Sollte die Einrichtung wider Erwarten nicht funktionieren, kontaktieren Sie uns gern unter s.mueller(at)fh-westkueste.de. Wir wünschen viel Freude beim Lesen.
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Tourismusmarktforscherin / Tourismusmarktforscher mit internationaler Ausrichtung (m/w/d) (1,0-Stelle)
zu besetzen. Die Referentenstelle ist zunächst befristet bis zum 31.08.2025 zu besetzen, eine Option auf Entfristung besteht. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.
Detailinformationen entnehmen Interessierte gern den beigefügten Ausschreibungen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und darauf, Sie ggf. bald in unserem Team begrüßen zu dürfen!
]]>Offen für Neues und flexibel zu sein ist die wichtigste Voraussetzung. Ob es um die Anwendung künstlicher Intelligenz geht, um veränderte Ansprüche der Mitarbeitenden oder den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit: Beim Tourismustag werden die unterschiedlichen Facetten eines erfolgreichen, zukunftsweisenden Tourismus behandelt. Der diesjährige Tourismustag Schleswig-Holstein findet statt:
Donnerstag, 30. November 2023
Stadthalle Eckernförde
Am Exer 1
24340 Eckernförde
Detaillierte Informationen zum Programm, zu den Referentinnen und Referenten und zur Anmeldung finden Sie unter www.ihk.de/sh/tourismustag. Das Teilnahmeentgelt beträgt 95 Euro pro Person; Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende zahlen 45 Euro. Tageskasse: 100 Euro / 50 Euro. Hier geht es zur Anmeldung.
Der Tourismustag Schleswig-Holstein ist ein jährlicher Branchentreff der IHK Schleswig-Holstein und wird unterstützt von dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Schleswig-Holstein e. V., dem Deutschen Institut für Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste, der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH sowie dem Tourismusverband Schleswig-Holstein e. V.
]]>Auf der Agenda der von Prof. Dr. Julian Reif und Manon Krüger moderierten Veranstaltung stand zunächst das derzeit im Fokus vieler Diskussionen stehende Thema der Einflussnahme des Tourismus auf die Lebensqualität der Einwohner:innen von Destinationen. Dr. Sabrina Seeler stellte hierzu einen vom DI Tourismusforschung entwickelten Messansatz vor, der in einer aktuellen Studie für insgesamt zwölf Bundesländer angewendet wurde. Prof. Dr. Eric Horster und Leonie Jasper präsentierten das in NRW entwickelte und erprobte Reifegradmodell Smart Destination, mit dessen Hilfe Destinationen ihre smartness in den Bereichen digitale Ausstattung, digitale Anwendungen und Dateninfrastruktur bewerten und weiterentwickeln können. Mit Blick auf das Tourismusmarketing erläuterte Dr. Sabrina Seeler die Verschneidung der auf den deutschen Urlaubsreisenden basierenden BeSt-Zielgruppensegmentierung mit den bekannten, reiseunabhängig definierten Sinus-Milieus. Prof. Dr. Anne Köchling stellte ausgewählte Ergebnisse einer Studie mit sieben Landestourismusorganisationen zur Wahrnehmung von deren Reiseziel-Websites vor. In Beiträgen von Fabian Wolf zum PerformanceHub Hessen und Matthias Hickl zum neuen DZT Dashboard SustainableTravel Trends to Germany wurde ein Blick auf beispielhafte Ansätze für die Diffusion von touristischen Marktforschungsdaten geworfen. Zum Abschluss stellte Ulf Sonntag das Instrument der Reiseanalyse Business vor, dass das Geschäftsreisesegment in Deutschland aus Sicht der Geschäftsreisenden untersucht.
Das DI Tourismusforschung dankt allen Teilnehmenden für den intensiven Austausch und freut sich auf das nächste Treffen!
]]>Mit einem Fokus auf die Entwicklung von Destinationen widmet sich dieser Band mit Beiträgen aus Praxis und Wissenschaft diesem Zukunftsthema. So gibt der Band Einblicke, was widerstandsfähigere Destinationen und touristische Akteure genauer auszeichnet und wie die notwendige Transformation der Branche gelingen kann. Neben aktuellen Praxiseinblicken aus unterschiedlichen Regionen werden Themen behandelt wie beispielsweise:
Der Band enthält die Beiträge der Referentinnen und Referenten der 5. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft, die vom 3. bis 5. November 2021 stattgefunden haben. Herausgegeben wurde der Band von Christian Eilzer und Dr. Tim Harms, beide vom Deutschen Institut für Tourismusforschung, und Manfred Dörr, Bürgermeister der Stadt Deidesheim sowie Präsident der Vereinigung Cittaslow Deutschland und Vizepräsident von Cittaslow International.
Das Werk kann beim ESV bestellt werden: https://esv.info/978-3-503-21261-3
]]>Gemeinsam mit der Fachhochschule Kiel sowie ADDIX GmbH und Lufthansa Industry Solutions GmbH & Co. KG wurde anderthalb Jahre lang das Ziel verfolgt, ein effektives landesweites digitales Besucher*innenmanagementsystem zu konzeptionieren und, soweit möglich, zu implementieren. Gefördert wurde das Projekt von Januar 2022 bis Ende Juni 2023 aus Mitteln des Europäischen Aufbaufonds für Zusammenhalt und die Gebiete Europas (REACT-EU) im Rahmen des Operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Schleswig-Holstein.
Die kostenfreie Downloadmöglichkeit des Ratgebers sowie weitere Informationen zum Projekt und zu den Projektbeteiligten erhalten Sie unter https://zenodo.org/communities/labtour/?page=1&size=20 und unter https://www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/landesweites-digitales-besuchermanagement-fuer-den-tourismus-in-schleswig-holstein-labtour-sh.
Alle interessierten Destinationen und Tourismusakteur*innen sind herzlich zu dem etwa anderthalbstündigen Austausch am 14. September um 10:00 Uhr eingeladen, eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Der Austausch findet digital via Zoom statt: https://fh-westkueste-de.zoom.us/j/69552944214
Was ist AIR?
Gemeinsam erarbeiten die Projektbeteiligten seit Anfang 2022 digitale Möglichkeiten, um die zeitweilige Überlastung von Reise- und Ausflugszielen durch gezielte Besucher*inneninformation zu vermeiden und geeignete Alternativen aufzuzeigen. Es soll die Entzerrung von Besucher*innenströmen mit Hilfe eines Recommenders erreicht werden, sodass ein Betrag zu einer nachhaltigeren Tourismusentwicklung geleistet werden kann. Noch bis Ende 2024 wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Weitere Informationen zum Projekt und zu den Projektbeteiligten erhalten Sie unter www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/ai-basierter-recommender-fuer-nachhaltigen-tourismus-air und www.air-tourism.de.
Bei Rückfragen zum Projekt sowie bei Fragen rund um die Veranstaltung ON AIR melden Sie sich gerne bei Eric Horster.
]]>Nach Begrüßung der Gäste durch Prof. Dr. Thomas Wiemers, Vizepräsident der Fachhochschule Westküste, gab der Direktor des DI Tourismusforschung, Prof. Dr. Bernd Eisenstein, zunächst einen Überblick über die verschiedenen Forschungsbereiche des Instituts und betonte dabei, wie wichtig der Austausch mit den Akteur*innen der Tourismuspraxis für sein Team und ihn sei. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Forschungsarbeit des Instituts einen Beitrag zu aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen der Branche leiste und dort gesetzte Impulse für neue Projekte aufgreifen könne. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen Projekte, die das DI Tourismusforschung in jüngster Zeit in enger Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Deutschen Tourismusverband entwickelt und durchgeführt hat.
Auf Basis seiner langjährigen Erfahrung betonte Reinhard Meyer, wie wichtig auch aus seiner Sicht der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sei und Forschungsaktivitäten für eine nachhaltige und erfolgreiche Destinations- und Tourismusentwicklung unverzichtbar seien. Unterstützt wurde er von Tobias Woitendorf, der aufzeigte, dass es gerade vor dem Hintergrund einer abnehmenden Anzahl an Tourismuslehrstühlen an öffentlichen Hochschulen für die Tourismuswirtschaft zunehmend schwieriger werde, in den wichtigen Austausch mit der Tourismuswissenschaft und insbesondere der anwendungsorientierten Forschung zu kommen.
Auf Wunsch von Reinhard Meyer stellten die Tourismusforscher*innen anschließend drei aktuelle Projekte des Instituts vor. Im Rahmen von verschiedenen Studien zur Tourismusakzeptanz wurde mit Hilfe einer entwickelten Skala messbar gemacht, wie die einheimische Bevölkerung die Auswirkungen des Tourismus auf ihren Wohnort wahrnimmt und bewertet. Die Erkenntnis hieraus, wonach der Tourismus zwar häufig als Wirtschaftsfaktor wahrgenommen wird, aber eher selten erkannt wird, dass dieser auch zur Lebensqualität der Einwohner*innen beitragen kann, veranlasste die Forschenden zu einer Studie über den Einfluss des Tourismus auf die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung. Präsentiert wurden die Ergebnisse einer Pilotstudie, wonach die Tourismusakzeptanz neben weiteren Aspekten ein wichtiger Einflussfaktor der Lebensqualität ist, sowie erste Ergebnisse für Mecklenburg-Vorpommern aus einer zweiten, erst jüngst abgeschlossenen Lebensqualitätsstudie. Die Studien zur Tourismusakzeptanz und Lebensqualität werden vom Deutschen Tourismusverband begleitet sowie unter Beteiligung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt, so dass die vorgestellten Ergebnisse zu einer regen Diskussion der Teilnehmenden des Treffens über die Perspektive der Einwohner*innen in der Destinationsentwicklung führten. Als drittes Projektvorhaben wurde die Mobilitätsstudie des DI Tourismusforschung vorgestellt, welche die Einstellungen der Deutschen zu privater und geschäftlicher Mobilität im Zeitverlauf sowie unter Einfluss von Faktoren wie der Covid-19-Pandemie oder der Energiekrise untersucht.
Nach einem abschließenden Austausch über mögliche weitere Ansätze einer Zusammenarbeit des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern und des Deutschen Tourismusverbandes mit dem DI Tourismusforschung bedankten sich Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Prof. Dr. Thomas Wiemers bei den Besucher*innen sehr herzlich für das gezeigte Interesse und die anregenden Diskussionen. Im Sinne der unverzichtbaren Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vereinbarten alle Teilnehmenden den fachlichen Austausch in Zukunft regelmäßig fortzusetzen.
]]>Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt im Austausch von Studierenden und Lehrenden. So hielt Dr. Matiza bereits Gastvorträge in den Tourismusmanagement-Studiengängen der FH Westküste und bereitet Studierende auf ihre Exkursion nach Südafrika vor. Umgekehrt ist Professor Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, als „Außerordentlicher Professor“ an das Forschungsinstitut der North-West University berufen und plant einen eigenen Forschungsaufenthalt im Jahr 2024. Ideen und Ansätze für die weitere gemeinsame Forschungsarbeit gibt es zahlreich; die Abstimmungen laufen bereits.
In Heide fühlt sich Dr. Matiza im Übrigen immer sehr wohl: Neben dem Campus lobt er die Stadt und insbesondere die Einwohner als sehr freundlich und zugewandt. Mit entsprechend großer Vorfreude blickt er seinem nächsten Aufenthalt an der FH Westküste entgegen.
]]>In den 25 interdisziplinären Beiträgen rückt der Garten in seinem Fachbuch nicht nur als Ort der Entspannung in den Blick, sondern interessiert ferner in seiner touristischen, ökonomischen und nicht zuletzt gesellschaftlichen Dimension: Wie lassen sich etwa Bewahrung und zeitgemäße Nutzung historischer Parks zusammendenken? Wie wird der Gartentourismus zur Triebkraft in der Wertschöpfungskette einer Region? Diese und weitere Fragen diskutiert der Band anschaulich und sucht in Form von Anwendungsbeispielen stets den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis.
Einen persönlichen Favoriten hat der Forscher der FH Westküste im Übrigen auch: Er schätzt historische Gärten und Parks. Und ist damit nicht allein: „Gerade gewachsene Landschaften und Heimatgärten stehen bei sehr vielen Menschen besonders hoch im Kurs. Die Zeiten von ‚sauber, gradlinig, pflegeleicht‘ scheinen dagegen weitegehend vorbei.“, so Antz.
In „Gärten und ihre Gäste“ kommen 30 Autorinnen und Autoren unterschiedlichster Fachrichtungen mit ihren Perspektiven zu Wort. Das Buch richtet sich an Gartenliebhaber, Reisende, Forschende und alle, die neue Perspektiven auf Gärten entdecken möchten. Das Buch ist im UVK-Verlag erschienen und ab sofort erhältlich.
]]>Die Projektbeteiligten aus Forschung (Fachhochschule Kiel) und Wirtschaft (Addix GmbH und Lufthansa Industry Solutions) haben in dem aus Mitteln des Europäischen Aufbaufonds für Zusammenhalt und die Gebiete Europas (REACT-EU) im Rahmen des operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Schleswig-Holstein geförderten Projekt in den letzten anderthalb Jahren große Fortschritte im Rahmen des digitalen Besucher*innenmanagements erzielen können. Die Ergebnisse und Erfahrungen dieser spannenden Forschungsarbeit wurden zum 21.07.2023 in einem integrativen Gesamtkonzept in ausführlicher Berichtsform veröffentlicht, welches auf der Projektwebsite und in der Zenodo-Community einsehbar ist.
Gleichzeitig wurde der vierte Leitfaden in der Reihe „Ratgeber zum digitalen Besucher*innenmanagement“ veröffentlicht, die sich vor allem an Tourismuspraktiker*innen wendet und sich mit Fragen rund um die Implementierung eines digitalen Besucher*innenmanagements beschäftigt. Der vierte Ratgeber beinhaltet alles Wichtige rund um das Thema „Recommender“ und steht in der Zenodo-Community zum Download verfügbar. Jeder Ratgeber der Reihe enthält zusätzlich eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten behandelten Erkenntnisse sowie eine Schritt für Schritt Anleitung für die Destinationen.
Bei Rückfragen zum Projekt LAB-TOUR SH steht Ihnen Denise Engelhardt gerne zur Verfügung.
Link zu Informationen und Downloads zum Projekt und zu den Projektbeteiligten
]]>Mittlerweile ist fast die Hälfte der insgesamt dreijährigen Projektlaufzeit erreicht und in den letzten Monaten konnten bereits viele wichtige Erkenntnisse gewonnen und (Zwischen-)Ergebnisse erzielt werden. Allen Projektbeteiligten ist wichtig, die Reichweite sowie den Fortschritt des Projektes zu nutzen und die Erkenntnisse und (Zwischen-)Ergebnisse schon während der Projektlaufzeit allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund werden fortlaufend AIR Kurzberichte veröffentlicht, die kostenlos und frei zugänglich auf der Seite der projekteigenen Zenodo-Community heruntergeladen werden können. Die bisher veröffentlichten AIR Kurzberichte befassen sich unter anderem mit den Themen Point of Interests (PoI) in Destinationen und Crowding-Wahrnehmung.
Auf der neuen Projekt-Webseite werden neben den AIR Kurzberichten außerdem weitere informative Dokumente zum Thema digitales Besucher*innenmanagement gesammelt.
Im Rahmen des Projektes AIR arbeitet das DI Tourismusforschung der FH Westküste mit einer Vielzahl an Projektbeteiligten aus Forschung und Praxis daran, KI-basierte Verfahren zur Vermeidung zeitweiliger Überlastungen von Reise- und Ausflugszielen und der Generierung von geeigneten Alternativen zu erforschen, entwickeln, implementieren und evaluieren. Dabei spielen unter anderem die gezielte Besucher*inneninformation und die Besucher*innenlenkung eine wesentliche Rolle. Ziel des Projektes ist es, durch die Entzerrung von Besucher*innenströmen einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Tourismusentwicklung zu leisten.
Bei Rückfragen steht Ihnen Lisa Naschert zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Projekt und zu den Projektbeteiligten erhalten Sie unter www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/ai-basierter-recommender-fuer-nachhaltigen-tourismus-air und www.air-tourism.de.
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Im Fokus der Untersuchung standen dieses Mal verschiedene Aspekte der Campingplatzwahl deutscher Camper, darunter u. a. die Relevanz ausgewählter Ausstattungsmerkmale und Leistungen von Campingplätzen für die Platzwahl sowie die Mediennutzung zu Inspirations- und Informationszwecken bei der Campingplatzsuche. Die Ergebnisse wurden auf mögliche signifikante Zusammenhänge zu Aspekten des Campingreiseverhaltens (z. B. gewählte Unterkunftsform, Reiseorganisation von zu Hause oder unterwegs) und der Campingplatznutzung (z. B. Anzahl besuchter Plätze je Reise) hin untersucht, so dass die Studie detaillierte Erkenntnisse auch für einzelne Gruppen von Campern liefert.
Die Ergebnisse zeigen beispielsweise, dass 77% der deutschen Camper, die im Zeitraum Januar 2020 bis Mitte November 2022 mindestens eine Campingreise mit vier und mehr Übernachtungen und Campingplatznutzung unternommen haben, das Ausstattungs- und Leistungsangebot eines Campingplatzes im Zuge der Platzwahl wichtig bis sehr wichtig ist. Geht es um konkrete Ausstattungsmerkmale und Leistungen eines Campingplatzes, haben unter den 30 abgefragten Angeboten das Vorhandensein von Sanitäreinrichtungen, eine naturnahe Lage des Campingplatzes sowie die Kosten für Standplatz und reisende Personen die höchste Relevanz im Zusammenhang mit der Auswahl eines Campingplatzes. Die differenzierte Betrachtung nach der bei längeren Campingreisen üblicherweise genutzten Unterkunftsform zeigt, dass insbesondere den Nutzern von Mietunterkünften, aber auch den Reisemobilsten einige Angebote wie beispielsweise Einkaufmöglichkeiten für Lebensmittel und ein gastronomisches Angebot auf dem Campingplatz signifikant wichtiger sind, als Reisenden, die mit Wohnwagen oder Zelt unterwegs sind. In Bezug auf die Art der Planung von Campingplatzbesuchen lässt sich feststellen, dass Besucher immer desselben Campingplatzes sowie Camper mit ausschließlicher Platzsuche von unterwegs vielen Platzangeboten eine geringere Wichtigkeit zuschreiben als solche Camper, die die Campingplätze für ihre Reisen zumindest teilweise schon im Vorfeld der Reise auswählen.
Inspiration für mögliche Campingplätze erhalten die Camper insbesondere über Suchmaschinen, Websites von Campingplätzen und Gespräche mit Verwandten oder Bekannten, konkrete Informationen über einen interessanten Platz besorgen sie sich zusätzlich über die direkte Information beim Campingplatz. Signifikante Zusammenhänge zwischen der Mediennutzung und der Art der Planung von Campingplatzbesuchen gibt es nahezu ausschließlich in Bezug auf die Inspiration über Online-Medien: in allen Fällen werden diese deutlich häufiger von Campern einsetzt, die ihre Reise (auch) von unterwegs planen, als von solchen Campern, die alle Campingplätze im Vorfeld der Reise aussuchen. Am höchsten fällt die Differenz dabei bei der Nutzung von Karten von Online-Kartendiensten aus.
Diese und viele weitere Ergebnisse der Studie sind in Form eines kostenfrei zugänglichen Chartberichts erschienen. Weitere multivariate Analysen sind geplant, um u. a. die Ansprüche deutscher Camper an Ausstattung und Angebote der Campingplätze noch tiefergehend zu untersuchen.
Die Befragung erfolgte im November / Dezember 2022 online über das Feldinstitut Innolink Germany GmbH innerhalb der deutschsprachigen Wohnbevölkerung von 18-74 Jahre (Quotierung nach Geschlecht, Alter, Wohnort und Schulbildung), die in den letzten drei Jahren (2020 bis 2022) mindestens eine Campingreise mit vier und mehr Übernachtungen und Campingplatznutzung unternommen hat (n = 1.084).
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In den zwei Tagen interviewten die Studierenden mehr als 15 Expertinnen und Experten aus Hotellerie, Gastronomie, Tourist-Informationen und der AG Gästeführung zu möglichen Ansätzen der Wertschöpfungssteigerung und ihrer Bereitschaft, sich im Rahmen von zusätzlichen Produkten zu engagieren. Neben unterschiedlichen Übernachtungs- und Gastrobetrieben, Freizeiteinrichtungen und Tourist-Informationen lernten die Studierenden auf ihrer Tour, die von der Geschäftsstelle des Touristikverbandes ausgearbeitet wurde, auch sieben NORDPFADE Wanderwege kennen. Diese wurden hinsichtlich ihrer Wanderinfrastruktur und ÖPNV-Anbindung begutachtet und in Teilabschnitten erwandert. Die Studierenden konnten sich so ein erstes eigenes Bild über die noch junge Wanderregion machen.
Ralph Paulsen, Betriebsinhaber des Hotel Paulsen in Zeven, begrüßt die Zusammenarbeit mit der FH Westküste und den damit auch verbundenen Blick von außen und erhofft sich umsetzbare Vorschläge für die weitere touristische Entwicklung im Landkreis. Die Gespräche und die Exkursion machte den Studierenden deutlich, dass mit den NORDPFADEN, in relativ kurzer Zeit, ein qualitativ hochwertiges Wanderangebot im Landkreis Rotenburg (Wümme) geschaffen wurde. Inzwischen wird dieses auch von der einheimischen Bevölkerung angenommen und intensiv genutzt“, entgegnet Udo Fischer, Geschäftsführer des Touristikverbandes. „Durch die Kooperation mit der FH Westküste erhoffen wir uns nun Ideen und Angebote, damit sich für die am Tourismus direkt und indirekt beteiligten Betriebe und Akteure, neue und zusätzliche Einnahmequellen eröffnen“, so Fischer weiter.
Dr. Tim Harms als Verantwortlicher für die Tourismusstudiengänge an der FH Westküste sowie Christian Eilzer als wissenschaftlicher Begleiter vom Deutschen Institut für Tourismusforschung sind gespannt auf die Ideen, die die Studierenden zur Erhöhung der Wertschöpfung in der Region entwickeln. Beide betonen die besondere Bedeutung, die Kurse wie dieses Kooperationsprojekt für Studierende haben. Durch die Kombination einer realen Fragestellung mit Expertengesprächen vor Ort und der Begleitung durch das Deutsche Institut für Tourismusforschung werden die Studierenden bereits im Studium auf angewandte Forschungstätigkeiten vorbereitet. „Dieses Projekt unterstützt zudem die Aktivitäten im Forschungsschwerpunkt Wandern des Deutschen Instituts für Tourismusforschung“, unterstreicht Christian Eilzer den synergetischen Effekt zwischen angewandter Forschungsarbeit an der FH Westküste und der studentischen Leistung im Rahmen der Seminare.
]]>Durch die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kiel sowie Addix GmbH und Lufthansa Industry Solutions GmbH & Co. KG konnten bereits wichtige Erkenntnisse zu unterschiedlichen Datenquellen und deren Eignung und Relevanz für das digitale Besucher*innenmanagement gewonnen werden. Der zweite Ratgeber bietet einen Überblick über die Grundlagen der Datengenerierung einschließlich der unterschiedlichen Messsysteme und möglichen Stolpersteinen, die es frühzeitig bei der Implementierung eines digitalen Besucher*innenmanagements zu berücksichtigen gilt.
Das Projekt LAB-TOUR SH ist Anfang 2022 gestartet und wird noch bis Ende Juni 2023 aus Mitteln des Europäischen Aufbaufonds für Zusammenhalt und die Gebiete Europas (REACT-EU) im Rahmen des Operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Schleswig-Holstein gefördert.
Weitere Informationen zum Projekt und zu den Projektbeteiligten erhalten Sie unter https://www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/landesweites-digitales-besuchermanagement-fuer-den-tourismus-in-schleswig-holstein-labtour-sh
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Durch eine Kooperation des DI Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste mit dem NIT Kiel ist aus diesen Projekten heraus ein Journal Beitrag zu Maßnahmen und deren Eskalationsstufen innerhalb des Besucher*innenmanagements entstanden. Basierend auf der Ansprechbarkeit von Besucher*innen und des Besucher*innendrucks, also der Anzahl der Personen, die sich zur gleichen Zeit auf einer kleinen Fläche aufhalten, bedarf es unterschiedlich ausgeprägter Maßnahmen des Besucher*innenmanagements. Diese reichen von der Informationsvermittlung sowie Nudging und Empfehlungen über auslastungsabhängige Preisgestaltungen und Reservierungen bis hin zur höchsten Eskalationsstufe Stoppen von Besucher*innenströmen (Information, Nudging & Recommendation, Pricing, Reservation, Stop). Der aufgestellte konzeptionelle Rahmen soll Destinationsmanagementorganisationen dabei unterstützen, die angemessenen Besucher*innenlenkungsmaßnahmen für die nachhaltige Entwicklung ihrer Destination auszuwählen. Dabei immer Blick: Das übergeordnete Ziel, die Besucher*innenströme zu entzerren, sodass die Auswirkungen von Overcrowding vermieden oder gemildert werden können.
Der frisch erschienene, frei verfügbare Beitrag „The INPReS Intervention Escalation Framework for Avoiding Overcrowding in Tourism Destinations“ ist Teil der Special Issue „New Roles and Responsibilities of the Future DMO: Beyond Marketing towards Integrative Management and Stewardship“ des Tourism and Hospitality Journals.
Zum Paper:
https://www.mdpi.com/2673-5768/4/2/17
Weitere Informationen zum Projekt LAB-TOUR SH und AIR erhalten Sie unter https://www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/landesweites-digitales-besuchermanagement-fuer-den-tourismus-in-schleswig-holstein-labtour-sh und https://www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/ai-basierter-recommender-fuer-nachhaltigen-tourismus-air
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Für den langfristigen Projekterfolg ist nicht nur der Austausch zwischen den Projektbeteiligten aus Forschung und Praxis wichtig, sondern ebenfalls der Austausch mit weiteren Akteur*innen aus der Tourismusbranche. Nach dem erfolgreichen Auftakt des digitalen Austauschformates „ON AIR“ mit über 100 Teilnehmenden Ende Januar, geht dieses am Freitag, dem 05. Mai 2023 in die zweite Runde. Alle interessierten Destinationen und Tourismusakteur*innen sind herzlich zu dem etwa anderthalbstündigen Austausch eingeladen. Beginn ist um 10.00 Uhr unter https://fh-westkueste-de.zoom.us/j/89374465944. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht nötig.
Weitere Austauschmöglichkeiten bietet außerdem die projekteigene Adhocracy-Plattform:
Mit einem kostenlosen Adhocracy-Account können alle Interessierten kommentieren, nachfragen und Projekte eintragen. Die AIR-Beteiligten freuen sich über rege Beteiligung.
Bei Rückfragen zur Plattform und zum Projekt steht Ihnen Lisa Naschert zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Projekt und zu den Projektbeteiligten erhalten Sie unter www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/ai-basierter-recommender-fuer-nachhaltigen-tourismus-air und www.air-tourism.de.
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Die Präsentationen sowie die Videos zu den Vorträgen finden Sie unter folgendem Link: www.cipra.org/de/cipra/international/projekte/laufend/specialps2
Bei Rückfragen zum Projekt steht Lisa Naschert gerne zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem unter www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/ai-basierter-recommender-fuer-nachhaltigen-tourismus-air und www.nit-kiel.de/air.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) über den gesamten Projektzeitraum von Anfang 2022 bis Ende 2024.
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Im Ergebnis zeigt sich, dass Deutsche mit genereller Auslandsreiseabsicht in den nächsten drei Jahren umfangreiche Erfahrungen mit Fernreisen, definiert als Reisen außerhalb Europas und des Mittelmeerraumes, haben und mehr als die Hälfte der Befragten diese auch in den nächsten drei Jahren ernsthaft in Betracht zieht. Selbst während der Covid-19 Pandemie unternahm etwa jeder dritte Befragte mindestens eine Fernreise. Auf die Frage, ob der Wunsch, eine Fernreise zu unternehmen größer ist als vor drei Jahren, d.h. in der "Vor-Krisenzeit", ergibt sich ein geteiltes Bild: Etwa 40% (Top-2-Werte) zeigen ein gewachsenes Interesse an Fernreisen, aber etwa genauso viele zeigen ein gegenteiliges Bild. Die Krisen können also sowohl zu einem gesteigerten Fernweh, als auch zu einer größeren Zurückhaltung führen. Zentrale Reisemotive für Fernreisen sind Naturerlebnisse und neue Eindrücke (jeweils 72%) sowie Entspannung (68%), Wohlbefinden und Flucht aus dem Alltag (je 64%).
Die jüngste Altersgruppe (18-29 Jahre) hat über alle Fragen hinweg das größte Interesse an Fernreisen, die Altersgruppe 60-74 Altersgruppe das geringste. Außerdem zeigt sich, dass Personen mit mittlerem Bildungsstand und mittlerem bis hohem Einkommen besonders an Fernreisen in den nächsten drei Jahren interessiert sind. Zudem haben Befragte, die sich selbst eher als risikoaffin einschätzen, eine signifikant höhere Affinität zu Fernreisen (Reisen in der Vergangenheit und Pläne für die nächsten drei Jahre). Personen, die angeben, dass es ihnen wichtig ist, ihren ökologischen Fußabdruck beim Reisen gering zu halten, nehmen Fernreiseziele zwar allgemein weniger positiv wahr als diejenigen, die sich weniger Gedanken über ihre Umweltauswirkungen machen. Gleichzeitig zeigt jedoch die Gruppe mit hoher Wichtigkeit bei der ökologischen Nachhaltigkeit ein deutlich intensiveres Fernreiseverhalten in der Vergangenheit und zukünftiges Interesse als Personen, denen die Ökobilanz weniger wichtig ist. Dies verdeutlicht die große Kluft zwischen Einstellung und tatsächlichem Verhalten, die beim Thema nachhaltiges Reisen immer wieder festgestellt wird.
Am Beispiel vom Reiseziel Südafrika wurde untersucht, wie das Zusammenwirken psychologischer Aspekte (u.a. Wahrnehmung der Akzeptanz von Fernreisen im sozialen Umfeld oder der eigenen Kontrolle über die Durchführung einer Fernreise) auf Fernreisewünsche und -absicht wirkt. Eine vorläufige Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass die Mehrheit der Befragten eine generell positive Einstellung zu Südafrika als Reiseziel hat und Interesse und Freude über die Aussicht, das Land als Reise- und Tourismusziel zu erleben. Die Unterstützung einer Reise nach Südafrika durch ihre Bezugsgruppen (soziale Normen) wird wiederum eher kritisch gesehen. Allerdings scheint dieser Aspekt ihre Wahrnehmung gegenüber Südafrika nicht allzu stark zu beeinflussen. Ein zentraler Schlüssel für die Entscheidungsfindung der Touristinnen und Touristen ist jedoch auch die wahrgenommene Fähigkeit, die Handlung tatsächlich durchzuführen – in diesem Fall nach Südafrika zu reisen. Diese wahrgenommene Verhaltenskontrolle könnte besonders von den aktuellen Krisenzeiten betroffen sein. In Bezug auf Gesundheitsfragen (insbesondere Covid-19) fühlt sich die Mehrheit der Befragten ziemlich sicher, alle notwendigen Informationen zu erhalten. Dies scheint kein großes Hindernis mehr für eine Reise nach Südafrika zu sein. Allerdings ist nur ein Drittel der Befragten der Meinung, dass sie sich eine solche Reise angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der gestiegenen Energiekosten finanziell leisten können. Interessanterweise gab ca. die Hälfte der Befragten an, dass sie sich Sorgen über die Kriminalität in Südafrika machen und die Mehrheit ist sich auch bewusst, dass der CO2-Fußabdruck bei Reisen nach Südafrika nicht gering gehalten werden kann. Diese Aspekte könnten in einer realen Reiseentscheidungssituation folglich relevant werden. Weitere multivariate Analysen sind nun geplant, um das Zusammenwirken dieser einzelnen Aspekte noch tiefergehend zu untersuchen.
Den englischsprachigen Chartbericht zur Studie finden Sie hier.
Die Befragung erfolgte Mitte bis Ende November 2022 online über das Bilendi-Konsumentenpanel innerhalb der deutschsprachigen Wohnbevölkerung von 18-74 Jahren (Quotierung nach Alter, Geschlecht, Bundesland und Bildungsniveau) mit einer generellen Auslandsreiseabsicht innerhalb der nächsten drei Jahre und Bekanntheit von Südafrika mindestens dem Namen nach.
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Nachdem die Projektbeteiligten aus Forschung und Praxis in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Meilensteine erreichen konnten, wird das Projekt nun zusätzlich für Destinationen im deutschsprachigen Raum geöffnet. Im Rahmen des bundesweiten Forschungsprojektes haben sich die Beteiligten vorgenommen, die Reichweite des Projektes zu nutzen und den Austausch sowie die Vernetzung aller Destinationen im deutschsprachigen Raum zum Thema digitales Besucher*innenmanagement zu fördern – das Projekt geht ON AIR.
Auf der projekteigenen Adhocracy-Plattform gibt es verschiedene Module. Nach der digitalen Kick-Off-Veranstaltung am 31. Januar 2023 mit zwischenzeitlich rund 120 Teilnehmenden soll nun vierteljährig eine Live-Online-Diskussion stattfinden. Das nächste dieser Online-Austauschtreffen findet am Freitag, dem 05. Mai um 10 Uhr unter folgendem Zoom-Link statt: https://fh-westkueste-de.zoom.us/j/89374465944. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Ergänzend dazu können im Online-Diskussionsforum auf der Adhocracy-Plattform Themen rund um das Besucher*innenmanagement, Data Hubs, Touchpoints etc. diskutiert werden. Auf der interaktiven Karte zur Besucher*innenmessung und Besucher*innenmanagement werden Good Practices aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt, sodass am Ende eine Übersichtskarte zu bereits aktiven und geplanten Vorhaben entsteht. Mit einem kostenlosen Adhocracy-Account können alle Interessierten kommentieren, nachfragen und Projekte eintragen.
Die AIR-Adhocracy-Plattform fördert den Austausch zum digitalen Besucher*innenmanagement. Alle Destinationen und weitere Tourismusakteur*innen sind herzlich dazu eingeladen, sich zu beteiligen.
Bei Rückfragen zur Plattform und zum Projekt steht Ihnen Lisa Naschert zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Projekt und zu den Projektbeteiligten erhalten Sie unter www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/ai-basierter-recommender-fuer-nachhaltigen-tourismus-air und www.nit-kiel.de/air
]]>Das im Springer Verlag erscheinende international ausgerichtete Fachjournal ist eine äußerst anerkannte Zeitschrift in der Tourismusforschung (Q1 Journal) und fokussiert auf die Rolle von Informationstechnologie im Tourismus. Die Auszeichnung wurde von der International Federation of Travel and IT and Tourism (IFITT) gesponsort und im Rahmen der diesjährigen Konferenz ENTER23 in Johannesburg (in Abwesenheit) verliehen. Die Veröffentlichung wird für die nächsten acht Wochen auf der Website der Zeitschrift als Open Access Version zur Verfügung gestellt, um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu geben, den Artikel zu lesen.
In ihrem Beitrag entwickelten die Autorin und der Autor – auf zwei vorangegangenen Studien aufbauend – ein anwendungsorientiertes Messinstrument, um den Erlebniswert von Reisezielen vor der Reise auf Destinationswebsites zu erfassen. Mit Hilfe dieses Messinstrumentes können Destinationsmanagementorganisationen überprüfen, wie gut ihr Erlebnismarketing bei den Usern wirkt und ihr Website-Controlling um eine qualitative Komponente erweitern. Die Ergebnisse werden derzeit im Rahmen eines weiteren Forschungsprojektes des Deutschen Instituts für Tourismusforschung mit mehreren Landesmarketingorganisationen in der Praxis erprobt und validiert.
Links:
Die Veranstaltungsdaten im Überblick:
Detaillierte Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.
Das barcamp Tourismus Schleswig-Holstein ist eine Veranstaltung der IHK Schleswig-Holstein mit freundlicher Unterstützung der Fachhochschule Westküste, der Nordsee-Tourismus-Service GmbH und dem Ostsee Holstein Tourismus e. V
Referentenstelle (m/w/d) für Forschungsvorhaben und Projekte im Tourismus mit Fokus auf innovativen Forschungsmethoden (1,0-Stelle)
zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.08.2024 zu besetzen, eine Option auf Entfristung besteht.
Das Deutsche Institut für Tourismusforschung wurde im September 2020 an der Fachhochschule Westküste gegründet und ist aus dem im Jahr 2006 gegründeten Institut für Management und Tourismus hervorgegangen. Neben dem Institut bietet die Fachhochschule Westküste im Bereich des Tourismus einen Bachelor- und einen Masterstudiengang „International Tourism Management“ an.
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Für Rückfragen steht Ihnen der Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, Herr Prof. Dr. Bernd Eisenstein, unter eisenstein(at)fh-westkueste.de zur Verfügung. Weitere Informationen über die Hochschule und das Deutsche Institut für Tourismusforschung finden Sie unter www.fh-westkueste.de bzw. www.ditf-fhw.de.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe Ihrer Telefonnummer und Email-Adresse bis zum 06.02.2023
an die Personalverwaltung der Fachhochschule Westküste
Fritz-Thiedemann-Ring 20 25746 Heide
bewerbung(at)fh-westkueste.de
Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen unter https://www.fh-westkueste.de/datenschutz/ entnehmen.
Wir setzen uns für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Daher werden Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte bei ent sprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Weiterhin ist die FH bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten zu erreichen. Frauen werden daher bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berüc ksichtigt. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Am 09. Februar findet mit dem ‚Forum: Digitalisierung‘ im Auditorium II der FH Westküste ein Themenabend zu Assistenzsystemen im Güterverkehr statt. Unter Fahrassistenzsystemen werden eine Vielzahl von elektronischen Gerätschaften im Fahrzeug verstanden, welche die Fahrer in bestimmten Situationen unterstützen oder potenziell gefährliche Situationen entschärfen, wie beispielsweise durch einen Notbremsassistenten. Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr. Zu den Vortragenden, die von neuen Ergebnissen aus der Forschung berichten, kommt mit der Spedition Matthiessen ein lokaler Anwender von Assistenzsystemen hinzu, welcher die Hürden und Vorteilen im betrieblichen Alltag aufzeigen wird. Nachfolgend wird zu einer Podiumsdiskussion geladen und schließlich klingt die Veranstaltung im gemeinsamen Zusammenkommen bei Getränk und kleiner Stärkung aus. Ein besonderes Highlight ist die Mölichkeit der Besichtigung einer LKW-Fahrerkabine. Alle Interessierten an Entwicklungen in der Logistik und der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sind herzlich eingeladen.
Das Forum wird organisiert durch Prof. Dr. Gruchmann (Professor für Logistik und Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung) und die egw:wirtschaftsförderung.
Die Veranstaltungsdaten im Überblick:
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Unter den Oberthemen „Nachhaltigkeit und Resilienz“ liefern die Beiträge der Forscherinnen und Forscher Einblicke in die Nachhaltigkeits-Einstellung und das diesbezügliche Verhalten ausgewählter Touristengruppen, das Management im Wildtierschutz, das Management von Nachhaltigkeitsaspekten durch Interessensgruppen der Branche sowie Strategien, um COVID-19 induzierte Probleme der Branche anzugehen.
Das Herausgeber*innen Team des Sammelbands war mit Dr. Anne Köchling, Dr. Sabrina Seeler (beide FH Westküste), Professor Dr. Peet van der Merwe (North-West University, Südafrika) und Professor Dr. Albert Postma (NHL Stenden University of Applied Sciences, Niederlande) ebenfalls international besetzt.
Das Werk kann beim ESV bestellt werden und steht kostenfrei als E-Book zum Download zur Verfügung: https://www.esvmedien.de/978-3-503-21195-1
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Für die Bundesebene und auch für Schleswig-Holstein gesamt liegen bereits seit 2019 repräsentative Ergebnisse zur Tourismusakzeptanz vor. Zwar kann nicht von einem flächendeckenden Akzeptanzproblem gesprochen werden – weder auf der Bundesebene noch für Schleswig-Holstein – jedoch zeichnen sich regionale Unterschiede und lokalisierte Probleme ab und der Zeitvergleich zeigt zudem auf, dass die Akzeptanz der Einheimischen stagniert. Neben dem dauerhaften Monitoring der Tourismusakzeptanz auf Landesebene wurde im Rahmen des Handlungsfeldes 9 zudem festgelegt, dass auch auf regionaler Ebene Akzeptanzmessungen notwendig sind.
Die Erstmessung der Tourismusakzeptanz auf regionaler Ebene erfolgte im Juni/Juli 2022 im Rahmen eines Forschungsprojektes des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (FH Westküste) gemeinsam mit dem Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage (Bevölkerung ab 16 Jahren) wurden die folgenden fünf Destinationen untersucht: (1) Ostsee Schleswig-Holstein + Holsteinische Schweiz, (2) Nordsee Schleswig-Holstein, (3) Herzogtum Lauenburg + Stormarn, (4) Urbaner Raum Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Flensburg), (5) Übriges Binnenland. Neben den Wahrnehmungen der Auswirkungen insgesamt und bezogen auf einzelne positive und negative Aspekte (z.B. Wirtschaftsfaktor Tourismus) wurden Einheimische zudem gefragt, wie sie die Anzahl der Gäste im eigenen Wohnort wahrnehmen und welche Maßnahmen zur Minimierung negativer Auswirkungen als erfolgsversprechend erkannt werden.
Nun werden die zentralen Erkenntnisse am 18.01.2023 von 11.00 bis 13.00 Uhr in einer kooperativen Veranstaltung des Tourismusverbands Schleswig-Holstein (TVSH) und dem Deutschen Institut für Tourismusforschung digital vorgestellt und anschließend diskutiert.
Die Veranstaltungsdaten im Überblick:
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Hintergrund Working Paper Series:
Das Institut fördert durch den Transfer seiner Forschungsergebnisse den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die gewonnenen Erkenntnisse schaffen darüber hinaus einen praktischen Nutzen für alle mit dem Tourismus verbundenen Wirtschaftszweige. Zudem dienen die entwickelten Methoden dazu, das Verständnis touristischer Phänomene seitens der Öffentlichkeit zu verbessern und den Tourismus so nachhaltig zu entwickeln. Die Kommunikation der Ergebnisse erfolgt dabei auf unterschiedlichen Wegen, z.B. im Rahmen von Fachbeiträgen in akademisch anerkannten Publikationen, der eigenen Schriftenreihe des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, Vorträgen und Newsbeiträgen auf der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung bis hin zu neuen Formaten wie der Working Paper Series.
Die Working Papers sollen dabei insbesondere einen Beitrag zum Transfer der Forschungsergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Sie werden ausschließlich elektronisch publiziert und sind allen Interessierten frei zugänglich und downloadbar.
Downloads:
Reif, Julian (Working Paper, 3): „Hot or not? Räumliche Analyse von Airbnb-Listings in Deutschland, Berlin, Hamburg, München und Köln"
Weitere Working Papers des Deutschen Instituts für Tourismusforschung
Wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit hatten, das Deutsche Institut für Tourismusforschung und unsere Aktivitäten im Rahmen der Tagung in einem kurzen Vortrag vorzustellen. Darüber hinaus waren wir mit drei Tagungsbeiträgen vertreten: Rebekka Weis durfte ihren Beitrag zum Thema „Greenwashing in CSR Berichten – Entwicklung eines Qualitätsmaßstabs für Treibhausgas-Daten“ in Form einer Poster-Präsentation vorstellen. Darüber hinaus präsentierte Dr. Sabrina Seeler gemeinsam mit Manfred Tautscher vom SINUS-Institut den aktuellen Stand zur Verschneidungsanalyse der Sinus-Milieus und BeST-Urlaubertypen. Dr. Anne Köchling und Manon Krüger stellten zudem erste Zwischenergebnisse aus der Studie zur Analyse des wahrgenommenen Beitrags des Tourismus im Wohnort zur Lebensqualität der Deutschen vor. Prof. Dr. Christian Antz führte als Moderator durch die Session „Politische Rahmenbedingungen und unternehmerische Initiativen für den Klimaschutz“.
Vielen Dank an die DGT – insbesondere an Dr. Monika Bandi Tanner – für die tolle Organisation und das spannende Tagungs- und Rahmenprogramm!
Downloads:
Präsentation: „Greenwashing in CSR Berichten – Entwicklung eines Qualitätsmaßstabs für Treibhausgas-Daten“
Präsentation: "Psychographische Zielgruppensegmentierung im Tourismus - Verschneidungsanalyse der Sinus-Milieus und BeST Urlaubertypen"
Zunächst betonte Minister Claus Ruhe Madsen die Rolle der Einheimischen für eine positive Tourismusentwicklung und bezeichnete diese als „Visitenkarten“ der Destinationen. Prof. Dr. Anja Wollesen, Vizepräsidentin an der FH Westküste, verwies in ihrem Grußwort darauf, dass es nun Aufgabe der touristischen Akteure sei, zu eruieren, was in der jeweiligen Destination aus Sicht der Einheimischen gebraucht wird – gibt es doch neben den Destinationen, in denen die Belastungsgrenze gefühlt mindestens erreicht ist auch zahlreiche Orte, in denen der Wunsch nach „mehr Tourismus“ besteht. In der Folge könnte eine balancierte Tourismusentwicklung im ganzen Land angestrebt werden. Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbands (DTV), erinnerte daran, dass der Tourismussektor weit mehr ist als lediglich eine ökonomische Kennzahl. Es bedürfe demnach in der Messung und Ausrichtung von Tourismusentwicklungsvorhaben auch alternativer Kennzahlen, die eine ganzheitliche Betrachtung des Tourismus ermöglichen.
Im Anschluss präsentierte Dr. Sabrina Seeler (Deutsches Institut für Tourismusforschung) erste Resultate aus dem Projekt „Akzeptanzcluster SH auf Basis der Tourismusakzeptanzstudie Schleswig-Holstein 2022“. Die vorgestellten Zwischenergebnisse zeigen auf, dass sich in Schleswig-Holstein fünf Akzeptanztypen identifizieren lassen, welche sich durch unterschiedliche Einstellungen zum Tourismus im eigenen Wohnort differenzieren lassen. Mit rund 50% lässt sich ein beachtlicher Anteil der Bevölkerung des Akzeptanztypen „Gleichgültigkeit“ zuordnen. Es bestand Einigkeit darin, dass es eine zentrale Zukunftsaufgabe der touristischen Akteure im Land sei, diese Gruppe anzusprechen und ihnen den tourismusinduzierten Nutzen aufzuzeigen.
Im weiteren Tagesverlauf wurde unterschiedlichen Akteuren Raum gegeben, ihre Perspektiven darzulegen und Projekte zum Thema „Tourismus in Einklang der Einheimischen“ aufzuzeigen. Hierbei war es nicht nur wichtig, die Thematik durch unterschiedliche Blickwinkel zu betrachten, sondern auch über den Tellerrand zu schauen – wie gehen Kolleg:innen aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen mit dem Thema um und welche Maßnahmen wurden hier bereits ergriffen?
Als Abschluss folgte eine interaktive Kaffeepause zur Sammlung von Ideen, wie die ermittelten fünf Akzeptanztypen in der Zukunft erreicht werden können – ob nun in Form von Botschafter*innen-Kampagnen, um denen eine Stimme zu geben, die dem Tourismus im Land bereits mit großem Engagement gegenüberstehen, „Nur-Wir-Orte“ für Einheimische oder Kamingespräche mit Einheimischen, denen die Bedeutung des Tourismus noch nicht vollumfänglich bewusst ist. Die zahlreichen Ideen und Inspirationen werden nun in der Folge aufgearbeitet und vertieft, um konkrete Handlungsoptionen ableiten zu können.
]]>Es erwartet die Anwesenden eine zweitägige Veranstaltung in Köln: am ersten Tag geht es generell um das Thema Schreiben und Publizieren in internationalen Tourismus-Journals. Dies wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Der zweite Tag ist als ein Schreibworkshop geplant, wo Teilnehmende die Möglichkeit haben, ihre konkreten Schreibvorhaben vorzustellen und weiterzuentwickeln. Neben der erfolgreichen Veröffentlichung einer Dissertations- oder Habilitationsschrift bieten sich eine Vielzahl an Publikationsmöglichkeiten für Tourismuswissenschaftler:innen an. Dazu zählen u.a. internationale Zeitschriftenbeiträge, Tagungs-, Konferenz und Sammelbände, und vieles mehr. Die damit verbundenen unterschiedlichen Erfahrungen werden durch unseren erfahrenen Kollegen Prof Dr. Julian Reif im Rahmen eines Erfahrungsberichts anschaulich dargestellt und diskutiert.
Die Veranstaltungsdaten im Überblick:
geplanten wissenschaftlichen Workshops mit dem Titel „Von der Erwartung zur Erzählung – Landschaft, Erholung und Tourismus“ nachgehen.
Prof. Dr. Julian Reif wird mit seinem Vortrag "Ansturm der Tagestourist:innen? Chancen und Herausforderungen für digitale Besucherlenkung im Naturtourismus" einen Beitrag zur Debatte leisten.
Der Workshop ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an Wissenschaftler:innen und Doktorand:innen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur / Landschaftsplanung, Geografie, Stadtplanung, Tourismuswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften / Soziologie. In drei Themenblöcken werden Perspektiven von Tagestourismus und Naherholung in Krisenzeiten und den Bezug von Landschaft und Erholung sowie die Wahrnehmung/Narrative von Landschaften vorgestellt und diskutiert. Verbindende Querschnittsthemen sind der nachhaltige Tagestourismus bzw. die nachhaltige Naherholung und die Rolle von Narrativen und Erzählungen in diesem Kontext.
Eine ANMELDUNG ist bis spätestens 05.12.2022 per Mail an Katrin Pachel (kontakt(at)freiraum.tu‐darmstadt.de) möglich. Die Einladung finden Sie hier verlinkt.
Vorträge, Zusammenfassungen der Diskussionen sowie Beiträge von nicht vortragenden Teilnehmenden sollen in einem Tagungsband im Springer VS Verlag in der Reihe „Raumfragen“ veröffentlicht werden.
Um die Resilienz der Branche in Zeiten multipler Krisen und zunehmender Volatilität weiter zu stärken, wurde zu mehr „Zukunftsmut“ aufgerufen – dies bedeutet auch, weg von „Durchhalteparolen“ hin zu einem Paradigmen- und Perspektivenwechsel im Tourismus. Damit müssen auch Einheimische deutlich mehr in den Fokus der Destinationsarbeit rücken – aber wie nehmen Einheimische den Tourismus im eigenen Wohnort wahr? Ist dieser „nur“ akzeptier“ oder auch als wichtiger Treiber der eigenen Lebensqualität erkannt?
Mit diesen Fragen setzen sich Anne Köchling, Manon Krüger, Sabrina Seeler und Bernd Eisenstein gemeinsam mit der AG Zukunftsentwicklung des Deutschen Tourismusverbandes derzeit auseinander. Erste zentrale Ergebnisse der Pilotstudie wurden im Rahmen des Tourismustages vorgestellt, hierbei wird deutlich: Lebensqualität ist ein multidimensionales und stark subjektives Konstrukt und der Beitrag des Tourismus zur eigenen Lebensqualität wird bislang eher indirekt/unterbewusst wahrgenommen.
Danke an den Deutschen Tourismusverband für die Einladung zu dieser gelungenen Veranstaltung!
]]>In dem neu erschienen Artikel "Assessing pre-travel online destination experience values of destination websites: scale development and validation." von Dr. Anne Köchling und Professor Dr. Martin Lohmann werden die Ergebnisse der dritten Studie zu diesem Thema vorgestellt. Dabei wurde eine Skala zur Erfassung des Online-Destinationserlebniswertes von Reiseziel-Websites entwickelt und validiert. Damit steht nun ein Messinstrument zur Verfügung, das in den nächsten Monaten in einem Folgeprojekt mit ausgewählten DMO-Partnern erstmals im Realbetrieb auf Websites eingesetzt wird.
Die Studie ist im Journal of Information Technology and Tourism, einem international sehr anerkannten Fachmagazin des Springer Nature Verlages, erschienen und kann hier erworben werden. Eine reine Leseansicht kann kostenfrei hier eingesehen werden . Die Untersuchung baut auf zwei vorangegangen Studien auf, deren Ergebnisse bereits im Herbst 2020 bzw. 2021 veröffentlicht wurden.
Weitere Informationen zum inzwischen abgeschlossenen Promotionsprojekt von Dr. Anne Köchling finden Sie hier.
Literaturhinweis: Köchling, A., Lohmann, M. (2022). Assessing pre-travel online destination experience values of destination websites: scale development and validation. Journal of Information Technology & Tourism. https://doi.org/10.1007/s40558-022-00240-x
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Ein Ziel des Forums ist es, die Partnerschaft zwischen Entwicklungspolitik und Tourismuswirtschaft zu stärken, um Tourismus als Motor für eine branchenübergreifende nachhaltige Entwicklung zu nutzen.
Im Rahmen des Branchendialogs fanden seit 2020 verschiedene Initiativen in Partnerländern (Tunesien, Kolumbien, Dominikanische Republik) statt, in denen die Tourismuswirtschaft eine große Bedeutung hat und stark von der Pandemie getroffen wurde. Prof. Dr. Julius Arnegger, Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung, ist als Vertreter des Center for Innovation & Sustainability in Tourism beim Branchendialog dabei, und unterstützte in dieser Funktion verschiedene Maßnahmen zur Stärkung lokaler touristischer Akteure in Kolumbien und der Dominikanischen Republik – beispielsweise durch Online-Seminare und Trainings, sowie als Jurymitglied für Ideenwettbewerbe.
Vom 23.-25.11.2022 wird in der Dominikanischen Republik die Abschlussveranstaltung dieser „Build-Back-Better“-Projekte stattfinden, bei der Julius Arnegger in einem Keynote-Vortrag auf aktuelle Tendenzen im globalen Tourismus, sowie die Implikationen für nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene in Tourismusdestinationen wie der Dominikanischen Republik, eingehen wird.
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In der Covid-19-Pandemie haben Aufenthalte und Aktivitäten in der Natur Auftrieb erhalten. Für Wanderurlaube in Deutschland bestätigen die Studien diese Entwicklung. Im Juli 2021 gaben 46% der Befragten an, Urlaube mit Wandern in Deutschland unternommen zu haben. Darunter befindet sich in Deutschland eine Reihe an „Neu-Wanderern“ (17% aller Befragten bzw. 38% der Wanderurlauber), die ursprünglich nicht in Deutschland wandern, keinen Wanderurlaub machen oder weder Wandern noch Urlaub in Deutschland machen wollten.
Auf die Frage, ob sich durch die in Deutschland unternommenen Wanderaktivitäten das Verhalten zum Wandern in Deutschland als Urlaubs- und Freizeitaktivität geändert hat, gaben knapp 44% der Wanderurlauber an, dass sich ihr Verhalten nicht geändert hat. Ein Teil der Wanderer plant allerdings mehr Wanderaktivitäten bei Urlauben in Deutschland und/oder mehr Tagesausflüge mit Wandern. Fast 15% können sich vorstellen, mehr Wanderurlaube in Deutschland zu unternehmen. 11% gaben an, dass sich ihr Wanderverhalten dahingehend geändert hat, dass sie der Aktivität Wandern außerhalb Deutschlands nachgehen wollen.
Am liebsten wird an der Küste gewandert. Bei Sortierung der Wanderterrains nach Beliebtheit wählen 39% der Wanderer die Küste auf Rang 1. Das Mittelgebirge (25%) und das Flachland (24%) werden jeweils von ca. einem Viertel der Wanderer auf Rang 1 gewählt, während das Hochgebirge nur von 12% der Wanderer auf den ersten Rangplatz gesetzt wird. Jedoch können nicht alle Wanderer auch immer in ihrem bevorzugten Terrain wandern: Werden den Wanderterrains Rangplätze nach Wanderhäufigkeit zugeordnet, erreicht das Flachland mit knapp 44% am häufigsten Rang 1, gefolgt vom Mittelgebirge (28%), der Küste (23%) und dem Hochgebirge (6%).
Die Chartberichte zu den Studien zur Nachfrage im deutschen Wandermarkt in den Jahren 2019, 2020 und 2021 mit weiteren Ergebnissen finden Sie unter https://www.ditf-fhw.de/forschung/aktuelle-projekte/detail/studien-zur-nachfrage-im-deutschen-wandermarkt .
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Der Deutsche Tourismustag wird vom Deutschen Tourismusverband gemeinsam mit mainzplus CITYMARKETING und der Landeshauptstadt Mainz veranstaltet. Unter dem Motto „Tourismus in Deutschland: Wo wir stehen, wohin wir gehen“ trifft sich die deutsche Tourismusbranche vom 15. bis 16. November 2022 in Mainz. Alle Details zur Veranstaltung finden Sie in der offiziellen Einladung. Die Online-Anmeldung ist über das DTV-Portal möglich. Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier.
Die Eröffnung zur Fachtagung erfolgt durch Grußworte des Bundeswirtschaftsministers Dr. Robert Habeck, der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling. Mit einer Keynote des Trend- und Zukunftsforschers Harry Gatterer wollen wir – trotz der aktuell teilweise schwierigen Rahmenbedingungen für den Deutschlandtourismus – einen optimistischen Blick in die Zukunft werfen. Welche Weichen die Politik dafür stellen kann, klären wir in einer anschließenden Podiumsdiskussion. Im zweiten Themenblock rücken wir die Menschen im Tourismus in den Mittelpunkt: Gemeinsam mit unterschiedlichen Expertinnen und Experten beleuchten wir die Bedürfnisse der Gäste, die Beziehung zwischen Tourismus und Lebensqualität der Einheimischen sowie Lösungsansätze für die Personalsuche. Abschließend diskutieren wir, welche Strukturen und Prozesse eine Tourismusorganisation benötigt, um sich den neuen Anforderungen und Aufgaben stellen zu können.
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Der Filmwettbewerb "Tourismus vor meiner Haustür - was bedeutet das eigentlich für mich?" richtet sich an Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender oder berufsbildender Schulen im echten Norden.
Die Initiatoren wollen von den Teilnehmenden erfahren, wie es sich in einem Urlaubsland lebt, was gefällt, was daran nicht gefällt und was sie sich wünschen würden für die Zukunft. Gesucht sind kreative Konzepte für einen maximal zehnminütigen Film, der zeigt, wie Schülerinnen und Schüler den Tourismus vor der eigenen Haustür erleben und was sie sich für die Zukunft wünschen.
Aus den eingereichten Beiträgen wird eine Jury mindestens drei Konzepte auswählen. Die Gewinnerinnen und Gewinner können dann vom 24. bis 26. Februar 2023 in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg an einem zweitägigen Workshop teilnehmen und lernen von Profis "Tipps und Tricks" der Filmproduktion. Zudem werden kostenlos Profi-Equipment und ein Budget für die Filmproduktion bereitgestellt, damit das eigene Filmkonzept auch in die Tat umgesetzt werden kann. Die Filmpremiere der fertigen Werke findet am 12. Mai 2023 in Kiel statt.
Ab sofort können Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein ihre Ideen einreichen.
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Prof. Dr. Julian Reif: „Auch nach 10 Jahren Tourismusforschung an der FH Westküste in Heide freue ich mich sehr auf meine neuen Aufgaben und blicke der weiteren Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen sowie mit Partnern und Praktikern voller Tatendrang entgegen. Vor allem aber freue mich darauf, den Studierenden der FH Westküste im Rahmen meiner neuen Funktion theoretische Konstrukte anhand angewandter Tourismusforschung näher bringen zu können und Teil ihrer akademischen Ausbildung sein zu dürfen. Die Verzahnung von Forschung Lehre ist mir dabei ein sehr großes Anliegen.“
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Inhalt:
1. Einführung und Einordnung
2. Datenquellen im Detail
ISBN: 978-3-7398-3207-4
Detaillierte Informationen und Bezugsmöglichkeiten
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Die Teilnahme kostet 120 Euro, für Schüler und Schülerinnen/Studierende/Auszubildende 55 Euro.
Der Tourismustag Schleswig-Holstein ist ein jährlicher Branchentreff der IHK Schleswig-Holstein und wird unterstützt vom Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Schleswig-Holstein e. V., der Fachhochschule Westküste, der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH sowie dem Tourismusverband Schleswig-Holstein e. V.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich unter: https://www.sh-business.de/tourismustag-schleswig-holstein
]]>Wir laden Sie ein, den Projektstand kennenzulernen und mit uns zu diskutieren.
Das AIR UPDATE 22 findet als
Bitte registrieren Sie sich unter folgendem Link für die Teilnahme: www.nit-kiel.de/air.
Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten Sie dann rechtzeitig vorher per E-Mail. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir freuen uns auf den Austausch.
Kontakt für weitere Informationen: Dr. Julian Reif; Prof. Dr. Eric Horster
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Kontakt für Rückfragen zum Projekt:
Anne Köchling
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Eines der acht Projekte, die im Rahmen der „KI-Leuchttürme“ ausgezeichnet wurden, ist das Projekt "AI-basierter Recommender für nachhaltigen Tourismus (AIR)": Die Vision des Vorhabens AIR ist es, stark frequentierte Reise- und Ausflugsziele zu entlasten und umweltverträgliche Mobilität zu stärken. Über digitale Anwendungen sollen Nutzer*innen in Echtzeit Vorschläge für nachhaltige Reiseziele, Erlebnisse und Mobilitätsangebote erhalten.
Projektsteckbriefe von AIR:
Die Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ ist ein Beitrag zur Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung. Sie verfolgt das Ziel, Deutschland und Europa zu einem führenden KI-Standort zu machen und die verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI voranzubringen. Im Rahmen der ersten Förderrunde wurden insgesamt rund 300 Ideen eingereicht und 36 Projekte mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von rund 46 Millionen Euro bewilligt. Zuständige Projektträgerin der Förderinitiative KI-Leuchttürme ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH. Die Förderinitiative ist Teil des Fünf-Punkte-Programms „Künstliche Intelligenz für Umwelt und Klima“ des Bundesumweltministeriums, die das Ziel hat, Künstliche Intelligenz gezielt für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen.
Den Förderbescheid nahm Prof. Dr. Eric Horster vom Deutschen Institut für Tourismusforschung entgegen und steht als Projektleiter für Rückfragen gern zur Verfügung.
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Literaturhinweis: Schmücker, D. und Reif, J. (2022): Measuring tourism with big data? Empirical insights from comparing passive GPS data and passive mobile data. In: Annals of Tourism Research Empirical Insights 3 (2), 100061; https://doi.org/10.1016/j.annale.2022.100061
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Die Veranstaltung wird organisiert durch Prof. Dr. Gruchmann (Professor für Logistik und Mitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung) und die egw:wirtschaftsförderung.
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Neben dem fachlichen Austausch stand für den AKTF auch in diesem Jahr die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fest auf der Agenda. Im Vorfeld setzten sich jeweils drei Studierende von unterschiedlichen Hochschulen gegen die Konkurrenz durch und erhielten im Rahmen der Tagung die Möglichkeit, ihre touristischen Bachelor- und Masterarbeiten vor einem Fachpublikum vorzustellen. Der Nachwuchspreis für die beste Bachelorarbeit ging an eine Studentin der Hochschule München. Die beste eingereichte Masterarbeit brachte eine Studentin der Universität des Saarlandes hervor.
Die Präsentationen werden in Kürze auf der Website des AKTF bereitgestellt.
Das Programm der Tagung steht hier noch einmal bereit.
]]>Am 12. Mai 2022 fand von 13:30 bis 15:00 Uhr ein Webseminar statt, in dem der Deutsche Tourismusverband und das Deutsche Institut für Tourismusforschung (FH Westküste) die neuesten Zahlen der Tourismusakzeptanzstudie auf Bundesebene vorstellten. Zentral in der Studie ist der Tourismusakzeptanzsaldo, der einen Maßstab für die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in ihrem Wohnort darstellt. Er wird seit 2019 auf Bundes- und Ortsebene gemessen, sodass spannende Zeit- und Raumvergleiche vorliegen, die im Rahmen der Veranstaltung skizziert werden. Die präsentierten Ergebnisse stehen ebenfalls auf der Projektseite zum Donwload bereit.
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Die Broschüre „Tourismus-Satellitenkonto (TSA) zur Ermittlung der ökonomischen Bedeutung des Tourismus – Ergebnisvergleich für ausgewählte Bundesländer“ steht allen Interessierten als kostenloser Download zur Verfügung.
Weitere Informationen zu den Forschungsvorhaben rund um die Anwendung des Tourismus-Satellitenkontos auf Ebene eines Bundeslandes können der Projektbeschreibung entnommen werden.
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Diesen und weiteren Fragen ist das Deutsche Institut für Tourismusforschung in einer Studie zu „Campingreisen und Campinginteresse der Deutschen in Zeiten der Corona-Pandemie“ nachgegangen. Im November/Dezember 2021 wurden dazu insgesamt 13.579 in deutschsprachigen Privathaushalten in Deutschland lebende Personen ab 18 Jahren befragt (darunter n = 1.889 Camper sowie n = 6.480 Campinginteressenten in den nächsten 3 Jahren).
Weitere Informationen zur Studie können der Projektbeschreibung entnommen werden.
Die zentralen Ergebnisse der Studie sind in einem Ergebnisbericht zusammengefasst.
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In seinem Vortrag ging Prof. Dr. Arnegger auf die Probleme ein, die Massentourismus in Küstenzonen weltweit mit sich bringen kann; gleichzeitig wies er auf die Bedeutung touristischer Einnahmen hin, insbesondere für viele Entwicklungsländer, weshalb eine pauschale Verteufelung von Pauschal- und Massentourismus keine Lösung, und ein vollständiger Ersatz durch hochspezialisierte, nachhaltige Nischenprodukte wie Ökotourismus oftmals nicht realistisch sei. Vielmehr müssen alle Akteure (Privatwirtschaft, Regierungen, Zivilgesellschaft und Konsumenten) gemeinsam darauf hinwirken, alle Formen des Tourismus nachhaltiger zu gestalten.
Kontakt für Rückfragen zum Vortrag:
Prof. Dr. Julius Arnegger
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Am 12. Mai 2022 findet von 13:30 bis 15:00 Uhr ein Webinar statt, in dem der Deutsche Tourismusverband und das Deutsche Institut für Tourismusforschung (FH Westküste) die neuesten Zahlen der Tourismusakzeptanzstudie auf Bundesebene vorstellen. Zentral in der Studie ist der Tourismusakzeptanzsaldo, der einen Maßstab für die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in ihrem Wohnort darstellt. Er wird seit 2019 auf Bundes- und Ortsebene gemessen, sodass spannende Zeit- und Raumvergleiche vorliegen, die im Rahmen der Veranstaltung skizziert werden.
kostenfreie Anmeldung zum Webinar
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Die Abschätzung wurde anstelle einer vollständigen TSA-Berechnung vorgenommen, da zum Untersuchungszeitpunkt noch nicht alle erforderlichen Eingangsdaten für die Berechnungen zum Jahr 2020 vorlagen. So wurden die Daten zur Angebotsseite des TSA sowie das Nachfragevolumen in den einzelnen Segmenten der touristischen Nachfrage aktualisiert, die Höhe der von den Touristen getätigten Ausgaben und deren Verteilung auf die bezogenen Leistungen jedoch als konstant zum Jahr 2019 angenommen. Die Abschätzung entspricht somit keiner vollständigen TSA-Berechnung, liefert aber eine gute Orientierung über die ungefähre Größenordnung der regionalökonomischen Effekte der Tourismuswirtschaft in Schleswig-Holstein im Jahr 2020.
Ergebnisbericht zum TSA für 2019 sowie zur Abschätzung für 2020
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Zunächst wurde über das Projekt „Tourismus-Satellitenkonto (TSA)“ berichtet. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden zum einen die gesamten Konsumausgaben der Übernachtungs- sowie Tagestourist*innen mit privat und geschäftlich motiviertem Reiseanlass in der betrachteten Destination ermittelt und zum anderen die durch diese Ausgaben ausgelösten Effekte auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung berechnet.
Im Anschluss wurden die Ergebnisse eines Projekts zur Frage der Tourismusakzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung vorgestellt. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Überlastung bestimmter touristischer Regionen haben die Forschenden des Instituts eine Skala entwickelt, welche messbar macht, wie einheimische Menschen die Auswirkungen des Tourismus an ihrem Wohnort wahrnehmen und bewerten. Hiervon ableitend können die Forschenden beispielsweise Empfehlungen zur Entwicklung der Destinationen treffen.
Im weiteren Verlauf des Besuchs standen das Projekt „RA Business“, das eine Reiseanalyse für Geschäftsreisen zum Inhalt hat, sowie das kürzlich gestartete Besuchermanagementprojekt „AI-basierter Recommender für nachhaltigen Tourismus“ im Fokus. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen auf künstlicher Intelligenz basierende Verfahren erforscht, entwickelt, implementiert und evaluiert werden, die helfen, die zeitweilige Überlastung von Reise- und Ausflugszielen durch gezielte Besucherinformation zu vermeiden und geeignete Alternativen aufzuzeigen. Hierbei sollen in Zukunft auch Drohnen genutzt werden. Die Forscher demonstrierten den Gästen die sich bereits im Rahmen von Forschungsprojekten im Einsatz befindliche Technik und konnten aufzeigen, welche Möglichkeiten für ein Besuchermanagements mit Drohnenunterstützung denkbar wären.
Jana Schimke fasste ihre Eindrücke zusammen: „Ich bin beeindruckt von der Bandbreite der Projekte, welche die Hochschule im Bereich Tourismusforschung vorgestellt hat. Die FH Westküste hat eine besondere Bedeutung für die Region und Schleswig-Holstein. Insbesondere als Vorsitzende des Tourismusausschuss des Bundestags finde ich die Forschungsaktivitäten wertvoll: Sie sind für den Tourismus in ganz Deutschland ein Gewinn.“
Andreas Hein ergänzte: „Mit der Tourismusbranche ist die Fachhochschule Westküste mit einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche unserer Region eng verbunden. Diese Verknüpfung führt zu einer hohen Akzeptanz der Fachhochschule in der Bevölkerung und spiegelt sich nicht zuletzt auch in den hohen Studierendenzahlen aus den umliegenden Regionen wieder. Hier werden Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt bedarfsorientiert ausgebildet.“
Im Namen der Fachhochschule Westküste dankte die Vizepräsidentin und Mitglied des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, Professor Dr. Anja Wollesen, den Besuchern sehr herzlich für das gezeigte Interesse und verband damit die Einladung, auch weiterhin mit der Hochschule im fachlichen Austausch zu bleiben. Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sei für alle Beteiligten unverzichtbar.
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Die virtuelle Woche des Weltozeangipfels wird sich über vier Tage erstrecken und den breitesten Querschnitt der Ozean-Gemeinschaft zusammenbringen, von Unternehmen über Wissenschaftler, Regierungen und Investoren bis hin zur Zivilgesellschaft. Es wird sechs Industriebereiche geben: Schifffahrt, Fischerei, Aquakultur, Energie, Tourismus und Kunststoffe.
Mehr als 100 Redner werden darüber berichten, wie ihre Branchen auf dem Weg zu den 2030-Zielen vorankommen und was als Nächstes geschehen muss. In den Sitzungen werden branchenübergreifende Themen wie die Finanzierung der Ozeane, Governance und Wiederherstellungslösungen behandelt. Die Redner werden die Finanzierungslücke erörtern, neue Technologien bewerten und erfolgreiche Initiativen vorstellen, die sich bereits auf die Gesundheit der Ozeane auswirken.
Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Teilnehmer müssen sich unter https://events.economist.com/world-ocean-summit/ anmelden.
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Die Jahrestagung mit dem Titel „Massentourismus anders gedacht: Nachhaltiger, gerechter, demokratischer und zukunftsfähiger?“ findet am 19. und 20. Mai 2022 als Hybridveranstaltung an der FH Westküste statt.
Die Abgabefrist für Interessensbekundungen für einen Vortrag zu u.g. Themenfeldern ist der 28. Februar 2022 (Abstract mit 800 bis 2.000 Wörtern).
Themenfelder:
Der AKTF engagiert er sich auch in diesem Jahr in besonderer Weise in der Förderung tourismuswissenschaftlicher JungakademikerInnen. Als Teil dieser Förderung vergibt er zusammen mit der „Initiative Tourismusforschung e.V.“ (ITF), im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung einen eigenen Nachwuchspreis. Studierende sind ab sofort eingeladen, studentische Projekte oder im Zuge von Abschlussarbeiten getätigte empirische Erhebungen und deren Ergebnisse für diesen einzureichen. Die jeweils drei besten Beiträge dürfen dann in Form einer Kurzpräsentation mit anschließender Diskussion auf unserer Jahrestagung am 19. und 20. Mai 2022 in Heide präsentiert werden.
Die Abgabefrist hierfür ist der 11.03.2022.
Kontakt: jtaktf2022(at)fh-westkueste.de
Weitere Informationen: Call for Paper, Call for Contributions Young Researcher Forum
» Anmeldung zur Online-Veranstaltung am 31. Januar
Die Projektergebnisse werden nach Projektabschluss als Leitfaden aufbereitet und im Frühjahr 2022 mit Ihnen geteilt. Sie sollen für die Destinationsarbeit im Deutschlandtourismus zur wichtigen Hilfestellung werden. Mit der Teilnahme an der Online-Veranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit, die wichtigsten Ergebnisse bereits vorab zu erfahren und mit uns zu diskutieren.
Weitere Hintergründe zum Projekt:
Mit der Tourismusakzeptanzstudie des Deutschen Instituts für Tourismusforschung konnte im Jahr 2019 erstmalig die Tourismusakzeptanz der deutschen Wohnbevölkerung gemessen werden. Die Studie zeigt auf, dass die positiven Auswirkungen des Tourismus auf den eigenen Wohnort häufiger positiv wahrgenommen werden als negativ, dennoch werden auch Defizite deutlich, beispielsweise bezogen auf die persönlichen Auswirkungen und es werden neben positiven Effekten auch negative Effekte durch die Einheimischen registriert, beispielsweise die Vergrößerung von Verkehrsproblemen. Die Studie zeigt zudem auf, dass der Akzeptanzwert bezogen auf den Wohnort in den vergangenen drei Jahren leicht rückläufig war. Auch aus Medienberichten wird deutlich, dass aktuell – unter anderem bedingt und beschleunigt durch COVID-19-bedingte Reiserestriktionen und Reiseverhaltensveränderungen – die Gefahr besteht, dass die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in einigen Orte und Regionen in Deutschland rückläufig ist. Auch wenn das Problem „zu viel Tourismus“ kein neues ist, scheinen soziale Tragfähigkeitsgrenzen erreicht bzw. bereits überschritten zu sein und es bedarf konkreter Maßnahmen, um die Tourismusakzeptanz zu fördern und einer positiven Entwicklung des Tourismus zu realisieren.
Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Bernd Eisenstein wurde hierfür gemeinsam mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV) ein Forschungsprojekt initiiert, welches im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT Wissen (Leistungssteigerung & Innovationsförderung im Tourismus) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umgesetzt wird. Das Projekt „Tourismus im Einklang mit den Einheimischen vor Ort möglich machen: Ableitung und Kategorisierung von Maßnahmen zur Förderung der Tourismusakzeptanz auf Grundlage einer Einflussfaktorenanalyse“ hat zum Ziel, Destinationsmanagementorganisationen auf unterschiedlichen Destinationsebenen dabei zu unterstützten, die Tourismusakzeptanz der lokalen Bevölkerung zu fördern und somit die Zukunftsfähigkeit der Tourismusentwicklung im Einklang mit der Bevölkerung zu sichern. Basierend auf Sekundärdaten und Primärdaten soll hierfür ein Maßnahmenkatalog und „Instrumentenkoffer“ entwickelt werden. Die folgenden zentralen Forschungsfragen sollen mit dem Projekt adressiert werden:
• Welche Determinanten prägen die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung?
• Wie groß ist eine ggf. vorliegende Wahrnehmungslücke insbesondere mit Blick auf die ökonomischen Effekte des Tourismus?
• Mit welchen Maßnahmen kann die Tourismusakzeptanz verbessert werden?
• Welche Erfahrungen liegen im In- und benachbarten Ausland vor?
• Welche situativen Einflüsse bedingen den Erfolg der Maßnahmen?
Vor dem Hintergrund destinationsspezifischer Herausforderungen und Gegebenheiten, sollen hierbei situativ-adäquate Hinweise für Mahnahmen geleistet werden können, welche dann auf lokaler und regionaler Ebene operativ umgesetzt werden müssten. Im Januar 2022 ist ein (digitaler) Ergebnisworkshop geplant, in dem die zentralen Ergebnisse mit interessierten Akteuren geteilt werden sollen.
Ansprechpartner von Seiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung sind Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Dr. Sabrina Seeler (Tourismusakzeptanzstudie).
]]>Projektverbund:
Aktuelle Informationen
]]>Übergeordnetes Ziel des Gesamtprojektes ist es, ein effektives landesweites digitales Besuchermanagementsystem zu konzeptionieren und soweit möglich zu implementieren. Damit soll ein Beitrag für eine nachhaltige und ausgewogene Tourismusentwicklung in Schleswig-Holstein geleistet werden, indem temporäre und regionale Überlastungen vermieden werden. Die derzeit in Schleswig-Holstein bereits aktiven Systeme sind eine gute Basis, aber es bedarf noch umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um die vorhandenen Ansätze auszubauen und zu integrieren.
Das mit rund 714.000€ vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft 2014-2020 mit EFRE-Mitteln und Landesmitteln nach Maßgabe der FIT-Richtlinie geförderte Drittmittelprojekt startete zum 1. November 2021, der Projektzeitraum endet am 30. Juni 2023.
Relevante Links und Publikationen zum Thema:
Ansprechpartner von Seiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung sind Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Dr. Sabrina Seeler (Tourismusakzeptanzstudie).
]]>Die meisten Geschäftsreisenden gehen davon aus, dass es auch in Zukunft gute Gründe für Übernachtungsgeschäftsreisen geben wird. Geschäftsreisen machen die notwendige Nähe möglich, die sich in der Wichtigkeit des zwischenmenschlichen Kontakts bei komplexen Problemlösungen oder beim Aufbau von Vertrauen zeigen. Geschäftsreisende ziehen bei fast allen Reiseanlässen auch in Zukunft Übernachtungsgeschäftsreisen einem digitalen Substitut vor.
Die aktuellen Ergebnisse sowie die Ergebnisse vorhergehender Studien stehen in kurzer und knapper Form hier zum Download zur Verfügung.
Die nächste Erhebungswelle findet im Juni 2022 statt.
Die seit fast 50 Jahren jährlich durchgeführte Reiseanalyse gilt als detaillierteste Untersuchung zur deutschen Urlaubsreisenachfrage, die um das Segment der Geschäftsreisen ergänzt wird. Die FUR ist eine neutrale, nicht kommerzielle Interessengemeinschaft der Nutzer von Tourismusforschung. Methodisch erfolgt die Erhebung zur „RA Business“ in zwei Befragungen, zuletzt mit der dritten Erhebungswelle im Sommer 2021:
RA online 5/2021 (bevölkerungsrepräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung im Alter von 14-75 Jahren): Volumen und Struktur von Übernachtungsgeschäftsreisenden (letzte 3 Jahre) als Grundlage für (2) (Feldinstitut Ipsos)
n = 2.100 Übernachtungsgeschäftsreisende (letzte 3 Jahre) zu Reiseaufkommen und -verhalten, Buchungsverhalten, Reiserichtlinien, Nachhaltigkeit, Corona und Zukunft der Geschäftsreise gewichtet nach Reisehäufigkeit und Reiseanlass) (Feldinstitut Norstat). Feldzeit: Juni 2021. Zeitbezug Reiseverhalten (Basis Reisen; n = 1.983): Mai 2020 bis April 2021.
Ansprechpartner von Seiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung sind Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Julian Reif.
]]>Es stellt sich die Frage, ob sich virtuelle Alternativen gegen den persönlichen Austausch durchsetzen und warum aus Sicht der Reisenden auch in Zukunft wieder geschäftlich verreist werden soll?
Beim eNetworking „Zukunft der Geschäftsreisen – Ein Segment im Wandel!?“ wurden den über 100 Teilnehmenden die Ergebnisse der Reiseanalyse Business, einem Forschungsprojekt der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR), des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste und dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) vorgestellt.
Wie sehr hat Corona den Bereich Business Travel tatsächlich verändert? In welchen Bereichen gab es Verschiebungen, in welchen wiederum kaum Veränderungen? Wie können Geschäftsreisen, unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, auch in Zukunft gerechtfertigt gestaltet werden? Mit Blick auf diese Frage widmeten sich die Verantwortlichen der Analyse, den Rückblicken, aktuellen Fakten und einem Ausblick zur Zukunft der Geschäftsreisen aus Sicht der Reisenden sowie der spannenden Diskussionsrunde im Anschluss.
Die präsentierten Ergebnisse zur Studie finden Sie hier und im Downloadbereich der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung. Ebenfalls stellen wir gern den Mitschnitt der Veranstaltung zur Verfügung.
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Bei der Vorgängerstudie im September 2020 war der bundesweite Lockdown noch nicht absehbar und auch derzeit sind Prognosen über das geplante Reiseverhalten aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehen schwierig. Die Daten zeigen jedoch, dass es seit der letzten Studie eine empirische Realisierungsquote von 58% gab. Das bedeutet, dass von den Städtereise-Planern, die im Jahr 2020 angaben, „ziemlich sicher“ eine Städtereise in den nächsten 12 Monaten zu planen, 58% diese auch unternommen haben. Wenn Reisen in deutsche Großstädte unter Pandemie-Bedingungen unternommen wurden, dann fühlte man sich mit Blick auf die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus überwiegend sicher (52% Top-2-Box auf einer 7er Skala) und auch die Auflagen in Bezug auf die Corona-Pandemie störten wenig bis gar nicht (43% Top-2-Box auf einer 7er Skala). Anlässe für eine Städtereise unter Corona waren in erster Linie Verwandten- und Bekanntenbesuche (30%), Sightseeing (15%) und Erholung (10%). Events- und Veranstaltungen (7%), Kultur (6%) oder auch Party-Fun (3%) spielten erwartungsgemäß unter Pandemie-Bedingungen einer deutlich untergeordnete Rolle.
Die potenziellen Städtetouristen achten bei ihren Städtereisen weiterhin auf Stornierungsbedingungen (74% Top-2-Box auf einer 5er Skala), auf eine hygienisch einwandfreie Unterkunft (70%) sowie auf eine ehrliche Kommunikation von Seiten des Reiseziels oder der Unterkunft (65%).
„Eine vollständige Wiederbelebung des deutschen Städtetourismus ist kurzfristig sicherlich nicht möglich, gleichwohl geben die Ergebnisse der Studie keine Hinweise darauf, dass bspw. ein wahrgenommenes Gesundheitsrisiko den Städtetourismus negativ beeinflusst“, sagt Julian Reif, Projektleiter der Studie. Diese Befunde wurden bereits im Rahmen der Jahrestagung des Arbeitskreises für Tourismusforschung in der deutschen Gesellschaft für Geographie (AKTF) vorgestellt und sind hier einsehbar.
Die Untersuchung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung wurde im Rahmen des auftragsunabhängigen Forschungsprojekts „Deutscher Städtereisenmonitor“ in Zusammenarbeit mit der Marketingorganisation „Magic Cities Germany e.V.“ durchgeführt. Die Ergebnisse sollen Verantwortlichen in Städten dabei helfen, einen nachhaltigen Städtetourismus in Zeiten von Corona und darüber hinaus zu managen. Die vom 31.08. - 10.09.2021 erhobenen Daten sind repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten in Deutschland (16-75 Jahre) in den Quotenmerkmalen Alter, Herkunft und Geschlecht. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird in Kürze auf der Website des Instituts bereitgestellt.
Die Ergebnisse der ersten Studie sind hier nachzulesen.
Das Projekt endet am 31.12.2021.
Im Themenblock Digitalisierung griffen Prof. Dr. Dirk Schmücker und Julian Reif im Rahmen ihres Vortrags "Die zweifache digitale Transformation: Ausgewählte Datenquellen für ein digitales Besuchermanagement." die Frage nach den Erfolgsfaktoren für ein digitales Besuchermanagements auf. Ein erster Schritt in ein digitales Besuchermanagement ist demnach die valide und zuverlässige Messung von Besucherströmen. Vor diesem Hintergrund untersuchten die beiden Wissenschaftler an realen Beispielen, welche Datenquellen zur Verfügung stehen, welche Validität, Reliabilität sowie datenschutzrechtliche Einsetzbarkeit sie aufweisen und präsentierten die Ergebnisse im Rahmen des Vortrags.
Bürgermeister Manfred Dörr betonte in seiner Begrüßung, dass die Covid-19 Pandemie eindeutig aufgezeigt hat, wie wichtig es besonders für Tourismus-Destinationen ist, sich Gedanken über die Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten zu machen. Bereits bei einem Besuch der UNWTO (Weltorganisation für Tourismus der Vereinten Nationen) in Deidesheim wurde beispielsweise die konsequente Ausrichtung nach den cittaslow-Kriterien als eine Möglichkeit angesehen, sich durch eine klare und nachhaltige Ausrichtung zu stärken. Aber auch starke und gefestigte Tourismusstrukturen in der Region sind ein wichtiger Baustein für eine gut positionierte und damit resiliente Tourismusdestination. Dieses Thema wurde mit Tobias Kauf, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Pfalz-Touristik e.V. im Laufe der Tagung vertieft. Die Runde der Professoren war sich einig, dass klare Tourismusstrukturen in der Pfalz zusammen mit einer adäquat und innovativ aufgestellten Pfalz-Touristik für die zukünftige Entwicklung und Stärkung der gesamten Pfalz alternativlos sind.
Die Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft fanden nach dem Auftakt im Jahr 2013 bereits zum fünften Mal statt. Die Deidesheimer Gespräche sind ein gelungenes Beispiel für die Vernetzung von Forschung, Lehre und Praxis, wie Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, betont: „Einen echten Mehrwert bietet der Austausch unter den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, der sonst oft zu kurz kommt. Daneben gibt es einen unmittelbaren Kontakt zu praktischen Fragestellungen, die der Wissenschaft gespiegelt werden. Erkenntnissen aus diesen Diskussionen sind für die Praxis relevant und direkt umsetzbar.“ Die nächsten Deidesheimer Gespräche sind für das Jahr 2023 geplant, gleichzeitig 10-Jähriges Jubiläum der Kooperation zwischen der Fachhochschule Westküste, der Stadt Deidesheim und der Tourist Service GmbH Deidesheim.
]]>Am Nachmittag standen Erfolgsfaktoren für nachhaltigen Schleswig-Holstein Tourismus daher im Vordergrund. Wie auch auf vorherigen Tourismustagen haben sich Vertreter/-innen der FH Westküste an der Gestaltung des Tagungsprogramms beteiligt. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung geht in ihren Forschungsprojekten unter anderem der Frage nach einer nachhaltigen Tourismusentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven nach. “Auch in Schleswig-Holstein bewirkten Lockdowns und Reisebeschränkungen zeitweise starke Einbrüche im Tourismus; andererseits führte insbesondere die Beschränkung von Fernreisen zu lokalen und zeitlichen Überlastungen durch Tages- und Übernachtungsgäste und forderte sowohl Anbieter als auch Einwohner in hohem Maße“, weiß Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung. Wie die Auswirkungen des Tourismus auf den Wohnort und auf die persönlichen Belange allgemein wahrgenommen werden und inwieweit sie sich in den letzten Jahren verändert haben, untersuchte das Institut im Rahmen seiner Tourismusakzeptanzstudie, deren Ergebnisse in einem Vortrag von Dr. Sabrina Seeler (Deutsches Institut für Tourismusforschung) in Kooperation mit der dwif-Consulting GmbH präsentiert wurden. Mit Blick auch auf die weiteren Herausforderungen der Branche wird von verschiedenen Akteuren ein “Tourismus ohne Wachstum“ als Lösung propagiert. Mit der Frage, ob Tourismus ohne Wachstum erfolgreich sein kann, setzten sich Prof. Dr. Stefan Gössling und Minister Dr. Bernd Buchholz im Rahmen der von Prof. Dr. Julius Arnegger (Deutsches Institut für Tourismusforschung) moderierten Podiumsdiskussion auseinander.
]]>Beim eNetworking „Zukunft der Geschäftsreisen – Ein Segment im Wandel!?“ werden die Ergebnisse der Reiseanalyse Business, einem Forschungsprojekt der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR), des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, FH Westküste und dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) vorgestellt.
Wie sehr hat Corona den Bereich Business Travel tatsächlich verändert? In welchen Bereichen gab es Verschiebungen, in welchen wiederum kaum Veränderungen? Wie können Geschäftsreisen, unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, auch in Zukunft gerechtfertigt gestaltet werden? Seien Sie gespannt auf die Ergebnisse der Analyse, auf Rückblicke, aktuelle Fakten und einen Ausblick zur Zukunft der Geschäftsreisen aus Sicht der Reisenden sowie eine spannende Diskussionsrunde im Anschluss.
Veranstaltungsinformationen:
29. November 2021, 16:30 - 18:00 Uhr
digital
Zum Anmeldlink gelangen Sie unter: https://web.cvent.com/event/bd32256a-04d0-4562-a48d-e5dccf16c7db/regProcessStep1
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Der Vortrag steht Interessierten hier zur Verfügung.
Den Vortrag in bewegten Bildern können Sie hier anschauen, ab ca. Minute 2:50, (Quelle BayTM)
Zu weiteren Informationen zur Tourismusakzeptanzstudie gelangen Sie hier.
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Die vier Aspekte untergliedern die beiden Autoren in die jeweiligen Unterbereiche, beschreiben diese und stellen die korrespondierenden Anforderungen heraus.
Der vollständige Artikel (Seite 20), erschienen im tourism.report 2021, kann hier abgerufen werden.
]]>Unter dem Motto „Der Tourismus der Zukunft ist nachhaltig – Bayern als Heimat und Urlaubsort“ findet der diesjährige Bayerische Tourismustag am 25. Oktober 2021 in Nürnberg statt. Bayern war auch im Jahr 2020 das beliebteste Urlaubsbundesland der Deutschen – aber wie stehen Einheimische zur touristischen Entwicklung im eigenen Wohnort? Wie werden die Auswirkungen des Tourismus wahrgenommen? Wo sehen Einheimische Chancen durch den Tourismus und wo sehen sie eine Belastung? Diesen Fragestellungen widmet sich der Vortrag von Sabrina Seeler mit dem Titel „Bayern = Reiseland Nr. 1 - Aber wie stehen die Einheimischen zur touristischen Entwicklung im eigenen Wohnort? Kernergebnisse aus der Tourismusakzeptanzstudie 2021“. Mehr Informationen zur hybriden Veranstaltung finden Sie hier.
Weitere Informationen zur Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS) finden Sie hier.
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Weitere Informationen zur Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS) finden Sie hier.
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Big Data analysis has drawn considerable interest both in tourism
research and practice. The authors argue that, although the potential impact
is promising, implementation often fails due to insufficient access to the data
needed: Although Big Data is there, it is often not available for practical application.
The authors therefore call to action in generating and using not only big,
but open data.
Der Ergebnisbericht steht hier zum Download bereit.
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Nachdem 2019 und 2020 die Tourismusakzeptanz bereits auf Bundesebene gemessen wurde und das Instrument zudem im städtischen Kontext (11 deutsche Städte) im Dezember/Januar 2020/21 erprobt wurde, stehen die Flächenbundesländer im Fokus der derzeitigen Erhebungswelle. Aus Basis eines hybriden Erhebungsmodells (50% telefonische Interviews, 50% Online-Erhebung) werden je Flächenbundesland 400 Einheimische ab 16 Jahren zur Tourismusakzeptanz im eigenen Wohnort befragt. Die Stichproben sind dabei jeweils repräsentativ angelegt und nach den demographischen Faktoren Alter, Geschlecht, Herkunft, Schulbildung und Haushaltsgröße gewichtet. Die umfassende Erhebung wird neben bundeslandspezifischen Ergebnissen auch zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Bundesländern ermöglichen. Erste Ergebnisse werden im Spätsommer 2021 erwartet!
Weitere Informationen zur <Tourismusakzeptanzstudie> finden Sie hier.
]]>Neben der Betrachtung der Corona-Thematik bietet die nun erschienene zweite Auflage des Tourismusatlas Deutschland eine umfangreiche Aktualisierung der Daten und der damit zusammenhängenden Karten, Abbildungen und Tabellen sowie eine inhaltliche Aktualisierung der Beiträge gegenüber der Erstauflage aus dem Jahr 2017. Erweitert wurde zudem die Anzahl der behandelten Themen auf nunmehr 66. So geben etwa ein neues Oberkapitel zur Digitalisierung im Tourismus, eine deutliche Ausweitung der Beiträge im Bereich Verkehr oder neu aufgenommene Themen wie Dark Tourism oder Wintertourismus noch mehr Einblicke in den Deutschlandtourismus. Ausgewählte Beiträge werden zudem durch Videos ergänzt, welche auf der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung bereitgestellt sind.
Das Buch gibt zudem einen Überblick über die Position Deutschlands im globalen Vergleich, erläutert die touristische Infrastruktur und beschreibt das Reiseverhalten der Deutschen. Neben der Verdeutlichung vieler Hintergründe und Zusammenhänge ging es den Autorinnen und Autoren insbesondere auch darum, auf die zukünftigen Trends und Herausforderungen einzugehen.
„Unser Ziel war es, den Stellenwert des Tourismus in Deutschland deutlich zu machen. Mit seinen aktuellen Daten und seiner prägnanten und anschaulichen Form erfüllt das Werk diesen Anspruch voll und ganz“, ist Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und Mit-Herausgeber des Werkes, überzeugt.
Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.
Besonders freuen wir uns, dass der Atlas den Schritt in die Welt von Bild und Ton gemacht hat, indem ausgewählte Beiträge durch Videos ergänzt und diese zum Download auf der Website des Instituts unter "Downloads" bereitgestellt werden.
Leseprobe: Beitrag "Tourismus in Zeiten der Corona-Pandemie - Ein Virus erschüttert das System Tourismus" aus dem Tourismusatlas Deutschland
Bestellung: Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.
Buchbesprechung von Prof. Dr. Jürgen Schmude, Ludwigs-Maximilians-Universität München
Weitere Informationen: Tourismusatlas Deutschland beim Deutschen Institut für Tourismusforschung
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Auch dieser Band deckt wieder ein breites Spektrum an Forschungsexpertise ab, das von der Tourismusausbildung über nachhaltigen Tourismus, wildlife-tourism, den Folgen des Brexits auf den Tourismus bis hin zu Reisevermittlung, Motiven und Perspektiven sowie Erlebnissen im Tourismus reicht. Die zwölf Beiträge geben einen Einblick, wie Tourismus in verschiedenen Ländern der Welt verstanden und betrachtet wird. Der Band regt somit zum Nachdenken und zur Diskussion über touristische Erlebnisse und das Management aus der Sicht verschiedener Interessengruppen an. Die Publikation bietet spannende Einblicke in verschiedene Themen sowohl für Forschende und Studierende als auch für die touristische Praxis.
Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT
Bestellung des Bandes
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Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt und die Präsentation als Download.
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Der Sammelband stellt die Ergebnisse der „4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ vor, auf denen im Jahr 2019 Experten/innen aus ganz Deutschland zusammengekommen sind. Die „Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ werden seit dem Jahr 2015 regelmäßig durchgeführt. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Fachhochschule Westküste, der Stadt Deidesheim und der Tourist Service GmbH Deidesheim kommen auf den Gesprächen Wissenschaftler/innen und Praktiker zusammen und diskutieren verschiedene Facetten eines jeweils übergeordneten Themas. Der Sammelband gibt einen Einblick in die Diskussion und stellt Ansätze und Herausforderungen zum Thema der Tagung vor.
Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT finden Sie hier.
Bestellung des Bandes
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Links:
Veröffentlichung der Auszeichnung seitens des Journal of Destination Marketing & Management
Open Access Version des prämierten Artikels
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Im Zuge der Corona-Pandemie ist eine steigende Nachfrage nach Aktivitäten in der Natur zu verzeichnen. Im Zeitraum von März bis Mai 2020 konnte z. B. bei Tagesreisen ein Anstieg bei Aktivitäten wie Wandern/Radfahren, Besuche von Naturattraktionen sowie Erholungs-/Spazierfahrten verzeichnet werden. Besonders das Wandern konnte dabei von einer steigenden Nachfrage profitieren.
In Zeiten derartiger (zum Teil erzwungener) Veränderungen der Reiseströme und der Aktivitäten, die in Urlaub und Freizeit durchgeführt werden, ist es aus mehreren Gründen von Bedeutung, Erkenntisse über die Nachfrage zu erhalten. Zum einen stellt sich die Frage, ob Veränderungen etwa bei Motiven oder Anforderungen gegenüber der Vorkrisenzeit eingetreten sind, auf die Destinationen und Anbieter reagieren sollten. Zum anderen – bezogen auf das Wandern – ist relevant zu wissen, ob sich „neue“ Wanderer auf Wanderwege und in Wanderregionen in Deutschland begeben haben, die außerhalb der Pandemie gar nicht oder nicht im eigenen Land gewandert wären. Sofern im Zuge der Pandemie neue Zielgruppen erschlossen werden konnten, ist es von Interesse, ob diese Zielgruppen andere Anforderungen als bisherige Wanderer haben und ob diese wiederholt für das Wandern im eigenen Land gewonnen werden können.
Im Rahmen des Beitrags sollen die Ergebnisse zweier deutschlandweit repräsentativer Studien zu bestimmten Aspekten des deutschen Wandermarktes vorgestellt werden. Nach einer ersten Befragung im Jahr 2019 durch das Institut für Management und Tourismus (IMT) hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung (entstanden aus dem IMT) im Oktober 2020 zum zweiten Mal die deutschsprachige, in Privathaushalten lebenden Internetnutzer im Alter von 16 bis 75 Jahren repräsentativ untersucht. Die Durchführung der Befragung erfolgte durch das Marktforschungsinstitut Ipsos. Untersucht wurden im Jahr 2020 dabei u. a. folgende Aspekte:
Neben der Wiederholung eines Großteils der Fragen aus dem Jahr 2019 mit der Zielsetzung, Zeitvergleiche zu erhalten, wurde im Jahr 2020 ein Sonderteil ergänzt, um den Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die Nachfrage im Wandertourismus zu untersuchen. Analog zu anderen Studien deuten auch diese Ergebnisse darauf hin, dass Verschiebungen im Freizeitverhalten, auch zugunsten des Wandertourismus in Deutschland, zu konstatieren sind.
Der u.a. aus diesen Daten generierte Vortrag findet im Rahmen des Symposiums "10 Jahre Wanderforschung an der Ostfalia - Wandern zwischen Outdoorboom und Klimawandel":
statt.
Anmeldungen zur Veranstaltung der Arbeitsgruppe Wanderforschung an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften können bis zum 5. Mai 2021 unter www.wandermonitor.de erfolgen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Programm der Veranstaltung kann hier eingesehen werden.
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Zu jedem Bereich werfen die beiden Autoren Fragen auf, die sich die jeweiligen Teilgruppen stellen sollten.
Am Ende des hier abrufbaren Artikels (Seite 21) geben die Autoren abschließend Denkanstöße zur übergeordneten Fragestellung, wie und wann rechtlich mögliche Lösungen auch moralisch legitim sein können.
]]>Mit dem Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) hat das Deutsche Institut für Tourismusforschung der FH Westküste 2019 einen solchen Maßstab eingeführt. Der TAS wurde mittlerweile auf Bundes- und Ortsebene in der Praxis gemessen und zudem liegen umfangreiche Daten aus zwei bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen im Sommer 2019 und 2020 vor, die eine genauere Untersuchung des Konstrukts „Tourismusakzeptanz“ ermöglichen. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.
Zentrale Erkenntnisse zum Tourismusakzeptanzsaldo werden nun im Rahmen eines Seminars
präsentiert und gemeinsam diskutiert.
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Die Besuchspräferenzen der Deutschen liegen aktuell (12 Monate) eher auf inländischen Regionen – Städte (insbesondere internationale) sind weniger im „relevant set“. In der 3-Jahresperspektive steigen die Besuchspräferenzen für Städte aber wieder – insbesondere auch für internationale Städte, die besonders für längere Urlaubsreisen vermehrt in Betracht gezogen werden.
Gleichwohl erschweren solange die Pandemie nicht bewältigt ist die COVID-19 bedingten „Strategien“ der Urlauber, die europaweit sehr ähnlich sind, das Werben um Städtereisende. Die Vermittlung von Hygiene & Sicherheit spielt (weiterhin) eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Reiseziele und man reist auch lieber nicht so weit.
Die Studienreihe Destination Brand wurde 2009 vom Deutschen Institut für Tourismusforschung (damals Institut für Management und Tourismus (IMT)) an der FH Westküste entwickelt und im selben Jahr erstmalig durchgeführt. Seither wurden jedes Jahr mehr als 150 deutsche Destinationen im Quellmarkt Deutschland evaluiert. Seit 2014 ist die inspektour GmbH Herausgeber der Studienreihe und führt diese federführend durch. Das Deutsche Institut für Tourismusforschung begleitet die Fortentwicklung der Studie weiterhin als wissenschaftlicher Kooperationspartner. 2018 wurde Destination Brand in den Quellmärkten Österreich, Niederlande und Schweiz eingeführt. 2019 folgte China und 2020 die Länder Frankreich, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die USA.
Das Handout zum Webinar können Sie hier herunterladen.
Ansprechpartnerin: Anne Köchling
]]>Die Veranstaltung fand virtell statt am 17. Februar 2021 von 16:30 - 18:00 Uhr.
]]>Erste Ergebnisse sind nun veröffentlicht und stehen zum Download bereit.
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In einem ersten Pilotprojekt wurde das erprobte Instrument zur Messung der Tourismusakzeptanz und Berechnung des Tourismusakzeptanzsaldos (TAS) nun auch auf städtischer und regionaler Ebene eingesetzt. Kooperationspartner des Projektes sind der Magic Cities Germany e.V., der Tourismus NRW e.V., die Ruhr Tourismus GmbH, sowie die Inspektour GmbH, die Technische Hochschule Deggendorf und die Hochschule München. So liegen Ergebnisse für die 10 Magic Cities (Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Nürnberg & Stuttgart), Berlin sowie für das Ruhrgebiet, das Fränkische Seenland und das Tölzer Land vor.
Die Feldarbeit wurde durch das Marktforschungsinstitut Info GmbH im Dezember 2020 und Januar 2021 ausgeführt. Dabei wurden je Stadt 400 Interviews und je Region 600 Interviews im Rahmen einer Hybridbefragung absolviert – das heißt, ein Teil der Befragung wurde online durchgeführt, der weitere Teil über telefonische Interviews.
Die Ergebnisse werden den Magic Cities Partnern am 26. März 2021 im Rahmen eines internen Auswertungsworkshops vorgestellt – auch den weiteren Partnern werden die Auswertungen in den kommenden Wochen zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten zum Projekt < Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS)>.
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Der „Arbeitskreis Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) e.V.” oder einfach kurz AKTF fördert die Tourismuswissenschaft in ihrer interdisziplinären Breite und in ihren raumbezogenen und gesellschaftlichen Dimensionen. Dazu engagiert er sich in besonderer Weise in der Förderung tourismuswissenschaftlicher JungakademikerInnen. Als Teil dieser Förderung vergibt der AKTF zusammen mit der „Initiative Tourismusforschung e.V.“, kurz ITF, im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung erstmals einen eigenen Nachwuchspreis.
Wir laden euch ein, eure spannenden studentischen Projekte oder im Zuge von Abschlussarbeiten getätigte empirische Erhebungen und deren Ergebnisse für diesen einzureichen.
Die jeweils drei besten Beiträge dürfen dann in Form einer Kurzpräsentation mit anschließender Diskussion auf unserer Jahrestagung am 7. und 8. Juni 2021 in Berlin präsentiert werden.
Die Preise werden in folgenden Kategorien vergeben:
Gruppenbeiträge sind genauso willkommen wie Einzelbeiträge. Die Session ist thematisch losgelöst vom Rahmenthema der Tagung, zum Thema passende Beiträge sind aber natürlich gern gesehen. Die einzige Bedingung ist, dass es sich bei euren Einreichungen um touristische Forschung handelt, die ihr im Rahmen eures Studiums durchgeführt habt.
Eine erste Kurzbeschreibung des Beitrages ist bis zum 01.03.2021 per Mail einzureichen. Weitere Informationen zu gewünschten Inhalten, Umfängen, Fristen usw. zum Call for contributions stehen zusammengefasst zum Download bereit.
Für darüber hinaus gehende Rückfragen stehen folgende Ansprechpartner gern jederzeit zur Verfügung:
Die Rahmeninformationen auf einen Blick:
Einreichungen
Das Abstract von 5.000 - 6.000 Zeichen sollte die folgenden Aspekte beinhalten:
und sich an der nachfolgenden Gliederung orientieren:
und bis 26. Februar 2021 eingesendet werden an:
Die Anmeldung kann ab sofort über einen Link auf der Seite https://www.ak-tourismusforschung.org/de/veranstaltungen/jahrestagungen/ erfolgen.
Sie können aber auch den direkten Link zum Anmeldung verwenden (aus technischen Gründen wg. der verwendeten Plugins auf einer externen Seite gespeichert), um direkt zum digitalen Anmeldeformular zu gelangen: http://freizeit-tourismus-geographie.de/anmeldung-aktf-jahrestagung-2021/
]]>Im Rahmen dieser Veranstaltung hält Prof. Dr. Dirk Schmücker von 14.30 Uhr - 15.45 Uhr einen Vortrag zu Status Quo und Anforderungen für die Zukunft im Bereich der digitalen Besucherlenkung.
Die Fachkonferenz ist öffentlich und nach Anmeldung möglich. Das Programm sowie den korrespondierenden Anmeldebogen stellen die Veranstalter online bereit.
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Literaturhinweis: Reif, J., Eisenstein, B., Schmücker, D. und Sonntag, U. (2020): A darker side of business travel? Negative Folgen für den Geschäftsreisenden. In: Zeitschrift für Tourismuswissenschaft 12 (3), S. 343-369. https://doi.org/10.1515/tw-2020-0013
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Vor diesem Hintergrund wurden Herr Prof. Dr. Bernd Eisenstein und Frau Dr. Sabrina Seeler eingeladen, die Studie im Rahmen der diesjährigen Tagung der AG „Forschung und Monitoring“ vorzustellen. Neben methodischen Grundlagen präsentieren die Referenten in einem halbstündigen Vortrag am 26.11.2020 auch einige zentrale Ergebnisse der aktuellen Studie, die im Sommer 2020 auf Bundebene durchgeführt wurde.
Weitere Informationen zur Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung (TAS) stehen auf den Seiten zum Projekt zur Verfügung.
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Das Buch „Grundlagen des Tourismus“ ist im Wissenschaftsverlag De Gruyter Oldenburg (Berlin-Boston) erschienen und kann sowohl als Printexemplar sowie als Onlineausgabe erworben werden. Gern wird der korrespondierende Informationsflyer zum Download bereitgestellt. Das Werk richtet sich an Studierende, Praktiker und alle am Tourismus Interessierten.
]]>Das Werk richtet sich an u.a. an Experten des Tourismus- und Kultursektors sowie Lehrende und Studierende. Als Handbuch veranschaulicht es die unterschiedlichen Facetten des Kulturtourismus. Präsentiert werden die Grundlagen von der historischen Entwicklung des Kulturtourismus bis zu seinen heutigen Ausprägungen wie Städte- und Studienreisen. Bedeutende Zukunftsthemen werden in eigenen Kapiteln behandelt. So bietet sich ein Überblick zu Spezialmärkten wie Architekturtourismus, Kulturtourismus im ländlichen Raum, Heritage und Dark Tourism, Industrietourismus oder Film- und Literaturtourismus. Auch Themen für „Leib und Seele“ kommen nicht zu kurz; Kulinarik und Weintourismus werden ebenso behandelt wie Spiritueller Tourismus und Gartentourismus.
Das Buch „Kulturtourismus“ ist im Wissenschaftsverlag De Gruyter Oldenburg (Berlin-Boston) erschienen und kann sowohl als Printexemplar sowie als Onlineausgabe erworben werden. Gern wird der korrespondierende Informationsflyer zum Download bereitgestellt.
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Der Vortrag wird im Rahmen der ENTER2021, die im Zeitraum vom 19. bis 22. Januar 2021 mit dem Leitthema "eTourism: Entwicklungschancen und -herausforderungen in einer unberechenbaren Welt" stattfindet, gehalten.
Die ENTER-Konferenz ist eine jährliche Veranstaltung der IFITT-Gemeinschaft. Die Konferenz bietet ein weltweites Forum für Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft, Regierung und anderen Organisationen zum aktiven Austausch, zur gemeinsamen Nutzung und zur Diskussion von Forschungs- und Industriefallstudien über die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Reise- und Tourismusbereich. Sie findet im Jahr 2021 zum 28. Mal statt.
Für weitere Informationen zu den Inhalten des angekündigten Vortrages steht Herr Prof. Dr. Dirk Schmücker gern zur Verfügung.
Die Präsentation zur Session und weitere Informationen zum Projekt "Untersuchungen zum Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die touristische Nachfrage" des Deutschen Instituts für Tourismusforschung finden Sie hier.
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Literaturhinweis: Reif, J.; Schmücker, D. (2020): Exploring New Ways of Visitor Tracking using Big Data Sources: Opportunities and Limits of Passive Mobile Data for Tourism. In: Journal of Destination Marketing and Management 18
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Das Deutsche Institut für Tourismusforschung geht aus dem Institut für Management und Tourismus (IMT) hervor. Dieses hat sich seit der Gründung im Jahr 2006 zum größten In-Institut im Tourismus an einer deutschen Hochschule entwickelt. Dabei beschränken sich die Forschungsaktivitäten künftig nicht mehr nur vorwiegend auf Region und Land, sondern reichen zudem bundesweit und darüber hinaus. Das Institut ist national wie international breit vernetzt und wissenschaftlich anerkannt. Dieser Bedeutung trägt die Umwidmung zum Deutschen Institut für Tourismusforschung nun Rechnung.
Prof. Dr. Katja Kuhn, Präsidentin der Fachhochschule Westküste: „Wir freuen uns sehr, das Deutsche Institut für Tourismusforschung an der FH Westküste in Heide eröffnen zu können. Als Fachhochschule liegt uns die praxisnahe Forschung besonders am Herzen. Wenn diese eben nicht im Elfenbeinturm geschieht, sondern ganz unmittelbar am Menschen und im Austausch mit den aktuellen Fragen der Wirtschaft, gewinnt Forschung einen besonderen Wert. Davon profitieren Öffentlichkeit, Wissenschaft, touristische Entscheidungsträger und unsere Studierenden gleichermaßen. Wir sind stolz, ein Institut mit so großer Strahlkraft in unserem Hause zu haben“.
Professor Dr. Bernd Eisenstein stellt als Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit des vom ihm gegründeten und geleiteten IMT sicher. Die angewandte Tourismusforschung des Instituts konzentriert sich auf drei Kernbereiche:
Zur Zielstellung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung erläutert Eisenstein: „Im Mittelpunkt unserer Forschungsarbeiten steht der touristische Mensch, sozusagen der homo touristicus. Unser Ziel ist es, das Verhalten der Touristen besser zu verstehen, darüber touristische Phänomene zu erklären und auf dieser wissenschaftlichen Basis Handlungsoptionen aufzuzeigen. Zudem wollen wir die Folgen des Tourismus genauer analysieren und so Lösungsansätze für gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Problembereiche vorlegen.“
Ansprechpartnerin:
Sylvia Müller
Master of Arts, Dipl.-Kffr. (FH)
Referentin Kommunikation und Marktforschung
Tel.: 0481 - 8555 547
Fax.: 0481 - 8555 121
Email: s.mueller(at)fh-westkueste.de
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Reiseanalyse RA online wurden erstmals Anfang Mai 2020 – in der Phase der ersten Lockerungen nach dem Lockdown – Sonderfragen zum Einfluss der COVID-19-Situation auf die Reisemöglichkeiten und Reisepläne sowie die Einstellung der Deutschen zum Thema Urlaub gestellt. Parallel erfolgten Erhebungen gleichen Inhalts in Norwegen und Finnland über die Partnerhochschulen des ICNT-Netzwerkes. Der internationale Vergleich wird im Rahmen einer gemeinsamen Veröffentlichung näher beleuchtet. In Deutschland wurden ausgewählte Sonderfragen zudem kurz vor den Sommerferien (Ende Juni / Anfang Juli) wiederholt. Eine dritte Welle läuft nach den Sommerferien im September und nimmt retrospektiv auch das Gefühl während der unternommenen Urlaubsreisen zu Pandemiezeiten unter die Lupe. Die Ergebnisse der drei Wellen werden im Zeitvergleich ausgewertet und u. a. bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) im Herbst 2020 vorgestellt .
Auch in weiteren Studien im Jahr 2020 wie der RA Business, dem Städtemonitor und Destination Brand international wird das Thema der COVID-19 Pandemie mit jeweils zur Gesamtstudie passenden Fragestellungen aufgegriffen. Somit werden aus verschiedenen Perspektiven aktuelle relevante Informationen für Lehre, Wissenschaft und Praxis generiert.
Projektbeschreibung
Von Destinationsmarketingorganisationen bereitgestellte Reisezielwebsites (DMO Websites) bilden eine zentrale Informationsquelle für Touristen in der Inspirations- und Informationsphase vor der Reise. Dabei werden teilweise Instrumente des erlebnisorientierten Marketings (z. B. emotionale Bilder oder Videos) eingesetzt, um die Reiseentscheidungen der Touristen positiv zu beeinflussen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde in einer ersten Studie untersucht, wie Nutzer von DMO Websites in der Phase vor der Reise unbekannte touristische Reiseziele erleben. Dazu wurde von Oktober 2019 bis Februar 2020 eine qualitative Multimethodenstudie mit Eye-Tracking, retrospektiven Think-Aloud-Protokollen, halbstrukturierten Interviews und Videobeobachtungen mit 15 deutschen Millennials durchgeführt. Die Daten wurden in einer strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Studie liefert neue Einsichten in die verschiedenen Dimensionen von ODEs und wird im Journal of Qualitative Research in Tourism veröffentlicht (Artikel accepted). Darauf aufbauend wird im Herbst / Winter 2020 eine quantitative Studie durchgeführt, um ein valides Messinstrument zur Erfassung des ODE-Wertes von Reisezielwebsites zu entwickeln. Zudem soll im Jahr 2021 in einem experimentellen Ansatz untersucht werden, welchen Einfluss Elemente der Websitegestaltung auf den ODE-Wert haben. Die Erkenntnisse werden im Studiengang ITM (Schwerpunkt Digitalisierung) genutzt. Zudem sind sie Bestandteil eines Promotionsvorhabens an der Leuphana Universität Lüneburg (Erstbetreuung: Professor Dr. Martin Lohmann, Zweitbetreuung: Professor Dr. Bernd Eisenstein).
]]>Projektbeschreibung
Der hohe Wettbewerbsdruck zwischen immer austauschbarer werdenden Reisezielen führte in den letzten 25 Jahren zur umfangreichen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragen der Erfolgsmessung von Destinationen und Destinationsmanagementorganisationen (DMO). Aufgrund der limitierten direkten Einflussnahme der DMO auf das Reiseerlebnis der Gäste, der Vielzahl der Anspruchsgruppen sowie des Netzwerkcharakters der DMO können Ansätze der Erfolgsmessung aus anderen Unternehmenskontexten nur bedingt adaptiert werden. Vor diesem Hintergrund soll im Zuge des Projektes die 2016 bereits durch das Deutsche Institut für Tourismusforschung entwickelte Balanced-Score-Card des Tourismus NRW e. V. weiterentwickelt und „modernisiert“ werden. Dabei sollen wissenschaftlich-inhaltliche Überlegungen, beispielsweise zur Erfolgsmessung agilen Arbeitens, mit anwendungsorientierten Aspekten, beispielsweise der Frage der Möglichkeiten der Durchlässigkeit von Indikatoren auf das nächste Destinationslevel, kombiniert werden. Das Projekt hat im Februar 2020 begonnen und soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Das in diesem Forschungsprojekt generierte Wissen soll als ein wissenschaftlich fundiertes und praxisnahes Beispiel in die Lehre integriert werden. Dabei sollen die generierten Forschungsergebnisse u.a. Grundlage für weitere Veröffentlichungstätigkeiten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung bilden.
]]>Projektbeschreibung
Im Projekt Destination Brand international geht es um die Erforschung von Destinationsmarken – einem Themenkomplex mit dem sich das Deutsche Institut für Tourismusforschung bereits seit mehr als zehn Jahren intensiv beschäftigt. Im Zuge dieses internationalen Forschungsvorhabens widmet sich das Institut seit 2018 der Übertragung des deutschen Ansatzes zur Messung der Markenkompetenz von regionalen Destinationen auf ausländische Quellmärkte. Mittels bevölkerungsrepräsentativer Befragungen in insgesamt neun Quellmärkten werden vergleichende Destinationsmarkenanalysen durchgeführt. Im Jahr 2018 erfolgten Befragungen in Österreich, Schweiz und den Niederlanden , 2019 wurde die Studie in China durchgeführt . Im Jahr 2020 folgen Befragungen in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und den USA. Ergänzend zur Wahrnehmung der Destinationsmarken werden weitere aktuelle Fragestellungen aufgegriffen. So wurde bspw. in einigen Märkten die Einstellung zum Thema Nachhaltigkeit auf Reisen vergleichend untersucht. Im Jahr 2020 werden zudem aus Anlass der COVID-19 Pandemie relevante Fragestellungen sowie Fragen zur Tourismusakzeptanz ergänzt.
Die Studie ist Bestandteil eines Gesamtvorhabens zur Internationalisierung , welches eine Laufzeit von 2016 bis 2021 hat. Das Projekt wird von folgenden Kooperationspartnern aus der Praxis begleitet: inspektour international GmbH, Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Berlin Tourismus und Kongress GmbH, Ruhr Tourismus GmbH, Schwarzwald Tourismus GmbH, Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH.
Ein Ergebnis des Forschungsprojektes ist eine skalierte Erhebungsfrage, die in kommerziellen und nicht-kommerziellen Marktforschungsuntersuchungen zum Thema Urlaubsreisen eingesetzt werden kann.
Projektbeschreibung
Neben dem eigentlichen TAS-Index, der die Tourismusakzeptanz in der Perspektive für den Wohnort und für die Einwohner und Einwohnerinnen persönlich misst, liegen aus den Erhebungen zahlreiche weitere Daten vor, die zur Modellierung und empirischen Überprüfung des Konstrukts Tourismusakzeptanz genutzt werden. Dazu gehören etwa die persönliche wirtschaftliche Beziehung zum Tourismus, die Erhebung von positiven und negativen Faktoren oder auch Art und Dauer der Wohnbeziehung. Interessante Forschungsfragen knüpfen sich an diese Daten: Welche Faktoren tragen besonders zu einer positiven oder negativen Tourismusakzeptanz bei? Gibt es einen Tipping Point der Tourismusnachfrage für die Tourismusakzeptanz und wo liegt er?
Projektbeschreibung
Neben der Darstellung der aktuellen Einstellungen von Städteplanern zu der Corona-Krise und den Einfluss auf das Reiseverhalten, steht die Ermittlung einer Typologie im Forschungsinteresse, die den deutschen Städtereisenden hinsichtlich seiner sozialen Erwünschtheit und ökonomischen Potenz einordnet. Die Ergebnisse sollen Städten dabei helfen, einen nachhaltigen Städtetourismus in Zeiten von Corona zu managen.
Projektbeschreibung
Mit Hilfe der räumlichen Autokorrelationsanalyse (Local Indicators of Spatial Association) wird auf Basis der deutschen Gemeinden und Reisegebiete statistisch signifikante Cluster und Ausreißer ermittelt. Die Ergebnisse sollen helfen, die räumliche Dimension von Airbnb in Deutschland besser zu verstehen. Im Abgleich mit weiteren Daten, bspw. aus der amtlichen Beherbergungsstatistik, ergeben sich so neue Möglichkeiten zum Verständnis der touristischen Nachfrage und deren Raumwirkungen.
Projektbeschreibung
Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der University of Manitoba (Kanada). Intendierte Laufzeit ist 09/2020-08/2021. Die oben genannte Fragestellung wird anhand verschiedener internationaler Fallbeispiele untersucht. Neben der empirischen Überprüfung wird das Thema auch im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit bewertet werden. Die Ergebnisse sollen nicht zuletzt dazu beitragen, Ziele von Natur- und Artenschutz mit den Ansprüchen und Erwartungshaltungen von Besuchern und Tourismusunternehmen in Einklang zu bringen.
Hier finden Sie weitere Informationen.
]]>Die deutschen Küsten, Berge und Städte werden jährlich von Millionen von Touristen besucht. Doch welche touristische Position hat Deutschland im globalen Vergleich, wie ist das Reiseverhalten der Deutschen und wie gestalten sich das Angebot sowie die touristische Infrastruktur? Antworten geben die Expertinnen und Experten des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der FH Westküste in der zweiten, aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage des Tourismusatlas Deutschland.
Projektbeschreibung
Die Herausgeber Bernd Eisenstein, Jule Kampen, Rebekka Weis, Julian Reif und Christian Eilzer widmen sich dem Tourismus in insgesamt acht Oberkapiteln auf ca. 200 Seiten. Hinzu kommt ein Spezialthema zu Corona und Tourismus.
„Unser Ziel war es, den Stellenwert des Tourismus in Deutschland deutlich zu machen. Mit seinen aktuellen Daten und seiner prägnanten und anschaulichen Form erfüllt das Werk diesen Anspruch voll und ganz“, ist Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung und Mit-Herausgeber des Werkes, überzeugt.
Der Atlas richtet sich an Studierende des Tourismus und der Geographie, an Mitarbeiter im Stadt- und Tourismusmarketing sowie in touristischen Verbänden und an weitere touristische Akteure. Auch für die interessierte Öffentlichkeit ist er eine sicherlich spannende Lektüre.
Besonders freuen wir uns, dass der Atlas den Schritt in die Welt von Bild und Ton gemacht hat, indem ausgewählte Beiträge durch Videos ergänzt und diese zum Download auf der Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung unter "Downloads" bereitgestellt werden.
Leseprobe: Beitrag "Tourismus in Zeiten der Corona-Pandemie - Ein Virus erschüttert das System Tourismus" aus dem Tourismusatlas Deutschland
Bestellung: Das Werk ist ab sofort über den Buchhandel zu beziehen.
Weitere Informationen: News zum Tourismusatlas Deutschland
Die Publikation gibt einen Überblick über Digitalisierungstrends und -entwicklungen im Tourismus im Hinblick auf Ressourceninanspruchnahme und Umweltwirkungen. Im Ergebnis werden elf relevante Kategorien der Digitalisierung identifiziert und systematisiert. Im Fokus steht die Nutzung digitaler Anwendungen während der Reise. Im zweiten Teil der Studie werden die aus den Entwicklungen der Digitalisierung erwachsenden Chancen und Risiken für eine nachhaltige Tourismusentwicklung identifiziert und bewertet.
Dieses Vorhaben wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes im Rahmen des Ressortforschungsplanes – Forschungskennzahl 3717161090 – erstellt und mit Bundesmitteln finanziert.
Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT finden Sie hier.
]]>Der Sammelband stellt die Ergebnisse der „3. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ und darüber hinausgehende Ausführungen vor. Die „Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft“ werden seit dem Jahr 2015 regelmäßig durchgeführt. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Fachhochschule Westküste (Institut für Management und Tourismus), der Stadt Deidesheim und der Tourist Service GmbH Deidesheim kommen auf den Gesprächen Expertinnen und Experten zusammen und diskutieren verschiedene Facetten eines jeweils übergeordneten Themas. Der Sammelband gibt einen Einblick in die Diskussion und stellt Ansätze und Herausforderungen zum Thema der Tagung vor.
Weitere Informationen zur Schriftenreihe des IMT finden Sie hier.
]]>Eine Kurzfassung (Toplines) finden Sie hier.
]]>Das Webinar wird aufgezeichnet und technisch unterstützt von der Stabsstelle Digitalisierung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
]]>hier lesen. Zum Buch: Im Mittelpunkt der 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft, die vom 08.11. bis 10.11.2018 an der Fachhochschule Westküste in Heide und im Strandgut in St. Peter-Ording stattfand, standen die vielfältigen Interdependenzen zwischen Tourismus und Gesellschaft. Das Tagungsthema „Tourismus und Gesellschaft: Kontakte – Konflikte – Konzepte“ wurde vor dem Hintergrund fortwährender gesellschaftlicher Veränderungen und deren Einfluss auf den Tourismus gewählt. Der Tourismus und seine unterschiedlichsten Ausprägungen sind Spiegel der Gesellschaft und als solche nur vor ihren gesellschaftlichen Entstehungskontexten zu verstehen. Nicht nur touristische Leistungsträger und Destinationen sehen sich aufgrund wandelnder Bewertungsmaßstäbe hybrider Nachfrager oder digitaler Produktentwicklungen und veränderter Wettbewerbskräfte stetig zum Handeln herausgefordert, sondern auch Tourismuswissenschaft und Tourismusforschung müssen sich der Aufgabe stellen, neue Aspekte, Themenbereiche und Blickwinkel zu antizipieren.
Die wachsende Mobilität weiter Teile der Weltbevölkerung führt dabei vermehrt zu konkreten Kontakten zwischen touristischen Akteuren. Resultierende Begleiterscheinungen sind positive Synergiewirkungen wie auch soziale, politische und wirtschaftliche Konflikte. So ist der Tourismus in vielen Städten und Regionen eine wichtige Einkommensquelle, gleichzeitig zeigen sich jedoch bereits Auswirkungen von sozialer und ökologischer Übernutzung. In diesem Spannungsfeld erwächst eine Vielzahl neuer Herausforderungen, denen durch innovative Konzepte touristischer Unternehmen, strategisches Destinationsmanagement und eine raum- und kultursensible Ausgestaltung eines nachhaltigen Tourismus zu begegnen ist. Der Tagungsband orientiert sich weitestgehend an den gehaltenen Sessions während der Tagung an der Fachhochschule Westküste. Mit den insgesamt 32 unterschiedlichen Artikeln in den acht Oberkapiteln
wird ein aktueller Überblick über den Stand der Forschung gegeben und das Themenfeld „Tourismus und Gesellschaft“ aus interdisziplinärer Perspektive von 48 Tourismuswissenschaftlerinnen und Tourismuswissenschaftlern beleuchtet. Produktdetails:
Hier geht es zu den Ergebnissen der RA Business.
]]>wolf(at)q-deutschland.de oder unter info(at)servicequalitaet-sh.de, telefonisch unter der Rufnummer 030 / 856 215 – 162 zu erreichen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
]]>wolf(at)q-deutschland.de oder unter
info(at)servicequalitaet-sh.de, telefonisch unter der Rufnummer 030 / 856 215 – 162 zu erreichen. Ausführliche Informationen zur Initiative ServiceQualität Deutschland sind im Internet unter https://www.q-deutschland.de/ erhältlich.
Berufsbedingte Mobilität ist mittlerweile allgegenwärtig. Sie gehört für viele Erwerbstätige zum beruflichen Alltag (Beaverstock et al. 2009, S. 193; Kesselring/Vogl 2010, S. 23, Hupfeld et al. 2013, S. 8). Zwar stellt sie kein neues Phänomen dar, doch ist sie in der Moderne durch Steigerungen der Intensität, der Formenvielfalt und der gesellschaftlichen Wertschätzung gekennzeichnet (Schneider et al. 2016, S. 501; Schneider/Ruppenthal 2014, S. 81). Der relativ großen Bedeutung der Geschäftsreisenden als touristisches Nachfragesegment steht allerdings eine nur eher mäßige Aufmerksamkeit von akademisch-wissenschaftlicher Seite gegenüber (Huang 2016, S. 118; Beaverstock et al. 2009, S. 198; Faulconbridge et al. 2008, S. 87).
Als definitorisches Differenzierungsmerkmal zu privaten Reisen erfolgt der Ortswechsel des Geschäftsreisenden im Zusammenhang mit der Berufsausübung. Die Reisetätigkeit ist demnach für den Zweck des Unternehmens ausgerichtet und findet ihre Ursache in den wirtschaftlichen Beziehungen von räumlich getrennten Akteuren (Espich 2001, S. 1). Die Geschäftsreisenden sind dabei durch einige Besonderheiten des Nachfragverhaltens gekennzeichnet, die sie z. T. deutlich von anderen Reisenden unterscheidet (Eisenstein et al. 2019). Bereits aus diesem Grund ist eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit diesem Nachfragesegment angezeigt. Zwar greifen Geschäftsreisende einerseits teilweise auf die gleiche touristische Infrastruktur wie Privatreisende zurück (Rogers 2013, S. 27f), andererseits haben sie andere Ansprüche und Motive, so dass der Geschäftsreisemarkt häufig zusätzliche Angebotselemente erfordert.
Über die Geschäftsreisenden, ihre Motive und Bedürfnisse sowie den Einfluss der sicher immer schneller wandelnden sozio-technologischen Rahmenbedingungen ist noch vieles unbekannt. Gleichzeitig ist der Informationsbedarf über den Geschäftsreisemarkt in den Destinationen groß, handelt es sich bei dieser hochspezialisierten Zielgruppe doch um eine besonders zahlungskräftige Klientel. Erkenntnisse hierüber können sowohl für Unternehmen, für Geschäftsreisenden als auch für Destinationen Interessen sein, zumal alle drei Nutzen aus der Geschäftsreise erzielen können (Eisenstein et al. 2020). Dies gilt auch für ländliche Destinationen, für die Geschäftsreisende nicht nur aufgrund ihres Ausgabeverhaltens von Relevanz sein können, sondern auch aufgrund der Reisezeiten, die zu einer Verminderung der Saisonalitätsproblematik (Eisenstein/Reif 2017, S. 117) in der Destination führen, eine wichtige Zielgruppe darstellen können.
Das geplante Themenheft hat zum Ziel, die vielfältigen Aspekte des Geschäftstourismus sowohl aus Nachfrage- als auch aus Angebotssicht interdisziplinär zu beleuchten. Folgende Fragestellungen stehen dabei exemplarisch für eine breite thematische Ausrichtung der geplanten Ausgabe mit sowohl empirischen als auch konzeptionellen Beiträgen:
Kolleginnen und Kollegen, die für dieses Heft einen Beitrag (auf Deutsch oder Englisch) einreichen möchten, werden gebeten, ihren Gesamtbeitrag bis zum 03.02.2020 an Bernd Eisenstein und Julian Reif ([email protected]; [email protected]) einzureichen. Die fertigen Beiträge werden im double- blind Review Verfahren begutachtet und Sie über die Annahme bzw. Änderungsvorschläge in Kenntnis gesetzt.
Full Paper sollen maximal 20 Seiten à 2.800 Zeichen plus Leerzeichen (einschließlich Tabellen, Abbildungen, Abstract, Anmerkungen und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.
Beaverstock, Jonathan V.; Derudder, Ben; Faulconbridge, James R.; Witlox, Frank (2009): International business travel. Some explorations. In: Geografiska Annaler: Series B, Human Geography 91 (3), S. 193–202.
Davidson, Rob (2019): Business events. Second edition. London, New York: Routledge.
Davidson, Rob; Cope, Beulah (2003): Business travel. Conferences, incentive travel, exhibitions, corporate hospitality and corporate travel. Harlow.
Eisenstein, Bernd; Reif, Julian (2017): Saisonalität im Deutschlandtourismus. Problemzone Küste. In: Eisenstein, Bernd; Schmudde, Rebekka; Reif, Julian; Eilzer, Christian (Hg.) (2017): Tourismusatlas Deutschland. Konstanz: UVK, S. 112–113.
]]>Nachfolgend stand die Energiewendeforschung im Fokus. Dazu wurden die bestehenden Projekte CAMPUS100 als Keimzelle weiterer Aktivitäten sowie die Pilotstudie QUARREE100 durch die Hochschule und die Entwicklungsagentur Heide vorgestellt. Anschließend wurden das beantragte Reallabor Westküste zum Thema Wasserstoffherstellung skizziert und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Politik erörtert.
Thomas Bareiß fasste seine Eindrücke zusammen: „Ich bin beeindruckt von der Bandbreite der FH Westküste, welche die Hochschule in den Bereichen der Tourismusforschung und Energie vorgestellt hat. Die FH Westküste hat eine besondere Bedeutung für die Region und Schleswig-Holstein. Insbesondere als Tourismusbeauftragter der Bundesregierung finde ich die Forschungsaktivitäten, wie die Entwicklung eines Wettbewerbsindex der Destinationen in Deutschland, sehr wertvoll. Diese Forschungsergebnisse sind für den Tourismus in ganz Deutschland gewinnbringend.“
Astrid Damerow ergänzte: „Mit der Tourismusbranche und den Erneuerbaren Energien ist die Fachhochschule Westküste mit zwei der wichtigsten Wirtschaftsbereiche unserer Region eng verbunden. Ich freue mich, dass wir dieses wechselseitige Miteinander heute auch gegenüber unserem Gast aus der Hauptstadt deutlich machen konnten. Die enge Verknüpfung führt zu einer hohen Akzeptanz der Fachhochschule in der Bevölkerung und spiegelt sich nicht zuletzt auch in den hohen Studierendenzahlen aus den umliegenden Regionen wieder. Hier werden Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt bedarfsorientiert ausgebildet.“
Im Namen der Fachhochschule Westküste dankten die beiden Vizepräsidenten, Professor Dr. Anja Wollesen und Professor Dr. Reiner Schütt, den Besuchern sehr herzlich für das gezeigte Interesse und verbanden damit die Einladung, auch weiterhin mit der Hochschule im fachlichen Austausch zu bleiben. Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sei für alle Beteiligten unverzichtbar.
]]>Die Sozialfigur „Tourist“ genießt sowohl in der akademischen als auch in der populärwissenschaftlichen Literatur mehrheitlich keinen guten Ruf. Die mit ihr verbundenen negativen Konnotationen sind zahlreich und umfassen ebenso Adjektive wie auch Tierbezeichnungen oder konkrete Verhaltensweisen und Praktiken. Gleichwohl ist ein Mangel an empirischen Daten und Belegen festzustellen. So könnte beispielsweise eine differenziertere Betrachtungsweise unterschiedlich kritischer Gruppen eine Bereicherung für die Diskussion rund um den Themenbereich Overtourism und einen weiteren Schritt zum besseren Verständnis der Genese der (vermeintlich) schlechten Reputation des Touristen darstellen. Der Beitrag stellt Ergebnisse einer bundesweit repräsentativen Erhebung vor. Ziel der Befragung war es, empirische Daten und Erkenntnisse zu den Konnotationen, die die deutsche Bevölkerung mit dem Begriff „Tourist“ verbinden, zu gewinnen. Die Ergebnisse sind laut den Autoren Julian Reif, Tim Harms und Prof. Bernd Eisenstein teilweise überraschend: Offenbar ist der Ruf des Touristen – zumindest teilweise – besser als erwartet.
Weitere Informationen sowie zum Bezug der Zeitschrift stehen hier bereit.
]]>Die Tagung gliedert sich dabei in einen nicht-öffentlichen (24. Oktober) und einen öffentlichen Teil (24., ab 18 Uhr bis 25. Oktober).
Zunächst in geschlossener Runde werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr mit verschiedenen Facetten, Ansätzen und Herangehensweisen zu diesem Thema beschäftigen. Das IMT als Mitveranstalter der Tagung sowie Mitarbeitende und Professoren im Studiengang ITM referieren u.a. über die "Sehnsucht nach Natur", stellen "Empirische Befunde zum Destinationserlebnis" vor oder berichten über das Fallbeispiel Sylt und den "Mehrwert eines besseren Verständnisses der Erlebnisgenese im Tourismus".
In der öffentlichen Abendveranstaltung sowie am Folgetag stehen u.a. die Ergebnisse einer Einwohnerbefragung in den cittaslow-Städten Bad Essen, Deidesheim und Meldorf sowie Informationen zum "Creative Space als Basis einzigartiger Reiseerlebnisse" im Mittelpunkt der Präsentationen seitens der FH Angehörigen.
Die Deidesheimer Gespräche sind ein gelungenes Beispiel für die Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis. Es ergeben sich aus der Spiegelung von Herausforderungen und Best-Practise-Beispielen aus der Praxis in die Hochschule Ansätze für Lehre und Forschung. Zudem profitiert die Praxis durch den im Rahmen der Veranstaltung vermittelten wissenschaftlich abgesicherten Input, der Nutzen stiftet für die operative und strategische Arbeit.
]]>Das wachsende Interesse der Reisenden, insbesondere auch der Bevölkerung aus den urbanen Räumen, am Landleben, die zunehmende Suche nach unverfälschten, authentischen Erlebnissen, die wachsende Sehnsucht nach Natur und nach Abstand vom Alltag, eröffnet Möglichkeiten der Entwicklung des Tourismus in ländlichen Räumen und schafft neue Chancen aber auch Risiken. So ist der Tourismus gerade in ländlichen Regionen oft eine wichtige Einkommensquelle. Hier sind alle, z.B. für die Angebotserstellung, Versorgungsstrukturen und Infrastruktursicherung, zuständige Akteure gefordert, durch Ihr verantwortliches Handeln einen profitablen, nachhaltigen, gesellschafts- und sozialverträglichen Tourismus aufzubauen.
Das IMT forscht auch in diesen Bereichen und wird im Rahmen von Präsentationen in unterschiedlichen Sessions ihre Ansätze u.a. zu den Themen Strandwanderlebnisse auf Sylt, Geschäftsreisen oder auch Tourismusakzeptanz darlegen und zur Diskussion stellen. Anmeldungen zur Tagung sind unter folgendem Link möglich. Das aktuelle Programm finden Sie hier zur Ansicht.
]]>Anmeldungen zum Tourismustag SH sind noch bis zum 25.10. möglich. Das aktuelle Programm kann hier eingesehen werden.
]]>Im Zuge der vielfältigen Diskussionen um eine touristische Übernutzung von Städten liegen kaum Untersuchungen über den Tagestourismus vor. Insbesondere über intradestinationale Aktionsräume und die damit in Verbindung stehende Wahrnehmung von anderen Menschen im Stadtraum gibt es – im Gegenteil zu Studien über die Tourismusakzeptanz aufseiten der Einwohner – wenig empirische Befunde aus touristischer Perspektive. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Beitrages, Erkenntnisse über die Bewegungsmuster und die Wahrnehmung von anderen Stadtnutzern von Tagestouristen in Hamburg zu gewinnen. Dafür wurden die Aktionsräume mithilfe eines GPS-Trackers gemessen und durch einen Fragebogen die Wahrnehmung von Crowding ermittelt. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Konzentration des tagestouristischen Raum-Zeit-Konsums im Hamburger Central Business District. Andere Stadtnutzer werden zwar wahrgenommen, haben jedoch kaum Einfluss auf das aktionsräumliche Handeln vor Ort. Das positive Crowding überwiegt deutlich. Durch die Kombination von Aktionsräumen und der Wahrnehmung von Crowding können zwei Kernzonen in Hamburg identifiziert werden, die im Rahmen einer sozial verträglichen Tourismus- und Stadtentwicklung bevorzugt behandelt werden sollten.
Den vollständigen Artikel können Interessierte hier nachlesen.
]]>Julian Reif referiert zum Thema "Identifikation der touristischen Nachfrage mit Hilfe von passiven Mobilfunkdaten: Möglichkeiten und Herausforderungen dargestellt an Fallbeispielen aus dem städtischen und ländlichen Raum". Anne Köchling beschäftigt sich im Rahmen ihres Vortrags mit dem "Online Destinationserlebnis vor der Reise: eine Analyse der Erlebniskomponenten, - auslöser und -auswirkungen auf Destinations-Websites".
Die Präsentationen sind nicht öffentlich - Interessierte können sich jedoch gern an Julian Reif und/oder Anne Köchling (beide Institut für Management und Tourismus der FH Westküste) wenden.
]]>Weitere Informationen und Möglichkeit zur Vorbestellung finden Sie hier.
Prof. Dr. Bernd Eisenstein studierte Geographie, Betriebs- sowie Volkswirtschaftslehre und promovierte zum Dr. phil. an der Universität Trier. Er war Stipendiat einer Wissenschaftsstiftung, hat über zehn Bücher herausgegeben, zahlreiche Publikationen verfasst und ist häufig Referent auf Fachveranstaltungen. Seit 1997 ist er Professor für Internationales Tourismusmanagement an der FH Westküste und seit 2006 Direktor des dort ansässigen Instituts für Management und Tourismus (IMT). Zu seinen gegenwärtigen Forschungsschwerpunkten zählen touristische Konsumentenforschung sowie die Entwicklung und Implementierung von Kennzahlen- und Informationssystemen zum Tourismusmonitoring.
Manon Krüger (Diplom-Kauffrau (FH)) ist Projektleiterin im Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste. Von 2006 bis 2008 lag ihre inhaltliche Schwerpunktsetzung im Bereich Qualität und Qualifizierung im Tourismus, seit 2009 in den Bereichen Marktforschung, Controlling und Business Intelligence im Destinationsmanagement. Sie absolvierte ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Tourismus und Controlling an der FH Westküste.
Julian Reif (Dipl.-Geogr.), studierte an den Universitäten Bonn und Fribourg Geographie mit den Nebenfächern Soziologie und Ethnologie. Seit 2012 ist er Projektleiter im Bereich touristische Marktforschung im Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste. Von 2012 bis 2015 war er an der FH Westküste zudem Dozent u.a. für Destinationsmanagement, Tourismusmarktforschung und Methodenlehre. Zuvor war er von 2009 bis 2011 als Travel Consultant bei der moveo Studienreisen GmbH tätig. Seine Forschungsinteressen sind touristische Nachfragetrends, Auswirkungen des Tourismus und aktionsräumliches Verhalten von Touristen.
Dr. Dirk Schmücker, geboren 1967, ist seit 2007 Leiter Forschung am NIT. Nach einer Berufsausbildung zum Reiseverkehrskaufmann und Studium der Kulturwissenschaften promovierte er bei Professor Edgar Kreilkamp an der Universität Lüneburg. Er war freier Mitarbeiter beim Studienkreis für Tourismus in Starnberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Lüneburg (Tourismusmanagement und Strategisches Management) und Mitgründer des Beratungsunternehmens Project M. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Informations- und Entscheidungsverhalten, außerdem unterrichtet er empirische Methoden an verschiedenen Hochschulen.
Rebekka Weis (M.A.) studierte International Tourism Management an der FH Westküste in Heide/Holstein. Seit 2012 ist sie Projektmitarbeiterin im Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste im Bereich Markt- und Auftragsforschung. Ihre Interessensschwerpunkte bilden die quantitativen Marktforschungsmethoden im Tourismus, der Natur- und Abenteuertourismus sowie der Reittourismus.
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Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick sowie die gesamte Studie sowie eine Presseinformation finden Sie hier zum Download.
]]>Gemeinsam mit dem Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste in Heide hat Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs im Rahmen einer Pressekonferenz am 10.05.2019 die Ergebnisse einer umfangreichen wissenschaftlichen Studie vorgestellt. Darin wird erstmalig die ökonomische Bedeutung des Tourismus vergleichbar zur Gesamtwirtschaft und zu anderen Branchen für das Land erfasst.
Im Kern zeigt sich: Im Jahr 2017 ließen die Gäste für Gaststätten- und Beherbergungsleistungen sowie sonstige Konsumgüter wie Kleidung, Souvenirs oder Bücher u.a. insgesamt 11,7 Milliarden Euro (sog. touristischer Gesamtkonsum) im Land. Entsprechend wertschöpfungsstark und beschäftigungsintensiv präsentiert sich der Tourismus in Schleswig-Holstein. Die Branche liegt im Vergleich dabei klar über dem Bundesdurchschnitt. Der Anteil der direkten touristischen Bruttowertschöpfungsleistung ist sogar größer als der der Energieversorgung oder der Landwirtschaft und trägt mit knapp 6% zur gesamten schleswig-holsteinischen Bruttowertschöpfung im Jahr 2017 bei. Beinahe 150.000 Menschen sind im Land direkt im Tourismus beschäftigt; weit mehr als die Hälfte dabei in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie. Dies entspricht einem Anteil von 10,6% an allen Erwerbstätigen in Schleswig-Holstein. Darüber hinaus verzeichnet die Branche mehr als 31.000 indirekte Erwerbstätige.
Staatssekretär Rohlfs sagte zu den Ergebnissen der Studie: „Die Forschungsarbeit des Instituts für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste untermauert eindrucksvoll die große wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für unser Land. Durch diese Boombranche werden viele Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und Wertschöpfung generiert. Von der Infrastruktur, die die Kommunen durch die Einnahmen aus dem Tourismus finanzieren können, profitieren aber bei Weitem nicht nur die Gäste, sondern auch alle Einheimischen: Steht der Tourismus günstig im Wind, segelt die regionale Entwicklung kräftig mit.“
Mit der Durchführung einer Studie dieser Art hat Schleswig-Holstein Neuland betreten. Aussagekräftige Informationen über die ökonomische Bedeutung des Tourismus lassen sich nicht unmittelbar aus der amtlichen Wirtschaftsstatistik ableiten. Für die Erfassung der Tourismuswirtschaft in ihrer Gesamtheit bedarf es daher einer Erweiterung der allgemeinen Systematik der Wirtschaftsstatistik. Eine solche Erweiterung bietet das Tourismus-Satellitenkonto (engl. tourism satellite account, TSA), ein international etabliertes Berichtssystem zur umfassenden Ermittlung der ökonomischen Bedeutung des Tourismus. Im Rahmen eines Forschungsprojektes hat die DIW Econ GmbH (Berlin) in Zusammenarbeit mit dem IMT der FH Westküste in Heide, dem dwif e.V. (München) und der dwif Consulting GmbH (Berlin) diese international anerkannte Methode zur Berechnung des Wirtschaftsfaktors erstmals für Schleswig-Holstein angewandt.
Professor Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des IMT der Fachhochschule Westküste, erläutert: „Der Tourismus ist eine Querschnittsbranche. Die Ausgaben der touristischen Nachfrage können in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen wirksam werden und die wirtschaftlichen Effekte sind demnach auf Basis der amtlichen Statistik nicht eindeutig quantifizierbar. Die Wirtschaftsleistung der Tourismusbranche in Schleswig-Holstein konnte nun im Rahmen des Projektes erstmalig auf eine Art ermittelt werden, die einen Vergleich zur Gesamtwirtschaft und zu anderen Branchen und damit erstmalig eine Einbettung in den gesamtwirtschaftlichen Kontext von Schleswig-Holstein zulässt.“
Peter Douven, stellv. Vorsitzender des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein stellt ergänzend fest, dass „nun statt „gefühlter Temperaturen“ harte Fakten zum wirtschaftlichen Wert des Tourismus im Land vorliegen. Besonders interessant wird die ermittelte Bruttowertschöpfung des Tourismus im Land i.H.v. knapp 6%, wenn sie den insgesamt 4,5% der Automobilindustrie für Deutschland gegenübergestellt wird.“
Weitere Informationen zum Projekt sowie die korrespondierende Broschüre finden Sie hier.
]]>Der Bericht steht hier zum Download bereit.
]]>Besonders einladen möchte Sie das Tourismus-Team der Fachhochschule Westküste
am Donnerstag, den 7. März 2019 von 16:00 bis 18:00 Uhr
zu einem geselligen Zusammensein von Projektpartnern, Ehemaligen, Studieninteressierten und Freunden. Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem gemeinsamen Stand der Tourismus-Studiengänge der Fachhochschule Westküste und des IMT begrüßen zu dürfen.
Sprechen Sie uns auch gerne für eine Terminvereinbarung im Vorfeld an oder kommen Sie zu einem spontanen Besuch an unseren Messestand. Aufmerksam machen möchten wir Sie zudem auf folgende weitere Veranstaltungen der Fachhochschule Westküste.
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