Präsentation: Tourismusakzeptanz in der Wohnbevölkerung - Zentrale Ergebnisse für Deutschland 2021

Die Einstellung der Bevölkerung zum Tourismus ist zu einem entscheidenden Faktor für den Destinationserfolg geworden. Der Tourismus agiert dabei in einem Spannungsfeld: Einerseits leistet er relevante Beiträge zur Wertschöpfung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort und zur Lebensqualität der Einheimischen. Andererseits werden Veränderungen des Lebensraumes, die dem Tourismus zugeschrieben werden, von den Einwohnerinnen und Einwohnern nicht immer ausschließlich positiv wahrgenommen.

An diesem Spannungsfeld setzt das Forschungsprojekt „Tourismus im Einklang mit der Bevölkerung möglich machen“ an, das im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT Wissen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom Deutschen Tourismusverband unter wissenschaftlicher Leitung des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (FH Westküste) umgesetzt wurde. Im Zentrum des Projektes stand die Zusammenstellung geeigneter Maßnahmen auf Destinationsebene, um zum einen die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung zu fördern, und um zum anderen negative Auswirkungen des Tourismus auf die Destination und die Einheimischen zu minimieren.
 
Im Rahmen des Forschungsprojektes ist eine Broschüre entstanden, die eine Zusammenstellung aus 35 Maßnahmen und Anwendungsbeispielen aus der Praxis enthält. Die Broschüre soll dabei unterstützen, geeignete Maßnahmen für die Bewältigung der Herausforderungen in der eigenen Destination zu identifizieren und damit die Zukunftsfähigkeit der Tourismusentwicklung im Einklang mit der Bevölkerung sicherzustellen. Die Broschüre steht auf der Projektseite zum Download bereit.

Am 12. Mai 2022 fand von 13:30 bis 15:00 Uhr ein Webseminar statt, in dem der Deutsche Tourismusverband und das Deutsche Institut für Tourismusforschung (FH Westküste) die neuesten Zahlen der Tourismusakzeptanzstudie auf Bundesebene vorstellten. Zentral in der Studie ist der Tourismusakzeptanzsaldo, der einen Maßstab für die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung in ihrem Wohnort darstellt. Er wird seit 2019 auf Bundes- und Ortsebene gemessen, sodass spannende Zeit- und Raumvergleiche vorliegen, die im Rahmen der Veranstaltung skizziert werden. Die präsentierten Ergebnisse stehen ebenfalls auf der Projektseite zum Donwload bereit.

 

 

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