The Gaze, nature-based tourism and visitor expectations

Das Projekt des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit der University of Manitoba (Kanada) untersucht Erwartungen an und Bewertungen von Naturerlebnissen bei Touristen.

Das authentische Erleben von Wildnis, insbesondere die Beobachtung von Wildtieren in ihren natürlichen Lebensräumen, ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Schutzgebiete als Destinationen im Naturtourismus. „Wildnis“ im touristischen Kontext ist sozial konstruiert und beeinflusst durch gesellschaftliche Trends und Mediendarstellungen (Lemelin, 2006; Urry & Larsen, 2011). Im Projekt soll untersucht werden, inwiefern dadurch Erwartungshaltungen von Naturtouristen geprägt werden, und welche Rolle diese bei der Bewertung von Naturerlebnissen als Teil der Besucherzufriedenheit spielen.

Projektbeschreibung

Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der University of Manitoba (Kanada). Intendierte Laufzeit ist 09/2020-08/2021. Die oben genannte Fragestellung wird anhand verschiedener internationaler Fallbeispiele untersucht. Neben der empirischen Überprüfung wird das Thema auch im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit bewertet werden. Die Ergebnisse sollen nicht zuletzt dazu beitragen, Ziele von Natur- und Artenschutz mit den Ansprüchen und Erwartungshaltungen von Besuchern und Tourismusunternehmen in Einklang zu bringen.

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