte Erwerbstätige.

Staatssekretär Rohlfs sagte zu den Ergebnissen der Studie: „Die Forschungsarbeit des Instituts für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste untermauert eindrucksvoll die große wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für unser Land. Durch diese Boombranche werden viele Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und Wertschöpfung generiert. Von der Infrastruktur, die die Kommunen durch die Einnahmen aus dem Tourismus finanzieren können, profitieren aber bei Weitem nicht nur die Gäste, sondern auch alle Einheimischen: Steht der Tourismus günstig im Wind, segelt die regionale Entwicklung kräftig mit.“

Mit der Durchführung einer Studie dieser Art hat Schleswig-Holstein Neuland betreten. Aussagekräftige Informationen über die ökonomische Bedeutung des Tourismus lassen sich nicht unmittelbar aus der amtlichen Wirtschaftsstatistik ableiten. Für die Erfassung der Tourismuswirtschaft in ihrer Gesamtheit bedarf es daher einer Erweiterung der allgemeinen Systematik der Wirtschaftsstatistik. Eine solche Erweiterung bietet das Tourismus-Satellitenkonto (engl. tourism satellite account, TSA), ein international etabliertes Berichtssystem zur umfassenden Ermittlung der ökonomischen Bedeutung des Tourismus. Im Rahmen eines Forschungsprojektes hat die DIW Econ GmbH (Berlin) in Zusammenarbeit mit dem IMT der FH Westküste in Heide, dem dwif e.V. (München) und der dwif Consulting GmbH (Berlin) diese international anerkannte Methode zur Berechnung des Wirtschaftsfaktors erstmals für Schleswig-Holstein angewandt.

Professor Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des IMT der Fachhochschule Westküste, erläutert: „Der Tourismus ist eine Querschnittsbranche. Die Ausgaben der touristischen Nachfrage können in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen wirksam werden und die wirtschaftlichen Effekte sind demnach auf Basis der amtlichen Statistik nicht eindeutig quantifizierbar. Die Wirtschaftsleistung der Tourismusbranche in Schleswig-Holstein konnte nun im Rahmen des Projektes erstmalig auf eine Art ermittelt werden, die einen Vergleich zur Gesamtwirtschaft und zu anderen Branchen und damit erstmalig eine Einbettung in den gesamtwirtschaftlichen Kontext von Schleswig-Holstein zulässt.“

Peter Douven, stellv. Vorsitzender des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein stellt ergänzend fest, dass „nun statt „gefühlter Temperaturen“ harte Fakten zum wirtschaftlichen Wert des Tourismus im Land vorliegen. Besonders interessant wird die ermittelte Bruttowertschöpfung des Tourismus im Land i.H.v. knapp 6%, wenn sie den insgesamt 4,5% der Automobilindustrie für Deutschland gegenübergestellt wird.“

Weitere Informationen zum Projekt sowie die korrespondierende Broschüre finden Sie hier.

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news-26 Mon, 23 Sep 2019 17:15:00 +0200 Ergebnisvorstellung Destination Brand-Studie auf der ITB https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ergebnisvorstellung-destination-brand-studie-auf-der-itb Newsnews-27 Sat, 14 Sep 2019 17:17:00 +0200 Ergebnisbericht "Regionales Tourismus-Satellitenkonto Hamburg" online https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/ergebnisbericht-regionales-tourismus-satellitenkonto-hamburg-online Im Rahmen des Projektes "Implementierung von regionalen Tourismus-Satellitenkonten: Die ökonomische Bedeutung der Tourismuswirtschaft in Schleswig-Holstein, Hamburg und Brandenburgkonnte nun mit Hamburg der zweite Ergebnisbericht fertiggestellt werden.

Der Bericht steht hier zum Download bereit.

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news-28 Thu, 12 Sep 2019 17:19:00 +0200 Veranstaltungshinweise des IMT während der ITB Berlin 2019 https://www.ditf-fhw.de/aktuelles/blog/detail/veranstaltungshinweise-des-imt-waehrend-der-itb-berlin-2019 Vom 6. bis zum 10. März 2019 ist es wieder soweit – in Berlin findet die Internationale Tourismusbörse statt. Wie auch in den Vorjahren ist das Institut für Management und Tourismus (IMT) auf der weltweit größten Tourismusmesse in der Halle „Career Center“ am Stand der Fachhochschule Westküste vertreten (Halle 11.1, Stand 104).

Besonders einladen möchte Sie das Tourismus-Team der Fachhochschule Westküste
am Donnerstag, den 7. März 2019 von 16:00 bis 18:00 Uhr
zu einem geselligen Zusammensein von Projektpartnern, Ehemaligen, Studieninteressierten und Freunden. Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem gemeinsamen Stand der Tourismus-Studiengänge der Fachhochschule Westküste und des IMT begrüßen zu dürfen.

Sprechen Sie uns auch gerne für eine Terminvereinbarung im Vorfeld an oder kommen Sie zu einem spontanen Besuch an unseren Messestand. Aufmerksam machen möchten wir Sie zudem auf folgende weitere Veranstaltungen der Fachhochschule Westküste.

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