Ankündigung: Webinar "Tourismusakzeptanz in Schleswig-Holstein - Zentrale Erkenntnisse auf Regionsebene"

Destinationsmanager erkennen zunehmend, dass es für eine erfolgreiche Destinationsentwicklung notwendig ist, die Einstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner zum Tourismus in ihrem Wohnort zu berücksichtigen. Tourismusentwicklung, die von allen Anspruchsgruppen getragen wird und im Einklang mit den Einheimischen realisiert wird – dies sind Ziele des Handlungsfeld 9 „Tourismusbewusstsein und -akzeptanz“ der neuen Tourismusstrategie Schleswig-Holstein 2030.

Für die Bundesebene und auch für Schleswig-Holstein gesamt liegen bereits seit 2019 repräsentative Ergebnisse zur Tourismusakzeptanz vor. Zwar kann nicht von einem flächendeckenden Akzeptanzproblem gesprochen werden – weder auf der Bundesebene noch für Schleswig-Holstein – jedoch zeichnen sich regionale Unterschiede und lokalisierte Probleme ab und der Zeitvergleich zeigt zudem auf, dass die Akzeptanz der Einheimischen stagniert. Neben dem dauerhaften Monitoring der Tourismusakzeptanz auf Landesebene wurde im Rahmen des Handlungsfeldes 9 zudem festgelegt, dass auch auf regionaler Ebene Akzeptanzmessungen notwendig sind.

Die Erstmessung der Tourismusakzeptanz auf regionaler Ebene erfolgte im Juni/Juli 2022 im Rahmen eines Forschungsprojektes des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (FH Westküste) gemeinsam mit dem Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage (Bevölkerung ab 16 Jahren) wurden die folgenden fünf Destinationen untersucht: (1) Ostsee Schleswig-Holstein + Holsteinische Schweiz, (2) Nordsee Schleswig-Holstein, (3) Herzogtum Lauenburg + Stormarn, (4) Urbaner Raum Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Flensburg), (5) Übriges Binnenland. Neben den Wahrnehmungen der Auswirkungen insgesamt und bezogen auf einzelne positive und negative Aspekte (z.B. Wirtschaftsfaktor Tourismus) wurden Einheimische zudem gefragt, wie sie die Anzahl der Gäste im eigenen Wohnort wahrnehmen und welche Maßnahmen zur Minimierung negativer Auswirkungen als erfolgsversprechend erkannt werden.

Nun werden die zentralen Erkenntnisse am 18.01.2023 von 11.00 bis 13.00 Uhr in einer kooperativen Veranstaltung des Tourismusverbands Schleswig-Holstein (TVSH) und dem Deutschen Institut für Tourismusforschung digital vorgestellt und anschließend diskutiert.

Die Veranstaltungsdaten im Überblick:

 

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